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Herbert Rosendorfer

    19. Februar 1934 – 20. September 2012

    Herbert Rosendorfer war ein scharfer Beobachter des menschlichen Zustands, der komplexe Erzählungen schuf, die die Komplexität von Recht, Geschichte und individuellen Leben erforschten. Seine Prosa, oft durchzogen von trockenem Witz und scharfem Intellekt, lädt die Leser ein, etablierte Normen und die Absurditäten der Existenz neu zu überdenken. Rosendorfers einzigartiger Hintergrund als Richter prägte seine literarische Stimme tiefgreifend und verlieh seinen Erkundungen eine autoritative und doch zutiefst menschliche Perspektive.

    Herbert Rosendorfer
    Der Traum des Intendanten
    Königlich bayerisches Sportbrevier
    Ball bei Thod
    Die besten Geschichten
    Vier Yrwental statt Iwrental
    Vorstadt Miniaturen, gefolgt von Der Basilisk
    • Tierische Weihnachten – mit Karpfen, Pony, Dackel und der Weihnachtsgans Auguste. Die schönsten Weihnachtsklassiker zum Fest, das seinen Zauber erst dann richtig entfaltet, wenn Mensch und Tier es gemeinsam begehen. Denn wenn der »beste, vollkommenste Superweihnachtskarpfen« noch in der Badewanne schwimmt, wenn die entlaufenen Ponys die alte Kantine in einen Weihnachtsstall verwandeln, wenn die appetitlich fette Gans weder im Gänsehimmel noch auf dem Tisch landet – dann endlich hat alles seine weihnachtliche Ordnung. Was Opernsänger Luitpold Löwenhaupt zum Kauf der Weihnachtsgans Auguste bewegt, stimmt schließlich alle Jahre wieder: »Etwas muss man doch fürs Herze tun!« Mit Texten von Ludvik Askenazy, Vicki Baum, Hans Fallada, Oskar Maria Graf, Janosch, John B. Keane, Herbert Rosendorfer, Erwin Strittmatter und Friedrich Wolf.

      Etwas muss man doch fürs Herze tun2020
      3,3
    • Martha

      • 342 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der letzte Roman des großen Erzählers. War das Marthas geheimer Lebensplan, der sich zwangsläufig erfüllte wie der Ablauf der Zeit? Während die Welt sich dreht – im Südtirol der Nachkriegszeit wird um Autonomie gekämpft, in München vertreibt freie Liebe den Mief der Adenauerzeit – , bleibt Martha davon seltsam unberührt. Sie nimmt wenig Notiz von der Geschichte, ebenso wenig wie sich die Geschichte um Martha zu kümmern scheint. Angefangen hatte alles in Tschagoi, einem Dorf im Oberen Vinschgau. Dämonen, steinerne Urmenschen, bevölkerten die kleine Bergwelt. Auch die Großmutter war so ein böser Geist, der Martha niemals loslassen sollte, ganz gleich, wohin sie auch ging. Ein fesselnder Roman, der vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die Neunzigerjahre führt – sprachgewaltig und hintergründig.

      Martha2014
    • Deutsche Geschichte 6

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der sechste und letzte Band der ›Deutschen Geschichte‹ Persönlich sind sie sich zu Lebzeiten niemals begegnet. Doch die politische Großwetterlage band ihre Schicksale aneinander, machte sie zu Gegenspielern und rang ihnen Zweckbündnisse ab: Der Preußenkönig Friedrich, leidenschaftlicher Flötist und Voltaire in intellektueller Freundschaft verbunden, und die streng religiös erzogene, politisch unvorbereitete Maria Theresia, glücklich verheiratet und sechzehnfache Mutter, führten in ihren Ländern Reformen ein und hingen einem aufgeklärten Absolutismus an. Kenntnisreich und anschaulich erzählt Herbert Rosendorfer von den spannenden Jahrzehnten zwischen 1740 und 1806.

      Deutsche Geschichte 62013
      3,5
    • Kirchenführer Venedig

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Nicht nur zur Karnevalszeit zieht es Tausende von Besuchern zu Liebesabenteuern, Hochzeits- und Bildungsreisen in die Lagunenstadt Venedig. Ziele der Besichtigungstouren sind vor allem die berühmten Kirchen mit ihren unermesslichen Kunstschätzen. Die vom Autor ausgewählten Sakralbauten werden von ihm in seiner unnachahmlichen Art mal nachdenklich-philosophisch, mal humorvoll-ironisch, aber immer kenntnisreich beschrieben und im Bild vorgestellt. Dabei mischen sich Architektur- und Baugeschichte mit Heiligenlegenden und persönlichen Erlebnissen.

