„Nein, das heißt ja ...“ Das Aneinander-Vorbeireden, die Tücke des Objekts, das Groteske im Alltag bilden Inhalt und Ausgangspunkt dieser vergnüglichen Szenen. Meist geht es um den zähen Widerstand des kleinen Mannes gegen den Übermut der Mächtigen, doch auch ein voyeuristischer Bürgermeister, begriffstutzige Polizisten und ein fliegender Aschenbecher, der den Korruptionssumpf in einer Amststube aufdeckt, koMMen nicht zu kurz. Die „Vorstadtminiaturen“ erschienen erstmals 1982. Die Auswahl der nun vorliegenden Ausgabe wurde verändert und durch vier neue Szenen von Herbert Rosendorfer ergänzt.
Herbert Rosendorfer Bücher
Herbert Rosendorfer war ein scharfer Beobachter des menschlichen Zustands, der komplexe Erzählungen schuf, die die Komplexität von Recht, Geschichte und individuellen Leben erforschten. Seine Prosa, oft durchzogen von trockenem Witz und scharfem Intellekt, lädt die Leser ein, etablierte Normen und die Absurditäten der Existenz neu zu überdenken. Rosendorfers einzigartiger Hintergrund als Richter prägte seine literarische Stimme tiefgreifend und verlieh seinen Erkundungen eine autoritative und doch zutiefst menschliche Perspektive.







In seinem achten Roman zeichnet Herbert Rosendorfer ein dramatisches und respektloses Gesellschaftsbild aus den Jahren vor und nach dem Zusammenbruch des Hitlerreichs, in dem er die historiche Wahrheit frei verwendet. Doch trotz zahlreicher satirisch-heiter Szenen und burlesker Episoden steht dahinter das ernsthafte Bestreben, der Gesellschaft jener Jahre den Spiegel vorzuhalten.
Die besten Geschichten
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Ball bei Thod
- 415 Seiten
- 15 Lesestunden
German
Das Buch enthält sog. Ewige Wahrheiten, sowohl die bayerische Geschichte, die soziologische Struktur bayerns und angrenzender Völkerschaften, den Sport, das menschliche Zusammenleben, die Probleme der Menschheit und überhaupt die Lebensweisheit schlechthin betreffend: Sport ist gesund. Besonders Fensterln, Maibaumklettern, Fingerhakeln und Maßkrugstemmen. Rosendorfer zeigt, daß gerade die Bayern ein dem Sport besonders und auf sehr bodenständige Weise ergebenes Volk sind. Darum ist es auch sinnvoll, den nicht immer leichten Zugang zum Charakter und der Lebensart der Bayern über den Bereích des Sports zu suchen.
Der Traum des Intendanten
- 271 Seiten
- 10 Lesestunden
Richard Wagner - zugedacht in herzlicher AbneigungSchreiben kann Herbert Rosendorfer, und die Musik versteht und liebt er. Das macht ihn zu einem exemplarischen Musikschriftsteller. Er schreibt kenntnisreich, impulsiv und so farbig ohne eine Wort Fachrotwelsch über die holde Kunst.
Deutsche Geschichte im 16. und 17. Jhd. Der vierte Band von Rosendorfers deutscher Geschichte beschäftigt sich mit dem 16. und 17. Jahrhundert. 'So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen.' News Wie faszinierend Geschichte sein kann, wissen Herbert Rosendorfers Leser und Leserinnen seit langem. Mit dem vorliegenden vierten Band seiner ›Deutschen Geschichte‹ schlägt er ein neues Kapitel auf: Von der Reformation bis zum Westfälischen Frieden. Seine Erzählung beginnt mit einem 'welthistorischen Windstoß' und dessen erfrischender Wirkung und endet mit den verheerenden Folgen eines Krieges. Rosendorfer zeigt, wie religiöser Fanatismus letztlich Verheerung und Verwüstung über ganz Europa bringt und daß Kriege, wenn man es genau betrachtet, von beiden Seiten verloren werden. Dabei hat er immer auch die Menschen im Blick, ihre Lebensbedingungen, die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der Zeit – und die wahren Beweggründe hinter den Geschehnissen.
Die Geschichte der Deutschen – präsentiert von Herbert Rosendorfer, dem großen Geschichtenerzähler mit der humorvollen Phantasie. Im vorliegenden zweiten Band erzählt er von den Staufern zu Beginn des 12. Jahrhunderts bis zur Schlacht von Sempach 1386. Auf sehr unterhaltsame Art entlarvt er unter anderem die Propaganda-Instrumente Kaiser Friedrichs I., genannt Barbarossa. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen des Hofes von Friedrich II., der in Castel del Monte Dinge tut, »die dem Papst und seinen Oberschamanen die Haare zu Berge treiben«. Er berichtet von religiöser Besserwisserei, die in den Kreuzzügen und den Ketzerverfolgungen verhängnisvolle Blüten treibt, und vom aufstrebenden Bürgertum, das sich gegen die Borniertheit und Rauflust der Bischöfe und Äbte zunehmend zur Wehr setzt. Mit bestechender Sachkenntnis und feinsinniger Beobachtungsgabe entführt Herbert Rosendorfer ins finstere Mittelalter, entlarvt die wahren Triebfedern der Geschichte – und ermöglicht dem Leser neue Einsichten in historische Zusammenhänge.
