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Paula Fox

    22. April 1923 – 1. März 2017

    Paula Fox war eine amerikanische Autorin, deren Werke sich oft mit der Komplexität menschlicher Beziehungen und der Suche nach Identität befassten. Ihr Schreiben zeichnete sich durch scharfe psychologische Einblicke in ihre Charaktere und eine feinfühlige Darstellung der menschlichen Erfahrung aus. Fox verband meisterhaft Themen wie Verlust, Erlösung und Widerstandsfähigkeit und bot den Lesern tief bewegende und zum Nachdenken anregende Erzählungen. Ihre unverwechselbare Stimme in der Literatur hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck.

    Paula Fox
    Jessies Melodie
    Ein Bild von Ivan
    Der kälteste Winter
    Luisa
    Der Schattentänzer
    Ein Dorf am Meer
    • Ein kleines literarisches Meisterwerk Weil Emmas Vater im Krankenhaus liegt und von ihrer Mutter versorgt wird, muss Emma eine Zeitlang bei Verwandten wohnen, die sie kaum kennt. Sie spürt schon bei ihrer Ankunft, dass sie nicht willkommen ist, obwohl ihr Onkel sich sehr um sie bemüht. Aber ihre Tante ist ein Ekel. Nur wenn Emma am Strand spielt, kann sie dem Alltag entfliehen. Meisterlich gelingt es Paula Fox, die gespannte Atmosphäre und Emmas Gefühle in Worten wiederzugeben.

      Ein Dorf am Meer
    • Luisa

      Roman

      4,0(4)Abgeben

      Luisa de la Cueva, die auf der kleinen Karibikinsel San Pedro zur Welt kommt, ist die Tochter eines reichen Plantagenerben und einer Küchenhilfe. In ihrer frühen Kindheit vor allem von der Schönheit der Insel und der Liebe ihrer Großmutter erfüllt, wird Luisa schon bald mit den dunklen Seiten des Lebens konfrontiert: Machtkämpfe, die harschen Gesetze sozialer Hierarchie. Als Revolutionsgerüchte aufkommen, emigriert die Familie nach New York, lebt in einer Kellerwohnung, wo der einst klingende Name des Vaters nichts mehr bedeutet. Luisa geht zur Schule, lernt Englisch, wird erwachsen, putzt bei fremden Leuten – eine stille Zeugin und Beobachterin fremder Leben, die genau darin eine Art Freiheit findet. 

      Luisa
    • Im Jahre 1946 betrat Paula Fox ein nur oberflächlich umgebautes Kriegsschiff und reiste nach Europa, auf der Suche nach neuen Erfahrungen in der alten Welt. Sie war 22 Jahre alt und verbrachte die nächste Zeit in London, Warschau, Paris, Prag, Madrid und an anderen Orten im Auftrag einer kleinen britischen Nachrichtenagentur. In diesem autobiographischen Buch, das an „In fremden Kleidern“ (2003) anschließt, beschreibt Paula Fox luzide und bewegend ihre Reisen durch das vom Krieg heimgesuchte Europa, ungeplante Ausflüge in leere Schlösser und zerstörte Kathedralen, einen Besuch in Warschau mitten in den Wirren der kommunistischen Übernahme, Francos Spanien, wo sie ihren Großonkel Antonio wiedersieht. Sie erzählt von den Nächten in den Wohnungen entfernter Freunde, von den schäbigen Pensionen, in denen sie friert, vom Echo der Schrecken des Krieges, von den Wunden der Menschen und Städte. Sie beschreibt, klug und unsentimental, eine junge Frau, die sich allein, ohne Plan und ohne die Gewißheit, daß ihre Agentur sie auch bezahlen kann, auf den Weg macht, während Europa aus den Trümmern allmählich wieder aufgebaut wird. „Der kälteste Winter“ ist ein weiteres Kapitel aus einem bewegten Leben, ein Blick zurück auf die eigenen Anfänge und auf eine aus der Agonie erwachende Welt. Ein schönes und kostbares Buch.

      Der kälteste Winter
    • Ein Bild von Ivan

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden
      2,0(1)Abgeben

      Ivan ist ein einsames Kind: Sein Vater ist meist verreist, seine Mutter seit vielen Jahren tot. Einzig die haitianische Haushälterin Giselle kümmert sich liebevoll um ihn. Das ändert sich, als sein Vater beschließt, ein Portrait von Ivan anfertigen zu lassen: In dem jungen Maler Matt und der eigens für ihn engagierten Vorleserin Miss Manderby findet Ivan neue Freunde ...

      Ein Bild von Ivan
    • Jessie ist dreizehn und verdient sich mit seinem Flötenspiel ein bisschen Geld in den Docks von New Orleans. Doch dann wird er auf einen Sklavenfrachter verschleppt. Auf der »Moonlight« fährt er mit bis nach Afrika, wo schwarze Gefangene an Bord genommen werden. Jessie soll sie mit seiner Musik zum Tanzen verführen, damit sie die Strapazen der langen Überfahrt besser durchhalten. Monate vergehen ... Als Jessie endlich wieder in Amerika an Land geht, sind er und ein kleiner Junge die einzigen Überlebenden der Schiffsreise. Was ist unterwegs passiert?

