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Rubem Fonseca

    11. Mai 1925 – 15. April 2020

    Dieser brasilianische Autor ist bekannt für seine düsteren und gewalttätigen Erzählungen, die sich mit den dunklen Seiten des Stadtlebens auseinandersetzen. Seine Werke, oft explizit in ihrem Inhalt, brechen mit traditionellen literarischen Schwerpunkten auf ländliche Schauplätze und voreingenommene Stadtporträts und fordern die Leser heraus, sich unbequemen Wahrheiten zu stellen. Fonseca glaubt, dass Schriftsteller den Mut besitzen müssen, das zu artikulieren, wovor andere Angst haben zu sprechen, und beeinflusst damit maßgeblich die zeitgenössische brasilianische Literatur. Während seine Kurzgeschichten oft als seine besten Werke gefeiert werden, bieten seine Romane ebenfalls fesselnde Erkundungen der menschlichen Natur in rauen Umgebungen.

    Rubem Fonseca
    La grande arte
    Das vierte Siegel
    Der Abkassierer. Erzählungen
    Grenzenlose Gefühle, unvollendete Gedanken
    Mord im August
    Bufo & Spallanzani
    • Gustavo Flávio, der natürlich nicht wirklich so heißt wie Gustave Flaubert, ist ein friedfertiger Mensch und ein berühmter Schriftsteller. Er hat Erfolg bei den Frauen und ein Geheimnis. Als seine Geliebte, die schöne Delfina Delamare, ermordet aufgefunden wird, ist ihr Ehemann racheglühend hinter ihm her. Flávio flüchtet sich in ein Luxushotel mitten in den Urwald. Bei feinstem Essen, inmitten spleeniger Gäste und seltsamer Gespräche - als wär es ein Zauberberg im Dschungel - beginnen sich die Ereignisse grotesk zu überstürzen. Rubem Fonseca, der nicht nur den brasilianischen Kriminalroman, sondern die gesamte Literatur des Landes zur Blüte geführt hat, zeichnet witzig, satirisch, virtuos und opulent die Bourgeoisie Brasiliens.

      Bufo & Spallanzani
      4,1
    • Mord im August

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Rio de Janeiro im Morgengrauen: Der Industrielle Aguiar wird in seinem Luxusapartment ermordet aufgefunden. Ausgerechnet Kriminalkommissar Alberto Mattos, unkorrumpierbar, melancholisch und berufsbedingt magenkrank, wird mit dem Mordfall beauftragt. Immer tiefer verstrickt er sich im Laufe der Ermittlungen in die korrupten Machenschaften der High-Society Rios. Rubem Fonseca erzählt in diesem rasanten Politthriller mit trocken-protokollierendem Ton und einer raffiniert eingesetzten Portion Fiktion die Fakten und Hintergründe, die 1954 Brasilien erschütterten und im Selbstmord des Präsidenten Getúlio Vargas gipfelten.

      Mord im August
      4,0
    • Rio de Janeiro, zur Karnevalszeit: Ein Filmemacher gerät in eine Juwelenschmuggelaffäre, nachdem eine Unbekannte ein Päckchen in seiner Wohnung deponiert hat und wenig später ermordet wird. Eigentlich hatte er vorgehabt, sich auf die Verfilmung von Isaak Babels Die Reiterarmee vorzubereiten, mit der ihn ein Berliner Filmproduzent gerade beauftragt hatte. Doch als er merkt, dass er beschattet wird, reist er Hals über Kopf ins Vorwende-Berlin, um dort unterzutauchen. Die Schlinge um seinen Hals zieht sich zu, und bald geht es um Leben und Tod.

      Grenzenlose Gefühle, unvollendete Gedanken
      3,3
    • La grande arte

      • 310 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Il narratore e personaggio principale del romanzo, un avvocato di Rio che divide il suo tempo tra avventure amorose e cause di poco conto, riceve un giorno la visita di un miliardario a cui una prostituta ha rubato una videocassetta. Pochi giorni dopo la prostituta è assassinata (unico indizio una P tracciata con il coltello sulla sua fronte), la cassetta sparisce e l'avvocato viene aggredito. Per far luce su questa strana storia, in cui si è trovato suo malgrado coinvolto nel ruolo di investigatore, il protagonista ricorrerà alla "Grande arte", un antico trattato sull'uso del coltello in combattimento. La pista che seguirà per trovare l'assassino lo porterà lontano, in un avventuroso viaggio in Brasile, fino a un traffico di cocaina.

      La grande arte
      4,0
    • Finalista do Jabuti. Coletânea organizada por Ítalo Moriconi, pautada por critérios como gosto e qualidade, reafirmando o alto nível de nossa produção além de apresentar uma galeria de autores e textos há muito esquecidos ou ainda não descobertos.

      Os Cem Melhores Contos Brasileiros do Século
      4,2
    • Feliz ano novo

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Considerado um dos principais livros do autor, Feliz Ano Novo, lançado em 1975, teve sua publicação e circulação proibidas em todo o território nacional um ano mais tarde, sendo recolhido pelo Departamento de Polícia Federal, sob a alegação de conter 'matéria contrária à moral e aos bons costumes'. O regime autoritário, que tentava à força encobrir os problemas que compunham a face negra do país, não suportou a linguagem precisa e contundente dessa coleção de contos que traduzem ficcionalmente a verdadeira fratura exposta do corpo social.

      Feliz ano novo
      4,1
    • Em "Amálgama", mais novo livro de contos de Rubem Fonseca, residem todos os elementos - o erotismo, a violência, a velocidade narrativa, o clima noir - que consagraram o autor de Lúcia McCartney. Rubem Fonseca consegue construir uma narrativa que se desenha ao longo dos contos e, ineditamente, das poesias. Personagens e situações unidos pela tristeza, pela dor, pela raiva, pelo fracasso, pela ternura e pelo amor, um verdadeiro amálgama de vidas que se constroem e se destroem num instante.

      Amálgama
      3,8