Im vorliegenden dritten Band seiner ›Deutschen Geschichte‹ erzählt Herbert Rosendorfer vom ausgehenden Mittelalter und dem hoffnungsvollen Beginn einer neuen Zeit (1400 bis 1526). Er berichtet u. a. von den Hussitenkriegen, der klerikalen Borniertheit auf dem Konstanzer Konzil, von den Anfängen der Reformation, die sich in Windeseile ausbreitet, und von den Bauernkriegen und ihren fatalen Folgen. Ihn interessieren nicht nur die historischen Ereignisse an sich, er stellt auch die vielschichtigen Hintergründe dar wie z. B. den aufkeimenden Nationalismus, das kleinkarierte Handeln von Herzögen und Fürsten, die mit sehr begrenztem Blick vor sich hin wursteln, oder die im geistigen Morast versinkende katholische Kirche. Nicht zu vergessen die Menschen, ihre Lebensbedingungen, ihre wissenschaftlichen Fortschritte und kulturellen Errungenschaften, ihr Modebewußtsein, das von einem Knopf revolutioniert wird, und ihr wandelndes Selbstverständnis. Ein kurzweiliges Lesevergnügen. »Diese Deutsche Geschichte macht nicht müde.« Hessisch-Niedersächsische Allgemeine
Letzte Mahlzeiten
- 130 Seiten
- 5 Lesestunden
In gewohnt skurriler Manier tischt uns Herbert Rosendorfer 17 Biografien samt historischen Porträtfotografien und den dazugehörenden Henkersmahlzeiten auf, wie sie der letzte königlich bayrische Henker Bartholomäus Ratzenhammer aufgezeichnet bzw. persönlich zubereitet hat.
Stephanie und das vorige Leben
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Eine fesselnde Geschichte auf dem schmalen Grat zwischen Traum und Wirklichkeit: Wanderer zwischen den Welten ist Stephanie, eine ganz "normale" junge Frau, die sich eines Tages mit einem "vorigen" Leben im Spanien des 18. Jahrhunderts konfrontiert sieht.
Die Erscheinung im Weißen Hotel
unheimliche Geschichten zu unheimlichen Bildern
Der Gnadenbrotbäcker
- 89 Seiten
- 4 Lesestunden
In 27 Prosaminiaturen entfaltet Herbert Rosendorfer sein phantastisch-ironisches Panorama unwahrscheinlicher Berufe. Kay Voigtmanns skurrile Illustrationen geben den Unberufen ihr wahres phantastisches Bild.
Gedichte, Glossen, Erzählungen und Aufsätze aus der Feder Herbert Rosendorfers. In Zeiten der Rezession sind Innovationen gefragt, und so kommt uns die Erfindung des SommerWinters gerade recht, verspricht er doch unser Bedürfnis nach entschlossener Unentschiedenheit ein für allemal zu befriedigen. So wird man uns auch nicht nachsagen können, daß es sich bei dem vorliegenden Bändchen um ein Rosendorfer-Lesebuch handelt. Vielmehr wurden hier alle Perlen versammelt, die der Meister der chinesischen Vergangenheit in den letzten Jahren verstreut hat, ohne sie jemals in Buchform zu fassen. Was Hunderte von Privilegierten entzückt hat, macht Rosendorfer jetzt allen seinen Lesern zum Geschenk. Der Band beinhaltet u. a. die Erzählungen Tommi in Rom, Der Totbeter, Die Erfindung des SommerWinters, Briefe wie Besuch in Min-chen und Eine Antwort aus der chinesischen Vergangenheit sowie Berichte aus Tyrol, Bayern und Rom, Gedichte, Glossen und Aufsätze aus der Feder Rosendorfers.
