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Marcel Reich-Ranicki

    2. Juni 1920 – 18. September 2013
    Marcel Reich-Ranicki
    Verteidigung der Zukunft : Deutsche Geschichten 1960-1980
    Mein Heine
    Mein Leben
    Der Briefwechsel
    Anbruch der Gegenwart
    1400 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen
    • Die Buchreihe umfasst 12 Bände, die bedeutende deutsche Dichter und Schriftsteller wie Walther von der Vogelweide, Goethe, Schiller, Heine und Brecht vorstellen. Jeder Band widmet sich einem anderen Autor und bietet Einblicke in deren Werke und literarisches Schaffen.

      1400 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen
      5,0
    • Der Briefwechsel

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Briefwechsel zwischen Peter Rühmkorf und Marcel Reich-Ranicki umfasst 287 Briefe und spiegelt ein lebhaftes literarisches Leben wider. Reich-Ranicki übernahm 1973 das Ressort Literatur in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und gründete ein Jahr später die Frankfurter Anthologie, die er bis zu seinem Tod betreute. Er setzte damit Maßstäbe im deutschsprachigen Feuilleton, und Rühmkorf war einer der bedeutenden Autoren, die für die FAZ schrieben. Der Austausch behandelt die Arbeit mit Büchern, Themen und Texten sowie die Literaturgeschichte und die politischen Veränderungen in der alten Bundesrepublik nach 1989. 1995 beendete Rühmkorf abrupt die Zusammenarbeit wegen Reich-Ranickis Kritik an Günter Grass' Roman „Ein weites Feld“. Fünf Jahre später versöhnten sie sich, wohl wissend, was sie voneinander hielten. Beide waren brillante Briefeschreiber, die sich über verschiedene Themen austauschten, sich beschwerten, lobten oder schimpften. In ihren Briefen zeigen sich persönliche Einblicke und die Dynamik ihrer Beziehung. Rühmkorf ermutigte Reich-Ranicki, für die Anthologie zu bezahlen, und äußerte sich besorgt über dessen lange Abwesenheit. Trotz ihrer Differenzen schätzten sie die schriftliche Auseinandersetzung und die literarische Zusammenarbeit, die sie prägte.

      Der Briefwechsel
      4,8
    • Marcel Reich-Ranicki, bewundert und umstritten, prägte mit seinem „Literarischen Quartett“ die literarische Vermittlung im Fernsehen und machte anspruchsvolle Literatur unterhaltsam. Sein Aufstieg und Erfolg sind faszinierend. Mit neun Jahren zog er von seiner polnischen Heimat Wloclawek nach Berlin, wo seine Lehrerin ihm das „Land der Kultur“ ansagte. Doch dieses Land offenbarte auch düstere Seiten. Die Verbindung zwischen seinem Glück in der deutschen Literatur, Musik und Theater und der deutschen Barbarei begleitete ihn sein Leben lang. 1938, nach dem Abitur, wurde er als Jude nach Polen deportiert und erlebte im Warschauer Ghetto grausame Demütigungen. „Die Poesie war unser Asyl, die Musik unsere Zuflucht“, schrieb er über die Zeit des Schreckens, die er mit seiner Frau Tosia überlebte. Nach dem Krieg wurde er Kommunist und erlebte den Verrat an der Idee einer gerechten Gesellschaft. 1958 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde als Kritiker anerkannt, fühlte sich jedoch immer als Fremder. In diesem Buch erzählt er temperamentvoll und anschaulich von seinem bewegten Leben, der „Gruppe 47“, seiner Zeit bei „Die Zeit“ und der „Frankfurter Allgemeinen“, sowie von Begegnungen mit bedeutenden Schriftstellern. So entsteht ein aufschlussreiches Bild des literarischen Lebens in Deutschland.

      Mein Leben
      4,4
    • Mein Heine

      • 172 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso

      Mein Heine
      5,0
    • Mein Kleist

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      "Wer damals beim preußischen Hof ein Drama einreichte, dessen Held, ein preußischer General, zusammenbricht, bei zwei Frauen um Gnade bettelt, nichts anderes als leben will und noch lauthals verkündet, er frage nicht, ob dies rühmlich sei - wer allen Ernstes glauben konnte, er werde damit sich der Gunst dieses Hofes erfreuen, dem war in Preußen nicht zu helfen. Kleist war ein Genie und ein Narr zugleich - und vielleicht hätte er das eine nicht ohne das andere sein können."Marcel Reich-Ranicki hat sein persönliches Lesebuch zu Kleist zusammengestellt und blickt auf das Werk dieses großen, zu Lebzeiten verkannten Schriftstellers mit tiefer Kenntnis seiner Texte und der Umstände, die sie hervorgebracht haben, aber auch mit dem ihm eigenen immer wachen Interesse für den Menschen und seine Nöte dahinter.

      Mein Kleist
      5,0
    • Wir sitzen alle im gleichen Zug

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      »Wir sitzen alle im gleichen Zug, / Doch manche im falschen Coupé« – mit diesen Versen hat Erich Kästner das »Eisenbahngleichnis« in seiner Lyrischen Hausapotheke beschlossen. Kästners tröstliche Gedichte hat Teofila Reich-Ranicki im Warschauer Ghetto von Hand abgeschrieben und illustriert. Aber sie hat auch Szenen aus dem Alltag des Ghettos in Aquarellen festgehalten, und eindringlich hat Marcel Reich-Ranicki in seiner Autobiographie jene Zeit geschildert. Der vorliegende Band enthält Bilder von Teofila und Texte von Marcel Reich-Ranicki, die Zeugnis ablegen von der Barbarei und vom Leid der Menschen – und zugleich auch die Geschichte einer Liebe erzählen, einer Liebe, die die Angst überwinden half.

      Wir sitzen alle im gleichen Zug
      5,0