Bruce Chatwin Bücher
Bruce Chatwin war ein englischer Romanautor und Reiseschriftsteller, dessen Werke sich oft mit Themen wie Reise, Kultur und menschlicher Existenz befassen. Sein unverwechselbarer Stil verbindet lyrische Prosa mit einem scharfen beobachtenden Auge und verwischt die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion, um tiefgründige Wahrheiten über die menschliche Verfassung zu erforschen. Chatwin verwebt meisterhaft persönliche Erfahrungen mit breiteren historischen und kulturellen Teppichen und lädt die Leser ein, unseren Platz in der Welt und die Natur nomadischer Existenz zu betrachten. Sein Schreiben zeichnet sich durch eine einzigartige Stimme aus, die den Geist des Abenteuers und die tief verwurzelte menschliche Suche nach Bedeutung einfängt.







Betrat Bruce Chatwin einen Raum, bezauberte er alle durch seine Erzählungen - ein Wanderer, der über Nacht bleibt und aus seinem Rucksack eine Geschichte nach der anderen zieht. In „Chatwins Rucksack“ tritt er uns noch einmal entgegen, erklärt in einem langen Gespräch seine Kunst des Findens, macht uns in Porträts mit seinen Freunden bekannt.
Eine Sammlung von Bruce Chatwins Notizen und Fotografien seiner Reisen.
Auf dem schwarzen Berg
- 284 Seiten
- 10 Lesestunden
Sein schönster Roman - jetzt endlich wieder als Fischer Taschenbuch.„Auf dem schwarzen Berg“ erzählt von dem merkwürdigen, geradezu archaischen Leben der beiden Zwillingsbrüder Lewis und Benjamin Jones auf dem elterlichen Bauernhof in Wales. Bestimmt vom Rhythmus der Jahreszeiten, der Landschaft, der Arbeit, hat ihr Dasein eine Gewißheit, die durch niemanden und nichts zu erschüttern ist. In einer Art Unschuld kehren sie dem modernen Zeitalter den Rücken.
1933 machte sich Robert Byron, der James Joyce der Reiseliteratur und Nachkomme des berühmten Lord Byron, auf den Weg nach Oxiana. Die Stationen seiner Forschungsreise führten ihn von Venedig über Palästina und Jerusalem bis nach Persien und Afghanistan. Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur. »Verglichen damit ist New York nur ein Ameisenhaufen«, sagte er. Aus den persönlichen Notizen, Anekdoten, politischen Analysen und Kulturbetrachtungen formt Robert Byron eine Collage, die von einer beinahe unheimlichen politischen Hellsichtigkeit und enormen Kennerschaft zeugen. Mit sardonischem Witz betrachtet er voller Neugier die Welt: von solchen Reisen kann die Gegenwart nur träumen. Robert Byron, ein Nachkomme Lord Byrons, geboren 1905, studierte in Oxford, brachte es aber nie zu einem akademischen Grad. Seine umfassenden Kenntnisse in der Kunst- und Architekturgeschichte erwarb er auf eigene Faust, indem er mit der Kamera in der Hand durch Europa und den Orient reiste. Er starb wie sein berühmter Vorfahr mit 36 Jahren.
Traumpfade
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Traumpfade – das sind die unsichtbaren labyrinthischen Wege, die den australischen Kontinent duchziehen und entlang derer, so will es der Schöpfungsmythos der Ureinwohner, die Ahnen wanderten und mit ihren Liedern die Welt erschlossen. Chatwin geht diesen Fußspuren in seinem faszinierenden Buch nach, das, Roman und Reisebericht zugleich, ein Glücksfall der zeitgenössischen Literatur ist.
Der Traum des Ruhelosen
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
Bruce Chatwin gilt als einer der bedeutendsten Reiseschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die magische Wirkung seiner Prosa entfaltet sich auch in diesen kürzeren Texten aus seinem Nachlass. Es sind Geschichten und Reiseskizzen, Artikel und Essays. Autobiographische Perspektiven werden eröffnet, Reisen nach Timbuktu oder in die Toskana beschrieben. Der »nomadischen Alternative« als gegenläufiger Lebensform zu unserer sesshaften Zivilisation ist ein großer Essay gewidmet. Noch einmal berührt, was hier an Texten versammelt wurde, die großen Themen, um die Bruce Chatwins Leben und Schreiben kreisten. Als ein roter Faden ziehen sie sich durch sein gesamtes Werk: von »Patagonien« bis zu den »Traumpfaden«.
