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Karl Barth

    10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968

    Karl Barth war ein Schweizer reformierter Theologe, der als einer der bedeutendsten christlichen Denker des 20. Jahrhunderts gilt. Ausgehend von seiner Erfahrung als Seelsorger lehnte er die damals vorherrschende liberale Theologie ab und beschritt einen neuen Weg, der die paradoxe Natur der göttlichen Wahrheit und die Souveränität Gottes betonte. Sein Werk, oft als Theologie des Wortes bezeichnet, hatte weitreichenden Einfluss.

    Karl Barth
    Einführung in die evangelische Theologie
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Dogmatik im Grundriss
    Der Römerbrief
    Freundschaft im Widerspruch
    Die kirchliche Dogmatik 1. Einleitung
    • Die kirchliche Dogmatik 1. Einleitung

      Das Wort Gottes als Kriterium der Dogmatik

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von 'Zwischen den Zeiten' (1923–1933), der Zeitschrift der 'Dialektischen Theologie'. Karl Barth war der Autor der 'Barmer Theologischen Erklärung' und Kopf des Widerstands gegen die 'Gleichschaltung' der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, 'Die Kirchliche Dogmatik', ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Die kirchliche Dogmatik 1. Einleitung
      4,0
    • Der Römerbrief

      Zweite Fassung (1922)

      • 581 Seiten
      • 21 Lesestunden

      «Paulus hat als Sohn seiner Zeit zu seinen Zeitgenossen geredet. Aber viel wichtiger als diese Wahrheit ist die andere, daß er als Prophet und Apostel des Gottesreiches zu allen Menschen aller Zeiten redet. Die Unterschiede von einst und jetzt, dort und hier, wollen beachtet sein. Aber der Zweck der Beachtung kann nur die Erkenntnis sein, daß diese Unterschiede im Wesen der Dinge keine Bedeutung haben.» Mit diesen Sätzen beginnt Karl Barths Vorwort zum Römerbrief-Kommentar, ein Buch, das in seinerzweiten, durchgängig neu bearbeiteten Auflage von 1922 die Theologie des 20. Jahrhunderts grundlegend verändert hat.

      Der Römerbrief
      4,1
    • Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Dogmatik im Grundriss
      4,1
    • Mir war nach meinem Rücktritt vom akademischen Lehrdienst zugefallen, im Wintersemester 1961/62 als mein eigener und meines noch unbekannten Nachfolgers Stellvertreter noch einmal Seminar, Übungen und eine Vorlesung zu halten. Was in diesem kleinen Buch vorliegt, ist das Manuskript dieser Vorlesung. Hoffentlich beklagt sich nun niemand von denen, die die Bände der «Kirchlichen Dogmatik» zu dick finden, über die energische Kürze, in der ich mich hier äussere. Da ich nicht gut einstündig Dogmatik ankündigen konnte, wollte ich die Gelegenheit dieses Schwanengesangs ergreifen, mir selbst und den Zeitgenossen in Kürze darüber Rechenschaft abzulegen, was ich auf dem Feld der evangelischen Theologie fünf Jahre als Student, zwölf Jahre als Pfarrer und dann vierzig Jahre lang als Professor auf allerlei Wegen und Umwegen bis jetzt grundsätzlich erstrebt, gelernt und vertreten habe.

      Einführung in die evangelische Theologie
      4,0
    • Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Die protestantische Theologie im 19. Jahrhundert
    • Der Form des Offenen Briefes hat sich Karl Barth mehr als ein halbes Jahrhundert lang immer wieder bedient. Manche Stücke dieser Gattung gehören zu seinen weithin bekannten und wirksam gewordenen Veröffentlichungen. Andere sind, an verstreuten Orten gedruckt oder lediglich vervielfältigt, nur einer beschränkten Öffentlichkeit bekannt geworden. Die hier zunächst vorgelegte zeitlich spätere Hälfte dokumentiert mit 96 Einzelstücken vor allem Barths intensive Anteilnahme am politischen Zeitgeschehen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

