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Paul Lendvai

    24. August 1929
    Paul Lendvai
    Vielgeprüftes Österreich
    Wer bin ich?
    Die Ungarn
    Reflexionen eines kritischen Europäers
    Mein verspieltes Land
    Der Ungarnaufstand 1956
    • Wer bin ich?

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der 95-jährige Paul Lendvai ist Österreicher, Ungar, Jude und Europäer: Was bestimmt seine Identität? Geboren in Budapest, überlebte er nur knapp den Holocaust. 1953 wurde er als »Trotzkist« inhaftiert und danach mit Berufsverbot belegt, 1957 gelang ihm die Flucht nach Österreich. Hier fand er eine neue Heimat, hier wurde er zum international tätigen Journalisten. In seinem neuen Buch verknüpft er Biografisches mit Analytischem, heimische mit europäischer Politik. Trotz aller Kritik an Viktor Orbán ist er mit Ungarn eng verbunden. Und seit der Antisemitismus weltweit zunimmt, fühlt er sich stärker denn je als Teil der jüdischen Schicksalsgemeinschaft. In seinen Schilderungen wird deutlich: Identität besteht aus vielen Facetten, zusammen bilden sie das Wesen des Menschen.

      Wer bin ich?2025
      4,0
    • Über die Heuchelei

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Journalist Paul Lendvai beobachtet seit Jahrzehnten das politische Weltgeschehen und sieht darin eine Konstante: Die Heuchelei. Russlands Krieg, Migration, Klimawandel, Inflation, Trump zum Zweiten? Es herrscht Endzeitstimmung, wieder einmal. Weltweit aktive Geheimdienste und hoch alimentierte Forschungseinrichtungen schaffen es nicht, Antworten auf dramatische Umbrüche des globalen Kräftespiels zu finden. Ja, die sie lenkenden Politikerinnen und Politiker liegen häufig vollkommen falsch. Man denke nur an die Einschätzungen der Entwicklung in Russland und China und innerhalb der EU in Ungarn und Polen. Seit Jahrzehnten beobachtet Paul Lendvai das Geschehen aus unmittelbarer Nähe. Er sieht sowohl die nachlassende Kraft liberaler Ideen als auch die verführerischen Angebote populistischer Autokraten. Konstant bleibt dabei nur eines: die Heuchelei.

      Über die Heuchelei2024
    • From aristocratic and Nazi legacies to parliamentary parties and new populisms, a renowned journalist explores the forces that have shaped Austria's politics since 1945.

      Austria Behind the Mask2023
      3,2
    • Vielgeprüftes Österreich

      Ein kritischer Befund zur Zeitenwende

      Die politische Geschichte Österreichs wird von charismatischen Persönlichkeiten wie Jörg Haider, Heinz-Christian Strache und Sebastian Kurz geprägt, die immer wieder die österreichische Identität ansprechen. Paul Lendvai, ein Insider und Journalist, bietet eine prägnante Analyse der politischen Entwicklung des Landes, von den Habsburgern über Bruno Kreisky und Wolfgang Schüssel bis hin zur FPÖ und den aktuellen Herausforderungen wie dem Ukraine-Krieg und der Gaskrise. Er untersucht die Erfolge des Rechtspopulismus und die Gründe für die anhaltende Anziehungskraft der FPÖ. Lendvai, ein preisgekrönter Journalist mit tiefem Verständnis für die österreichische Politik, nutzt seine langjährige Erfahrung am Ballhausplatz und die Gespräche mit einflussreichen Politikern, um einen einzigartigen Einblick in die Machtstrukturen zu geben. Seine Berichte über historische Begegnungen und Gespräche bieten wertvolle Perspektiven auf die politischen Schlüsselfiguren Österreichs. Lendvai verbindet Vergangenheit und Gegenwart, analysiert die komplexen historischen Zusammenhänge und zeigt, welche Lehren aus der Geschichte gezogen werden können. Er fragt: Österreich, quo vadis? und beleuchtet die entscheidenden Linien, die die Politik des Landes geprägt haben.