      Kirchenführer Venedig2013
      3,5
    • Die Endlichkeit des irdischen Daseins In seinen unvergleichlich skurrilen Geschichten hat Herbert Rosendorfer den Tod und das Sterben unzählige Male mit einem fast erbarmungslosen Vergnügen verarbeitet. Doch jetzt, selbst am Ende des Lebenswegs angekoMMen, ging es um die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und um das, was auf ewig bestehen bleiben mag. Nun war Rosendorfer zwar nie ein Freund charmanter Plaudereien oder gar der Boulevardpresse, dennoch ist es BUNTE-Autor Paul Sahner gelungen, mit dem Schriftsteller und seiner Frau Julia ein ungemein offenes und bewegendes Interview zu führen. Auf Basis dieses Gedankenaustauschs ist ein Band über einen heiter-wehmütigen Abschied entstanden.

      "Ich beginne, an der Nichtexistenz Gottes zu zweifeln ..."2013
    • Sotto voce : Bemerkungen zur Musik

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Erstausgabe. Softcover, broschiert, etwas größer als DIN A5 Format, 141 Seiten mit einigen Abbildungen, geringe Gebrauchsspuren sonst ok (kein Mängelexemplar), sammelwürdig Der Versand kann in Deutschland auf Rechnung erfolgen * Zustand wurde geprüft - auch für den Weiterverkauf geeignet

      Sotto voce : Bemerkungen zur Musik2012
    • Die Kaktusfrau

      Erzählungen

      Herbert Rosendorfer hinterlässt uns neue Geschichten, die mit Charme und hintersinnigem Humor erzählt sind. Sie entführen den Leser in eine wundersame Welt, in der das Normale ins Phantastische übergeht. Diese posthum veröffentlichten Erzählungen sind voller Metamorphosen, Wanderungen und Träume, oft märchenhaft und bevölkert von grotesken Gestalten. Dazu gehört eine Gogol-Parodie mit dem Leibburschen Fedja und dem vermeintlich zum Frosch verwandelten Generalmajor Turkin, sowie der Kaktus eines unfreiwilligen Steuersünders, der zum reizenden Pygmalion heranwächst. Weitere Figuren sind ein Hundehochzeitsunternehmer aus Ulm und seine Frau in Onassis- und Jackie-Kennedy-Kostümen, Drachen, Zwerge, Zentauren als Forstmeister und ein diplomatisches Maultier in den Anden. Nebenbei wird der verlorene Schluss von Kafkas „Das Schloss“ enthüllt, und es gibt ein gläsernes Buch, das vom Goldenen Wind erzählt. Diese surrealen Geschichten zeigen Rosendorfer als Meister der literarischen Phantastik, die der modernen rationalen Welt auf unterhaltsame Weise den Zerrspiegel vorhält. Nach dem Lesen wird man seinen Kaktus und Wetterfrösche im Glas mit anderen Augen sehen.

      Die Kaktusfrau2012
      3,0
    • Huturm

      Nachrichten aus der Tiefe der Provinz

      • 186 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In Huturm am See kreuzen sich in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts die Wege des Fürsten Feldenwerth-Tragans und des Wandergesellen Friedrich Guggemot. Die Nachwirkungen der Napoleonischen Kriege haben sie in diesen verlassenen Winkel gespült. Der eine will sein Schloss - ein säkularisiertes Kloster - in Besitz nehmen, der andere ist auf der Suche nach Arbeit; sie beide und ihre Nachkommen werden die Geschicke von Huturm über mehr als ein Jahrhundert prägen.

      Huturm2012
    • Ball bei Thod. Eine Farbenlehre

      • 347 Seiten
      • 13 Lesestunden

      In Herbert Rosendorfers Erzählband begegnet der Leser skurrilen Figuren wie der dürren Prinzessin Xaveria und einem opulenten Gastmahl. Die Geschichten sind farblich geordnet und verbinden innere und äußere Welten. Dämonen und Fabelwesen sorgen für aberwitzige und komische Situationen, die Rosendorfers phantastische Erzählkunst widerspiegeln.

      Ball bei Thod. Eine Farbenlehre2011
    • Der Meister

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eine köstliche Satire auf den Wissenschaftsbetrieb In einer Bar in Venedig erinnern sich zwei Freunde an ihr musikwissenschaftliches Studium: Da gab es den »göttlichen Giselher«, der alles über Musikinstrumente wusste, aber keines spielte, oder die schöne Helene Romberg, die allen den Kopf verdrehte. Aber vor allem sprechen sie über einen Studenten, der wegen seiner Akribie »der Meister« genannt wurde. Um seinen Lebensunterhalt aufzubessern, schrieb er Artikel für ein Musiklexikon – und erfand dabei so manchen Komponisten hinzu, etwa Thremo Tofandor. Als jedoch eine eifrige Studentin über diesen zu forschen begann, geriet der Meister in Bedrängnis. Um nicht aufzufliegen, erfand er immer neue Details hinzu und komponierte am Ende sogar dessen Werke! Spätestens als ein Fachartikel über ihn erschien, gab es keinen Zweifel mehr: Thremo Tofandor existiert – und wurde seinem Erfinder am Ende zum Verhängnis …

      Der Meister2011
      3,5
    • Komm mit, wir reisen zu Mozart!

