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Willa Cather

    7. Dezember 1873 – 24. April 1947

    Willa Cather ist bekannt für ihre eindringlichen Romane, die das Leben im amerikanischen Westen schildern und Themen wie Identität und das menschliche Schicksal erforschen. Ihr Stil zeichnet sich durch eine poetische Sprache und ein tiefes Verständnis für ihre Charaktere aus, die oft mit der Anpassung an raue Landschaften und gesellschaftliche Veränderungen kämpfen. Cather konzentrierte sich auf die Schaffung starker weiblicher Figuren, die Widerstandsfähigkeit und Sinn in ihrer Umgebung finden. Ihr Werk wird für seine psychologische Einsicht und seine zeitlose Darstellung des amerikanischen Lebens geschätzt.

    Willa Cather
    Die Frau, die sich verlor
    Der Tod kommt zum Erzbischof
    Schatten auf dem Fels
    Mein ärgster Feind
    Auf einer goldenen Wolke
    Meine Antonia
    • Meine Antonia

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Wiederentdeckung einer großen, zeitlosen Erzählerin Als Sinclair Lewis 1930 den Literaturnobelpreis erhielt, bemerkte er, dass die Auszeichnung eigentlich Willa Cather gebühre. Die heute fast vergessene moderne Klassikerin schrieb mit „Meine Antonia“ einen der eindrucksvollsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts. Es ist die Geschichte einer jener starken, mutigen Frauen, die Amerikas Herzland urbar gemacht haben. Die unendlichen Weiten des Graslands, die Prärie im Herzen Nordamerikas – hierher zieht es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die böhmische Familie Shimerda. Wie Millionen Menschen aus der Alten Welt erhofft sie sich ein besseres Leben. Als der Nachbarjunge Jim die kleine Antonia zum ersten Mal sieht, lebt deren Familie noch in einem armseligen Erdloch. Doch das Mädchen lässt sich weder von harter Arbeit, vom tragischen Tod ihres Vaters noch von den viktorianischen Rollenvorstellungen daran hindern, die ungezähmte Natur zu erkunden, sich von der Grenzenlosigkeit des Landes mitreißen zu lassen, sich ihrem Lebenshunger hinzugeben. Antonia ist klug, zielstrebig und schön. Wild entschlossen nimmt sie ihr Schicksal in die Hand. Eine unsentimentale, meisterhaft erzählte Hommage an eine grandiose Natur und an jene Menschen, die in der Neuen Welt für ein freies Leben aus eigener Kraft kämpften. In der Neuübersetzung von Stefanie Kremer, mit einem Nachwort von Elke Schmitter.

      Meine Antonia
      3,9
    • Neuausgabe zum Jubiläum am 7.12.2023: 150. Geburtstag der Autorin Zum 150. Geburtstag der Pulitzer-Preisträgerin am 7.12.2023 Der Roman «Lucy Gayheart» von 1936 ist das liebevolle Porträt einer jungen Frau, die zu neuen Ufern aufbricht: das erste eigene Zimmer, die erste große Liebe und die ewige Frage, warum man nie den Mann will, den man haben könnte. Jeder im amerikanischen Städtchen Haverford sagt Lucy Gayheart eine glänzende Zukunft voraus: Sie ist jung, hübsch und musisch hochbegabt – eine ausgezeichnete Klavierspielerin. Doch Lucy wünscht sich mehr als das langweilige Kleinstadtleben und den wohlhabenden, doch allzu bodenständigen Harry, der sich im Geheimen schon als ihr Ehemann sieht. Also zieht sie zum Musikstudium nach Chicago, wo sie das Großstadtleben und ihre neugewonnene Unabhängigkeit fern der Heimat genießt. Mit dem berühmten, schon wesentlich älteren Tenor Sebastian erlebt sie schließlich die Aufregungen und das Glück der ersten Liebe. Als Harry jedoch plötzlich in Chicago auftaucht und Lucy einen Heiratsantrag macht, erfindet sie aus der Not heraus eine Lüge, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.

