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Cees Nooteboom

    31. Juli 1933

    Nootebooms Werk ist eine tiefgründige Erkundung der Existenz, die sich häufig mit Themen wie Erinnerung, Zeit und Identität beschäftigt. Seine Prosa zeichnet sich durch eine lyrische Qualität und philosophische Tiefe aus, die den Leser einlädt, über die Komplexität der menschlichen Erfahrung nachzudenken. Der Autor verwebt meisterhaft Realität mit Träumen und Mythologie und schafft so einzigartig evokative literarische Landschaften. Sein Schreiben dient als Einladung, die sich ständig verändernde Natur der Realität und unseren Platz darin zu untersuchen.

    Cees Nooteboom
    Gedichte
    Kontinente
    Tumbas
    In den Bäumen blühen Steine
    Leere umkreist von Land
    Selbstbildnis eines Anderen
    • Selbstbildnis eines Anderen

      Träume von der Insel und der Stadt von früher

      • 77 Seiten
      • 3 Lesestunden

      »Seelenwanderung findet nicht nach, sondern während des Lebens statt.« Nach diesem Motto hat Cees Nooteboom das Selbstbildnis eines Anderen gestaltet, ein Buch, das aus 33 kürzeren Geschichten, richtiger: aus 33 Sprachbildern besteht. Mit diesen Momentaufnahmen, Skizzen und Zeichnungen in Prosa betreten Cees Nootebooms Leser ein bekannt-unbekanntes Land: das Land, in dem der Mensch sich mit der ewigen Frage nach den Gründen seiner Existenz konfrontiert sieht. In Selbstbildnis eines Anderen unternimmt der »Augenmensch« und vielgereiste Dichter Cees Nooteboom zusammen mit seinem Leser eine weite Reise ins Innere des Menschen, in die Welt der Träume.

      Selbstbildnis eines Anderen
      4,7
    • Leere umkreist von Land

      Reisen in Australien

      • 177 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten, zum Teil erstmals veröffentlichten Reisegeschichten aus Australien. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.

      Leere umkreist von Land
      4,7
    • In den Bäumen blühen Steine

      • 106 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Giuseppe Penone ist Skulpteur, Bildhauer, land artist – und einer der sonderbarsten Künstler der Gegenwart. Aber was genau macht er? Und was bedeuten uns seine Werke? Mit tastender Vorsicht nähert sich Cees Nooteboom – auf dessen Gedichte Penone immer wieder Bezug genommen hat – dieser schillernden Welt aus natürlichen Materialien, pflanzlichen Gesten und geologischen Arrangements. Penones Winken folgend, durchschreitet Nooteboom den eigenen menorquinischen Garten, sondiert das Gepräge der Steine und der Bäume und des Wassers, den beharrlichen Eigensinn der Natur und die flüchtige Beschaffenheit der Jahre – das, woraus wir gemacht sind. Und so entsteht ein verblüffendes und aufschlussreiches Zwiegespräch zwischen der Kunst und dem Schreiben. Was weiß die Natur von uns, was wir selbst nicht wissen? Wie verständigen sich die Steine? Haben Bäume eine Sprache? Und was heißt es, mit den Händen zu denken? Cees Nooteboom über Giuseppe Penone zu lesen – das bedeutet, sich auf das existenzielle Abenteuer des Beobachtens einzulassen.

      In den Bäumen blühen Steine
      4,5
    • Tumbas

      • 262 Seiten
      • 10 Lesestunden
      Tumbas
      5,0
    • Kontinente

      Landschaftsphotographien

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Kontinente
      4,0
    • Gedichte

      • 162 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Niederländischer Autor, geb. 1933. - Eine Auswahl aus den zwischen 1960 und 1989 in den Niederlanden veröffentlichten Lyriksammlungen Cees Nootebooms

      Gedichte
      4,0
    • Das Gesicht des Auges

      • 85 Seiten
      • 3 Lesestunden

      »Nooteboom, der Augenmensch und Reisende, der Liebhaber von Fotografie und Malerei, liefert uns keine lyrischen Reiseimpressionen, sondern Meditationen über Sehen und Schauen, Das Gesicht des Auge. Paradoxie ist im Spiel, mehr noch: Mystik. Gleich zu Beginn heißt es lapidar: ›Wer nicht das Anschauen bricht, / sieht nichts.‹ Aber wie bricht man das Anschauen? Durch Gesetz und Konstruktion. Der Gedichtsequenz ist das Muster einer musikalischen Messe unterlegt...« Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

      Das Gesicht des Auges
      4,0
    • Kinderspiele

      Erzählung

      • 45 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Cees Nootebooms Erzählung Kinderspiele, hier erstmals als Einzelausgabe erhältlich, handelt vom Einbruch des Bedrohlichen in den Alltag von vier Kindern, die am Ende nicht mehr zu steuern wissen, was sie spielerisch begonnen haben.

      Kinderspiele
      4,2
    • »Ich hatte ja tausend Leben«

      Ein Brevier

      • 211 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Unterwegs ist Cees Nooteboom sein ganzes Leben lang. Sein Zuhause ist die Welt. Hellwach und phantasievoll sammelt er Begegnungen, Städte und Landschaften und »verzaubert, was immer er berührt« (Arno Widmann). Das Brevier, das Rüdiger Safranski aus den Romanen, Erzählungen, Gedichten und Reiseessays seines langjährigen Freundes zusammengestellt hat, liegt nun zum Buchmesseschwerpunkt Niederlande und Flandern in einer erweiterten Fassung vor, die bis in seine neuesten Publikationen reicht. Entstanden ist ein Lesebuch für Nooteboom-Fans und -Novizen, ein Brevier zum Suchen und Finden, Kennenlernen und Wiederentdecken. Es zeichnet das faszinierende Porträt eines lebensklugen Nomaden zwischen den Zeiten und Welten, neugierig wie eh und je, denn »man muss gelebt haben und darf damit noch nicht aufhören«.

      »Ich hatte ja tausend Leben«
      4,0
    • Das erste Mal, 1964, in Gesellschaft einer jungen Frau. Dann, 1982, mit dem Orientexpress. Erst beim zehnten Mal das Wagnis: eine Gondelfahrt. Und schließlich, 2018, kappt ein heftiger Sturm die einzige Landverbindung zwischen der Stadt und dem Rest der Welt und sorgt dafür, dass der Gast länger bleibt als geplant. Cees Nootebooms Liebe zu Venedig dauert nun schon über 50 Jahre an. Viele Male hat er die Stadt besucht, wohnt in prachtvollen Hotels und düsteren Apartments, huldigt den Malern und Schriftstellern, die hier lebten und arbeiteten, beobachtet den drohenden Ausverkauf Venedigs ebenso wie das Verhalten der Bewohner und Besucher: klug und selbstironisch, fast zärtlich. Der große niederländische Autor und Reisende Cees Nooteboom stellt sich die Frage: »Weshalb liebe ich diesen Ort mehr als andere Orte?« In seinen Texten aus drei Jahrzehnten gibt er die Antwort – und setzt Venedig, La Serenissima, ein Denkmal von ungeheurer Strahlkraft.

      Venedig. Der Löwe, die Stadt und das Wasser
      4,4
    • Ein Lied von Schein und Sein

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman (Philip en de anderen), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die neun Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors. Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.

      Ein Lied von Schein und Sein
      4,0
    • Eine Karte so groß wie der Kontinent

      Reisen in Europa

      • 289 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten, zum Teil erstmals veröffentlichten Reisegeschichten aus Europa. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.

      Eine Karte so groß wie der Kontinent
      4,1
    • Endlose Kreise. Reisen in Japan

      Mit Photographien von Simone Sassen

      Im Frühsommer 1977 war der Schriftsteller Cees Nooteboom (geb. 1933) zum ersten Mal in Japan. Drei Monate lang bewegte er sich damals in einem Land, in dem kaum jemand Englisch sprach, das fremd und widersprüchlich für einen Europäer ist, das ihn jedoch mit seinen uralten Traditionen, seiner Geschichte, seinen Tempeln und Gärten so sehr faszinierte, dass er immer wieder dorthin reiste, um dem „Geheimnis Japan“ auf die Spur zu kommen.

      Endlose Kreise. Reisen in Japan
      3,0
    • Cees Nooteboom, geboren am 31. Juli 1933 in Den Haag, debütierte 1955 mit seinem Roman, der 1958 in Deutschland unter einem anderen Titel veröffentlicht wurde und 2003 in einer Neuübersetzung erneut Beachtung fand. Als junger Autor berichtete er über den Ungarn-Aufstand, den SED-Parteitag und die Studentenunruhen in Paris, die in einem Sammelband festgehalten wurden. Seine Reiseberichte, die eher reflektierende Betrachtungen als Reportagen sind, festigten seinen Ruf als bedeutender Reiseschriftsteller. 1980 kehrte Nooteboom zur fiktionalen Prosa zurück und erzielte mit seinem Roman, der auch verfilmt wurde, großen Erfolg. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt wurde, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und bedeutende Romane. Die zehn Bände seiner gesammelten Werke enthalten neben bereits veröffentlichten Texten zahlreiche erstmals auf Deutsch vorliegende Arbeiten. Der Quarto-Band versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors. Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca. Helga van Beuningen, geboren 1945, studierte Englische und Niederländische Sprache in Heidelberg und lehrte dort 15 Jahre lang Niederländisch. Seit 1984 arbeitet sie als freie Übersetzerin in Bad Segeberg.

      Im Frühling der Tau
      3,5
    • Auf der anderen Wange der Erde

      Reisen in den Amerikas

      • 296 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten Reisegeschichten aus den beiden Amerikas. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.

      Auf der anderen Wange der Erde
      3,7
    • Schiffstagebuch

      Ein Buch von fernen Reisen

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      In seinem neuen Buch begibt sich Cees Nooteboom – wieder – auf Reisen. Es sind Schiffsreisen, die er unternimmt, und schnell wird der Leser merken: Wer mit dem Schiff reist, reist anders. Die Langsamkeit des Schiffs überträgt sich auf die Wahrnehmung des Reisenden und führt zu einer ganz eigenen Art der Aufzeichnung. Nooteboom, der in den späten fünfziger Jahren als Leichtmatrose auf einer Fahrt in die Karibik anheuerte und seitdem Reiseberichte zu einer angesehenen literarischen Gattung entfaltet hat, nimmt den Leser in seinem neuen Buch mit auf Fahrt in zahlreiche reale, aber natürlich auch literarische und philosophische Gegenden unserer Welt. Es geht von Mauritius und Réunion nach Südafrika, über Kap Horn nach Montevideo und über Argentinien bis nach Bolivien. Andere Reisen führen ihn in die nördlichste und in die südlichste Stadt auf der Erde, nach Indien und nach Australien. Dieses mit zahlreichen Fotos von Simone Sassen ausgestattete »Schiffstagebuch« läßt den Leser die Welt mit den Augen von Cees Nooteboom sehen – seine Reiseberichte zeugen von Erfahrung und Neugier, und sie führen uns an Orte, die wir so nie sehen würden.

      Schiffstagebuch
      3,9
    • Wie wird man Europäer?

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Europäer, so Cees Nooteboom, ist man nicht durch Geburt, sondern »durch harte Arbeit«. Gleichwohl hält Nooteboom die Europäer für eine besondere Spezies, die von der Wissenschaft untersucht werden müßte.

      Wie wird man Europäer?
      3,4
    • Der Buddha hinter dem Bretterzaun

      • 84 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Cees Nooteboom, geboren am 31. Juli 1933 in Den Haag, debütierte 1955 mit seinem Roman "Philip en de anderen", der 1958 in Deutschland als "Das Paradies ist nebenan" erschien. 2003 wurde er erneut unter dem Titel "Philip und die anderen" veröffentlicht. Als junger Autor berichtete Nooteboom 1956 über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag und 1968 über die Studentenunruhen in Paris, die in "Paris, Mai 1968" gesammelt wurden. Seine Reiseberichte, die eher reflektierende Betrachtungen als Reportagen sind, festigten seinen Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 kehrte er zur fiktionalen Prosa zurück und feierte mit dem verfilmten Roman "Rituale" großen Erfolg. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt wurde, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und bedeutende Romane wie "Allerseelen". Die zehn Bände seiner Gesammelten Werke beinhalten neben bereits veröffentlichten Texten zahlreiche erstmals auf Deutsch vorliegende Werke. Der Quarto-Band "Romane und Erzählungen" versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors. Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca. Helga van Beuningen, geboren 1945 in Obergünzburg, studierte Englische und Niederländische Sprache in Heidelberg und lehrte dort 15 Jahre lang Niederländisch. Seit 1984 arbeitet sie als freie Übersetzerin in Bad Segeberg.

      Der Buddha hinter dem Bretterzaun
      3,6
    • Geflüster auf Seide gemalt

      Reisen in Asien

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Geburtstag des Kaisers, das Pathos der Dinge und andere japanische Erfahrungen - Ein Tod aus Feuer und Wasser - Am Fuße des Shwe-Dagon-Pagode - Der Nachtzug nach Mandalay - In der Stadt der Könige - Zuihitsu - Kalter Berg - Somerset Maughams letzter Kunde, ein Besuch in Malaysia - Von Brunei nach Sarawak - Sabah, Kinabalu, Kota Belud - Ayutthaya, der zerstörte Diamant - Das Tor nach China - Endlose Kreise - Reise in die Stille

      Geflüster auf Seide gemalt
      3,7
    • Ein Mann, eine Insel, das All: Wenn der Kosmopolit Cees Nooteboom auf Menorca ist – längst nicht mehr nur seine »Sommerinsel« –, dann steht er mit beiden Beinen fest auf dem fruchtbaren Boden, umgeben von Palmen, störrischen Schildkröten und den geliebten Büchern im Gartenstudio. Sein Blick reicht jedoch weit über die Horizontlinie hinaus, wach und neugierig. Mit Skepsis blickt Nooteboom auf ein Europa, das auseinanderzubrechen droht; mit Staunen betrachtet er das Gesamtkunstwerk David Bowie. Seine Begeisterung aber gilt dem Weltall, von seinem Schutzheiligen, dem Sternbild Orion, bis zu den beiden Voyager-Raumsonden mit ihren Grußbotschaften an fremde Zivilisationen im Gepäck, seit fast 40 Jahren im All unterwegs und von allen vergessen (»außer von der NASA und mir«). Nur eine Handvoll betagter Techniker weiß die veraltete Software noch zu bedienen – die Rentner der Raumfahrt.

      533 Tage
      3,9
    • Spätestens seit den großen Erfolgen von "Rituale" und "Die folgende Geschichte" fasziniert der Geschichtenerfinder Cees Nooteboom sein deutsches Publikum mit einem unnachahmlich leicht-sinnig inszenierten Spiel von Möglichkeit und Wirklichkeit, Schein und Sein. Und es ist die Beschäftigung mit den ewigen Rätseln unserer Existenz, gepaart mit dem Talent zur Aufmerksamkeit, die Nooteboom auch als den großen Reisenden unter den europäischen Schriftstellern auszeichnet: "Denn was bedeutet Reisen eigentlich?" fragt er sich. "Bedeutet es zu sein, wo man ist, oder bedeutet es, eine wirkliche Welt auf die Welt der eigenen Phantasie zu legen und nachzusehen, ob die beiden sich decken?" Zu Cees Nootebooms 75. Geburtstag hat Rüdiger Safranski eine Auswahl an prägnanten Passagen aus den Romanen, Erzählungen, Gedichten und Reiseessays seines langjährigen Freundes erstellt. Entstanden ist ein Porträt des romantischen Ironikers und lebensklugen Nomaden, des Kundigen der Künste und Kontinente und, nicht zuletzt, des luziden Beobachters der jüngsten deutschen Geschichte. Ein Brevier zum Suchen und Finden, Kennenlernen und Wiederentdecken.

      'Ich hatte tausend Leben und nahm nur eines'
      3,3
    • Reisen zu Hieronymus Bosch

      Eine düstere Vorahnung, Neuauflage

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Hieronymus Bosch (um 1450–1516), dessen 500. Todestag 2016 gefeiert wurde, ist einer der rätselhaftesten Künstler der frühen Neuzeit. Seine Werke faszinieren bis heute Betrachter, Kunsthistoriker und nachfolgende Malergenerationen. Keiner hat Laster und Lüste der Menschheit, die Verheißungen des Paradieses und die Schrecken der Hölle so verstörend und gleichzeitig faszinierend dargestellt. Cees Nooteboom (geb. 1933), niederländischer Schriftsteller und Boschs Landsmann, unternimmt eine besondere Zeitreise, um seine fast sieben Jahrzehnte zurückliegende Begegnung mit dem Meister zu reflektieren. Er besucht Museen in Lissabon, Gent, Rotterdam, Madrid und ’s-Hertogenbosch und stellt fest, dass Boschs „düstere Vorahnungen“ ihn bis heute beschäftigen, genau wie in seinen frühen nomadischen Jahren. Rund 70 farbige Abbildungen von Details aus Boschs berühmtesten Gemälden begleiten Nootebooms literarische Exkursion in die eigene Vergangenheit und das seit einem halben Jahrtausend anhaltende Faszinosum Bosch. Diese Verbindung von Literatur und Malerei wird bibliophil aufbereitet und bietet einen einzigartigen Einblick in Boschs faszinierende Welt.

      Reisen zu Hieronymus Bosch
      3,0
    • Berliner Notizen

      • 338 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Als Außenstehender und anteilnehmender Augenzeuge zugleich erlebt Cees Nooteboom das Jahr 1989 in Berlin. Ende der Neunziger besucht der Autor erneut die nun nicht mehr geteilte Stadt. Und zehn Jahre später inspiziert er die Berliner Verhältnisse ein weiteres Mal. Der Mauerfall, die neunziger Jahre, das heutige Berlin: Der große niederländische Erzähler und Essayist Cees Nooteboom stellt seinen zum Klassiker gewordenen Berliner Notizen und der Rückkehr nach Berlin neue, bisher unveröffentlichte Texte zur Seite. Zwanzig Jahre bewegter Geschichte spiegeln sich in dieser Zusammenstellung von Essays, die von den Deutschen und ihrer Hauptstadt erzählen, klug, unprätentiös und sinnlich.

      Berliner Notizen
      3,7
    • Das Amsterdam der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre erscheint hier in der Perspektive von Inni Wintrop. Dieser will Selbstmord begehen in seinem WC, »weil er in seinem Horoskop für >Het Parool< prophezeit hatte, seine Frau werde mit einem anderen durchbrennen und er, der ja ein Löwe war, würde dann Selbstmord begehen. Es war eine treffende Prophezeiung.« Doch wie der Tod so spielt, der Strick reißt.

      Rituale
      3,9
    • Roter Regen

      Leichte Geschichten

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      "Roter Regen" zeigt Cees Nooteboom als Arbeiter im Garten der Erinnerung. Erste Reisen per Fahrrad, Anhalter und Schiff, jugendliche Exzesse und was an Weisheit oder Rückenschmerzen davon übrig ist. All die Szenen und Erlebnisse, die im Gedächtnis so zufällig wie zwingend Niederschlag gefunden haben, sind hier versammelt. Ein Strauß sehr heiterer, sehr persönlicher Geschichten.

      Roter Regen
      3,8
    • Die Dame mit dem Einhorn

      Europäische Reisen

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      In seinem Reisebuch Die Dame mit dem Einhorn unternimmt der Schriftsteller Cees Nooteboom eine »Europareise«. Er nimmt den Leser mit in sein Amsterdam und in die europäischen Metropolen wie Paris, Berlin, Wien, Brüssel oder Mailand und Florenz. Er bereist Landschaften in vielen europäischen Ländern, darunter die Bretagne, Franken und die Lombardei. Und was er dabei hört und sieht, gerät ihm zu bekannt eleganter Prosa, zu eigenwilliger Philosophie.

      Die Dame mit dem Einhorn
      3,5
    • Nachts, wenn die Füchse kommen – das sind die Momente, in denen man sich das eigene Leben nicht mehr zutraut, in denen die Angst vor der Dunkelheit überhandnimmt. Daß der Erzähler in schöner Regelmäßigkeit von diesen Füchsen, diesen Ängsten heimgesucht wird, meist morgens gegen fünf, das wissen wenige. Paula weiß es, die Begehrenswerte, die auf dem Cover der Vogue abgebildet war, die rätselhafte Paula. Sie ist der geheime Mittelpunkt der Clique, in der mit Leidenschaft Bakkarat gespielt und mit Verve Geld verloren wird. Daß sie mit dem Erzähler etwas ganz Besonderes verbunden hat, begreift er erst, als der Kasinobesuch in Deauville schon beschlossene Sache ist, als Paula auf die 23 setzt, als der große Hotelbrand von Saragossa längst Geschichte ist. Helle Melancholie und große Weisheit schwingen in den Meistererzählungen des großen niederländischen Autors. So gelassen wie leidenschaftlich schreibt Cees Nooteboom von Menschen, die nicht mehr da sind, und jenen, die sich ihrer erinnern. »Nootebooms Erinnerungen an all das Vergangene sind melancholisch und bleiben dennoch dem Leben zugewandt. « Claus-Ulrich Bielefeld, Focus »Still, dezent und von unglaublicher Wucht.« Marko Martin, Literarische Welt

      Nachts kommen die Füchse
      3,7
    • Cees Nootebooms erste große Reise führte den damals Vierundzwanzigjährigen auf der »Gran Río« von Amsterdam über Lissabon in die Tropen, nach Trinidad, Britisch-Guyana und Surinam. Das Gefühl der Fremdheit, die unbekannten Laute und Gerüche, der Reichtum der Natur, die Armut der Menschen – all diese Eindrücke hat Nooteboom einfließen lassen in seine frühen Erzählungen von Sonderlingen, von schweren Verfehlungen und seltsamen Begegnungen.

      Der verliebte Gefangene
      2,8
    • Der Laut seines Namens

      Reisen durch die islamische Welt

      Cees Nooteboom ist viele Jahre seines Lebens unterwegs gewesen, hat sich als Reisender Prüfungen und Erfahrungen ausgesetzt, die seine Existenz als Schriftsteller auf besondere Weise beeinflußt, ja geprägt haben. Dabei hat es ihm die arabische Welt schon in jungen Jahren angetan, und so hat der Autor, der »das Sehen« zu seinem »Spezialgebiet gemacht« hat, nicht nur in Erzählungen und Reportagen, in Feuilletons und Glossen, sondern auch in Gedichten und poetischer Prosa auf Eindrücke reagiert, die ihm das arabische Gegenüber geboten hat. In Der Laut seines Namens schreibt Nooteboom über eine Begegnung in und mit Marrakesch, eine Reise durch den Atlas, eine ganz besondere Nacht in Tunesien sowie über das so eigene und eigenwillig schöne »Mondland Mali«, über Erlebnisse in Dörfern und Städten, die uns bis vor kurzem unbekannt waren, aber auch über Erfahrungen mit dem – arabischen – Fremden vor der eigenen Haustür, zum Beispiel in Amsterdam. Cees Nooteboom nimmt uns mit hinein in seine Abenteuer, und es ist an uns, den Lesern, den Weg mit ihm, dem Schriftsteller, zu teilen. Oder, wie Goethe es gesagt hat: »Der Weg ist begonnen, vollende die Reise.«

      Der Laut seines Namens
      3,6
    • Die Insel, das Land

      Geschichten über Spanien

      »Ich bin wieder angekommen in meinem Sommerdomizil. Die herrenlose Katze hat sich zum Fressen eingefunden, die Palmen sind um einen unsichtbaren Zentimeter gewachsen, da sind die Bücher wieder, die ich vergessen habe, und ich nehme Platz gegenüber der weiß verputzten Natursteinmauer, die mich schon seit fast zwanzig Jahren mit ihrer Leere erregt.« Jedes Jahr im Juli landet Cees Nooteboom auf seiner Insel Menorca und bringt von dort und anderen Teilen Spaniens Geschichten mit, denen wir in seinen Romanen, seinen Feuilletons, Reportagen und Gedichten wiederbegegnen. In Die Insel, das Land erzählt der große Autor von Don Miguel, dem 87 Jahre alten Postboten, von einem Mädchen namens »Schnee« und einem anderen, das »Liebe« heißt, von Blumen, der Sonne und dem Meer, erinnert sich an die unvergeßliche Stimme einer spanischen Nachrichtensprecherin, thematisiert aber auch Gefahren, die dem Lande drohen: von Fanatikern und unfähigen Politikern, vom Tourismus, der die Küsten zerstört, und von sozialen Veränderungen, die das Gleichgewicht der Gesellschaft Spaniens gefährden. Nooteboom schildert uns ein Land, in dem »die Zeit aus Sand« ist und dessen Menschen er mit Zuneigung betrachtet, wissend, daß er nur ein Passant ist, einer aber, der von sich sagen kann: »Ich liebe Spanien.«

      Die Insel, das Land
      2,0
    • Nootebooms Hotel

      • 517 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Nootebooms Hotel hat viele Zimmer, in denen er auf seinen Reisen um die Welt abgestiegen ist. In allen hat er geschrieben, hat aus den Fenstern gesehen und beobachtet. Was auf den Reisen dieses Schriftstellers geschieht und was er notierend festhält, ist: Blick in die Welt, auf Geschichten, Bilder und Natur, auf Menschen, die, alle auf ihre eigene Weise, bemerkenswerte Gestalten sind; sie finden im Kosmos eines einzigartigen Beobachters Platz und treten durch ihn vor die Augen seiner Leser. Ob Nooteboom von seinen Begegnungen mit Bruce Chatwin, Mary McCarthy und Umberto Eco erzählt, ob er mit einem alten Kahn durch Gambia tuckert, mit Fellini durch Rom geht oder Patres in Peru und Bolivien besucht, ob er über Frida Kahlo oder Vermeer schreibt, über Fotografie und Literatur, oder ob er unterwegs ist nach Piemont, in die Sahara oder, gleich um die Ecke, zum Schloß Groeneveld - immer sind hier, in jeden Text, 40 Jahre Reise-, Seh-, Denk- und Schreibarbeit eines modernen Nomaden eingeflossen."

      Nootebooms Hotel
      3,7
    • Der Umweg nach Santiago

      • 415 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. Sein Debütroman erschien 1955 und wurde 1958 in Deutschland veröffentlicht. Nooteboom berichtete 1956 über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag und 1968 über die Studentenunruhen in Paris, was seinen Ruf als Journalist festigte. Seine Reiseberichte, die weniger Reportagen als reflektierende Betrachtungen sind, trugen zur Etablierung seines Rufs als Reiseschriftsteller bei. 1980 kehrte er zur fiktionalen Prosa zurück und erzielte mit dem Roman Rituale große Erfolge, der auch verfilmt wurde. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und bedeutende Romane wie Allerseelen. Die zehn Bände seiner gesammelten Werke enthalten neben bereits veröffentlichten Texten zahlreiche erstmals auf Deutsch vorliegende Werke. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors. Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca. Helga van Beuningen, geboren 1945 in Obergünzburg, studierte Englische und Niederländische Sprache in Heidelberg und lehrte dort 15 Jahre lang Niederländisch. Seit 1984 arbeitet sie als freie Übersetzerin in Bad Segeberg.

      Der Umweg nach Santiago
      3,7
    • Der Ritter ist gestorben

      Roman

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein Schriftsteller reist auf eine Insel in spanischen Gewässern, um dort ein Buch zu Ende zu bringen, an dem sein Freund André Steenkamp bis unmittelbar vor seinem Tod gearbeitet hat. Er fügt sich auf der Insel ein, bewegt sich unter Steenkamps Freunden – einem Komponisten, einem amerikanischen Dichter, einem Maler, der Geliebten –, als wäre er schon lange da. Doch je mehr er versucht, alles, was Steenkamp begegnet ist, nachzuzeichnen, desto mehr gerät er in den Bann des Verstorbenen.

      Der Ritter ist gestorben
      3,0
    • In den niederländischen Bergen

      Roman

      • 145 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Thema des Romans ist die Geschichte der vollkommenen Schönheit und des vollkommenen Glücks. Um dieses Thema darstellen zu können, bedarf es eines Paares. Sie heißen Lucia und Kai und wohnen in der Nähe von Amsterdam. Ein Artistenpaar mit wunderbarer Begabung: Lucia kann Kais Gedanken lesen. Doch die Zeiten ändern sich: Die vom Fernsehen verwöhnten Zuschauer wollen das schöne Paar im Zirkus immer seltener bewundern. Es gibt nur eine Überlebenschance: den Süden. Und so macht sich das vollendet schöne Paar auf den Weg über die hohen Pässe in die für sie unwirtliche Gegend. Dort begegnen sie der Frau mit dem weißen, eisigen Gesicht, die sich zwischen beide stellt. Das ist der Beginn einer gefahrvollen Zeit, die wie alle Gefahren eines füreinander bestimmten Paares aber ein Ende nehmen wird.

      In den niederländischen Bergen
      3,6
    • Arthur Daane, ein Niederländer in Berlin, hat seine Frau und seinen Sohn bei einem tragischen Unglück verloren - und streift nun mit der Filmkamera durch die Grossstadt im Schnee, auf der Suche nach Bildern für sein äewiges Projektä, seinen Film, und auf der Suche nach Elik, einer jungen geheimnisvollen Frau.

      Allerseelen
      3,6
    • Berlin 1989, 2009

      • 397 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Als Außenstehender und anteilnehmender Augenzeuge zugleich erlebt Cees Nooteboom das Jahr 1989 in Berlin. Ende der Neunziger besucht der Autor erneut die nun nicht mehr geteilte Stadt. Und zehn Jahre später inspiziert er die Berliner Verhältnisse ein weiteres Mal. Der Mauerfall, die neunziger Jahre, das heutige Berlin: Der große niederländische Erzähler und Essayist Cees Nooteboom stellt seinen zum Klassiker gewordenen Berliner Notizen und der Rückkehr nach Berlin neue, bisher unveröffentlichte Texte zur Seite. Zwanzig Jahre bewegter Geschichte spiegeln sich in dieser Zusammenstellung von Essays, die von den Deutschen und ihrer Hauptstadt erzählen, klug, unprätentiös und sinnlich.

      Berlin 1989, 2009
      3,5
    • Briefe an Poseidon

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ist Poseidon überhaupt am menschlichen Treiben interessiert, verfolgt der Herrscher der Meere noch unser Tun? Cees Nooteboom lässt es darauf ankommen: Er schreibt Briefe an den Gott mit dem Dreizack, den er jeden Herbst, wenn er seine Sommerinsel verlässt, um Erlaubnis bittet, im nächsten Jahr zurückkehren zu dürfen. Darin erzählt er von seinen täglichen Beobachtungen, von seinen Gedanken über Götter und Gott, vom neuen Blick auf alte Mythen. So führt etwa eine zufällige Strandbegegnung zur Frage, ob ein kleiner Junge der Spiegel sein kann, in dem das eigene Alter verfliegt. Die Pflanzen im mediterranen Garten des Autors wiederum kümmert das wenig, sie führen ihr eigenes Leben: Hibiskus und Kakteen setzen sich geduckt zur Wehr, wenn das Radio die wuchtigen Klänge Bayreuths durch die Luft wehen lässt. Und die Agave, die vermutlich mit mexikanischem Akzent spricht, verfolgt ohnehin eine nur ihr bekannte Mission. Meisterhaft beherrscht Cees Nooteboom die Kunst, hinter den kleinen Dingen die großen Weltfragen aufblitzen zu lassen. Seine Korrespondenz mit dem Meeresgott bezaubert: Verspielt und tiefernst, lakonisch und poetisch, lässt sie das Erzählte in einem klaren, warmen Licht erscheinen.

      Briefe an Poseidon
      3,5
    • Paradies verloren

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wer hat bloß die Engel aus der Welt verbannt, obwohl ich sie noch immer um mich spüre?« Ein überraschender Gedanke für eine junge Frau, die am eigenen Leibe erfahren mußte, daß unsere Welt »mehr mit der Hölle zu tun hat als mit dem Paradies«. Alma ist eines Abends auf einer ziellosen Fahrt durch São Paulo in die Favela Paraisópolis geraten und vergewaltigt worden. Um den Schatten zu bannen, reist sie mit ihrer Freundin Almut in das Land ihrer gemeinsamen Kindheitsträume, Australien, und begegnet in der Leere der Wüste einer Stille, die sie versöhnt. Doch die Traumzeit ist längst vergangen, die mythische Welt der Aborigines versunken: »Mein Australien war eine Fiktion.« Alma nimmt Abschied von den Reservaten des Garten Eden und macht die Welt zu ihrer Wüste – nicht ohne darin ihre Spuren zu hinterlassen. Ob von Füßen oder Flügeln: dem alternden Literaturkritiker, dessen Weg sie kreuzt, ist sie eine Offenbarung des Himmels. In seinem neuen Roman erbringt Cees Nooteboom den poetischen Beweis dafür, daß Phantasie Flügel verleiht und daß die Verstoßung aus dem Paradies das Beste war, das Gott für die Literatur hatte tun können. Denn Geschichten sind wie Engel, sie verkehren zwischen dem Irdischen und dem Imaginären, mit einer entscheidenden Einschränkung: die Passage verläuft nicht ohne Störungen, das ist ihr Ursprung. Der Irrfahrt Almas erwächst eine der schönsten Geschichten seit Miltons Dichtung über Adam und Eva.

      Paradies verloren
      3,5
    • Wieso wacht Herrmann Mussert in einem ihm vertrauten Zimmer in Lissabon auf, obwohl er doch in Amsterdam wohnt und sich dort auch am Abend zuvor zum Schlafen niedergelegt hat? Ein spontaner Entschluß zum Aufbrechen in eine andere Gegend kann es nicht gewesen sein, denn dieser Altphilologe, der nicht mehr unterrichtet, ist ein eher Lebensuntüchtiger, ganz seinen griechischen und lateinischen Autoren zugewandter Mensch; seine Schüler nannten ihn Sokrates. Träumt er nur, in Lissabon aufzuwachen? Oder ist sein Gang durch Lissabon eine Reise in der Erinnerung, also eine Reise in der Zeit? Denn immerhin ist dies der Ort einer richtigen Affäre mit einer Kollegin.Cees Nooteboom verhindert durch seine meisterhaften erzählerischen Fähigkeiten, daß wir diese Fragen eindeutig beantworten können, und steigert so die Spannung. In einem zweiten Teil der Geschichte bricht Mussert – im Traum? in der Wirklichkeit? – mit sechs anderen Personen zu einer Schiffsreise nach Brasilien auf. Alle Reisenden erzählen von ihrem Leben. Die Geschichte, die Herrmann Mussert als letzter erzählt, scheint alle Rätsel zu lösen: er gibt ihr den Titel Die folgende Geschichte.

      Die Folgende Geschichte
      3,5
    • Philip und die anderen

      • 167 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In dieser Erzählung folgt der junge Protagonist, auf der Suche nach einem traumhaften chinesischen Mädchen, einem abenteuerlichen Weg durch Europa. Er trampt von Ort zu Ort, trifft verschiedene Menschen und besucht Jugendherbergen, während er seine „Schule des Lebens“ erlebt. In sieben Kapiteln entfaltet der Autor ein melancholisches Märchen, in dem die Erotik eine bedeutende Rolle spielt. Der Schriftsteller Hermann Lenz beschreibt das Lebensgefühl der Jugend, die mit Zärtlichkeit und einem unbestimmten Ziel vor Augen die Welt erkundet. Nootebooms Erstlingswerk, vor über fünfzig Jahren verfasst und als Kultbuch von Generation zu Generation weitergegeben, ist ein bemerkenswerter Roman. Kritiker Rolf Brockschmidt hebt die Sprachgewandtheit hervor, mit der Nooteboom im Alter von 21 Jahren eine Erzählung schuf, die von Themen wie Tod, Vergänglichkeit, Sehnsucht und Fernweh geprägt ist und an die deutsche Romantik erinnert. Die Neuauflage, die 1958 bei Diederichs in Köln erschien, wird durch die Übersetzungsarbeit von Helga van Beuningen erneut zugänglich gemacht. Mit dieser Neuübersetzung gelingt ihr ein Meisterstück, das als Geschenk für die Leserschaft Nootebooms anlässlich seines 70. Geburtstags im Juli 2003 dient.

      Philip und die anderen
      3,4
    • Mokusei!

      • 74 Seiten
      • 3 Lesestunden

      »Mokusei ist eine der wenigen japanischen Pflanzen, die duften, so lernte er später, und so hatte er sie fortan genannt. Mokusei. Jetzt hatte sie drei Namen, einen geheimen, für ihn allein, Schneemaske, ihren eigenen, Satoko, den er nie benutzte, und Mokusei.« Ein niederländischer Fotograf verliebt sich in sein japanisches Modell. Zwei Kulturen treffen aufeinander: Die Fremdheit erzeugt Projektion und Spannung und das Gefühl der Gefahr. Leben und Tod. Realität und Irrealität, das Gesicht und die Masken, das Foto und die Wirklichkeit, das ideale und das wirkliche Japan, die gewöhnliche Japanerin und das Idealbild der Geliebten. Nootebooms Buch, so einfach und anmutend und doch kunstvoll arrangiert, diese Geschichte einer zweifachen Obsession, die des Fotografen, der ein Beobachter ist, und die des Liebenden, der ein Blinder ist, ist die Suche nach einem Ideal, das wider die Vergänglichkeit Dauer verleiht.

      Mokusei!
      3,4
    • Der zehnte Band der Gesammelten Werke von Cees Nooteboom präsentiert seine Prosa von 2008 bis 2015 und zeigt die Vielfalt seines Schaffens. Darunter sind der Erzählungsband „Nachts kommen die Füchse“ und die Briefe an Poseidon. Nootebooms Essays und Reden spiegeln seine unvoreingenommene Neugier und Entdeckerlust wider.

      Prosa 2008-2015 / Gesammelte Werke 10
    • Gesammelte Werke

      Band 11: Prosa und Gedichte 2016 – 2021

      Band 11 der Gesammelten Werke von Cees Nooteboom, der zum 75. Geburtstag veröffentlicht wurde, umfasst Prosa, Gedichte und Essays aus 2016 bis 2021. Der Autor reflektiert über seine Erlebnisse, insbesondere in Venedig, und präsentiert Gedichtbände sowie neu übersetzte Essays, die historische Wendepunkte beleuchten.

      Gesammelte Werke
    • 1955 erschien in den Niederlanden der erste Roman des damals 21jährigen Autors Cees Nooteboom: Die deutsche Übersetzung erschien drei Jahre später unter dem Titel Das Paradies ist nebenan. Seit mehr als 50 Jahren also ist der Autor - wie inzwischen allgemein anerkannt - auf der Suche nach dem narrativen Gottesbeweis, und so viel gereist der Autor ist, so vielfältig sind die Schauplätze und Themen seiner Romane und Erzählungen. Das Paradies ist nebenan ist eine Reise in den Süden und den Norden Europas, Die folgende Geschichte (der erste Bestseller Cees Nootebooms in deutscher Sprache) führt den Leser nach Portugal und an die brasilianische Küste, auch die niederländischen Berge werden thematisiert, Allerseelen ist in Berlin ein Anlaß zu Reflexionen über Gott, Welt und den Tod, in Australien ist wirklich ein verlorenes Paradies zu erkunden, und in Menorca gibt es das Phänomen des roten Regens. Der vorliegende Band versammelt sämtliche fiktionale Prosa des Autors, der in einzigartiger Weise Erzählen und Reflexion verbindet, kombiniert und aufeinander bezieht: Hier ist der philosophierende Erzähler und erzählende Philosoph vollständig, auf einen Schlag, zu entdecken, zu lesen oder wiederzulesen.

      Romane und Erzählungen
    • Abschied

      Gedicht aus der Zeit des Virus

      Abschied hebt an in einem Garten, mit der Beschreibung einiger mediterraner Pflanzen, daraus erwachsen Erinnerungen an den Krieg, an eine Vergangenheit, die nie vergangen war, mythische Anklänge. Und dann nimmt das Gedicht eine vollkommen andere Wendung, als plötzlich ein mysteriöses Virus die Welt erobert und unser aller Schicksal verändert. Doch der Fluchtpunkt bleibt: das unwiederbringliche Verschwinden dessen, der da furchtlos spricht. Und aus einer ungeheuerlichen sprachlichen Verdichtung die Essenz eines ganzen Lebens gewinnt, Bilder von karger Schönheit schafft, das Licht zwischen den Bildern einfängt. Ein Elementargedicht schreibt. Was geschieht, wenn alles verschwindet? Cees Nooteboom hat ein spätes Gipfelwerk geschaffen, wie aus der Zeit entrückte »Lektionen im klarsten Unheil«, in denen Vergangenheit und Zukunft, Nostalgie und das Bewusstsein von Vollendung – versöhnlich? – ineinander zu schwingen beginnen.

      Abschied
    • Gesammelte Werke 1

      • 660 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Der zweite Band der Gesammelten Werke präsentiert die frühen Romane und Erzählungen Cees Nootebooms, beginnend mit seinem Debüt Philip und die anderen (1955). Im deutschen Sprachraum bislang unbekannt ist der Erzählband Der verliebte Gefangene (1958) - ihn gilt es in dieser Ausgabe neu zu entdecken. Der Roman Der Ritter ist gestorben ist 1963 im Original und 1996 auf deutsch erschienen. Zur nochmaligen Lektüre laden Ein Lied von Schein und Sein (1981, dt. 1989), die Liebesgeschichte Mokusei! (1982, dt. 1990) und der Roman Rituale (1980, dt. 1985) ein. Alle drei Bücher zählen längst zu den Klassikern im Nooteboomschen Oeuvre.

      Gesammelte Werke 1
    • Mönchsauge

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      »Gedichte kennen kein Fragezeichen«, wird kühn behauptet in diesem Zyklus, der seine Anfänge in einer Dezembernacht hat. Cees Nooteboom ist zu dieser Zeit auf Schiermonnikoog, der Insel der grauen Mönche. Und so entstehen 33 Gedichte von strenger Form und großer Leichtigkeit, Bilder, Trugbilder, Traumbilder einer Wirklichkeit: Phaidros und Sokrates auf dem Dünenpfad, sechs Engel bei Windstärke zehn, ein Marder, der nachdenklich in der Felswand sitzt. Mit Sokrates kehren die Gedichte schließlich doch zu einem Fragezeichen zurück, zur großen Frage der menschlichen Existenz: Woher denn und wohin? Im neuen Gedichtband des großen niederländischen Autors Cees Nooteboom stehen sich Wort und Bild gegenüber. Eigens für diese Ausgabe legt Matthias Weischer Zeichnungen und Aquarelle vor, die auf die Gedichte antworten, mit ihnen spielen, sie spiegeln: Der Dichter und der Maler komponieren ein Gesamtkunstwerk.

      Mönchsauge
    • Gesammelte Werke

      • 605 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Anläßlich des 70. Geburtstags von Cees Nooteboom erschienen im vergangenen Herbst die ersten drei Bände seiner Gesammelten Werke – in hochwertiger Ausstattung: gebunden in dunkelrotem Leinen, mit eleganten, rein typographisch gestalteten Umschlägen, auf bestem Papier gedruckt, mit Lesebändchen, im Schuber. Band 1 enthält die Lyrik, darunter ca. 100 bislang auf deutsch unpublizierte Gedichte, in Band 2 und 3 sind Nootebooms Romane und Erzählungen nachzulesen, darunter die erstmals übersetzte Erzählsammlung Der verliebte Gefangene . Die Gesammelten Werke Cees Nootebooms, die auf acht Bände angelegt sind, unterscheiden sich von vergleichbaren Editionen wesentlich dadurch, daß es hier unendlich vieles zu entdecken gibt: Neues und bislang Unübersetztes. Band 4 und 5 präsentieren nun den ersten Teil von Nootebooms Reisegeschichten: Beginnend in den Niederlanden, dem Zentrum des Nooteboomschen Kosmos, führen sie nach Spanien, seiner zweiten Heimat, und ziehen dann weiter in die übrigen Landstriche Europas. Zwei Bände, die ebenfalls Entdeckungen bergen: Viele dieser Geschichten erscheinen erstmals auf deutsch. In ihrer klugen, unprätentiösen und sinnlichen Mischung aus Tagebuch, impressionistischen Reisebildern, kritischer Reflexion und philosophischer Betrachtung spiegeln sie Eigenart und Meisterschaft des niederländischen Autors.

      Gesammelte Werke
    • Saigoku

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Saigoku-Pilgerweg ist von den vielen Wallfahrten, die man in Japan unternehmen kann, eine der bedeutendsten, längsten – und schwierigsten. Sie umfasst nicht weniger als 33 buddhistische Tempel, die alle Kannon, der vielgestaltigen Göttin der Barmherzigkeit, geweiht sind. Einige von ihnen stehen in und um Kyoto, der einstigen Hauptstadt des Heian-Reiches (794–1185). Andere, die ältesten, liegen in teils unwegsamem Gebirge, einer sogar auf einer Insel. Cees Nooteboom und Simone Sassen haben sich mehrmals auf den Saigoku-Pilgerweg begeben, nahmen langwierige Aufstiege und nicht selten Treppen von mehreren hundert Stufen in Kauf. Simone Sassen photographierte die Tempel in verschiedenen Jahreszeiten: bei Schnee, zur Kirschblüte und mit Herbstlaub – den Höhepunkten des japanischen Jahres. Cees Nooteboom beruft sich in seinen Texten auf die um 1000, also in der Heian-Zeit, von der Hofdame Murasaki Shikubu verfasste Geschichte vom Prinzen Genji, den ersten psychologischen Roman der Weltliteratur. Saigoku, ein Buch zum Lesen und Schauen, entführt in eine fernöstliche Welt der Stille, der Schönheit und uralter Mythen – in ein Japan fernab der geschäftigen Metropolen.

      Saigoku
    • „Wie beginnt ein Abenteuer? Ich sitze in einem sehr stillen, hohen Raum in der Bibliothek des Rijksmuseums in Amsterdam.“ Mit diesen einleitenden Sätzen entführt Bestseller-Autor Cees Nooteboom den Leser in die Welt der Kunst und beleuchtet das Werk von Karl Blossfeldt (1865–1932), einem Autodidakten in der Fotografie und Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Blossfeldt, der ursprünglich kein Künstler sein wollte, nutzte seine Kenntnisse in Bildhauerei und Zeichnen, um seinen Schülern die ästhetische Wahrnehmung durch die Pflanzenwelt näherzubringen. Er fotografierte frisch geschnittene Pflanzen bei natürlichem Licht, um ihre Form und Ornamentik zu betonen. Seine einzige Veröffentlichung zu Lebzeiten, „Urformen der Kunst“, erschien in den 1920er Jahren. Vor den vergrößerten Pflanzenabbildungen im Rijksmuseum und in der Pinakothek der Moderne reflektiert Nooteboom über die Grenze zwischen Naturbetrachtung und künstlerischem Schaffen. Er hinterfragt den Schöpfer und den Ursprung der Kunst und erkennt die Vergrößerung als Katalysator, der die Struktur und Ästhetik der Pflanzen hervorhebt. Nooteboom beschreibt Blossfeldts Blick als das „Auge Allahs“ und zeigt, wie dieser eine neue Grammatik des Sehens geschaffen hat. Sein humorvoller und intelligenter Essay eröffnet Blossfeldt einem neuen Publikum und wird von herausragenden Pflanzen-Photographien begleitet.

      Karl Blossfeldt und das Auge Allahs
    • Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten, zum Teil erstmals veröffentlichten Reisegeschichten aus Afrika. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.

      In der langsamsten Uhr der Welt
    • Leaving

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      An exceptionally current volume of poems from one of Europe's greatest poets that dwell on the most pressing reality of our times: the coronavirus pandemic. One of the leading living European writers, Cees Nooteboom never shies away from contemporary issues. His latest collection of poems, Leaving, begins in a garden with descriptions of Mediterranean plants, but what emerges are memories of the war--images of a distant past that have never disappeared. The poems take another turn when, unexpectedly, a mysterious virus takes control of the world and turns life upside down. A collection that can be read as a single poem, in which desolation and beauty, past and future, nostalgia and mortality all merge to represent the most mature work of a great poet. German artist Max Neumann's haunting images that accompany the poems work as complex visual metaphors that further underline the beauty and the gravity of the poems. Together, they make for a delicate and thoughtful read.