      Offene Briefe 1945-1968
    • Briefe 1961-1968

      • 600 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Die Veröffentlichung der Briefe aus den Jahren 1930–1935 setzt den Briefwechsel zwischen Barth und Thurneysen fort, der 1973 und 1974 mit den Bänden von 1913 bis 1930 begann. Nach Thurneysens Tod 1974 wurde die Publikation lange unterbrochen. Diese neue Ausgabe bietet die Korrespondenz aus den bewegten Jahren von Barths Professur in Bonn bis zu seiner Entlassung in ungekürzter Form. Sie umfasst auch Briefe von Barths Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum, die oft in Barths Vertretung an Thurneysen schrieb. Der Briefwechsel gewährt Einblick in die Konflikte, die zwischen ihr, Barth, dessen Frau Nelly und einem gemeinsamen Freund in Basel entstanden. In den frühen Jahren zeichnen sich die Briefe durch heitere Gelassenheit aus und bieten eine reichhaltige Quelle für das Leben der Freunde. Mit dem Druck des NS-Regimes steigen die Spannungen, und die fast täglichen Mitteilungen reflektieren die sich verändernde Lage: einerseits die Innenperspektive von Barth, andererseits die Sichtweise des treuen Freundes jenseits der Grenze, der Barth oft unterstützte, aber auch zur Mäßigung riet. Hinter den historischen Positionen erscheinen menschliche Gesichter mit ihren Herausforderungen. Ein ausführlicher Anmerkungsapparat liefert umfassende Informationen zu den in den Briefen erwähnten Ereignissen und den notwendigen Kontext für das Verständnis der Texte.

      Briefe 1961-1968
    • Die Anfänge von Barths Theologie entstanden im Austausch mit Eduard Thurneysen, mit dem er bis zu seinem Tod eng verbunden blieb. Ihre Korrespondenz umfasst über 1000 Briefe und Postkarten. In der Karl Barth-Gesamtausgabe wird dieses Material seit 1973 umfassend präsentiert. Band 1 (1913–1921) behandelt die Jahre im Aargau, wo Barth und Thurneysen als Landpfarrer tätig waren. Hier wurde das Suchen nach der rechten Verkündigung des Wortes Gottes zum zentralen Thema, während sie sich mit drängenden Fragen wie dem Ersten Weltkrieg, der Arbeiterlage, dem Sozialismus und dem religiösen Sozialismus auseinandersetzten. Band 2 (1921–1930) folgt nach der Veröffentlichung der ersten beiden 'Römerbriefe', als Barth 1921 als Honorarprofessor für Reformierte Theologie in Göttingen berufen wird. Thurneysen arbeitet von 1920 bis 1927 in einer Vorstadtgemeinde von St. Gallen, während Barth 1925 ordentlicher Professor in Münster wird. Der Weg zu seinem Hauptwerk, der 'Kirchlichen Dogmatik', wird hier sichtbar. Der Briefwechsel setzte sich in Barths Bonner Jahren (1930–1935) fort, nahm jedoch nach seinem Umzug nach Basel, wo auch Thurneysen lebte, ab. Thurneysen plante, einen dritten Band zu veröffentlichen, doch sein Tod im Sommer 1974 verhinderte dies. Die Veröffentlichung dieses abschließenden Teils ist in Vorbereitung.

      Karl Barth-Eduard Thurneysen, Briefwechsel II. 1921-1930
    • Die Anfänge von Barths Theologie sind im ständigen Austausch mit seinem Freund Eduard Thurneysen entstanden, mit dem er bis zum Tode in enger Verbindung blieb. Die gesamte Korrespondenz zwischen beiden umfaßt über 1000 Briefe und Postkarten. Als vor Jahren eine Auswahl aus dem ersten Jahrzehnt dieses Briefwechsels veröffentlicht wurde, erregte sie große Aufmerksamkeit. Jetzt erscheint die Korrespondenz in erheblich größerer Vollständigkeit, vorläufig bis zum Jahr 1930. Der vorliegende Band I betrifft die Jahre im Aargau, wo Barth und Thurneysen Landpfarrer waren, wo das Suchen nach rechter Verkündigung des Wortes Gottes zum Hauptthema wurde, wo neben den Zeitereignissen (Erster Weltkrieg) die Arbeiterfrage, der Sozialismus und der religiöse Sozialismus als bedrängende Probleme vor ihnen standen.