      Jessies Melodie
    • Elizabeth (12) verbringt ihre Ferien mit der Grossmutter auf einer kleinen Insel in einer Hütte ohne Strom und Wasser. Als klar wird, dass die alte Frau wegen ihrer Herzkrankheit nicht alleine bleiben darf, wird Elizabeth bewusst, dass sie ungefragt eine wichtige Aufgabe übertragen bekommen hat.

      Inselsommer
    • Amerika 1940. Die USA sind im Begriff, in den Krieg einzutreten, in den Staaten wimmelt es von europäischen Emigranten. Die siebzehnjährige Annie Gianfala zieht von New York nach Kalifornien und versucht in dieser verrückten und orientierungslosen Welt zurechtzukommen, eine Welt voller Leere und brüchiger Figuren. Es sind die genauen Blicke auf die Menschen, auf ihre ebenso tristen Empfindungen wie bleibenden Sehnsüchte, die den besonderen Ton und Reiz dieser Autorin ausmachen." Süddeutsche Zeitung

      Kalifornische Jahre
    • In fremden Kleidern

      Geschichte einer Jugend

      3,5(14)Abgeben

      Fox erzählt uns von einer Kindheit und Jugend -- ihrer Jugend --, die mit einer Unsäglichkeit beginnt und danach noch zahlreiche Unsäglichkeiten bereithält. Nach der Geburt wird das kleine Mädchen von den Eltern erst einmal ins Waisenhaus gesteckt und später mal hier, mal dort abgestellt. Bei der Großmutter oder bei Verwandten, egal. Die Eltern -- die Mutter Schauspielerin, der Vater Drehbuchautor -- tauchen nur hin und wieder auf. Und dann zumeist, um das Kind wieder woandershin zu verfrachten. Nach Kuba, Florida oder Kalifornien, egal. Wie soll man da heimisch werden in seiner Haut? Oder wissen, wohin man gehört? Sicherlich nicht an die Seite dieses Matrosen, der doppelt so alt ist wie man selber, den man auch nicht sonderlich mag, den man aber heiratet, weil man sich "keine Alternative dazu vorstellen" kann. Auch an dieser Weggabelung steht das Mädchen, wie so oft, allein. Als sie von ihrem Vater, weil sie noch nicht volljährig ist, die schriftliche Einwilligung erbittet, kommentiert er das von ihm telegrafierte Einverständnis mit den Worten: "Wenn es das ist, was du willst".

      In fremden Kleidern
    • Ein Mann sitzt nach einer Beerdigung an einem strahlend hellen Sommertag im Kino, sieht einen Zeichentrickfilm an und fängt plötzlich an zu schreien; eine Frau, die auf einer von einem Ölteppich eingeschlossenen Insel lebt, verliebt sich unsterblich in den alten Künstler, für den sie täglich putzt, ohne kaum je mehr als ein paar Sätze mit ihm gewechselt zu haben; eine Schriftstellerin, bei der es sich um Paula Fox selbst handelt, wird um ein Haar an ihrem eigenen Schreibtisch erschossen, weil Jugendliche im Nachbargarten mit einer geladenen Pistole spielen. Neben ihren Romanen und Jugendbüchern hat Paula Fox seit den 60er-Jahren Erzählungen und kleine Prosastücke geschrieben, die hier zum ersten Mal versammelt sind. Oft sind es kleine, stille Begebenheiten, die sich schliesslich zu etwas Unerhörtem ausweiten und so von den grossen Themen Liebe, Tod und Verlust erzählen. Paula Fox ist eine Meisterin der genauen Beobachtungen, die selbst den einfachsten Situationen eine Poesie abtrotzt, die einen gefangen nimmt. Mit ihrer feinen, klaren und eindringlichen Sprache erschafft sie eine ganz eigene Welt, in der die Grenzen zwischen Autobiographie und Fiktion irgendwann nahezu aufgehoben scheinen."Die Zigarette und andere Stories" versammelt Texte von den 60er-Jahren bis heute, die noch einmal die kluge Beobachtungsgabe und die Menschenkenntnis einer grossen zeitgenössischen Autorin, deren Leben und Schreiben untrennbar miteinander verbunden sind, unter Beweis stellen. Paula Fox wurde 1923 in New York geboren, wo sie auch heute lebt. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinderbücher, für die sie 1978 mit dem 'Hans-Christian-Andersen-Preis' ausgezeichnet wurde, sechs Romane und zuletzt ihre Autobiographien 'In fremden Kleidern' (C.H. Beck 2003) und 'Der kälteste Winter' (C.H. Beck 2006)

      Die Zigarette und andere Stories