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Wer hätte gedacht, dass auf Paulines Dachboden ein Zauberklavier steht! Kaum spielt sie die ersten Noten, landet sie im Jahr 1761 in Salzburg und trifft den jungen Wolfgang Amadeus Mozart. Schnell werden die beiden Freunde, und Pauline besucht Amadeus regelmäßig. Gemeinsam erleben sie sogar die Aufführung der „Zauberflöte“. Die magische Zeitreise des Erfolgsautors Herbert Rosendorfer entführt Kinder in die Welt Mozarts und der klassischen Musik. Der TING-Stift erweckt die Geschichte zum Leben und bringt die Musik zum Klingen: Er liest die Geschichte vor und erzählt auf jedem Bild Spannendes über Mozart und sein Leben vor rund 250 Jahren. Kinder erfahren, wie die Menschen damals lebten, und können viele von Mozarts Kompositionen anhören, wie „Eine kleine Nachtmusik“ und Stücke aus der „Zauberflöte“. Dazu müssen nur der Text und die Bilder im Buch mit dem TING-Stift angetippt werden. TING ist mehr als ein Vorleser – mit dem Hörstift sind vielseitige Inhalte abspielbar, die zur wiederholten Beschäftigung mit dem Buch anregen: Sachinfos, Musik, Geräusche, kleine Geschichten und Dialoge. TING macht Bilderbücher lebendig! Der TING-Stift verbindet Bücher mit Audio-Dateien, die bei Berührung von Bildern und Texten im Buch abgespielt werden. Der Stift muss separat im Handel erworben werden.

      Komm mit, wir reisen zu Mozart!2011
    • Meine wunderbare Buchhandlung

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Stunden in der gemütlichen Lieblingsbuchhandlung verbringen, stöbern in druckfrischen Neuerscheinungen und vergilbten Lederbänden. Auf Buchhändler und Antiquare treffen, die echte Charaktere sind. Bereitet es nicht mindestens ebenso viel Freude, ein Buch auszuwählen und zu kaufen, wie es anschließend zu lesen? Das meint der bibliophile Autor und Herausgeber Dirk Kruse und wundert sich, dass noch niemand diesen Orten 'irdischen Glücks' eine Anthologie gewidmet hat. Er konnte 15 bedeutende Autoren für die Hommage gewinnen – von Thommie Bayer über Ulrike Draesner und Ulla Hahn bis hin zu Herbert Rosendorfer und Hans-Ulrich Treichel. In Erzählungen und Kurzgeschichten schildern sie die denkwürdigsten, witzigsten, unheimlichsten und kuriosesten Begebenheiten in ihren ›wunderbaren Buchhandlungen‹.

      Meine wunderbare Buchhandlung2010
      3,2
    • Letzte Mahlzeiten

      • 130 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In gewohnt skurriler Manier tischt uns Herbert Rosendorfer 17 Biografien samt historischen Porträtfotografien und den dazugehörenden Henkersmahlzeiten auf, wie sie der letzte königlich bayrische Henker Bartholomäus Ratzenhammer aufgezeichnet bzw. persönlich zubereitet hat.

      Letzte Mahlzeiten2010
      4,0
    • Das Zeitalter des Barock»Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges war in Deutschland, und nicht nur in Deutschland, nichts mehr so, wie es vorher gewesen war.« Im Mittelpunkt des fünften Bandes der ›Deutschen Geschichte‹ stehen die hundert Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg, das Zeitalter des Barock. Gewohnt kurzweilig verbindet Herbert Rosendorfer profundes historisches Wissen mit einer originellen subjektiven Sichtweise. Unterhaltsam und intelligent deckt er wahre Beweggründe und unbekannte Zusammenhänge auf. Und ganz nebenbei gelingt ihm zudem ein kulturgeschichtlicher Überblick von 1650 bis 1750.

      Deutsche Geschichte 52009
    • Der Gnadenbrotbäcker

      • 89 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In 27 Prosaminiaturen entfaltet Herbert Rosendorfer sein phantastisch-ironisches Panorama unwahrscheinlicher Berufe. Kay Voigtmanns skurrile Illustrationen geben den Unberufen ihr wahres phantastisches Bild.

      Der Gnadenbrotbäcker2009
      3,0
    • Der Mann mit den goldenen Ohren

      Ein Italienroman

      • 247 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein italienisches Insel- und Liebesabenteuer um einen Großmogul auf Klein-Capri. Der neue Roman von Herbert Rosendorfer erzählt mit Charme und Komik von der kleinen Insel Zompara, die für kurze Zeit zum internationalen Jetset-Ziel wird. Lange blieb die Insel von Touristen verschont, bis der mysteriöse armenische Großmogul Kasparian beschließt, dort ein Feriendomizil zu errichten. Seine futuristische Villa in den Klippen verwandelt Zompara in ein Architekturmekka. Kasparian, dessen Ohren in der Abendsonne golden leuchten, verliebt sich in das schöne Aktmodell Caterina und sorgt für zahlreiche Attraktionen, was zu einem Tourismusboom führt, der mit seinem plötzlichen Verschwinden endet. Jahre später schildert der mäßig erfolgreiche Münchner Maler und Ich-Erzähler Felix Mahr den raschen Aufstieg und Niedergang Zomparas, an dem er nicht ganz unbeteiligt war. Mahrs unterhaltsame Erinnerungen an den „Fall Kasparian“ sind gespickt mit Anekdoten über seine vier gescheiterten Ehen und skurrile Figuren, darunter deutsche Künstler und Einheimische. Rosendorfers Roman zeichnet ein liebevolles und selbstironisches Bild deutscher Italiensehnsucht.