      Vielgeprüftes Österreich2022
      4,0
    • Nowoczesne kompendium wiedzy dotyczące profesjonalnej opieki nad pacjentem z rozpoznaną chorobą nowotworową. Publikacja została opracowana we współpracy ze specjalistami z zakresu pielęgniarstwa onkologicznego, chirurgicznego, operacyjnego, anestezjologicznego i epidemiologicznego, a także przy współudziale lekarzy, farmaceuty, rehabilitanta, psychologa klinicznego, dietetyka i pracownika socjalnego. W części pierwszej „Problemy pielęgnacyjne pacjentów z chorobą nowotworową” omówiono przykładowe problemy pielęgnacyjne/diagnozy pielęgniarskie dotyczące dorosłych chorych hospitalizowanych na różnych oddziałach szpitalnych. W części drugiej „Opieka interdyscyplinarna” przedstawiono zagadnienia obejmujące różne aspekty farmakoterapii, m.in. suplementy diety, odrębności farmakoterapii u pacjentów z chorobami nowotworowymi w starszym wieku, bezpieczeństwo farmakoterapii w przypadku dzielenia leków doustnych, interakcje lekowe i działania niepożądane leczenia przeciwnowotworowego. Uwzględniono także problemy żywieniowe pacjentów onkologicznych, zadania psychologa klinicznego, opiekę stomatologiczną w trakcie i po zakończeniu terapii onkologicznej oraz zakres pomocy udzielanej przez pracownika socjalnego. Książka niezbędna w codziennej praktyce pielęgniarskiej. Powinna również zainteresować przedstawicieli innych zawodów medycznych.

      Problemy pielęgnacyjne pacjentów z chorobą nowotworową i opieka interdyscyplinarna2021
    • The Hungarians

      • 632 Seiten
      • 23 Lesestunden

      The Hungarians offers a comprehensive and engaging history of a proud yet isolated people, once labeled "child-devouring cannibals" and "bloodthirsty Huns." Over time, they became defenders of the Christian West, fighting valiantly against the Tatars, Turks, and Russians in their struggles for freedom. Paul Lendvai, a Hungarian émigré, chronicles the nation’s journey from the Magyars' arrival in the Carpathian Basin in 896 to the post-Cold War era, exploring the complexities of Hungarian identity, which transcends mere ancestry or language to encompass an emotional sense of belonging. Lendvai highlights figures like poet Sándor Petofi, of Slovak descent, and Franz Liszt, who identified as Hungarian despite limited language proficiency. Through vivid anecdotes of historical figures—heroes and traitors alike—he illustrates the tension between progressivism and nationalism throughout Hungary's history. He poignantly addresses the trauma of losing Transylvania to Romania in 1920, a wound that remains fresh, alongside the horrors of Nazi and Soviet oppression. Blending readability, humor, and scholarship, this work provides an insightful understanding of how this unique region produced remarkable scientists, artists, and entrepreneurs, free from taboos and prejudices.

      The Hungarians2021
      3,4
    • Hungary

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      This book, by an author uniquely qualified to describe and comment on the Hungarian situation, is the first to look at Hungary from the post-Kadar perspective. Hungary was the first Soviet satellite state to be invaded by Soviet troops. Janos Kadar, its Party leader for 32 years, took office in 1956 at the head of a government determinedly submissive to Moscow. Hungarians thought he had sold out. Yet over the next quarter century, Kadar quietly extended the limits of Soviet tolerance by gradualist reforms. He did not rock the Moscow boat, Paul Lendvai argues, but within the constraints of loyalty to the Warsaw Pact and to Moscow's supremacy, he proceeded to improve the quality of Hungarian life. Just how this happened is the subject of this book.