Die Kaktusfrau
Erzählungen
Herbert Rosendorfer hinterlässt uns neue Geschichten, die mit Charme und hintersinnigem Humor erzählt sind. Sie entführen den Leser in eine wundersame Welt, in der das Normale ins Phantastische übergeht. Diese posthum veröffentlichten Erzählungen sind voller Metamorphosen, Wanderungen und Träume, oft märchenhaft und bevölkert von grotesken Gestalten. Dazu gehört eine Gogol-Parodie mit dem Leibburschen Fedja und dem vermeintlich zum Frosch verwandelten Generalmajor Turkin, sowie der Kaktus eines unfreiwilligen Steuersünders, der zum reizenden Pygmalion heranwächst. Weitere Figuren sind ein Hundehochzeitsunternehmer aus Ulm und seine Frau in Onassis- und Jackie-Kennedy-Kostümen, Drachen, Zwerge, Zentauren als Forstmeister und ein diplomatisches Maultier in den Anden. Nebenbei wird der verlorene Schluss von Kafkas „Das Schloss“ enthüllt, und es gibt ein gläsernes Buch, das vom Goldenen Wind erzählt. Diese surrealen Geschichten zeigen Rosendorfer als Meister der literarischen Phantastik, die der modernen rationalen Welt auf unterhaltsame Weise den Zerrspiegel vorhält. Nach dem Lesen wird man seinen Kaktus und Wetterfrösche im Glas mit anderen Augen sehen.
Kirchenführer Venedig
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Nicht nur zur Karnevalszeit zieht es Tausende von Besuchern zu Liebesabenteuern, Hochzeits- und Bildungsreisen in die Lagunenstadt Venedig. Ziele der Besichtigungstouren sind vor allem die berühmten Kirchen mit ihren unermesslichen Kunstschätzen. Die vom Autor ausgewählten Sakralbauten werden von ihm in seiner unnachahmlichen Art mal nachdenklich-philosophisch, mal humorvoll-ironisch, aber immer kenntnisreich beschrieben und im Bild vorgestellt. Dabei mischen sich Architektur- und Baugeschichte mit Heiligenlegenden und persönlichen Erlebnissen.
Das Gespenst der Krokodile ; und, Über das Küssen der Erde
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
Herbert Rosendorfer, der phantasievolle und fabulierfreudige Erzähler mit Sinn für hintergründig skurrile, treffsicher persiflierende Komik legt hier zwölf neue oder noch nie in Buchform veröffentlichte Erzählungen vor, zusammen mit den Erzählungen des seit vielen Jahren vergriffenen Buches>>Über das Küssen der Erde<<.(Quelle: Schutzumschlag verso)
»Die Germanen - ein ungeordneter Volkshaufen von wohl zweifelhaften Ausdünstungen, aber ungebrochener Rauflust - traten erstmals gegen Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. in Erscheinung, und zwar unangenehm ...« Mit ungefähr diesen Worten beginnt Herbert Rosendorfers eigenwillige Geschichte der Deutschen. Mit Sachkenntnis und einem grundsoliden, oft allerdings eher schwarzen Humor berichtet er von den Taten der Goten, Vandalen, Burgunder und Langobarden und entdeckt dabei Geschichten und Zusammenhänge, von denen wir bisher wenig wußten. So wird zum Beispiel endlich die Frage geklärt, wann die Alemannen begonnen haben, Häusle zu bauen und Käse zu machen. Artiovist wird als Inhaber eines Schweizer Nummernkontos ins Gespräch gebracht, Hermann der Cherusker erweist sich als Wendehals der Geschichte, Attila rasselt ordentlich mit dem Säbel, vervollständigt seinen Harem und kommt dadurch zu Tode, die Agilolfinger arbeiten an der Entstehung des Freistaates Bayern und Heinrich der V. versucht vergeblich zwei Hasen mit einer Hand zu fangen.
In Rosendorfers neun Erzählungen werden Künstler, Esoteriker, Militärs und Adlige von einer plötzlichen absurden Idee gepackt, die sie eigenartige Dinge tun läßt. Was z. B. ist bloß mit dem Eiffelturm geschehen? Und was hat man sich unter einem 'Mord ohne Mörder' vorzustellen?
Die goldenen Heiligen oder Columbus entdeckt Europa
- 261 Seiten
- 10 Lesestunden
Herbert Rosendorfer startet zu einer Zeitreise, diesmal (nach den »Briefen in die chinesische Vergangenheit«) in die Zukunft. Außerirdische landen in Deutschland, und unaufhaltsam bricht die Zivilisation, unterwandert von der Heilssüchtigkeit der Menschen, zusammen. Ein satirisches Welttheater, in dem Rosendorfers Fabulierkunst und grimmiger gesellschaftskritischer Witz einen weiteren Höhepunkt erreichen.