      Karl Barth-Eduard Thurneysen, Briefwechsel. Briefwechsel I. 1913-1921
    • Die kirchliche Dogmatik 22

      Jesus Christus der Herr als Knecht II

      • 294 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von 'Zwischen den Zeiten' (1923–1933), der Zeitschrift der 'Dialektischen Theologie'. Karl Barth war der Autor der 'Barmer Theologischen Erklärung' und Kopf des Widerstands gegen die 'Gleichschaltung' der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, 'Die Kirchliche Dogmatik', ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Die kirchliche Dogmatik 22
    • Die kirchliche Dogmatik 23

      Jesus Christus der Herr als Knecht III

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von 'Zwischen den Zeiten' (1923–1933), der Zeitschrift der 'Dialektischen Theologie'. Karl Barth war der Autor der 'Barmer Theologischen Erklärung' und Kopf des Widerstands gegen die 'Gleichschaltung' der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, 'Die Kirchliche Dogmatik', ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Die kirchliche Dogmatik 23
    • Die kirchliche Dogmatik 21

      Der Gegenstand und die Probleme der Versohnungslehre. Jesus Christus der Herr als Knecht I

      Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von 'Zwischen den Zeiten' (1923–1933), der Zeitschrift der 'Dialektischen Theologie'. Karl Barth war der Autor der 'Barmer Theologischen Erklärung' und Kopf des Widerstands gegen die 'Gleichschaltung' der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, 'Die Kirchliche Dogmatik', ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Die kirchliche Dogmatik 21
    • Konfirmandenunterricht 1919-1921

      • 466 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Karl Barth hat seinen Konfirmanden- und spater auch Praparanden- (Vorkonfirmanden-)Unterricht jedes Jahr neu und Stunde fur Stunde schriftlich vorbereitet, meist mit ausformulierten Diktatsatzen, denen sich jeweils Stichwortskizzen des ausgefuhrten Unterrichts anschliessen. Neun dieser Konfirmanden- und drei Praparandenhefte sind erhalten und werden hier erstmals publiziert. Die Texte lassen die grosse Sorgfalt erkennen, mit der sich Barth auch der katechetischen Aufgabe des Pfarramtes widmete. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Konfirmandenunterricht 1919-1921
    • Dialektische Theologie. Kirchliche Dogmatik, 2 Bde.

      Schriften 1-2

      • 1324 Seiten
      • 47 Lesestunden

      Die Neuentdeckung der Theologie Karl Barths beleuchtet seine radikale Auffassung, dass der Gehalt der christlichen Religion in der religiösen Kommunikation selbst verankert ist. Barth argumentiert, dass Gott als Grund dieser Kommunikation verstanden werden muss, was den Menschen zur Selbstbestimmung gegenüber Gott aufruft und ein Leben ohne ihn ausschließt. Diese Perspektive fordert eine Neubewertung der christlichen Lehre und bietet Ansatzpunkte für konfessionelle Debatten sowie interreligiöse Verständigung. Die Sammlung seiner wichtigsten Arbeiten zeigt, wie Barths Theologie aus den Fragen seiner Zeit entstand und sich von der herrschenden Theologie abgrenzte.

      Dialektische Theologie. Kirchliche Dogmatik, 2 Bde.
    • Predigten 1913

      • 636 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Die Predigten von Karl Barth aus dem Jahr 1912 reflektieren seine ersten Erfahrungen als Pfarrer in Safenwil. Jede der 53 Predigten ist präzise ausgearbeitet und wird von biblischen Texten sowie aktuellen Ereignissen wie dem Titanic-Unglück und politischen Geschehnissen beeinflusst. Barth strebt danach, seine Gemeinde zum Nachdenken anzuregen, anstatt populäre Meinungen zu bedienen. Seine originellen Ansätze und die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, machen diese Sammlung zu einem bedeutenden Zeugnis seiner frühen theologischen Entwicklung.