      Hungary2021
    • Die verspielte Welt

      Begegnungen und Erinnerungen

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Paul Lendvai ist nicht nur Journalist, sondern auch ein tiefgehender Kenner Osteuropas, der mit bedeutenden Persönlichkeiten der Welt in Dialog trat. Im hohen Alter reflektiert er über historische Tatsachen, um sicherzustellen, dass die Gegenwart sie nicht verzerrt. Seine scharfsinnigen Analysen und kritischen Perspektiven auf die europäische Politik bieten wertvolle Einsichten. Lendvai teilt Begegnungen mit Machthabern, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern, darunter Melvin Lasky, Walter Laqueur und George Soros. Als Chefredakteur der Europäischen Rundschau und Kolumnist für den Standard bringt er Zeitgeschichte aus erster Hand, einschließlich der Entwicklungen in Polen, Ungarn, Albanien sowie dem Zerfall Jugoslawiens und dem Balkankrieg. Geboren 1929 in Budapest und seit 1957 in Wien, hat Lendvai zahlreiche historische Wendepunkte erlebt, darunter den Ungarnaufstand 1956 und das Ende des Kalten Krieges. Sein umfassendes Wissen und seine Erinnerungen an herausragende Persönlichkeiten ermöglichen ein besseres Verständnis heutiger Politiker wie Václav Klaus und Viktor Orbán sowie der komplexen Geschichte Osteuropas. Seine persönlichen Anekdoten und präzisen Erinnerungen machen diesen Rückblick zu einem wertvollen Schatz der Zeitgeschichte.

      Die verspielte Welt2019
    • Orbáns Ungarn

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Viktor Orbán regiert hinter einem scheinbar demokratischen Vorhang mit eiserner Faust. Eine zwar schwache, aber funktionierende Demokratie baut er in einen autoritären Staat um. Seine nahezu uneingeschränkte Machtposition verdankt er vor allem seiner persönlichen Ausstrahlung, seiner Unbarmherzigkeit und seinem Machtinstinkt. In den 1990er-Jahren als demokratische Hoffnung gefeiert, gilt Orbáns Bewunderung heute Männern wie Putin und Erdoğan. Von den westlichen, liberalen Werten hat er sich abgewendet. Sein rechtskonservativer, populistischer Kurs lässt fremdenfeindlichen und antisemitischen Tendenzen breiten Raum, seine finanz- und wirtschaftspolitischen Ambitionen führen zu einer Spaltung der Gesellschaft: Einer kleinen Schicht profitierender Neureicher steht ein wachsendes Heer an Armen, Arbeitslosen und Mindestrentnern gegenüber. Die politische Opposition ist schwach und gespalten, die junge urbane Generation wendet sich von der Politik ab oder wandert aus. Ungarn ist zu einem Fremdkörper im demokratischen Europa geworden.

      Orbáns Ungarn2016
      3,8
    • Leben eines Grenzgängers

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Paul Lendvai, der international renommierte Osteuropa-Experte und Publizist, blickt zurück auf ein aufregendes Leben zwischen Ost und West: Die Jahre der Verfolgung als jüdischer Jugendlicher im Budapest der Vierzigerjahre, nur mit Glück entging er der Deportation nach Auschwitz, die Zeit des Berufsverbots und der Internierung als „politisch Unzuverlässiger“ Anfang der Fünfzigerjahre in Ungarn, die Geschichte seiner aufregenden Flucht 1956 über Prag und Warschau nach Wien, das Schreiben unter Pseudonym in den ersten Jahren in Österreich, um seine in Ungarn verbliebene Mutter zu schützen, sein beeindruckender Weg zum international bekannten Journalisten und weltweit anerkannten Osteuropa-Experten, Anekdoten aus dem Arbeitsalltag eines politischen Journalisten, Ansichten und Einsichten über sein Vaterland Ungarn und seine zweite Heimat Österreich, Geschichte und Geschichten aus der Politik dieser Länder, die Verleumdungskampagnen und Drohungen ungarischer Nationalisten gegen ihn wegen der schonungslosen Analyse in seinem letzten Ungarn-Buch und auch Persönliches und Privates aus Paul Lendvais Familienleben.

      Leben eines Grenzgängers2013
      4,0
    • Az eltékozolt ország

      • 226 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Mi is történt 1990 és 2010 között Magyarországon? Hogyan és miért lett ez az ország, amelyre a hetvenes-nyolcvanas években mindenki, mint a kommunista világ úttörő reformerére, a gazdaság átalakítók példaképére és a szabadságjogok oázisára tekintett, Közép-Európa beteg embere? Hogyan és miért lett Magyarország a gazdasági élet válsággóca s egyszersmind egy erős jobboldali radikális párt melegágya? Ezekre a kérdésekre keresi a választ ez a könyv.