      Auf einer goldenen Wolke
      4,0
    • Das Psychogramm einer Ehe Amerika in den 1920er Jahren: Myra Driscolls hat auf ein sicheres Leben in der Provinz verzichtet, um ihrer großen Liebe nach New York zu folgen. Als die 15-jährige Nellie Myra kennenlernt, trifft sie eine lebhafte, kultivierte, liebenswürdige Frau. Mit ihrem Mann Oswald lebt sie die romantische Idee der großen Liebe, von der auch Nellie träumt. Doch dann wird das junge Mädchen Zeugin einer Eifersuchtsszene, und alles Sanfte, Gute und Liebevolle scheint zu zerbrechen. Erst Jahre später, als Nellie das Paar unter schwierigen Umständen wiedertrifft, begreift sie die zwei Seiten dieser Liebe.

      Mein ärgster Feind
      3,9
    • Schatten auf dem Fels

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Einfühlsamer Roman über das Heranwachsen eines jungen Siedlermädchens in Quebec Die Wiederentdeckung einer großen amerikanischen Klassikerin geht weiter: In «Schatten auf dem Fels» wendet sich Willa Cather der faszinierenden Wildnis Kanadas zu. Mit berührender Anteilnahme und literarischem Feingefühl erzählt sie von einer französischen Einwandererfamilie, die auf dem «Grauen Fels» erst heimisch werden muss. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts beginnt die Pariser Familie Auclair in Kanada ein neues Leben. Als ihre Mutter stirbt, wird die zehnjährige Cécile mit der Führung des Haushalts betraut. Allmählich lernen Vater und Tochter sich mit den langen Wintern zu arrangieren. Sie unterhalten eine kleine Apotheke, und bei der Arbeit zwischen Pulvern und Pasten hören sie die aufregendsten Geschichten von der Jagd in den Wäldern und dem Tauschhandel mit den Indianern. Doch ist Quebec wirklich die richtige Umgebung für ein heranwachsendes Mädchen wie Cécile? Immer öfter denkt Monsieur Auclair daran, nach Frankreich zurückzukehren … Willa Cather wendet sich in diesem Roman einem der ergiebigsten Stoffe der amerikanischen Literatur zu: der Begegnung von Alter und Neuer Welt.

      Schatten auf dem Fels
      3,5
    • Es gibt etwas Episches - und fast Mythisches - an diesem spärlich schönen Roman von Willa Cather, obwohl die Geschichte, die er erzählt, die eines einzelnen menschlichen Lebens ist, das einfach in der Stille der Wüste gelebt wird. Im Jahr 1851 kommt Pater Jean Marie Latour als apostolischer Vikars nach New Mexico. Was er findet, ist ein weites Gebiet aus roten Hügeln und gewundenen Bächen, amerikanisch im Gesetz, aber mexikanisch und indianisch in Brauch und Glauben. In den fast vierzig Jahren, die folgen, verbreitet Latour seinen Glauben auf die einzige Weise, die er kennt - sanft, obwohl er sich mit einer unerbittlichen Landschaft, vernachlässigten und manchmal offen rebellischen Priestern und seiner eigenen Einsamkeit auseinandersetzen muss. In einem dieser Ereignisse gibt Cather uns eine unauslöschliche Vision des Lebens, das sich an einem Ort entfaltet, an dem die Zeit selbst wie suspendiert scheint.

      Der Tod kommt zum Erzbischof
      4,0
    • Der Roman einer Emanzipation, ein Glanzstück amerikanischer Erzählkunst Marian Forrester ist jung, attraktiv und voller Lebenslust, der strahlende Mittelpunkt des Forrester-Hauses in Sweet Water. Für Niel, den Nachbarjungen, ist sie das Sinnbild jenes Westens, in dem die Träume der Siedler Wirklichkeit geworden sind. Als Niel einige Jahre später als Erwachsener nach Sweet Water zurückkehrt, hat sich Marians Leben von Grund auf geändert. Ihr Mann ist alt und krank, das Vermögen fast aufgebraucht. Aus Einsamkeit flüchtet sie in die Arme junger Männer. Niel verliert jeden Respekt vor ihr, der Zauber ist verflogen. Erst am Ende ihres Lebens begreift er das Geheimnis dieser Frau.

