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Gitta Sereny

    13. März 1921 – 14. Juni 2012

    Gitta Sereny, eine in Österreich geborene Journalistin, Biografin und Historikerin, wurde für ihre tiefgehenden Untersuchungen zur Natur des Bösen und Kindheitstraumata bekannt. Ihre eigenen frühen Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus im Mitteleuropa des frühen 20. Jahrhunderts prägten ihr lebenslanges Interesse an der Erforschung der dunkleren Seiten der menschlichen Natur. Durch akribische Recherche und Interviews tauchte Sereny in die Psyche von Personen ein, die in historische Gräueltaten verwickelt waren, von NS-Funktionären bis zu Überlebenden. Ihre Arbeit, geprägt von tiefer Empathie und unerschrockener Wahrheitsfindung, bietet beunruhigende Einblicke, wie Einzelpersonen entsetzliche Taten begehen oder überleben können.

    Gitta Sereny
    The Case Of Mary Bell
    Der Fall Mary Bell
    Schreie, die keiner hört
    Das deutsche Trauma
    Albert Speer
    Am Abgrund
    • Am Abgrund

      • 414 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Überarbeitete Neuausgabe des zuerst 1980 (Ullstein; BA 7/80, 248) erschienenen, in mehrere Sprachen übersetzten, weltweit verbreiteten Buches einer englischen Presse-Beobachterin mehrerer NS-Prozesse: In der Verarbeitung von Gesprächen mit Franz Stangl - Kommandant der Vernichtungslager Sobibor und Treblinka, 1970 wegen Mordes an 900000 Menschen zu lebenslanger Haft verurteilt -, dessen Angehörigen und 5 seiner wenigen überlebenden Opfer ist die Autorin tiefer in die Hintergründe des Massenmordens eingedrungen als viele historische Untersuchungen (E. Jäckel), außerdem ist das Buch authentisches Zeugnis, vergleichbar den autobiografischen Aufzeichnungen von R. Höss (BA 9/78, 221, zuletzt: E-ID 11/88). Primäres Dokument, deshalb nach wie vor wichtig. (2) (LK/HH: Andrae)

      Am Abgrund
      4,5
    • Gitta Sereny ; Aus Dem Englischen Von Helmut Dierlamm, Klaus Fritz Und Norbert Juraschitz. Includes Bibliographical References (p. [723]-734) And Index.

      Albert Speer
      4,3
    • Die renommierte Journalistin beschreibt, wie sehr der Nationalsozialismus und seine Nachwirkungen bis heute das Selbstverständnis der Deutschen prägen.

      Das deutsche Trauma
      4,2
    • Schreie, die keiner hört

      • 438 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Monstrum, Teufelin und Brut des Bösen, so die Schlagzeilen der englischen Presse über Mary Bell, die 1968, gerade einmal 11 Jahre alt, zur Mörderin an zwei kleinen Jungen wurde. Leider hat, wie mehrere spektakuläre Verbrechen von Kindern an Kindern in jüngster Zeit beweisen, die damalige Tragödie bis zur heutigen Zeit nichts von ihrer beklemmenden Aktualität eingebüßt. In dem Buch Schreie, die keiner hört rollt nun Gitta Sereny den Fall Mary Bell im Gespräch mit der inzwischen wieder in Freiheit lebenden Kindesmörderin nochmals auf. Entstanden ist das erschütternde Psychogramm einer jungen Frau, die gegen die Schatten der Vergangenheit kämpft. