Die Klage des Friedens, Klassiker der Friedensliteratur und Glanzstück der Renaissancerhetorik, wurde von Erasmus 1516/17 anläßlich des internationalen Friedenskongresses der „Friedensliga von Cambrai“ verfaßt und gilt als eine der ersten Streitschriften des Pazifismus. Die vorliegende Übersetzung ist nicht nur vollständig, sondern auch originalgetreu.
Erasmus Rotterdamský Bücher
Erasmus von Rotterdam, bekannt als "Fürst der Humanisten", war ein niederländischer Renaissance-Gelehrter, der sich durch seine reine lateinische Prosa auszeichnete. Mit humanistischen Textmethoden schuf er einflussreiche neue Ausgaben des Neuen Testaments in lateinischer und griechischer Sprache, die die Reformation prägten. Obwohl er die Missstände der katholischen Kirche kritisierte und Reformen forderte, hielt er Abstand zu radikalen Reformatoren und vertrat einen gemäßigten Weg, der den freien Willen und tiefen Respekt vor traditionellem Glauben betonte. Seine intellektuelle Haltung suchte einen Mittelweg, der oft die Extreme enttäuschte.







Die Klage des Friedens
Der grundlegende Text der Friedensbewegung
Erasmus von Rotterdam, der Fürst der Humanisten
- 290 Seiten
- 11 Lesestunden
Er wurde 1469 in Rotterdam unehelich geboren, und niemand ahnte, daß der kleine Erasmus später "Fürst der Humanisten" oder "Licht der Welt" genannt werden würde. Als der friedliebende, aber streitbare Poet und Gelehrte 1536 in Basel starb, hinterließ er der Nachwelt unschätzbare Werke - von der weitverbreiteten Sprichwort-Sammlung "Adagia" über das "Lob der Torheit", dem brillantesten Stück humanistischer Literatur, bis hin zur unschätzbaren Übersetzung des Neuen Testaments. Mit vielen Kostproben seiner Texte wird in diesem biographischen Lesebuch das ungeheur spannende Leben des größten Humanisten erzählt - zum Kennenlernen oder zum Wiederentdecken.
Das berühmteste Buch des Erasmus von Rotterdam ist ein Meisterwerk der Satire und Ironie. Im 16. Jahrhundert war es eines der einflussreichsten Pamphlete, das Humanismus und Reformation den Weg bereitete. Da sich aber hinter den historischen Masken der menschlichen Dummheit ewig wiederkehrende Gesichter verbergen, finden wir uns auch heute in ihnen wieder: als eitle Allesversteher etwa und Gefangene des Wohlstandskäfigs, nicht zuletzt aber auch als Narren unserer ganz privaten, ach so heiligen Gefühle. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Vertrauliche Gespräche
- 354 Seiten
- 13 Lesestunden
Er war einer der einflußreichsten Humanisten Europas, ein Pazifist, ein unermüdlicher Publizist und Propagandist für eine umfassende Bildungs-, Gesellschafts- und Glaubensreform seiner Zeit war Erasmus von Rotterdam weit voraus. Er geriet nicht selten zwischen die Fronten von Reform und Orthodoxie, behauptete dabei aber stets seine geistige Freiheit und Unabhängigkeit. Der vorliegende Band vereinigt zwanzig vertrauliche Gespräche, Dialoge, in denen Moral und Lebensführung sowie drängende politische und gesellschaftliche Fragen thematisiert werden. Und obwohl nun nahezu 500 Jahre alt, sind die Fragen von brennender Aktualität: Kann ein Krieg gerecht, das heißt zu rechtfertigen, sein? Kann man im Namen Gottes kämpfen? Wie kommt es, daß sich einzelne so oft und auf Kosten kollektiver Solidarität durchsetzen? Und worauf gründet sich eigentlich die Diffamierung und Unterdrückung des weiblichen Geschlechts? Beharrlich und mit viel Charme verkündet Erasmus seine humanistische Botschaft: den Triumph des unabhängigen und selbständigen vor dem dogmatischen, autoritätsgläubigen, konfessionell und politisch gefesselten Denken. "
Dieterich, Mainz, 2011. 213 S., kartoniert - gutes Exemplar -
Lateinisch/Deutsch, übersetzt, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Herbert Rädle
In seinen »Adagia« (»Sprichwörter«), einer kommentierten Sammlung sprichwörtlicher Redewendungen, fasst Erasmus von Rotterdam antike und christliche Weisheit zusammen und bezieht diese auf die zeitgenössische Lebenswelt. Das Kompendium, das der Humanist von 1500 bis 1536 immer wieder ergänzt und überarbeitet, zählte über Jahrhunderte hinweg zum Bildungskanon. Dabei belässt es Erasmus nicht bei einer bloßen Aneinanderreihung von Worterläuterungen – seine ausführlichen Kommentare und Anekdoten geben tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt. Diese von Anton J. Gail übersetzte und kommentierte Ausgabe präsentiert eine Auswahl maßgeblicher Passagen dieses Werks und erläutert seine Entstehung und Rezeption.


