Thomas Pynchon ist ein amerikanischer Autor, der für seine dichten und komplexen fiktiven Werke gefeiert wird, die oft eine breite Palette von Themen, Stilen und Interessengebieten wie Geschichte, Wissenschaft und Mathematik miteinander verweben. Seine Prosa wird für ihre intellektuelle Tiefe und literarische Virtuosität gelobt. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren, dessen unverwechselbare Stimme und Herangehensweise an das Schreiben unauslöschliche Spuren in der modernen Literatur hinterlassen haben. Seine Vermeidung persönlicher Publizität trägt nur zur Faszination bei, die seine rätselhafte Persönlichkeit und sein gefeiertes Werk umgibt.
Die Briten Charles Mason und Jeremiah Dixon, ein Astronom und ein Landvermesser, nehmen uns mit auf eine Grand Tour durch die dunklen Gefilde der Aufklärung im 18. Jahrhundert, von ihrer ersten gemeinsamen Expedition ans Kap der Guten Hoffnung ins vorrevolutionäre Amerika und wieder zurück nach England. Wir begegnen Benjamin Franklin, George Washington, einem chinesischen Feng-shui-Meister, einem sprechenden Hund und einem Enten-Automaten.
Elfriede Jelinek, geboren 1946 und aufgewachsen in Wien, hat für ihr Werk eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Thomas Piltz, geboren 1949 in München, ist freier Fotograf und Übersetzer. Er übertrug unter anderem Werke von Thomas Pynchon, Jonathan Franzen und John Updike ins Deutsche. Ausgezeichnet mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis. Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u. a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.
In den Notizen des verstorbenen Vaters entdeckt Herbert Stencil das rätselhafte Symbol V. Er und Benny Profane, der andere Held des Romans, begeben sich auf die Suche nach ihm, die sich zu einer burlesken, aktionsreichen „tour de force“ entwickelt. Die Handlung spielt in einem von der ehemaligen Afrikakolonie Deutsch-Südwest über Malta, Florenz und Paris bis nach Venezuela reichenden totalitären Weltstaat, in dem Begebenheiten aus der Geschichte und Vergangenheit dreier Kontinente vorsätzlich als geheimnisvolle, dunkle Machenschaften, als eine Verschwörung von globalem Ausmaß dargestellt werden.
Nikolaus Stingl, geb. 1952 in Baden-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, übersetzte u. a. Jonathan Safran Foer, Colum McCann, Thomas Pynchon, Philip Roth, T. C. Boyle und Oliver Sacks. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis.
Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u. a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.
Im Frühjahr 1959 erschien in Epoch, der Literaturzeitschrift der Cornell University, unter dem rätselhaft schönen Titel Mortality and Mercy in Vienna eine Erzählung, deren Autor, 22 Jahre alt, wenige Jahre später mit den Romanen V. (1963) und Die Versteigerung von No. 49 (1966) berühmt werden sollte. Es war seine zweite Veröffentlichung, und auch wenn Thomas Pynchon damals noch nicht der Autor war, den heute alle Welt kennt, ist darin doch schon Vieles von dem angelegt, was uns an seine späteren Bücher erinnert. Sterblichkeit und Erbarmen in Wien - der Titel ist ein Zitat aus Shakespeares Maß für Maß - erzählt von einer bizarren Party, auf der ein Schweinefötus ebenso eine Rolle spielt wie ein Original von Paul Klee, von einer Party voller kurioser Begebenheiten und Begegnungen mit Leuten, denen »man die Absolution erteilen oder Buße auferlegen, aber keinen praktischen Rat geben konnte«.
Milwaukee, 1932: Amerika steckt in der Großen Depression, die Aufhebung der Prohibition steht kurz bevor, Al Capone sitzt im Knast. Hicks McTaggart, Privatdetektiv, nimmt einen Routinejob an: Er soll die ausgebüxte Erbin eines Käse-Fabrikanten ausfindig machen und nach Hause bringen. Doch unversehens findet er sich auf einem Ozeandampfer wieder und landet schließlich fern jedem Seehafen in Ungarn, wo eine Sprache wie von einem anderen Stern gesprochen wird und es genug Backwaren gibt, um einen Detektiv bis ans Lebensende zu versorgen, aber jede Spur von der flüchtigen Erbin fehlt. Als Hicks sie endlich gefunden hat, steckt er bis zum Hals in Verwicklungen mit Nazis, sowjetischen Agenten, britischen Gegenspionen, Swing-Musikern und Liebhabern paranormaler Praktiken. Der einzige Hoffnungsschimmer am Horizont: Es kündigt sich die große Zeit der Big Bands an, und zufällig ist Hicks ein ziemlich guter Tänzer. Ob das ausreicht, um im Lindy-Hop-Schritt nach Milwaukee und in die normale Welt zurückzukehren, die es vielleicht gar nicht mehr gibt, steht auf einem anderen Blatt.
Philip Marlowe in Schlaghosen. Kalifornien 1970: Der junge Hippie-Detektiv Doc Sportello erhält den Auftrag, beim Bodyguard eines Immobilienhais Schulden einzutreiben. Als Doc aus einem neongrellen Marihuana-Rausch erwacht, blickt er allerdings in das Gesicht von Lieutenant Bigfoot Bjornsen. Die Leiche des Bodyguards neben ihm sieht aus wie ein frisch geschlachteter Truthahn. Der Immobilienhai ist entführt, und Bigfoot, der Leuten gern seine Stacheldrahtsammlung zeigt, mag keine Hippies … Pynchon, der «Shakespeare der Popkultur» (Welt) schreibt über Verbrecher und Surfer, Manson und Nixon, über das Ende des Summer of Love und die Geburt des Internets. «Das zugänglichste Werk des größten amerikanischen Autors der Gegenwart, die perfekte Einstiegsdroge.» (Stern)
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, übersetzte u. a. Jonathan Safran Foer, Colum McCann, Thomas Pynchon, Philip Roth, T. C. Boyle und Oliver Sacks. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis. Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u. a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.
Die Hausfrau Oedipa Maas wird zur Testamentsvollstreckerin ihres ehemaligen Liebhabers bestimmt, des Immobilienspekulanten Pierce Inverarity. Sie macht sich auf den Weg durch Kalifornien und versucht herauszufinden, wer Pierce Inverarity war, wer sie selbst und was Amerika ist, und lernt dabei eine andere Welt als ihre bisherige kennen, die völlig anderen Regeln folgt. Umgeben von Ausgeflippten, Isolierten und Verstörten, die von der Welt ausgeschieden worden sind wie Abfall, scheint Oedipa einer jahrhundertealten Gegenverschwörung auf die Spur zu kommen. Oder ist alles nur eine Fiktion, ein Wahn ?
Eine historische Romanze über New York in den frühen Tagen des Internets. Ironisch, anarchisch, düster. «Bleeding Edge» nennt man eine so neuartige elektronische Anwendung, dass sie noch keinen erwiesenen Nutzen hat. Wie etwa DeepArcher, eine verbesserte Version von Second Life, in der alles möglich scheint. Sogar Geldwäsche oder Terrorplanung für 9 /11, ohne dass man eine Spur hinterlässt. Deshalb interessiert sich dafür neben Geheimdiensten und internationalen Verbrechern auch eine kleine New Yorker Wirtschaftsdetektivin namens Maxine Tarnow, jüdisch, geschieden, zwei schulpflichtige Kinder, mit einer wirklich wenig beeindruckenden Beule in der Handtasche, da, wo sie ihre Damen-Beretta versteckt …
Lange bevor Thomas Pynchon seinen berühmten Roman V. veröffentlichte und die Literatur unseres Jahrhunderts radikal veränderte, schrieb er Geschichten – einfallsreiche, wunderbar gestaltete Kurzgeschichten, die Leser, die das Glück hatten, sie in den Seiten der Kenyon Review oder The Noble Savage zu entdecken, erstaunten und erfreuten. Fünf dieser Geschichten wurden nun in Buchform gesammelt: "The Small Rain", "Low-Lands", "Entropy", "Under the Small Rain" und "The Secret Integration", die alle zwischen 1958 und 1964 entstanden. Pynchons sehr offene und überraschend persönliche Einführung ist ebenfalls enthalten. Darin offenbart Pynchon, wie er zu jedem Werk kam und wie er den jungen Autor, der er damals war, heute sieht. Dieses Buch ist somit mehr als nur eine Sammlung von Geschichten; es ist ein seltenes und faszinierendes Selbstporträt eines intensiv privaten Mannes.
This reprint of a historical book originally published in 1871 aims to preserve the text for modern readers. Acknowledging the age of the work, it may contain missing pages or lower quality, yet it serves as a valuable resource for those interested in historical literature. The publishing house, Anatiposi, focuses on making such works accessible to ensure they are not forgotten.
Deutsch Englisch Zweisprachige Lektüre / Parallel gesetzter Text / Klassiker im Original lesen
800 Seiten
28 Lesestunden
Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. George Orwells dystopischer Roman von 1949 gehört zu den wichtigsten Werken des 20. Jahrhunderts. Der Beamte Winston Smith hält in seinem geheimen Tagebuch die Lebensumstände in der Überwachungsdiktatur Ozeanien fest. Als er mit seiner jungen Kollegin Julia eine Affäre beginnt und die beiden Kontakt zu einer Untergrundorganisation aufnehmen, die der Herrschaft des »Großen Bruders« ein Ende bereiten will, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Ein Klassiker, der im 21. Jahrhundert wieder hochaktuell scheint. Englische Lektüre: Niveau B2–C1 (GER)
Winner of the 1973 National Book Award, Gravity's Rainbow is a postmodern epic, a work as exhaustively significant to the second half of the twentieth century as Joyce's Ulysses was to the first. Its sprawling, encyclopedic narrative and penetrating analysis of the impact of technology on society make it an intellectual tour de force. The narrative is set primarily in Europe at the end of World War II, and centers on the design, production and dispatch of V-2 rockets by the German military
Essays by Thomas Pynchon, Mary Gordon, Gore Vidal, Joyce Carol Oates, and John Updike discuss the seven deadly sins, plus one, despair, the only unforgiveable sin
The book is a reprint of a classic work first published in 1874, preserving the original content and style. It offers readers a glimpse into the historical context and literary conventions of the time, making it a valuable resource for those interested in 19th-century literature. The reprint aims to maintain the authenticity of the original text while making it accessible to contemporary audiences.
Изданный в 2013 году «Край навылет» сразу стал бестселлером: множество комплиментарных рецензий в прессе, восторженные отзывы поклонников. Пинчон верен себе — он виртуозно жонглирует словами и образами, выстраивая сюжет, который склонные к самообману читатели уже классифицировали как «облегченный». В основе романа — трагичнейшее событие в истории США и всего мира: теракт 11 сентября 2001 года. По мнению критики, которая прочит Пинчону Нобелевскую премию по литературе, все сошлось: «Самый большой прозаик Америки написал величайший роман о наиболее значимом событии XXI века в его стране».