Blumen
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Edward Lucie-Smith ist ein englischer Schriftsteller, Dichter und Kunstkritiker, bekannt für sein umfangreiches Werk in den Bereichen Kunstgeschichte, Biografien und Poesie. Sein Schreiben zeichnet sich durch eine tiefe Auseinandersetzung mit der Kunstwelt aus, oft gepaart mit einer poetischen Betrachtung der Realität. Durch seine Arbeit bemüht er sich, Kunst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und verschiedene künstlerische Disziplinen zu verbinden. Seine Produktion umfasst mehr als hundert Bücher, was seine unermüdliche Hingabe an literarischen und künstlerischen Ausdruck bezeugt.







( Welt der Kunst). Zahlr. tls. farb. Abb. 287 S.
Der nackte Mann - das Maß aller Schönheit? Nicht erst seit Leonardo den Mann mit seinen Proportionen ins Zentrum der Welt gestellt hat, ist der männliche Körper zur ästhetischen Norm erhoben. Mal idealisiert, mal provozierend und subversiv dargestellt, hat er Künstler und Betrachter aller Zeiten fasziniert. Die Sicht auf den männlichen Körper in der Kunst ist ein Seismograph für das sich wandelnde Selbstverständnis des Mannes. Edward Lucie-Smith präsentiert auf seinem Gang durch die Zeiten und Kulturen den komplexen sozialen, politischen und sexuellen Kontext der Jahrtausende währenden Auseinandersetzung mit dem "Mann ohne Hüllen" und dessen Darstellung in der Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Zu einem Zeitpunkt, an dem Männer ihren Platz in der Gesellschaft neu definieren und entdecken, was es heißt, Mann zu sein, hat der Blick auf den männlichen Körper ganz neue Brisanz. Ein längst überfälliges Buch, das das Männerbild von Dürer bis Hockney, von Rubens bis Warhol illustriert.§
Nymphenburger Forzellan