Professional Ethics and Civic Morals
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Durkheims Werk befasste sich hauptsächlich damit, wie Gesellschaften in der Moderne Integrität und Kohärenz aufrechterhalten, einer Ära, in der traditionelle soziale und religiöse Bindungen nachlassen und neue Institutionen entstehen. Er leistete Pionierarbeit in der modernen Sozialforschung und unterschied die Soziologie von Psychologie und politischer Philosophie. Durkheim setzte sich für einen ganzheitlichen Ansatz ein, der gesellschaftliche Strukturen statt individueller Handlungen untersucht. Seine Bemühungen förderten maßgeblich die akademische Akzeptanz und wissenschaftliche Strenge der Soziologie.







Francouzský sociolog a filosof představuje v tomto svém díle myšlenku, že náboženství je prvotním faktem života, v němž spočívá síla utvářející společnost.
Zakladatel francouzské sociologické školy Émile Durkheim (1858–1917) je často a právem považován za tvůrce vskutku moderní sociologie. Z jeho rozsáhlého díla jsme vybrali úvahy o základních sociologických a etických otázkách, problémech a pojmech, jež vyjadřují osobitost Durkheimova pohledu na sociální svět i sociologii jako vědu. Durkheimovy úvahy z let 1898 až 1911 jsou doplněny studií Sociologie a sociální vědy (1903).
Emile Durkheim (1858-1917) was one of the founders of modern sociology. Ethics and the Sociology of Morals (La science positive de la morale en Allemagne) laid the foundation for Durkheim's future work. More than a review of current thought, it was a proclamation that ethics needed to be liberated from its philosophical bondage and developed as a distinct branch of sociology. Written when Durkheim was charting the course of his own research, it provides a unique key to the interpretation of his earlier work and presents a number of points of Durkheim's ethical theory which are of considerable interest in light of current ethical theory. This volume makes available in English a crucial essay by a master of social thought.
Der Band enthält neben dem Text von Durkheims Vorlesungen »Pragmatismus und Soziologie« den Aufsatz von Durkheim und Marcel Mauss »Über einige primitive Formen von Klassifikation« sowie im Anhang den Aufsatz von Hans Joas »Durkheim und der Pragmatismus«.
Die Physik der Sitten und des Rechts ist ein Schlüsseltext zum Verständnis von Emile Durkheims Werk. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, die Durkheim zwischen 1890 und 1900 zweimal in Bordeaux, zwischen 1902 und 1915 mehrfach in Paris unter verschiedenen Bezeichnungen gehalten hat. »Die Physik der Sitten und des Rechts hat zum Gegenstand ihrer Untersuchung die moralischen und juristischen Tatsachen«. Der Kern des Programms umfaßt demnach die Entstehung von moralischen und rechtlichen Regeln, ihre Ursachen und ihr Telos, sowie ihre Funktionsweise und ihre Wirkungen.
Emile Durkheims (1858-1917) – längst klassisch gewordene, aber noch immer aktuelle – Studie geht der Frage nach dem Wesen der Religion nach. Durkheim entwirft die Grundlage für eine funktionalistische Betrachtung der Religion, indem er als ihren sozialen Kern die Aufgabe zur Stiftung gesellschaftlichen Zusammenhalts und gesellschaftlicher Identität ausmacht. Mit der Abgrenzung eines funktionalistischen Religionsbegriffs von einem substantialistischen Verständnis der Religion verdankt die moderne Religionssoziologie Durkheim wichtige Impulse.
Erziehung, Moral und Gesellschaft ist eine Übersetzung der Vorlesung an der Sorbonne im Jahre 1902/1903. Durkheims »Vorlesungen fächern sich nach drei Seiten hin auf: 1. Moralische Erziehung, 2. Pädagogik im engeren Sinne und 3. Geschichte der erzieherischen Institutionen. Die Vorlesungen zur moralischen Erziehung sind am intensivsten mit seinem ganzen Lebenswerk verbunden, die Schaffung einer neuen Moral ist sozusagen die Quintessenz seiner Soziologie.« Rene König
Außer Der Selbstmord liegen von den Werken Emile Durkheims (1858-1917) im Suhrkamp Verlag bisher vor: »Die elementaren Formen des religiösen Lebens; Erziehung, Moral und Gesellschaft; Physik der Sitten und des Rechts. Vorlesungen zur Soziologie der Moral; Die Regeln der soziologischen Methode; Schriften zur Soziologie der Erkenntnis; Soziologie und Philosophie; Über soziale Arbeitsteilung. Studie über die Organisation höherer Gesellschaften.«
Les Formes élémentaires de la vie religieuse Emile Durkheim, sociologue français (1858-1917) Ce livre numérique présente «Les Formes élémentaires de la vie religieuse», de Emile Durkheim, édité en texte intégral. Une table des matières dynamique permet d'accéder directement aux différentes sections. Table des matières - Présentation - Objet De La Recherche - Chapitre Premier - Chapitre Ii - Chapitre Iii - Chapitre Iv - Chapitre Premier - Chapitre Ii - Chapitre Iii - Chapitre Iv - Chapitre V - Chapitre Vi - Chapitre Vii - Chapitre Viii - Chapitre Ix - Chapitre Premier - Chapitre Ii - Chapitre Iii - Chapitre Iv - Chapitre V - Conclusion
Hrsg. u. eingel. v. König. Rene. 247 S. 6. A.
Emile Durkheim untersuchte 1893 die Theorie der Arbeitsteilung daraufhin, ob sie tatsächlich zu gesellschaftlicher Integration und der Solidarität der verschiedenen Gruppen führen würde. Klassenkämpfe und ökonomische Krisen nährten seinen Verdacht, daß der vertragliche Interessenausgleich dazu nicht hinreiche, solange sich die Arbeitsteilung nicht bereits innerhalb einer integrierten Gesellschaft vollziehe. Genau dies setzt aber für Durkheim die Existenz einer gemeinsamen Moral voraus, die als Grundsatz und Leitlinie einer gerechten Gesellschaftsordnung dienen muß und die nicht rein vertraglich herzustellen ist. Durkheim hatte damit ein klassisches Argument formuliert, das die Bedeutung und Eigenständigkeit gesellschaftlicher Integration gegenüber den divergierenden Einzelinteressen betonte und die stets gesellschaftlich vermittelte und vermittelbare Moral zum zentralen Thema soziologischer Theoriebildung erhob.