      Predigten 1913
    • Augenblicke

      • 121 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Eberhard Busch, Jahrgang 1937, studierte Theologie und war von 1965 bis 1968 als Assistent von Karl Barth tatig. Spater arbeitete er als Pfarrer in Uerkheim, Aargau, und als Professor fur Reformierte Theologie in Gottingen. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

      Augenblicke
    • Während mit Barths Hauptwerk, der 'Kirchlichen Dogmatik', auch die darin eingeschlossene Ethik Fragment geblieben ist, wird mit dieser Vorlesung aus seiner mittleren Zeit eine geschlossene Darstellung dieses Themas vorgelegt. Er hat sie zu Lebzeiten nicht veröffentlicht, weil der Verfasser des 'Römerbriefs' darin noch als Vertreter der später von ihm abgelehnten Schöpfungsordnungslehre erscheint. Dennoch hat in diesem Werk bereits die gleiche revolutionäre Neuerfassung und Umgruppierung der Stoffe der allgemeinen und speziellen Ethik stattgefunden, die im Hinblick auf die Lehre vom Wort Gottes Barths 'Christliche Dogmatik im Entwurf' (1927) erkennen läßt. Nicht der Mensch, das Wort Gottes als Gebot und Inanspruchnahme des Menschen ist das handelnde Subjekt, das Thema der theologischen Ethik! Auf dem schmalen Grat zwischen abstrakter Situations- und abstrakter Prinzipienethik sich bewegend, hat sich Barth hier erstmals der heute so viel verhandelten Frage nach dem Beziehungsfeld für das sittliche Handeln gestellt. Doch tut er das in Abgrenzung gegen andere Ansätze konsequent und ausschließlich als theologischer Ethiker. Der zweite Band stößt thematisch in Bereiche vor, zu deren Behandlung Barth später in der 'Kirchlichen. Dogmatik' nicht wieder gekommen ist. So handelt er ausführlich von der Erziehung, dem Recht, der Sitte, vom Gewissen, von der Kunst, vom Humor u. a.

      Ethik II. 1928/1929
    • Während Barths Hauptwerk, die 'Kirchliche Dogmatik', eine fragmentarische Ethik enthält, bietet diese Vorlesung aus seiner mittleren Zeit eine geschlossene Darstellung des Themas. Der Autor veröffentlichte sie zu Lebzeiten nicht, da er darin noch als Vertreter der später abgelehnten Schöpfungsordnungslehre erscheint. Dennoch zeigt das Werk bereits die revolutionäre Umgruppierung der allgemeinen und speziellen Ethik, die auch in Barths 'Christlicher Dogmatik im Entwurf' (1927) erkennbar wird. Das handelnde Subjekt der theologischen Ethik ist nicht der Mensch, sondern das Wort Gottes als Gebot und Inanspruchnahme des Menschen. Barth beschäftigt sich hier erstmals mit der Frage nach dem Beziehungsfeld für das sittliche Handeln, und zwar konsequent und ausschließlich als theologischer Ethiker. Im Kontext der großen Taten Gottes wird die Bedeutung der Inanspruchnahme durch das göttliche Gebot für den Menschen untersucht: 1. als Gottes Geschöpf, 2. als begnadigten Sünder und 3. als Erben des Reiches Gottes. Dabei werden jeweils a. die Eigenart des ethischen Gesichtspunktes, b. der Erkenntnisgrund, c. der entscheidende Inhalt der ethischen Forderung und d. die mögliche Erfüllung der Forderung in Betracht gezogen.

      Ethik I 1928
    • Späte Freundschaft in Briefen

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Für die Freunde Karl Barths war es eine kleine Sensation, als sie um die Monatswende Mai/Juni 1968 in dem vervielfältigten Dankbrief an die Gratulanten zu seinem 82. Geburtstag – dem letzten, den er erlebte – die folgenden Sätze lasen: «Mir ist im hohen Alter noch eine sehr merkwürdige neue Freundschaft zuteil geworden mit dem Dichter Carl Zuckmayer nämlich, den ich im vorigen Sommer, knapp bevor ich wieder auf die Nase fiel, in Saas-Fee aufsuchte und mit dem ich dann in eine muntere Korrespondenz geriet. Ganz neulich ist er (anläßlich der Basler Premiere von ‚Des Teufels General‘) auch ausgiebig bei mir gewesen, und es schien ihm zwischen meinen starrenden Bücherwänden leidlich wohl zu sein. Er ist ein Mensch. Und er hat viele ganz ernste und viele ganz heitere Möglichkeiten.» (aus dem Vorwort von Hinrich Stoevesandt)

      Späte Freundschaft in Briefen