Weshalb arbeitet ein Mensch, der eigentlich Schriftsteller sein will und dessen Kochkünste sich auf das Braten eines Spiegeleis beschränken, als Hilfskoch in Südtirol? Richtig: Er hat etwas zu verbergen... Herbert Rosendorfer, fabuliermächtiger Erzähler mit Hang zum Skurrilen, niMMt die „Soßeijeti“ mit ihrer oberflächlichen „Iwänt-Kultur“ ins Visier seiner scharf zeichnenden Feder: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht zufällig und keineswegs ausgeschlossen
Eine augenzwinkernde Annäherung an Richard Wagner Herbert Rosendorfer nähert sich Richard Wagner und der Musik auf dem Bayreuther»Grünen Hügel« ohne falsche Ehrfurcht. Er erzählt von beschuhten und unbeschuhten Wagnerianern, einem schuldlos schuldigen Lebemann und allzu menschlichen Göttern. Ein Buch für Kenner, Kritiker und neugierige Leser, die Leben und Werk Wagners von einer anderen Seite kennenlernen wollen.
Kirchenführer Rom
- 255 Seiten
- 9 Lesestunden
Venedig
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Herbert Rosendorfers kenntnisreiche und unterhaltsame Einladung ist ein dringender Appell, Venedig, diese längst zum Traum ihrer eigenen Schönheit und Vergangenheit gewordene Stadt, bald zu besuchen - bevor sie untergeht.
Eichkatzelried
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
»Man merkt beim Lesen auf Schritt und Tritt, daß Rosendorfer Spaß am Schreiben dieser Erinnerungen hatte. eines seiner amüsantesten Bücher.« Radio Tirol »Kitzbühel ist die Stätte meiner Jugend.« Fünf Jahre hat Herbert Rosendorfer dort verbracht, bei den Großeltern auf dem Land, um die Wirren des Kriegs zu überstehen. Aber weniger die Weltgeschichte fesselt den heranwachsenden Knaben als vielmehr die schrulligen Originale in diesem Eichkatzelried, wie Rosendorfer den Ort in Tirol verschmitzt nennt. In fünf ebenso schönen wie witzigen und hintergründigen Geschichten erinnert er sich an seine erste Begegnung mit einem wahrhaftigen Dichter, an seine Schulzeit, an Freunde und Lehrer und an aufregende Reisen mit Pferdeschlitten und Eisenbahn. »Die Poesie der Kindheit und der Landschaft werden eins und setzen sich unmittelbar in poetische Prosa um.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Deutsche Geschichte 6
- 382 Seiten
- 14 Lesestunden
Der sechste und letzte Band der ›Deutschen Geschichte‹ Persönlich sind sie sich zu Lebzeiten niemals begegnet. Doch die politische Großwetterlage band ihre Schicksale aneinander, machte sie zu Gegenspielern und rang ihnen Zweckbündnisse ab: Der Preußenkönig Friedrich, leidenschaftlicher Flötist und Voltaire in intellektueller Freundschaft verbunden, und die streng religiös erzogene, politisch unvorbereitete Maria Theresia, glücklich verheiratet und sechzehnfache Mutter, führten in ihren Ländern Reformen ein und hingen einem aufgeklärten Absolutismus an. Kenntnisreich und anschaulich erzählt Herbert Rosendorfer von den spannenden Jahrzehnten zwischen 1740 und 1806.
Eine eigenwillige Geschichte der Deutschen »Die Germanen - ein ungeordneter Volkshaufen von wohl zweifelhaften Ausdünstungen, aber ungebrochener Rauflust - traten erstmals gegen Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. in Erscheinung, und zwar unangenehm ...« Mit ungefähr diesen Worten beginnt Herbert Rosendorfers eigenwillige Geschichte der Deutschen. Mit Sachkenntnis und einem grundsoliden, oft allerdings eher schwarzen Humor berichtet er von den Taten der Goten, Vandalen, Burgunder und Langobarden und entdeckt dabei Geschichten und Zusammenhänge, von denen wir bisher wenig wußten. So wird zum Beispiel endlich die Frage geklärt, wann die Alemannen begonnen haben, Häusle zu bauen und Käse zu machen. Artiovist wird als Inhaber eines Schweizer Nummernkontos ins Gespräch gebracht, Hermann der Cherusker erweist sich als Wendehals der Geschichte, Attila rasselt ordentlich mit dem Säbel, vervollständigt seinen Harem und kommt dadurch zu Tode, die Agilolfinger arbeiten an der Entstehung des Freistaates Bayern und Heinrich der V. versucht vergeblich zwei Hasen mit einer Hand zu fangen.
Autorenporträt Herbert Rosendorfer, geb. 1934 in Bozen, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993-97 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die Briefe in die chinesische Vergangenheit am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, u. a. dem Tukan-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Deutschen Fantasypreis, dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und zuletzt 2010 mit dem Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Er lebte bis zu seinem Tod im September 2012 mit seiner Familie in Südtirol.
Das Zwergenschloß und sieben andere Erzählungen
- 273 Seiten
- 10 Lesestunden
'Ich habe nur Freunde', sagte Donna Flavia, 'dich, Don Domenico, den Musiklehrer, die Zofe. nur Freunde.'Ich hätte gern einen Feind. Acht Erzählungen, in denen das scheinbar Normale, das scheinbar Reale in Bereiche des Phantastischen vorstößt.
