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Ferdinand Bordewijk

    10. Oktober 1884 – 28. April 1965

    Ferdinand Bordewijk ist für seinen knappen, symbolischen Stil bekannt, der oft dem magischen Realismus zugeordnet wird. Obwohl er sich anfangs der Poesie widmete, erlangte er mit einer Reihe einflussreicher Kurzromane und längerer Werke Anerkennung. Seine unverwechselbare Erzählweise und seine thematische Tiefe haben ihm einen bleibenden Platz in der Literatur gesichert.

    Bint
    De laatste eer
    Krachkultur
    Büro Rechtsanwalt Stroomkoning
    Charakter
    Charakter
    • Charakter

      Roman von Sohn und Vater

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ferdinand Bordewijk erzählt in seinem Roman «Charakter» von einer unerhörten Familiengeschichte: Der junge Jacob Katadreuffe arbeitet sich im Rotterdam der 30er Jahre aus der Gosse bis in die oberste Etage einer Anwaltskanzlei. Dort trifft er auf einen Widersacher, der ihn scheinbar erbarmungslos immer wieder zurückwirft: den gefürchteten Gerichtsvollzieher Dreverhaven, der kein anderer ist als sein eigener Vater. Kraftvoll und kühl wie Hamsun, spannend und beklemmend wie Kafka, mit dem Ferdinand Bordewijk mehr als nur der Beruf des Juristen verbindet: «Charakter» von 1938 braucht den Vergleich mit den großen Klassikern der Moderne nicht zu scheuen und übt in neuer deutscher Übersetzung mit seinen fein ironisch gezeich- neten Charakteren einen unwiderstehlichen Sog aus.

      Charakter2022
      4,4
    • Krachkultur

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die neue Ausgabe von „Deutschlands frechster Literaturzeitschrift“ widmet sich dem lebendigen Genre der Phantastik und präsentiert sowohl herausragende deutschsprachige als auch internationale Autoren aus Horror, Science Fiction und Fantasy. Ein Highlight ist die deutsche Erstveröffentlichung einer Geschichte von Harlan Ellison, die virtuos mit dem Zufälligen spielt. James Sallis zeigt in „Die Invasion von Dallas“, dass man Kafka herausfordern kann, ohne kafkaesk zu sein. Zadie Smith schildert ihre Begegnung mit J.G. Ballard und dessen Werk „Crash“ als tiefgründige Analyse menschlicher Ausbeutung. Dietmar Dath, ein Verfechter der hochliterarischen Phantastik, liefert einen kämpferischen Aufruf zur Bedeutung des Genres. Anja Kümmel präsentiert einen Auszug aus ihrem kommenden Roman, der Fiktion und Realität vereint. Leif Randt bringt mit „Cosmo“ eine spektakuläre Kurzprosa zurück, während Joseph Felix Ernst in „Der Bienengott“ erschreckend realistische Themen behandelt. Tobias O. Meißner und Bernhard Trecksel erweitern den Lovecraft-Mythos, während Algernon Blackwoods „Die Olive“ Eros und Thanatos verknüpft. John Russo, Mit-Initiator des Zombie-Kults, erzählt in „Der erste Fall“ die Geschichte des ersten Zombies. Robert R. McCammon und Sven Amtsberg liefern ebenfalls spannende Beiträge. Natascha Berglehner debütiert mit einer psychologisch aufregenden Erzählung, und Huan Vu beleuchtet die Geschichte der Phantastik in Deutschlan

      Krachkultur2015
    • Bint

      Roman van een zender

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Als klas 4D er in geslaagd is een leraar weg te pesten wordt De Bree aangesteld om er orde op zaken te stellen. Bij zijn aantreden krijgt hij van de directeur van de school, Bint, als instructie mee: 'Die klas is uniek... ik waarschuw je... ik eis van ieder tucht.' Al op zijn eerste dag geeft De Bree klas 4D als bijnaam 'de hel' en verklaart hij hen de oorlog voor de rest van het schooljaar. Geheel volgens de richtlijnen van Bint regeert hij de leerlingen met ijzeren hand. Als de klas na twee maanden vrede wil sluiten, weigert De Bree...

      Bint1984
      3,1
    • De laatste eer

      • 109 Seiten
      • 4 Lesestunden

      A collection of obituaries of real and imaginary people, and places.

      De laatste eer1976
      3,0
    • Die Wiederentdeckung eines literarischen Meisterwerks Rotterdam in den 30er Jahren. Der ehrgeizige Jacob Katadreuffe arbeitet sich buchstäblich aus der Gosse bis in die oberste Etage einer Anwaltskanzlei. Doch er hat einen Widersacher, der ihn scheinbar erbarmungslos immer wieder zurückwirft: seinen eigenen Vater, den gefürchteten Gerichtsvollzieher Dreverhaven. Will er sich dafür rächen, daß Katadreuffes Mutter ihn einst, nach einer einzigen Nacht, zurückgewiesen und damit freiwillig auf gesicherte Verhältnisse verzichtet hat? Oder ist alles Teil eines Planes des Vaters, der seinen Sohn durch die harte Schule des Lebens schickt, um aus ihm einen gefestigten Charakter zu machen? Kraftvoll und kühl wie Hamsun, spannend und beklemmend wie Kafka, mit dem Ferdinand Bordewijk mehr als nur der Beruf des Juristen verbindet: „Charakter“ von 1938 braucht den Vergleich mit den großen Klassikern der Moderne nicht zu scheuen. Als Bildungsroman im brodelnden Rotterdam zwischen den Kriegen ist er das eindringliche Porträt einer untergegangenen Epoche. Als Parabel, in der die Fragen nach der Vereinbarkeit von beruflichem und privatem Glück mit Moral gestellt werden, hat er nichts von seiner Aktualität verloren. Als Psychodrama, dessen Verfilmung 1998 einen Oscar gewann, übt dieses Meisterwerk in neuer deutscher Übersetzung mit seinen mit feiner Ironie gezeichneten Charakteren einen unwiderstehlichen Sog aus.

      Charakter1971
      3,8
    • Karakter

      roman van zoon en vader

      • 292 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Geremd door zijn armoedige jeugd en gedwarsboomd door zijn vader, weet een jonge man zich toch op te werken van kantoor-klerk tot advocaat.

      Karakter1938