      Leaving
      4,5
    • Venice

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      The great Dutch author and traveller Cees Nooteboom (author of Roads to Santiago and The Following Story) sheds new light on the city, its history and its treasures

      Venice
      3,8
    • The Dolder Grand

      • 638 Seiten
      • 23 Lesestunden

      In 2009, the Dolder Grand celebrates its first birthday following a four-year remodelling by Foster+Partners. Photographers from the Zurich studio nave, Nadja Athanasiou, Michael Bühler and Peter Lüem, have documented the entire project throughout every stage of the refurbishment, charting the scope of the hotel's metamorphosis. The resulting narrative in pictures and words is not simply a linear documentation, but a rich and complex tapestry in which text and image are interwoven with a lyricism that brings the architecture to life on the pages of the book. Journalist Judith Wyder complements the photographs with anecdotes and facts that give a fascinating and many-facetted insight. Dutch novelist Cees Nooteboom has contributed an essay in which he describes the hotel as a microcosm and a home away from home, musing on how guests tend to take possession of the hotels they stay in.

      The Dolder Grand
    • Historisch tableau

      Geschiedenis opnieuw verbeeld in schoolplaten en essays

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Historisch tableau
      4,0
    • Stratený ráj

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Súčasný nizozemský prozaik, básnik, dramatik a esejista Cees Nooteboom (1933) patrí k autorom, ktorí začiatkom deväťdesiatych rokov 20. storočia najvýraznejšie prispeli k otvoreniu nizozemskej literatúry medzinárodnému publiku. Doma i v zahraničí sa preslávil najmä románmi Nasledujúci príbeh, V holandských horách (oba boli preložené aj do slovenčiny), Dušičky a Rituály, rád sa venuje mytologickým témam a pestuje aj žáner intelektuálneho cestopisu (Berlínske zápisky, Bývalé pasáže, Okľuka do Santiaga a i.). Vo svojom diele často spája zážitky z exotických prostredí s existenciálnymi skúsenosťami Európana na konci 20. storočia.

      Stratený ráj
      4,3
    • Een middag in Bruay

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ervaringen van de auteur tijdens zijn reizen in de jaren zestig.

      Een middag in Bruay
      3,6
    • Een avond in Isfahan

      Reisverhalen

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Verhalen uit Perzie, Madeira, Japan, Maleisië, Duitsland, Engeland en Gambia.

      Een avond in Isfahan
      3,4
    • Grote ABC: Voorbije passages

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Van het reisverhaal heeft Nooteboom al jaren een literair genre op zich gemaakt, maar in Voorbije passages heeft hij zijn actieradius nog verder uitgebreid. Niet in de verte (hij was al overal geweest), maar in de diepte. Tiepolo in Würzburg, Hokusai in Parijs, Fellini en Casanova in Rome, kloosters in Navarra, tempelruïnes in Thailand.Voorbije passages zijn het allemaal, mijmeringen van een voorbijganger, beschouwingen gelardeerd met een verrassend en acuut opmerkingsvermogen. De lezer volgt de schrijver door het oerwoud van Borneo, bij Parijse herinneringen, bij zijn vergelijking tussen Hopper en Vermeer in New York en Amsterdam. Het boek sluit met een bezoek aan Macao, de vergeten Portugese kolonie aan de kust van China. Dit laatste verhaal is tegelijkertijd een hommage aan een andere rusteloze reiziger, Slauerhoff.

      Grote ABC: Voorbije passages
      3,7
    • V holandských horách

      • 137 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Novela V holandských horách je útla knižka, ktorá neodradí ani nenáročného čitateľa. Autor opisuje Holanďanov z pohľadu španielskeho cestného inšpektora v Zaragoze Alfonsa Tiburóna de Mendozu. Rozdeľuje Holandsko na severnú a južnú časť, a aj keď obyvateľov neidealizuje, jeho opis ich ani neuráža.....

      V holandských horách
      3,2
    • Licht overal

      gedichten

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Cees Nooteboom is best known in the English-speaking world for his acclaimed novels, essays, and travel writing; however, Nooteboom has always seen himself first and foremost as a poet. He has said, “without poetry my life would be unthinkable.”Light Everywhere is a collection of poems, selected by Nooteboom himself from more than a dozen Dutch books. The poems are presented in reverse chronological order, reflecting the poet’s contemporary perspective on the productivity of more than half a century. The anthology covers his poetic output up to 2013, with an emphasis on his more recent work. New translations of older poems are crafted by award-winning translator David Colmer, lending consistent voice to the whole collection. When Nooteboom began writing poetry in the Netherlands in 1956, he was considered an outcast for not abiding by the conventional experimental style popular at the time. Instead he took to learning from poets abroad, translating work by Wallace Stevens, Eugenio Montale, and Pablo Neruda. Nooteboom’s work is lucid and mysterious, evocative and elusive, and it is fitting that the collection begins and ends with poems of travel, moving back in time from an elderly man’s entanglement and resignation to the detachment and harsh light of youth, with everything in between.

      Licht overal
      3,4
    • De brief

      • 43 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Drie verhalen: 1. De brief (1988) 2. De koning van Suriname (1993) 3. Fantasma (Uit de bundel "De verliefde gevangene", 1958)

      De brief
      2,8
    • Reis om de wereld in 1000 bladzijden

      • 999 Seiten
      • 35 Lesestunden

      Ondanks hun verschillen hebben Nederlanders en Belgen een ding gemeen: ze zijn uiterst reislustig! Geen afstand is ze te groot, geen grens houdt ze tegen. Reizen zit ze in het bloed en ze doen het van oudsher, liefst naar oorden die doorgaans als ondoordringbaar worden beschouwd. Reis om de wereld in 1000 bladzijden bevat meer dan 100 reisverhalen van schrijvers, journalisten en professionele reizigers.Eerder verschenen in vier afzonderlijke reisbundels: Adieu adieu sweet Bahnhof, en Gewoon omdat ik ging, en Rusteloze reizen, en Verre verlangens

      Reis om de wereld in 1000 bladzijden
    • De verliefde gevangene

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Tropische verhalen In 1957 vertrok Cees Nooteboom als matroos met de Gran Rio naar Lissabon, Trinidad, Brits Guyana, Suriname. Het resultaat van die reis kwam een jaar later met het verschijnen van De verliefde gevangene , een verzameling tropische verhalen waarvan de dramatische kracht en de gewelddadigheid de lezers van het poëtische Philip en de anderen verraste. Jarenlang waren deze verhalen niet verkrijgbaar, maar nu zijn ze er weer, de matroos zonder lippen, de dwerg uit Huelva, de verliefde gevangene uit de strafkolonie in Frans Guyana, de zwarte trompettist op het verlaten perron in Barcelona, exotische figuren die stammen uit een onnederlandse verbeelding, en die na al die jaren niets aan kracht hebben ingeboet.

      De verliefde gevangene
    • Een avond in Isfahan

      Reisverhalen uit Perzië, Gambia, Duitsland, Japan, Engeland, Madeira en Maleisië

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Een avond in Isfahan
    • Altijd Verliefd

      De mooiste liefdesverhalen

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Verhalen van Nederlandstalige auteurs.

      Altijd Verliefd