Der wahre Graf von Monte Christo Alex Dumas (1762 – 1806) war Kind eines in der französischen Zuckerkolonie Saint-Domingue untergetauchten Adligen und einer schwarzen Sklavin. Der adlige Herr kehrte später unter seinem echten Namen und Titel eines Marquis wieder nach Frankreich zurück. Den Sohn ließ er nachkommen. Der junge Mann bekam eine hervorragende Erziehung, wurde ein glänzender Reiter und Fechter und genoss das süße Leben im vorrevolutionären Frankreich. Doch er zerstritt sich mit seinem Vater, legte dessen Namen wieder ab und nahm den seiner Mutter an. Er heiratete eine weiße Französin, mit der er drei Kinder hatte, eines davon der spätere Bestsellerautor Alexandre Dumas d. Ä., und machte eine glänzende Karriere in der Armee, zuletzt als General unter Napoleon. Er wurde schon zu Lebzeiten eine Legende. Das alles war nur möglich, weil das Frankreich des späten 18. Jahrhunderts die erste rasseblinde Gesellschaft der Welt war. Doch dann wurde General Dumas von Napoleon abserviert und starb verarmt und vergessen. Viele Geschichten in den Romanen seines Sohnes gehen auf die wahren Erlebnisse des Vaters zurück.
Tom Reiss Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Dieser Autor ist bekannt für seinen gefeierten internationalen Bestseller, der sich exotischen Themen und Kulturen widmet. Seine biografischen Stücke, die in renommierten Veröffentlichungen erscheinen, zeugen von tiefem Einblick in die menschliche Natur und den historischen Kontext. Der Autor erforscht meisterhaft die komplexen Verbindungen zwischen Ost und West mit einem scharfen Blick für Details und einem fesselnden Erzählstil. Seine Schriften laden die Leser ein, über verschiedene Welten und die Fäden nachzudenken, die uns alle verbinden.



Der Orientalist
- 470 Seiten
- 17 Lesestunden
»Vater: Ölmillionär. Mutter: radikale Revolutionärin. So begann mein Dasein.« Und es sollte ein Leben voller Spannungen und unerwarteter Wendungen werden, das den jungen Juden Lev Nussimbaum, 1905 in Baku geboren, in den Jahren der russischen Revolution über Zentralasien, Persien und die Türkei schließlich bis ins Berlin der Wilden Zwanziger Jahre führte. Dort machte er sich, inzwischen zum Islam konvertiert, als Essad Bey (alias Kurban Said) einen Namen als international anerkannter Autor, unter anderem des noch heute verlegten Bestsellers Ali und Nino. Nach einem Intermezzo in New York zog er nach Wien, floh vor den Nazis nach Italien und starb 1942 in Positano.
Ali en Nino
- 279 Seiten
- 10 Lesestunden
In de liefde tussen een jonge adellijke moslim en de dochter van een christelijke zakenman in Bakoe ten tijde van de Russische revolutie herleeft de geschiedenis van Romeo en Julia.