      Az eltékozolt ország2011
      3,7
    • Mein verspieltes Land

      Ungarn im Umbruch

      • 233 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Zwanzig Jahre nach der Wende erlebt Europa einen dramatischen Szenenwechsel in Ungarn. Zum ersten Mal wird das Land mit einer Zweidrittelmehrheit von einer national-rechtskonservativen Partei regiert. Die Rechtsradikalen stiegen zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Die Sozialisten haben die Hälfte ihrer Wähler verloren. Wie konnte der einst bewunderte Schrittmacher der Reformen in der kommunistischen Welt zum besorgniserregenden Krisenherd mit starken rechtsradikalen Kräften werden? Wird der Wahlsieger, Ministerpräsident Viktor Orbán durch einen nationalbetonten Kurs die zwischenstaatlichen Spannungen in Mitteleuropa verschärfen? Was ist der Hintergrund der starken fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Töne in den Medien? Wird die neue Regierung die Wirtschaftskrise bewältigen und den weiteren Aufstieg der Rechtsextremisten verhindern können? Im Spiegel der Begegnungen mit Schlüsselfiguren aus Politik undWirtschaft, Kultur und Medien beschreibt Paul Lendvai, einer der renommiertesten Ostexperten Europas, Ungarn im Umbruch und bringt dem Leser die verblüffende Geschichte der letzten 20 Jahre seines Heimatlandes ohne Tabus und Vorurteile näher.

      Mein verspieltes Land2010
      4,7
    • Dieses Buch soll vor allem jenen, die die ideologische Trennung unseres Kontinents auf Grund ihrer Jugend nicht miterlebt haben, Geschichte bewusst erfahrbar machen. Denn es ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg, in einem wiedervereinigten Europa mit seinen Grundwerten Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu leben.

      Als der eiserne Vorhang fiel : Texte aus dem Wiener Journal und der Europäischen Rundschau aus dem annus mirabilis 19892009
    • Best of Paul Lendvai

      Begegnungen, Erinnerungen, Einsichten

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Journalismus sei die Chance, viele Leben zu leben. Diese Worte des deutschen Schriftstellers Klaus Harpprecht prägen auch das Lebenswerk von Paul Lendvai, eines Österreichers aus Leidenschaft. In seinem nunmehr 14. Buch unternimmt er einen aufregenden journalistischen Streifzug von Washington und Moskau bis Budapest und Belgrad. Reportagen, Artikel und Vortragstexte aus den letzten Jahren bieten persönliche Erlebnisse, ungewöhnliche Begegnungen, berührende Erinnerungen und überraschende Einsichten.

      Best of Paul Lendvai2008
    • Mein Österreich

      • 290 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Ein zutiefst persönlicher und zugleich spannender Bericht: über die Komplexe und Ängste der Österreicher, das Zerrbild und die Mythen der Zweiten Republik, den Aufstieg und Fall ihrer prägenden Persönlichkeiten, das Erlebte im „guten Österreich“ und die einzigartige Erfolgsbilanz eines halben Jahrhunderts. Im Spiegel der Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien (u.a. mit Josef Klaus, Bruno Kreisky, Kurt Waldheim, Rudolf Kirchschläger und Thomas Klestil) entsteht ein unverwechselbares Bild des neuen Österreichs, geschildert von einem einstigen Ungarn-Flüchtling, der den Kampf gegen österreichfeindliche Klischees – gerade in Krisenzeiten – stets als eine Art Verpflichtung angesehen hat. Persönliche Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten (von Androsch bis Vranitzky, von Busek bis Schüssel, von Haider bis Gusenbauer) über brisante Details der Wendezeiten ergänzen die persönlichen Erlebnisse eines, trotz Dankbarkeit für das ihm gewährte Heimatrecht, stets kritisch und wachsam gebliebenen Publizisten.