Was mache ich hier
- 389 Seiten
- 14 Lesestunden
Was mache ich hier ist wohl das persönlichste Buch von Bruce Chatwin. Weitgehend noch von ihm selbst zusammengestellt in den letzten Monaten vor seinem Tod im Januar 1989, offenbart diese aufregend vielseitige Auswahl an Geschichten, Porträts, Reiseberichten und »seltsamen Begegnungen« seinen besonderen Blick auf die Welt, seine geschärfte Sensibilität und seine außerordentliche Empfänglichkeit für das Fremdartige. Chatwin sieht sich um ein Haar in einen Militärputsch in Westafrika verwickelt, geht mit Indira Gandhi auf Wahlkampfreise, sucht im Himalaya nach den Spuren des Yeti, recherchiert die Geschichte eines Wolfskindes, besucht Nadeshda Mandelstam, Ernst Jünger und André Malraux. Vorliebe für das Entlegene und Skurrile zeigen besonders die Schilderungen seiner Begegnung mit einem chinesischen Geomanten, seines Besuchs bei Madame Vionnet, »die um die Jahrhundertwende die Frauen von der Tyrannei des Korsetts befreite«. Worüber er in diesen journalistischen Arbeiten auch schreibt, immer hat ein »Prozeß der freien Erfindung stattgefunden«, erweist er sich auch hier als großer Geschichtenerzähler.
Verschlungene Pfade
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
Auf seinen zahlreichen Reisen hat Bruce Chatwin, Wanderer aus Leidenschaft, auch fotografiert. Ein farbig dekorierter Torbogen in Tunesien, das bizarre Arrangement bunter Kissen in einem Schaufenster der Türkei, die tintenblauen Rauchfahnen aus den Schloten einer Ölraffinerie im Iran. Die Fotografien zeigen Menschen, Städte und Landschaften, deren Physiognomien ganze Geschichten erzählen. Die Bilder dokumentieren auch Chatwins schiere Freude an Farben und Formen und seinen verblüffenden Sinn für das Schöne noch im kleinsten Detail.
Reise in ein fernes Land Patagonien - das malerisch schöne Land am Ende der Welt, das seit Anfang dieses Jahrhunderts politisch zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt ist. Bruce Chatwin hat auf einer langen Reise dieses wilde Land erkundet. Seine Neugier und seine behutsame Art, auf die Einheimischen wie auf die Eingewanderten zuzugehen oder den Schicksalen Verschollener nachzuforschen, waren der Schlüssel zu den abenteuerlichsten Entdeckungen.
Utz : roman
- 166 Seiten
- 6 Lesestunden
Utz - eigentlich Kaspar Baron Utz, doch man befindet sich im real existierenden Sozialismus rund um den Prager Frühling - ist ein kauziger Privatgelehrter, dem zwar das Schloß seiner Vorfahren samt Dörfern und Grundbesitz abhanden gekommen ist, der aber etwas viel Kostbareres in seine schäbige Zweizimmerwohnung hineingerettet hat: seine riesige Sammlung Meißner Porzellan. Jahr für Jahr hindert sie ihn daran, in den Westen zu gehen, denn er kann schließlich seine Figuren nicht im Stich lassen. Aber es steckt natürlich noch etwas anderes dahinter - seine Liebe zu Prag, sein bizarres Arrangement mit seiner treusorgenden Haushälterin Marta, die in jeder Weise, nicht nur hinsichtlich der Installation seiner anspruchsvollen erotischen Existenz, unbezahlbar ist, und es steckt ein ästhetisches Lebensgefühl dahinter, das von Ideologien weder irritiert noch verlockt werden kann, weil es unendlich hoch über allen steht.
Bruce Chatwin, geboren 1940 in Sheffield, arbeitete acht Jahre lang im Londoner Auktionshaus Sotheby's und später als Journalist bei der «Sunday Times». Seit 1962 führten ihn ausgedehnte Reisen nach Asien, in die Sowjetunion, nach Osteuropa, Westafrika, Ausstralien und nach Lateinamerika. Für «In Patagonien» erhielt er mehrere internationale literarische Auszeichnungen. In Deutschland ist Chatwin, dessen Werke inzwischen in fünfzehn Sprachen übersetzt sind, durch seinen Roman «Der Vizekönig von Ouidah» die Vorlage für Werner Herzogs Film «Cobra Verde», bekannt geworden. Bruce Chatwin starb 1989 in Nizza.
Bei Regen im Saal
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Das Abseits als sicherer Ort Reinhard, ein schlecht rasierter, promovierter Mittvierziger ohne Perspektive, hangelt sich halbherzig durchs Leben. Sonja, die Frau an seiner Seite, will nicht länger zusehen, wie er sich zunehmend vernachlässigt und ins gesellschaftliche Aus manövriert. Sie verlässt ihn und heiratet einen anderen, der fest im Leben zu stehen scheint. Die vermeintliche Stabilität des »Normalen« allerdings bietet ihr keine Rettung, nur gähnende Langeweile. Kann es ein Happy End im sozialen Abseits geben? Mit Witz und Genauigkeit erkundet Wilhelm Genazino den schmalen Grat, der Eigenbrötelei vom Absturz trennt.
Auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen und Geheimnisvollen haben zwei »literarische« Reisende ein wildes und ödes Land erkundet, das, am äußersten Rand unserer Welt gelegen, zur Metapher für das Ungeheuerliche, Unheimliche und verhängnisvoll Anziehende wurde. Sie folgten sagenumwobenen Pfaden und realen Spuren und halten nun eine reizvolle Zwiesprache über ihre merkwürdigen Erlebnisse.
Aufreisen
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Bruce Chatwin, "Englands meistgepriesener travel writer" (DIE ZEIT) und Wanderer aus Leidenschaft, hat auf seinen vielen Reisen auch photographiert. Der vorliegende Band versammelt Bilder aus Patagonien und Westafrika, aus Afghanistan und Nepal, Peru, England und den USA. Chatwins immense Beobachtungsgabe und sein ausgeprägter Schönheitssinn manifestieren sich in den Bildern ebenso wie in den beigefügten Reisenotizen.
Bruce Chatwin auf Reisen
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Bruce Chatwin, "Englands meistgepriesener travel writer" (DIE ZEIT) und Wanderer aus Leidenschaft, hat auf seinen vielen Reisen auch photographiert. Der vorliegende Band versammelt Bilder aus Patagonien und Westafrika, aus Afghanistan und Nepal, Peru, England und den USA. Chatwins immense Beobachtungsgabe und sein ausgeprägter Schönheitssinn manifestieren sich in den Bildern ebenso wie in den beigefügten Reisenotizen.
Reisen und Identität in der Moderne Während manche das Ende des Reisens im „globalen Dorf“ diagnostizieren, ist zumindest die Reisesehnsucht - neben der Urlaubsroutine - in den westlichen Gesellschaften ungebrochen. Sabine Boomers beleuchtet die gegenwärtige Praxis des Reisens vor dem Hintergrund moderner Identitätssuche und beschreibt in Isabelle Eberhardt, Reinhold Messner und Bruce Chatwin drei verschiedene Typen des obsessiven Unterwegsseins. Diese Dauerreisenden erleben stellvertretend für das Publikum, was zu einem grundlegenden Begehren des modernen Menschen wurde: Sich im Reisen als anderer zu erfahren, das Selbst im Fremden zu entdecken und trotz der vermuteten Selbstfremdheit zu Ganzheit und Sinn zu finden.
Lady Lysa Lyon
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Text von Chatwin, Bruce Zahlr. Phot. 128 S. Alt: 4826 833 Neuausgabe.
Under the Sun
- 554 Seiten
- 20 Lesestunden
"Wonderful...the closest we are ever going to get to a Chatwin autobiography." -William Dalrymple, The Times Literary Supplement (London) The celebrated author of such beloved works as In Patagonia and The Songlines, Bruce Chatwin was a nomad whose desire for adventure and enlightenment was made wholly evident by his writing. This marvelous selection of letters-to his wife, to his parents, and to friends, including Patrick Leigh Fermor, James Ivory, and Paul Theroux- reveals a passionate man and a storyteller par excellence. Written with the verve and sharpness of expression that first marked him as an author of singular talent, Chatwin's letters provide a window into his remarkable life and strikingly detailed insights regarding his literary ambitions and tastes.
Die Reise nach Armenien
- 152 Seiten
- 6 Lesestunden
Dank einer Intervention Bucharins konnte Ossip Mandelstam (1891-1938), Fremdkörper in der immer stärker verwalteten und gleichgeschalteten Sowjetliteratur, 1930 eine Reise nach Georgien und Armenien antreten. Die Reise nach Armenien, in das Land der frühesten christlichen Kultur, an den Ursprung, bietet uns in raschem Wechsel die Momentaufnahmen eines gierigen Auges, das den Schock, die Anregung zum Sehen vermitteln will. Doch man merkt rasch, daß dies ein Auge mit historischem Gedächtnis, Auge eines humanistisch Gebildeten ist, Auge mit dem Anspruch, »über die Akustik zu verfügen«, Urorgan zu sein, alle Sinne zu vereinigen und zu vergeistigen.
L'occhio assoluto. Fotografie e taccuini
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Načo som tu
- 379 Seiten
- 14 Lesestunden
Regenboog Pocketboeken: Bad trips
- 234 Seiten
- 9 Lesestunden
Verhalen van binnen- en buitenlandse reisschrijvers over hun ontberingen.

