      Der Mann mit den goldenen Ohren2009
      3,6
    • Eine augenzwinkernde Annäherung an Richard Wagner Herbert Rosendorfer nähert sich Richard Wagner und der Musik auf dem Bayreuther»Grünen Hügel« ohne falsche Ehrfurcht. Er erzählt von beschuhten und unbeschuhten Wagnerianern, einem schuldlos schuldigen Lebemann und allzu menschlichen Göttern. Ein Buch für Kenner, Kritiker und neugierige Leser, die Leben und Werk Wagners von einer anderen Seite kennenlernen wollen.

      Richard Wagner für Fortgeschrittene2008
      3,9
    • Deutsche Geschichte im 16. und 17. Jhd. Der vierte Band von Rosendorfers deutscher Geschichte beschäftigt sich mit dem 16. und 17. Jahrhundert. 'So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen.' News Wie faszinierend Geschichte sein kann, wissen Herbert Rosendorfers Leser und Leserinnen seit langem. Mit dem vorliegenden vierten Band seiner ›Deutschen Geschichte‹ schlägt er ein neues Kapitel auf: Von der Reformation bis zum Westfälischen Frieden. Seine Erzählung beginnt mit einem 'welthistorischen Windstoß' und dessen erfrischender Wirkung und endet mit den verheerenden Folgen eines Krieges. Rosendorfer zeigt, wie religiöser Fanatismus letztlich Verheerung und Verwüstung über ganz Europa bringt und daß Kriege, wenn man es genau betrachtet, von beiden Seiten verloren werden. Dabei hat er immer auch die Menschen im Blick, ihre Lebensbedingungen, die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der Zeit – und die wahren Beweggründe hinter den Geschehnissen.

      Deutsche Geschichte 42006
      4,0
    • Weshalb arbeitet ein Mensch, der eigentlich Schriftsteller sein will und dessen Kochkünste sich auf das Braten eines Spiegeleis beschränken, als Hilfskoch in Südtirol? Richtig: Er hat etwas zu verbergen... Herbert Rosendorfer, fabuliermächtiger Erzähler mit Hang zum Skurrilen, niMMt die „Soßeijeti“ mit ihrer oberflächlichen „Iwänt-Kultur“ ins Visier seiner scharf zeichnenden Feder: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht zufällig und keineswegs ausgeschlossen

      Der Hilfskoch oder wie ich beinahe Schriftsteller wurde2005
      3,7
    • Im vorliegenden dritten Band seiner ›Deutschen Geschichte‹ erzählt Herbert Rosendorfer vom ausgehenden Mittelalter und dem hoffnungsvollen Beginn einer neuen Zeit (1400 bis 1526). Er berichtet u. a. von den Hussitenkriegen, der klerikalen Borniertheit auf dem Konstanzer Konzil, von den Anfängen der Reformation, die sich in Windeseile ausbreitet, und von den Bauernkriegen und ihren fatalen Folgen. Ihn interessieren nicht nur die historischen Ereignisse an sich, er stellt auch die vielschichtigen Hintergründe dar wie z. B. den aufkeimenden Nationalismus, das kleinkarierte Handeln von Herzögen und Fürsten, die mit sehr begrenztem Blick vor sich hin wursteln, oder die im geistigen Morast versinkende katholische Kirche. Nicht zu vergessen die Menschen, ihre Lebensbedingungen, ihre wissenschaftlichen Fortschritte und kulturellen Errungenschaften, ihr Modebewußtsein, das von einem Knopf revolutioniert wird, und ihr wandelndes Selbstverständnis. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.   »Diese Deutsche Geschichte macht nicht müde.« Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

      Deutsche Geschichte 32004
      4,2
    • Ein ehemaliger Schauspieler und Nachrichtensprecher, der Saaldiener eines großen Münchner Hotels, ein gescheiterter Kunstmaler, ein Vorsitzender Richter am Landgericht, eine heiratsfreudige Südtirolerin, ein gläubiges älteres Fräulein und eine Reihe anderer mehr oder weniger liebenswerter Personen sind in der Titelgeschichte auf das nachhaltigste miteinander verwoben. Dabei spielt ein weitgereistes altes Renaissancebett keine unbeträchtliche Rolle. Wie scheinbar harmlose Vorgänge die haarsträubendsten Konsequenzen haben können und warum #150; das kann niemand besser und vergnüglicher erzählen als Herbert Rosendorfer.