      Mein Österreich2007
    • Der Ungarnaufstand 1956

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Anlässlich des 50. Jahrestags des Ungarn-Aufstands reflektiert Paul Lendvai, der 1956 nach der Niederschlagung des Aufstands aus seiner Heimat floh, über die ungarische Tragödie und deren Bedeutung für die spätere Befreiung Osteuropas. Er schildert eindringlich die Gewalt, die sein Vater und viele andere erlitten, und verbindet seine persönlichen Erfahrungen mit den historischen und politischen Kontexten des Aufstands. Lendvai rekonstruiert die Ereignisse des 23. Oktober 1956, als der Aufstand wie ein politisches Naturereignis über das Land hereinbrach und das sowjetische Regime sowie seine ungarischen Komplizen mit aller Kraft herausforderte. Durch Berichte von Überlebenden, Aussagen in Geheimprozessen und Protokolle von Partei und Regierung verfolgt er den Verlauf des Aufstands bis zu seinem blutigen Ende, einschließlich der brutalen Verfolgung des Ministerpräsidenten Imre Nagy und seiner Unterstützer durch das Kadar-Regime. Lendvai zieht das Fazit, dass der Ungarn-Aufstand eine entscheidende Zäsur für das Europa des 20. Jahrhunderts darstellt, die den Weg für weitere Umwälzungen in Prag, Warschau und die ungarische Grenzöffnung 1989 ebnete und somit das Gesicht Europas nachhaltig veränderte.

      Der Ungarnaufstand 19562006
      5,0
    • Der große Journalist und Bestsellerautor Paul Lendvai analysiert die Entwicklungen in Europa vor dem Hintergrund der Öffnung des Ostens und der Ereignisse seit dem 11. September 2001. Die Themen reichen von den turbulenten Entwicklungen am Balkan und in Russland bis zum „neuen und alten“ Antisemitismus und den vielfältigen Formen des Nationalismus, von der europäischen Integration bis zur Rolle, die große Persönlichkeiten in der Politik spielen. Grundlage des Buches sind seine Kolumnen, Artikel und Essays, die u. a. in „Der Standard“, „Neue Zürcher Zeitung“, „Frankfurter Allgemeine“, „Welt“ und „Europäische Rundschau“ erschienen sind.

      Reflexionen eines kritischen Europäers2005
      4,0
    • Die Ungarn

      • 633 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Die mehr als tausendjährige Geschichte Ungarns ist gekennzeichnet von zahlreichen Siegen und noch häufigeren Niederlagen, von Eroberungen und Besetzungen. Paul Lendvai zeichnet in seinem Standardwerk über das „einsamste Volk in Europa“ auf unterhaltsame Weise ein einfühlsames Porträt des Magyarenstaates mit seiner einzigartigen Sprache und Geschichte. Trotz Dreiteilung des Landes während der eineinhalb Jahrhunderte dauernden Türkenbesetzung, der vierhundert Jahre im Habsburgerreich, der Zerstörung des historischen Ungarn durch das Diktat von Trianon 1920, trotz der vier Jahrzehnte unter Sowjetherrschaft vermochten die Ungarn ihre nationale Identität auch als Völkergemisch zu bewahren. Paul Lendvai schildert sie in einer spannenden Mischung aus geschichtlichem Überblick, Milieugeschichten sowie biographischen Skizzen als Sieger in Niederlagen, als zugleich Opfer und Lebenskünstler, als Romantiker und Realisten.

      Die Ungarn1999
      4,3
    • Auf schwarzen Listen

      • 399 Seiten
      • 14 Lesestunden

      PAUL LENDVAI ist einer der renommiertesten Ost- und Südosteuropa-Experten Europas, der sich jahrzehntelang um den Brückenschlag zwischen Ost und West verdient gemacht hat. In seinem fesselnden, atmosphärisch dichten Lebensbericht schildert er die Flucht von einem Todesmarsch ins KZ, dann Inhaftierung und Berufsverbot als angeblicher „Trotzkist“ während der Zeit der kommunistischen Schauprozesse. Nach der sowjetischen Invasion Ungarns 1956 setzt er sich in den Westen ab und wird in Wien einer der hausragenden publizistischen Zeitzeugen und Analytiker des Kalten Krieges. Als unbestechlicher Beobachter und Freund von Bruno Kreisky erlebt er die Geschichte Nachriegsösterreichs aus unmittelbarer Nähe. Lendvai’s ausgeprägtes Gespür für politische Strömungen und seine treffsicheren Analysen haben ihn schon sehr frühzeitig die Möglichkeiten und Gefahren der Enwicklung in Osteuropa und auf dem Balkan vorhersehen lassen.

      Auf schwarzen Listen1996
      3,0
    • Kreisky

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Kreisky - Porträt eines Staatsmannes - bk1543; Paul Zsolnay Verlag; Paul Lendvai & Karl Hinz Ritschel; pocket_book; 1974

      Kreisky1972
      3,0