Ungeplante Abgänge
- 111 Seiten
- 4 Lesestunden
Der Geist der Einsamkeit und des NichtsNach einem Schiffsunglück vor der entlegenen Insel St. Gefion können sich nur achtzehn Passagiere retten, darunter der Ich-Erzähler, der, wie sich bald herausstellt, als einziger überleben wird. Er, der nunmehr einzige Bewohner des unwirtlichen Eilands ist Kadon, der Gott der Insel, jedenfalls empfindet er sich so. In Meditationen und philosophischen Disputen mit den zunächst noch Überlebenden und in Selbstgesprächen entsteht eine Art Welterklärung aus dem Geist der Einsamkeit und des Nichts, die ebenso scharfsinnig wie komisch ist, durchsetzt mit höchst unterhaltsamen Rückblenden zur Schiffsreise mit dem typisch Rosendorferschen Arsenal seltsamer Figuren.
Absterbende Gemütlichkeit
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
Mit hintersinnigem Humor geschriebene Burlesken aus der Welt des Kleinbürgertums. Ob es der Oktoberfestbesuch der Familie Derendinger ist, die Stuntman-Karriere ihres Sohnes Tommi oder die Italienreise der Schlegelbergers: nichts geht glatt in diesen zwölf Geschichten. Es kommt ein Brotzeitkorb abhanden, aber gelegentlich auch die Großmutter. Einer schreibt einen Bestseller über das Landleben, obwohl er selbst keine Ahnung davon hat. Ein Friseurmeister wird entführt, und die Bewohner eines Münchner Mietshauses proben den Aufstand ...
Ein Liebhaber ungerader Zahlen
- 133 Seiten
- 5 Lesestunden
Eine Parodie mit unerschöpflichem Witz»Es ist keine harmlose Lektüre, aber es lohnt sich gewiß, sich darauf einzulassen.« Der weltberühmte Autor eines Kultbuchs verschwindet plötzlich aus der Öffentlichkeit und verstummt. Doch alle Welt wartet auf das gigantische neue Werk, das er einst verheißen hat.
Das Messingherz
- 570 Seiten
- 20 Lesestunden
»Ob er die Schuhe tragen dürfe, hatte er Julia gefragt, und sie hatte es lachend gestattet. Das Messingherz war am Ende des Weges kurz vor dem Wald auf dem Boden gelegen. Sie hatten es gleichzeitig gesehen.« Eine Liebesgeschichte, aber auch ein hintersinniger und heimtückischer Behördenroman: eine Satire auf den Bundesnachrichtendienst.
Rosendorfer, Herbert: Deutsche Suite, Roman, München, Nymphenburger 1979, 295 S., OLwd. m. OU., Schutzumschlag mit kleinem Einriß, sonst gut erhalten 1. Auflage, Hs. signiert: ... sagt: Dem Guten das herz, dem Bösen die Stirn! In diesem Sinn Herbert Rosendorfer
Tierische Weihnachten – mit Karpfen, Pony, Dackel und der Weihnachtsgans Auguste. Die schönsten Weihnachtsklassiker zum Fest, das seinen Zauber erst dann richtig entfaltet, wenn Mensch und Tier es gemeinsam begehen. Denn wenn der »beste, vollkommenste Superweihnachtskarpfen« noch in der Badewanne schwimmt, wenn die entlaufenen Ponys die alte Kantine in einen Weihnachtsstall verwandeln, wenn die appetitlich fette Gans weder im Gänsehimmel noch auf dem Tisch landet – dann endlich hat alles seine weihnachtliche Ordnung. Was Opernsänger Luitpold Löwenhaupt zum Kauf der Weihnachtsgans Auguste bewegt, stimmt schließlich alle Jahre wieder: »Etwas muss man doch fürs Herze tun!« Mit Texten von Ludvik Askenazy, Vicki Baum, Hans Fallada, Oskar Maria Graf, Janosch, John B. Keane, Herbert Rosendorfer, Erwin Strittmatter und Friedrich Wolf.
Don Ottavio erinnert sich
- 238 Seiten
- 9 Lesestunden
»Rosendorfer glaubt mehr an die weltumspannende Wirkungskraft der Musik als an die der Literatur; Literatur wird ihm zur blassen Tochter der Musik, und neidvoll durchsetzt sind seine diesbezüglichen Gedanken, die Gedanken des musikalischen Literaten.« Hanspeter Krellmann Herbert Rosendorfer spielt Cello und liebt die Musik. Mit dieser Zuneigung schreibt er auch darüber: nicht puristisch, dafür unkonventionell und vor allem voller Phantasie. Seine Musikschriftstellerei ist ein mit Lust gerittenes Steckenpferd, das am Zügel wohlfundierter Studien geführt wird. Er hat Spaß an dem, was er schreibt, und so ist es das reine Vergnügen, seine musikalischen Geschichten gesammelt nachzulesen.