      Das selbstfahrende Bett und andere Geschichten2004
    • »Ich habe mir geschworen, nie mehr mit einem verheirateten Mann. Das stellt man sich vorher schöner vor, als es nachher ist.« Aber wie konnte die Kellnerin Anni auch ahnen, daß ihr Maxl ausgerechnet ihr Henna-Shampoo benutzt und dann zwangsläufig mit seinen spärlichen karottenroten Haaren zu seiner Frau nach Hause muß. Klar, daß die Beziehung damit zu Ende und Anni wieder einmal »Singel« ist. Was auch seine Vorteile hat, wie sie seit der Scheidung von ihrem Giselher weiß. Nichts anderes als Sport hatte der im Kopf, und immer nur für einen Campingurlaub hatte es gereicht mit ihm. Da ist die Pilgerreise nach Rom, zu der Anni völlig überraschend kommt, ganz was anderes. Und das abrupte Ende dieser Busfahrt entpuppt sich gar als Glück für die inzwischen arbeitslose Enddreißigerin.

      Die Kellnerin Anni2004
      3,3
    • Herbert Rosendorfer stellt den ihm so wohl vertrauten Umkreis der Justiz ins Licht seiner scharfzeichnenden Erzählkunst. Mit skurril-geistreichem Sprachwitz plaudert der Oberstaatsanwalt a. D. Dr. F. jeden Donnerstag aus seinem Berufsalltag. Wahre Kriminalfälle, die oft unglaublich anmuten, werden allein schon durch die Genauigkeit seiner Beobachtungsgabe zur Satire. Sie zeigen, dass Juristerei und Gerechtigkeit selten etwas miteinander zu tun haben.

      Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts2004
      3,6
    • Die poetischen Zeilen reflektieren eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema des Lebens und des Todes. Der Sprecher fühlt sich von einer geliebten Person entfremdet, die sich in eine unergründliche, düstere Welt zurückzieht. Es wird eine existentielle Angst vor der Vergänglichkeit und dem Unbekannten spürbar, während der Wunsch nach Nähe und Verständnis kämpft. Morgenstern thematisiert die Schrecken der Vergänglichkeit und die Unfähigkeit, die dunklen Aspekte des Daseins zu akzeptieren, was eine intensive emotionale Resonanz erzeugt.

      Gedichte2004
    • Die Geschichte der Deutschen – präsentiert von Herbert Rosendorfer, dem großen Geschichtenerzähler mit der humorvollen Phantasie. Im vorliegenden zweiten Band erzählt er von den Staufern zu Beginn des 12. Jahrhunderts bis zur Schlacht von Sempach 1386. Auf sehr unterhaltsame Art entlarvt er unter anderem die Propaganda-Instrumente Kaiser Friedrichs I., genannt Barbarossa. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen des Hofes von Friedrich II., der in Castel del Monte Dinge tut, »die dem Papst und seinen Oberschamanen die Haare zu Berge treiben«. Er berichtet von religiöser Besserwisserei, die in den Kreuzzügen und den Ketzerverfolgungen verhängnisvolle Blüten treibt, und vom aufstrebenden Bürgertum, das sich gegen die Borniertheit und Rauflust der Bischöfe und Äbte zunehmend zur Wehr setzt. Mit bestechender Sachkenntnis und feinsinniger Beobachtungsgabe entführt Herbert Rosendorfer ins finstere Mittelalter, entlarvt die wahren Triebfedern der Geschichte – und ermöglicht dem Leser neue Einsichten in historische Zusammenhänge.

      Deutsche Geschichte 22003
      4,0
    • Salzburg für Anfänger

      • 114 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Wer Salzburg kennt, kann mit ihm [dem Autor] in Gedanken durch die Gassen schlendern. Salzburg-Unkundige nimmt er an die Hand und macht sie neugierig auf die offensichtlichen und versteckten Sehenswürdigkeiten der Stadt ... ein kurzweiliger Führer, der über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten humorvoll und charmant informiert. Er führt in amüsantem Plauderton durch die Stadt, durch ihre Geschichte ebenso wie durch ihre Gassen, bekannte und weniger bekannte Häuser oder in ihre Cafés.

      Salzburg für Anfänger2003
      3,2
    • Der Geist der Einsamkeit und des NichtsNach einem Schiffsunglück vor der entlegenen Insel St. Gefion können sich nur achtzehn Passagiere retten, darunter der Ich-Erzähler, der, wie sich bald herausstellt, als einziger überleben wird. Er, der nunmehr einzige Bewohner des unwirtlichen Eilands ist Kadon, der Gott der Insel, jedenfalls empfindet er sich so. In Meditationen und philosophischen Disputen mit den zunächst noch Überlebenden und in Selbstgesprächen entsteht eine Art Welterklärung aus dem Geist der Einsamkeit und des Nichts, die ebenso scharfsinnig wie komisch ist, durchsetzt mit höchst unterhaltsamen Rückblenden zur Schiffsreise mit dem typisch Rosendorferschen Arsenal seltsamer Figuren.