      Die Frau, die sich verlor
      3,7
    • Ein dramatischer Familienroman um Freiheit und Sklaverei Willa Cathers letzter Roman ist das eindrückliche Porträt der Südstaaten am Vorabend des Bürgerkriegs und kann in einem Atemzug mit Margaret Mitchells „Vom Winde verweht“ genannt werden. Im Zentrum steht der Konflikt zweier ungleicher Frauen: Sapphira, die eisern am sozialen Gefüge des Südens festhält und sich mit allen Mitteln gegen die neue Zeit stemmt. Und Nancy, das Sklavenmädchen, dem ein Verhältnis mit Sapphiras Mann nachgesagt wird.

      Sapphira und das Sklavenmädchen
      3,7
    • Der verwunschene Fels

      und andere Erzählungen

      • 324 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die neu entdeckten Erzählungen einer der großen Stilistinnen der amerikanischen Literatur Mit so einfach erscheinenden Worten und dem klaren Rhythmus ihrer Sätze leuchtet Willa Cather das Innenleben ihrer Figuren aus und erweckt deren Umfeld zum Leben: Ob sechs Schulfreunde in einer Sommernacht auf einer Sandbank im Fluss von bevorstehenden Abenteuern träumen, Nelly Deane mit ungestümer Lebenslust nach den Sternen greift, der Lehrling Paul mit erschlichenem Geld in einem New Yorker Hotel die weite Welt schnuppert oder die alte Mrs. Harris versucht, ihrer Enkelin einen großen Zukunftswunsch zu erfüllen – wie nebenbei scheinen bei Cather die großen Fragen unserer Existenz auf. Und sie führt uns bestechend klar vor Augen, wie Gesellschaft und Landschaft bestimmen, wer wir sind. Bis wir uns von den Fesseln befreien. Größtenteils zum ersten Mal übersetzt von Agnes Krup, die in ihrem Nachwort zeigt, wie Leben und Werk der Autorin zusammengehören.

      Der verwunschene Fels
    • Das Lied der Lerche

      • 540 Seiten
      • 19 Lesestunden

      In diesem kraftvollen Porträt der Selbstfindung einer Künstlerin schafft Willa Cather eine ihrer außergewöhnlichsten Heldinnen. Thea Kronborg, die Tochter eines Ministers in einer provinziellen Stadt in Colorado, scheint von Kindheit an für einen Platz in der weiten Welt bestimmt zu sein. Doch während ihr Weg auf die große Bühne sie immer weiter von der bescheidenen Stadt entfernt, die sie nicht vergessen kann, und von dem Mann, den sie sich nicht leisten kann zu lieben, lernt Thea, dass ihr außergewöhnliches musikalisches Talent und ihr unbändiger Ehrgeiz nicht ausreichen. In der Einsamkeit einer kleinen Felsenkammer hoch an einer Klippe in Arizona – "ein Einschnitt im Herzen der Welt" – begegnet Thea ihren eigenen Träumen und Wünschen, gereinigt durch die eindringliche Reinheit der zerstörten Felswohnungen und inspiriert von den Flüstern ihres alten Staubs. Hier findet sie den Mut, ihre Zukunft zu ergreifen und ihre Gaben zu nutzen, um "das leuchtende, flüchtige Element zu fangen, das das Leben selbst ist – das Leben, das an uns vorbeihastet und davonläuft, zu stark, um es aufzuhalten, zu süß, um es zu verlieren." In einer Prosa, die so schimmernd und durchdringend wahr ist wie das Licht in einem Wüstencanyon, führt Cather uns ins Herz einer Frau, die ihr tiefstes Selbst erkennt.

      Das Lied der Lerche
    • Die Geschichte jedes Landes beginnt im Herzen eines Mannes oder einer Frau, schreibt Willa Cather. Das Land ist Amerika; die Frau ist Alexandra Bergson, eine äußerst unabhängige junge schwedische Einwanderin, die den Bauernhof ihres Vaters in Nebraska erbt. Mit Stärke, Mut und Entschlossenheit verwandelt Alexandra das Stück Prärie ihres Vaters in ein äußerst profitables Unternehmen. Eine fesselnde Saga von Liebe, Mord, Gier, Misserfolg und Triumph, O Pioneers! schildert eindringlich die Schwierigkeiten des Lebens in der Prärie. Vor allem befürwortet sie den Glauben, dass harte Arbeit der sicherste Weg zur persönlichen Erfüllung ist. O Pioneers! feiert die Männer und Frauen, die darum kämpften, eine Nation aufzubauen.