Ungewöhnliche GeschichtenWie er heißt, weiß niemand. Aber seit mehr als dreißig jahren fährt er täglich von Rom nach Tivoli - um die Frau seines Lebens wiederzutreffen. Er hat sie nur ein einziges Mal gesehen... Ob Herbert Rosendorfer eine Kriminal- oder Liebesgeschichte erzählt, ob er den Kulturbetrieb aufs Korn nimmt oder das Waldsterben beklagt - er trifft in diesen sechzehn Erzählungen immer den richtigen Ton.
Ein liebevoll-selbstironisches Porträt Lange blieb die kleine Insel Zompara von Touristen verschont. Das ändert sich grundlegend, als ein armenischer Großmogul beschließt, dort ein Feriendomizil zu errichten – der Jetset hält Einzug. Jahre später schildert der Münchner Maler Felix Mahr den atemberaubenden Aufstieg und Niedergang Zomparas, an dem er nicht ganz unbeteiligt war.
Der Prinz von Homburg oder der Landgraf mit dem silbernen Bein
- 274 Seiten
- 10 Lesestunden
Über Christian Weber, Nazi-Herrscher in München »Ein Satyrspiel quer durch die Apokalypse des Dritten Reiches. Rosendorfer erzählt sie mit grimmigem Humor und mit literarischer Brillanz.« Otto F. Beer Christian Weber, der allmächtige Nazi-Herrscher in München, hatte eine Schwäche für üppige Mädchen und Pferde. In der »Nacht der Amazonenx« ritten ausgewählte BDM-Mädchen, nur mit Helm und Sandalen bekleidet, an Weber und der Nazi-Schickeria vorbei.
Salzburg für Anfänger
- 114 Seiten
- 4 Lesestunden
Wer Salzburg kennt, kann mit ihm [dem Autor] in Gedanken durch die Gassen schlendern. Salzburg-Unkundige nimmt er an die Hand und macht sie neugierig auf die offensichtlichen und versteckten Sehenswürdigkeiten der Stadt ... ein kurzweiliger Führer, der über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten humorvoll und charmant informiert. Er führt in amüsantem Plauderton durch die Stadt, durch ihre Geschichte ebenso wie durch ihre Gassen, bekannte und weniger bekannte Häuser oder in ihre Cafés.
Das selbstfahrende Bett. Eine Sternfahrt
- 77 Seiten
- 3 Lesestunden
Meine wunderbare Buchhandlung
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden
Stunden in der gemütlichen Lieblingsbuchhandlung verbringen, stöbern in druckfrischen Neuerscheinungen und vergilbten Lederbänden. Auf Buchhändler und Antiquare treffen, die echte Charaktere sind. Bereitet es nicht mindestens ebenso viel Freude, ein Buch auszuwählen und zu kaufen, wie es anschließend zu lesen? Das meint der bibliophile Autor und Herausgeber Dirk Kruse und wundert sich, dass noch niemand diesen Orten 'irdischen Glücks' eine Anthologie gewidmet hat. Er konnte 15 bedeutende Autoren für die Hommage gewinnen – von Thommie Bayer über Ulrike Draesner und Ulla Hahn bis hin zu Herbert Rosendorfer und Hans-Ulrich Treichel. In Erzählungen und Kurzgeschichten schildern sie die denkwürdigsten, witzigsten, unheimlichsten und kuriosesten Begebenheiten in ihren ›wunderbaren Buchhandlungen‹.
Ich bin neugierig, wann euch die Komödie zu dumm wird.< Aussteiger<. Ein lustiges, unterhaltsames und dabei nachdenklich stimmendes Buch von hintergründigem Witz.(Quelle: Schutzumschlag verso)
»Ein Lesevergnügen der Extraklasse – nicht nur für Juristen.« Augsburger Allgemeine Wie jeden Donnerstag gibt Oberstaatsanwalt a. D. Dr. F. eine spektakuläre Geschichte aus seinem einstigen Berufsalltag zum besten, bevor die versammelten Freunde zum wöchentlichen Kammerkonzert schreiten. Er ist ein genialer Erzähler, und es sind unglaubliche Fälle, von denen er berichtet. Da machen ehrbare Bürger falsche Zeugenaussagen, Unschuldige sterben hinter Gefängnismauern und die unscheinbarsten Menschen begehen irrationale Handlungen. Unter den Zuhörern ist auch eine Katze, die, da sie nicht redet wie die Menschen, Zeit zum Denken hat und die Schilderungen des Oberstaatsanwalts mit eigenwillig-philosophischen Betrachtungen ergänzt.