      Kadon, ehemaliger Gott2001
      3,8
    • Eine eigenwillige Geschichte der Deutschen »Die Germanen - ein ungeordneter Volkshaufen von wohl zweifelhaften Ausdünstungen, aber ungebrochener Rauflust - traten erstmals gegen Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. in Erscheinung, und zwar unangenehm ...« Mit ungefähr diesen Worten beginnt Herbert Rosendorfers eigenwillige Geschichte der Deutschen. Mit Sachkenntnis und einem grundsoliden, oft allerdings eher schwarzen Humor berichtet er von den Taten der Goten, Vandalen, Burgunder und Langobarden und entdeckt dabei Geschichten und Zusammenhänge, von denen wir bisher wenig wußten. So wird zum Beispiel endlich die Frage geklärt, wann die Alemannen begonnen haben, Häusle zu bauen und Käse zu machen. Artiovist wird als Inhaber eines Schweizer Nummernkontos ins Gespräch gebracht, Hermann der Cherusker erweist sich als Wendehals der Geschichte, Attila rasselt ordentlich mit dem Säbel, vervollständigt seinen Harem und kommt dadurch zu Tode, die Agilolfinger arbeiten an der Entstehung des Freistaates Bayern und Heinrich der V. versucht vergeblich zwei Hasen mit einer Hand zu fangen.

      Deutsche Geschichte 12000
      4,0
    • Deutsche Geschichte

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Herbert Rosendorfer widmet sich dem Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg. Auf unnachahmliche Weise verbindet er sein profundes historisches Wissen mit seiner phantasievollen Sprache und deckt dabei unterhaltsam und satirisch neue ZusaMMenhänge der deutschen Geschichte auf. Und ganz nebenbei gelingt ihm auch ein kulturgeschichtlicher Überblick von 1650 bis 1750.

      Deutsche Geschichte1999
      3,9
    • Ungewöhnliche GeschichtenWie er heißt, weiß niemand. Aber seit mehr als dreißig jahren fährt er täglich von Rom nach Tivoli - um die Frau seines Lebens wiederzutreffen. Er hat sie nur ein einziges Mal gesehen... Ob Herbert Rosendorfer eine Kriminal- oder Liebesgeschichte erzählt, ob er den Kulturbetrieb aufs Korn nimmt oder das Waldsterben beklagt - er trifft in diesen sechzehn Erzählungen immer den richtigen Ton.

      Die Frau seines Lebens und andere Geschichten1999
      3,5
    • Gilbert Hasdrubal Koch, der geheimnisvolle Autor der rund fünfzig »Schönschreibübungen«, betreibt Kalligraphie der philosophischen Art. Er denkt darüber nach, was eine Katze wirklich tut, wenn sie schläft, wer der wahre Erfinder des Zigarettenstummels ist oder wie der vollkommene Park aussieht, und sammelt Reiserufe eines norddeutschen Privatsenders. Und er fragt sich, was es mit Stephen Hawkings, des weltberühmten Physikers, lähmender Krankheit auf sich hat. Er berichtet über einen Freund, der nur Vor- oder Nachwörter liest, und erzählt von den Besuchen György Ligetis bei Johannes Brahms, die bislang wenig gewürdigt wurden. Wir lesen den kurzen Anfang einer langen Roman-Trilogie und werden überrascht mit einer neuen Alfred-Andersch-Anekdote.Skurril und abgründig, komisch und vertrackt, böse und schelmisch, so kommen die Geschichten dieses Buches daher.

      Die Schönschreibübungen des Gilbert Hasdrubal Koch1999
      3,0
    • Autobiographisches

      • 229 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Kindheit eines großen Künstlers Einen autobiographischen Roman von Herbert Rosendorfer gibt es nicht, dafür aber eine ganze Reihe von Geschichten, in denen er von sich erzählt, von den Eltern, Großeltern und Geschwistern, von Kindheit und Jugend, von Bozen, Kitzbühel und München, von den ersten dichterischen Anfängen - und von seiner Abneigung gegen Zwiebeln. Aus verschiedenen Sammelbänden zusammengetragen, mit Fotos und Zeichnungen ergänzt, zeigen sie das ganze erzählerische Talent des »geborenen Fabulierers«: seine Sprachkunst, die Hintergründigkeit seines Witzes und die Sicherheit des Wortes.

      Autobiographisches1998
    • Der Dichter spielt mit den Musen und Hölderlin, bricht mit Konventionen und nutzt kreative Sprachspiele, um den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Sein Lyrikband vermittelt humorvolle Einsichten und regt zum Nachdenken an.