      Neue Erde
    • Youth and the Bright Medusa

      • 146 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Recognized for her vivid portrayals of frontier life, Willa Sibert Cather's works explore the challenges and triumphs of life on the Great Plains. Her notable novels, including O Pioneers!, My Ántonia, and The Song of the Lark, reflect her Nebraska roots and deep connection to the landscape. Cather's literary achievements were honored with the Pulitzer Prize in 1923 for One of Ours, a poignant narrative set against the backdrop of World War I. Her journey from Nebraska to New York shaped her unique perspective as an author.

      Youth and the Bright Medusa
      3,6
    • This collection showcases Willa Cather's poetic experimentation across various styles and themes, reflecting her personal experiences. Spanning from 1892 to 1933, the poems reveal the depth of her literary talent, complementing her renowned work as a novelist.

      Under Far Horizons - Selected Poetry of Willa Cather
      2,5
    • The Burglar’s Christmas was originally published near the beginning of Willa Cather’s writing career in 1896 under the pseudonym of Elizabeth L. Seymour. The story follows William Crawford on the cold streets of Chicago as he contemplates the multiple failures plaguing his life, including his time at college and careers in journalism, real estate, and performing. Distraught, he tries one more role: thief. Attempting to burgle a residence and caught in the act by the lady of the house, William must come to terms with the choices that led him to that moment. Cather provides a heartwarming short story of redemption and love at Christmas, a timely reminder that kindness is in everyone, just waiting to be uncovered.

      The Burglar's Christmas
      3,3
    • Willa Cather is celebrated for her vivid depictions of settlers and frontier life in the American plains. Born in Virginia in 1873 and later residing in New York City, her works reflect a deep understanding of the challenges and triumphs faced by those who shaped the American landscape. Cather's storytelling captures the essence of resilience and the human spirit against the backdrop of the vast, often harsh, plains. Her literary contributions have solidified her status as a significant figure in American literature.

      The Troll Garden and Selected Stories
    • Willa Cather's collection presents a vivid portrayal of early 20th-century American life, exploring themes of identity, relationships, and the changing landscapes of the Midwest. Set against diverse backdrops, from vast plains to small towns, each narrative features ordinary characters facing extraordinary events. Cather's evocative prose captures the essence of love, loss, and the quest for meaning, reflecting the complexities of human emotions and the broader cultural context. This work showcases her literary skill and deep appreciation for the American experience.

      A Collection of Stories, Reviews and Essays
    • North of the Rio Grande

      The Mexican-American Experience in Short Fiction

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      A collection of stories from both Mexican and Anglo writers evokes the tensions and joys of Mexican American life from the barrios of East L.A. to the bordertowns on both sides of the Rio Grande

      North of the Rio Grande
    • La Nièce de Flaubert

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Willa Cather (1873-1947) a déjà solidement établi sa réputation de grand écrivain américain avec, entre autres romans, Mon Antonia et Pionniers ! lorsque, au cours de l’un de ses voyages en France, en 1930, elle rencontre, dans un hôtel d’Aix-les-Bains, une fascinante vieille dame qui n’est autre que Caroline Grout, la nièce de Gustave Flaubert. La petite Caroline, dont la mère est morte en couches, a été élevée par son fameux oncle dont elle est l’exécutrice testamentaire. La Nièce de Flaubert dresse le portrait d’une femme surprenante, lien vivant entre un vingtième siècle déjà éprouvé par la guerre et l’âge d’or de la littérature française, dont Flaubert est l’un des plus grands représentants. Ce texte est avant tout un éloge ardent de la littérature et de la lecture, non comme passe-temps mais comme raison de vivre.

      La Nièce de Flaubert
      3,3
    • Povídka popisuje závěr života nebraského farmáře původem z Čech. Oslavuje postoje a hodnoty imigrantů na americké půdě.

      Farmář Rosický
    • Destins obscurs

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      The jacket of the first edition of Obscure Destinies announced “Three New Stories of the West,” heralding Willa Cather’s return to what many thought of as “her” territory—the Great Plains. These three stories, “Neighbour Rosicky,” “Old Mrs. Harris,” and “Two Friends,” reflected her return to the well of memory that had inspired the books that made her reputation.

      Destins obscurs