Der Ruinenbaumeister
- 353 Seiten
- 13 Lesestunden
Komisch, erotisch, turbulentWenn man einen Zug benutzt, in dem sechshundert Nonnen eine Wallfahrt nach Lourdes antreten, ist man froh, ein leeres Abteil für sich allein zu finden ... Komische, erotische und turbulente Abenteuer jenseits aller Vernunft. »Rosendorfer stammt aus der Familie eines E. T. A. Hoffmann oder Jean Paul, und damit sind wir mitten in einer Welt geistvoller Ungereimtheiten.« Martin Gregor-Dellin in der ›Zeit‹
Bayreuth für Anfänger
- 113 Seiten
- 4 Lesestunden
Der Ruf 'Die Festspielgäste kommen!' ertönt in Bayreuth etwa mit dem Unterton wie bei den Lachsfischern der Ruf: 'Die Lachse kommen!'Bebildert und gebildet, liebenswert und frech ist dieser Führer durch Bayreuth. Rosendorfer zeigt Freunden und Feinden die Festspielstadt und erzählt, was er alles an Bayreuth liebt. Daß ihm dabei der Schalk die Feder führt, wundert niemanden, der Rosendorfer kennt.
»Ich habe mir geschworen, nie mehr mit einem verheirateten Mann. Das stellt man sich vorher schöner vor, als es nachher ist.« Aber wie konnte die Kellnerin Anni auch ahnen, daß ihr Maxl ausgerechnet ihr Henna-Shampoo benutzt und dann zwangsläufig mit seinen spärlichen karottenroten Haaren zu seiner Frau nach Hause muß. Klar, daß die Beziehung damit zu Ende und Anni wieder einmal »Singel« ist. Was auch seine Vorteile hat, wie sie seit der Scheidung von ihrem Giselher weiß. Nichts anderes als Sport hatte der im Kopf, und immer nur für einen Campingurlaub hatte es gereicht mit ihm. Da ist die Pilgerreise nach Rom, zu der Anni völlig überraschend kommt, ganz was anderes. Und das abrupte Ende dieser Busfahrt entpuppt sich gar als Glück für die inzwischen arbeitslose Enddreißigerin.
Rom
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Rom entdecken und erlebenMehr als 500 SehenswürdigkeitenPräzise Karten und PlänePraktische HinweiseAktuelles von A - ZDie Top-Tipps führen Sie zu den Highlights!
Monolog in Schwarz und andere dunkle Erzählungen
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Grosses Solo für Anton
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Anton L. vormals glückloser Fremdenführer, nunmehr unglücklicher Finanzbeamter wacht eines Morgens in seinem Untermieterzimmer auf, um zu erfahren, dass alle Mitmenschen verschwunden sind. Einfach weg, von einer namenlosen Katastrophe spurlos dahingerafft. Langsam schickt sich Anton solo in sein Schicksal und begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Welt: Der letzte Held im Erziehungsroman zur Endzeit. Ein Doktor Faust unserer Tage zeitgemäß zwangsläufig eine ordinärere Ausgabe, doch auch mit mancherlei Erinnerungen an diverse Gretchen belastet und ebenso mit dem fatalen (und folgenreichen) Hang zum Höheren (oder Tieferen) geschlagen findet sich am Kreuzweg von Barock und Bombe, Mystik und Plastik, Apokalypse und Gelächter, gerät in die letzten Dinge, geht zu den Gründen und zu Grunde."
Die Schönschreibübungen des Gilbert Hasdrubal Koch
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Gilbert Hasdrubal Koch, der geheimnisvolle Autor der rund fünfzig »Schönschreibübungen«, betreibt Kalligraphie der philosophischen Art. Er denkt darüber nach, was eine Katze wirklich tut, wenn sie schläft, wer der wahre Erfinder des Zigarettenstummels ist oder wie der vollkommene Park aussieht, und sammelt Reiserufe eines norddeutschen Privatsenders. Und er fragt sich, was es mit Stephen Hawkings, des weltberühmten Physikers, lähmender Krankheit auf sich hat. Er berichtet über einen Freund, der nur Vor- oder Nachwörter liest, und erzählt von den Besuchen György Ligetis bei Johannes Brahms, die bislang wenig gewürdigt wurden. Wir lesen den kurzen Anfang einer langen Roman-Trilogie und werden überrascht mit einer neuen Alfred-Andersch-Anekdote.Skurril und abgründig, komisch und vertrackt, böse und schelmisch, so kommen die Geschichten dieses Buches daher.