      Aus der Pfanne des Weltgeistes. Gedichte1997
    • Deutscher Autor (1934 - 2012). - Forts. von: "Briefe in die chinesische Vergangenheit"--Der Mandarin Kao-tai kehrt noch einmal mit seiner Zeitmaschine aus dem 10. Jahrhundert zurück und landet im inzwischen wiedervereinigten Deutschland mitten im bunten Karnevalstreiben von Köln

      Die große Umwendung1997
      3,3
    • Absterbende Gemütlichkeit

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit hintersinnigem Humor geschriebene Burlesken aus der Welt des Kleinbürgertums. Ob es der Oktoberfestbesuch der Familie Derendinger ist, die Stuntman-Karriere ihres Sohnes Tommi oder die Italienreise der Schlegelbergers: nichts geht glatt in diesen zwölf Geschichten. Es kommt ein Brotzeitkorb abhanden, aber gelegentlich auch die Großmutter. Einer schreibt einen Bestseller über das Landleben, obwohl er selbst keine Ahnung davon hat. Ein Friseurmeister wird entführt, und die Bewohner eines Münchner Mietshauses proben den Aufstand ...

      Absterbende Gemütlichkeit1996
      3,6
    • Gedichte, Glossen, Erzählungen und Aufsätze aus der Feder Herbert Rosendorfers. In Zeiten der Rezession sind Innovationen gefragt, und so kommt uns die Erfindung des SommerWinters gerade recht, verspricht er doch unser Bedürfnis nach entschlossener Unentschiedenheit ein für allemal zu befriedigen. So wird man uns auch nicht nachsagen können, daß es sich bei dem vorliegenden Bändchen um ein Rosendorfer-Lesebuch handelt. Vielmehr wurden hier alle Perlen versammelt, die der Meister der chinesischen Vergangenheit in den letzten Jahren verstreut hat, ohne sie jemals in Buchform zu fassen. Was Hunderte von Privilegierten entzückt hat, macht Rosendorfer jetzt allen seinen Lesern zum Geschenk. Der Band beinhaltet u. a. die Erzählungen Tommi in Rom, Der Totbeter, Die Erfindung des SommerWinters, Briefe wie Besuch in Min-chen und Eine Antwort aus der chinesischen Vergangenheit sowie Berichte aus Tyrol, Bayern und Rom, Gedichte, Glossen und Aufsätze aus der Feder Rosendorfers.

      Die Erfindung des Sommer Winters1994
      4,0
    • Ein Liebhaber ungerader Zahlen

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein international berühmter Autor, dessen Lesergemeinde auf das bereits angekündigte neue Werk wartet, verschwindet plötzlich aus der Öffentlichkeit und verstummt. Unerkannt taucht der Meister in Rom unter und geht der Leidenschaft des Uhrensammelns nach. Mit gewohnt hintersinnigem Witz bietet uns Rosendorfer eine Parodie auf den Mythos der Entstehung von Literatur und den Literaturbetrieb.

      Ein Liebhaber ungerader Zahlen1994
      4,0
    • Venedig

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Herbert Rosendorfers kenntnisreiche und unterhaltsame Einladung ist ein dringender Appell, Venedig, diese längst zum Traum ihrer eigenen Schönheit und Vergangenheit gewordene Stadt, bald zu besuchen - bevor sie untergeht.

      Venedig1993
      3,9
    • Herbert Rosendorfer startet zu einer Zeitreise, diesmal (nach den »Briefen in die chinesische Vergangenheit«) in die Zukunft. Außerirdische landen in Deutschland, und unaufhaltsam bricht die Zivilisation, unterwandert von der Heilssüchtigkeit der Menschen, zusammen. Ein satirisches Welttheater, in dem Rosendorfers Fabulierkunst und grimmiger gesellschaftskritischer Witz einen weiteren Höhepunkt erreichen.

      Die goldenen Heiligen oder Columbus entdeckt Europa1992
      4,1
    • Rom

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Ein launiger Intensivkurs und ein Spaziergang durch RomRomführer gibt es viele. Wenn Herbert Rosendorfer jedoch zum Cicerone durch Rom wird, ist das ein besonderes Erlebnis!Die Lust, Orte und Zeiten überraschend zu verbinden, Gegenwart durchsichtig und Geschichte aktuell zu machen, begleitet Rosendorfer auf Schritt und Tritt. Für diese Neuausgabe setzt er aktuelle Wegweiser, erkundet historische Seitengassen und baut den reizvollen Boulevard der Anekdoten zum Vergnügen der Leser aus. Gespickt mit Kenntnissen und Ratschlägen zum Leben und Genießen in der Ewigen Stadt möchte man am liebsten sofort aufbrechen und Goethe »Auf Rom bereite man sich am besten in Rom vor«.

