Nyolcadik kerületi történetek
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Che significato può avere la parola "avventura"? Il quotidiano Avvenire lo ha chiesto a venticinque tra i più importanti scrittori italiani di ognuno ha risposto scrivendo una storia in cui racconta la sua "idea" di avventura, sia nell'ottica classica del fortunato genere letterario, sia in quella di una dimensione più ampia, quella dell'avventura umana. Ne è nata, in collaborazione con l'Editrice AVE, questa "naturale" antologia in cui si confrontano scritture e stili diversi, e soprattutto tante idee per definire cos'è oggi l' scoperta di mondi e paesaggi lontani o fantascientifici; questione di memoria e ritorno all'età dell'oro dell'infanzia; scandaglio di percorsi metafisici o di sguardi interiori; lettura in chiave metaforica della realtà, con particolare attenzione alla figura del migrante, oltre alla rilettura di testi della classicità. Ne emerge un paesaggio vario con tanti luoghi visti o sognati, tante voci e tanti personaggi, ognuno alle prese con la propria avventura. Le storie sono Affinati, Arslan, Bianchi, Bosio, Buticchi, Cardini, Cavina, Conte, D'Alessandro, D'Avenia, Ferrero, Lupo, Mannuzzu, Milani, Missiroli, Montaldi, Morazzoni, Mussapi, Nigro, Parazzoli, Pardini, Pressburger, Veladiano, Zaccuri, Zocchi.
Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.
Příběhy italských židovských autorů, bratrů Pressburgerových tvoří vzpomínky na jejich rodnou čtvrť, osmý obvod v Budapešti, na zdejší židovské obyvatele a jejich osudy v době od první světové války až po rok 1956. Příběhy jsou psány s realistickou střídmostí a s citem pro zachycení dobové atmosféry
Eine idyllische Familiensaga sollte man nicht erwarten, wenn Péter Esterházy die Erbschaft seines klingenden Namens antritt. Der Titel Harmonia Caelestis, benannt nach einer Sammlung sakraler Gesänge, erhält in Esterházys literarischer Chronik seiner aristokratischen Familie, die im kommunistischen Ungarn ihren Niedergang erlebte, eine vielschichtige ironische Dimension. Das Werk besteht aus zwei Teilen: Im ersten Buch, „Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy“, werden 371 Textabschnitte ohne Chronologie präsentiert, die durch historische Episoden und Anekdoten springen. Der Vater fungiert hier als allgegenwärtige Chiffre. Das zweite Buch, „Bekenntnisse einer Familie Esterházy“, erzählt vom Schicksal der Familie im 20. Jahrhundert, geprägt von Enteignung und Unterdrückung. Der dramatische Kontrast zwischen Glanz und Niedergang wird durch Esterházys meisterhaften Stil und humorvolle Einlagen, wie das plötzliche Auftauchen banaler Alltagsgegenstände in einem alten Register, verstärkt. Esterházy bewahrt sich in tragischen Episoden vor Pathos und zeigt einen scharfen Blick für die menschliche Natur. Nach fast zehn Jahren Arbeit ist das über 900 Seiten starke Werk ein literarisches Denkmal und fesselnde Studie über die Grenzen zwischen Herkunft und Zukunft. Es sollte gelesen werden wie ein Roman, mit all seinen Möglichkeiten.
Das jüdische Leben im achten Bezirk Budapests ist mittlerweile nahezu erloschen - und damit eine Geschichte und Kultur, deren wenige Überlebende heute über die ganze Welt verstreut sind. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten sich Tausende von Juden und Zigeunern rund um den Teleki-Platz angesiedelt, und Trödler, Schankwirte, Gänseverkäufer und kleine Gauner schufen ein nicht unbedeutendes Geschäftszentrum. In den vierziger Jahren gerieten seine Bewohner in den Strudel der geschichtlichen Ereignisse. Nachdem ein Teil von ihnen die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebt hatte, beschnitt kurze Zeit später das neue kommunistische System die Lebensbasis der Menschen des achten Bezirks: den Kleinhandel und das Gewerbe. Ironisch und leidenschaftlich lassen die Autoren, die 1956 als Achtzehnjährige ihre Heimat verließen, das Budapest der vierziger und fünfziger Jahre noch einmal aufleben. Leise, schlicht, ohne Pathos und Larmoyanz sind Giorgio und Nicola Pressburger der Geschichte ihrer Vorfahren nachgegangen.