Briefe in die chinesische Vergangenheit
- 421 Seiten
- 15 Lesestunden
Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels Zeitmaschine in das heutige München und sieht sich mit dem völlig anderen Leben der "Ba Yan" und ihren kulturellen und technischen Errungenschaften konfrontiert. Die grotesken Erlebnisse und witzigen Kommentare des der deutschen Sprache und modernen Lebensweise zunächst unkundigen Chinesen ergeben eine vergnügliche Lektüre.
Der Meister
Roman
In einer Bar in Venedig erinnern sich zwei Freunde an ihr Studium, und an einen Studenten, der wegen seiner Akribie »der Meister« genannt wurde. Um seinen Lebensunterhalt aufzubessern, schrieb er Artikel für ein Musiklexikon – und erfand dabei so manchen Komponisten hinzu, etwa Thremo Tofandor. Als jedoch eine Studentin über diesen zu forschen begann, geriet der Meister in Bedrängnis. Um nicht aufzufliegen, erfand er immer neue Details hinzu, komponierte sogar dessen Werke – und wurde seinem Erfinder am Ende zum Verhängnis.
Deutscher Autor (1934 - 2012). - Forts. von: "Briefe in die chinesische Vergangenheit"--Der Mandarin Kao-tai kehrt noch einmal mit seiner Zeitmaschine aus dem 10. Jahrhundert zurück und landet im inzwischen wiedervereinigten Deutschland mitten im bunten Karnevalstreiben von Köln
Die Frau seines Lebens
- 226 Seiten
- 8 Lesestunden
Familien-Geschichten 11
Der Lese Bogen
Das Zeitalter des Barock»Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges war in Deutschland, und nicht nur in Deutschland, nichts mehr so, wie es vorher gewesen war.« Im Mittelpunkt des fünften Bandes der ›Deutschen Geschichte‹ stehen die hundert Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg, das Zeitalter des Barock. Gewohnt kurzweilig verbindet Herbert Rosendorfer profundes historisches Wissen mit einer originellen subjektiven Sichtweise. Unterhaltsam und intelligent deckt er wahre Beweggründe und unbekannte Zusammenhänge auf. Und ganz nebenbei gelingt ihm zudem ein kulturgeschichtlicher Überblick von 1650 bis 1750.
Der Dichter spielt mit den Musen und Hölderlin, bricht mit Konventionen und nutzt kreative Sprachspiele, um den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Sein Lyrikband vermittelt humorvolle Einsichten und regt zum Nachdenken an.
Was trägt der Mann von Welt auf dem Denkmal?
- 511 Seiten
- 18 Lesestunden
Ein ehemaliger Schauspieler und Nachrichtensprecher, der Saaldiener eines großen Münchner Hotels, ein gescheiterter Kunstmaler, ein Vorsitzender Richter am Landgericht, eine heiratsfreudige Südtirolerin, ein gläubiges älteres Fräulein und eine Reihe anderer mehr oder weniger liebenswerter Personen sind in der Titelgeschichte auf das nachhaltigste miteinander verwoben. Dabei spielt ein weitgereistes altes Renaissancebett keine unbeträchtliche Rolle. Wie scheinbar harmlose Vorgänge die haarsträubendsten Konsequenzen haben können und warum #150; das kann niemand besser und vergnüglicher erzählen als Herbert Rosendorfer.
Die junge Maria Stuart
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Sotto voce : Bemerkungen zur Musik
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
Erstausgabe. Softcover, broschiert, etwas größer als DIN A5 Format, 141 Seiten mit einigen Abbildungen, geringe Gebrauchsspuren sonst ok (kein Mängelexemplar), sammelwürdig Der Versand kann in Deutschland auf Rechnung erfolgen * Zustand wurde geprüft - auch für den Weiterverkauf geeignet
Martha
- 342 Seiten
- 12 Lesestunden
Der letzte Roman des großen Erzählers. War das Marthas geheimer Lebensplan, der sich zwangsläufig erfüllte wie der Ablauf der Zeit? Während die Welt sich dreht – im Südtirol der Nachkriegszeit wird um Autonomie gekämpft, in München vertreibt freie Liebe den Mief der Adenauerzeit – , bleibt Martha davon seltsam unberührt. Sie nimmt wenig Notiz von der Geschichte, ebenso wenig wie sich die Geschichte um Martha zu kümmern scheint. Angefangen hatte alles in Tschagoi, einem Dorf im Oberen Vinschgau. Dämonen, steinerne Urmenschen, bevölkerten die kleine Bergwelt. Auch die Großmutter war so ein böser Geist, der Martha niemals loslassen sollte, ganz gleich, wohin sie auch ging. Ein fesselnder Roman, der vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die Neunzigerjahre führt – sprachgewaltig und hintergründig.









































