      Rom1990
      3,3
    • Skaumo

      Schelmenlied: Zwei Erzählungen

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Skaumo1989
    • Don Ottavio erinnert sich

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Rosendorfer glaubt mehr an die weltumspannende Wirkungskraft der Musik als an die der Literatur; Literatur wird ihm zur blassen Tochter der Musik, und neidvoll durchsetzt sind seine diesbezüglichen Gedanken, die Gedanken des musikalischen Literaten.« Hanspeter Krellmann Herbert Rosendorfer spielt Cello und liebt die Musik. Mit dieser Zuneigung schreibt er auch darüber: nicht puristisch, dafür unkonventionell und vor allem voller Phantasie. Seine Musikschriftstellerei ist ein mit Lust gerittenes Steckenpferd, das am Zügel wohlfundierter Studien geführt wird. Er hat Spaß an dem, was er schreibt, und so ist es das reine Vergnügen, seine musikalischen Geschichten gesammelt nachzulesen.

      Don Ottavio erinnert sich1989
      3,0
    • Über Christian Weber, Nazi-Herrscher in München »Ein Satyrspiel quer durch die Apokalypse des Dritten Reiches. Rosendorfer erzählt sie mit grimmigem Humor und mit literarischer Brillanz.« Otto F. Beer Christian Weber, der allmächtige Nazi-Herrscher in München, hatte eine Schwäche für üppige Mädchen und Pferde. In der »Nacht der Amazonenx« ritten ausgewählte BDM-Mädchen, nur mit Helm und Sandalen bekleidet, an Weber und der Nazi-Schickeria vorbei.

      Die Nacht der Amazonen1989
      3,5
    • Herbert Rosendorfer, der phantasievolle und fabulierfreudige Erzähler mit Sinn für hintergründig skurrile, treffsicher persiflierende Komik legt hier zwölf neue oder noch nie in Buchform veröffentlichte Erzählungen vor, zusammen mit den Erzählungen des seit vielen Jahren vergriffenen Buches>>Über das Küssen der Erde<<.(Quelle: Schutzumschlag verso)

      Das Gespenst der Krokodile ; und, Über das Küssen der Erde1987
      3,5
    • In seinem achten Roman zeichnet Herbert Rosendorfer ein dramatisches und respektloses Gesellschaftsbild aus den Jahren vor und nach dem Zusammenbruch des Hitlerreichs, in dem er die historiche Wahrheit frei verwendet. Doch trotz zahlreicher satirisch-heiter Szenen und burlesker Episoden steht dahinter das ernsthafte Bestreben, der Gesellschaft jener Jahre den Spiegel vorzuhalten.

      Vier Yrwental statt Iwrental1986
      4,5
    • Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels Zeitmaschine in das heutige München und sieht sich mit dem völlig anderen Leben der "Ba Yan" und ihren kulturellen und technischen Errungenschaften konfrontiert. Die grotesken Erlebnisse und witzigen Kommentare des der deutschen Sprache und modernen Lebensweise zunächst unkundigen Chinesen ergeben eine vergnügliche Lektüre.

      Briefe in die chinesische Vergangenheit1986
      3,7
    • Herkulesbad

      Eine österreichische Geschichte

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Herkulesbad1985
      2,0
    • Das Buch enthält sog. Ewige Wahrheiten, sowohl die bayerische Geschichte, die soziologische Struktur bayerns und angrenzender Völkerschaften, den Sport, das menschliche Zusammenleben, die Probleme der Menschheit und überhaupt die Lebensweisheit schlechthin betreffend: Sport ist gesund. Besonders Fensterln, Maibaumklettern, Fingerhakeln und Maßkrugstemmen. Rosendorfer zeigt, daß gerade die Bayern ein dem Sport besonders und auf sehr bodenständige Weise ergebenes Volk sind. Darum ist es auch sinnvoll, den nicht immer leichten Zugang zum Charakter und der Lebensart der Bayern über den Bereích des Sports zu suchen.

      Königlich bayerisches Sportbrevier1984
      4,5
    • Der Traum des Intendanten

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Richard Wagner - zugedacht in herzlicher AbneigungSchreiben kann Herbert Rosendorfer, und die Musik versteht und liebt er. Das macht ihn zu einem exemplarischen Musikschriftsteller. Er schreibt kenntnisreich, impulsiv und so farbig ohne eine Wort Fachrotwelsch über die holde Kunst.

      Der Traum des Intendanten1984
      4,5
    • Bayreuth für Anfänger

      • 113 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der Ruf 'Die Festspielgäste kommen!' ertönt in Bayreuth etwa mit dem Unterton wie bei den Lachsfischern der Ruf: 'Die Lachse kommen!'Bebildert und gebildet, liebenswert und frech ist dieser Führer durch Bayreuth. Rosendorfer zeigt Freunden und Feinden die Festspielstadt und erzählt, was er alles an Bayreuth liebt. Daß ihm dabei der Schalk die Feder führt, wundert niemanden, der Rosendorfer kennt.

      Bayreuth für Anfänger1983
      3,5
    • 'Ich habe nur Freunde', sagte Donna Flavia, 'dich, Don Domenico, den Musiklehrer, die Zofe. nur Freunde.'Ich hätte gern einen Feind. Acht Erzählungen, in denen das scheinbar Normale, das scheinbar Reale in Bereiche des Phantastischen vorstößt.

      Das Zwergenschloß und sieben andere Erzählungen1982
      3,8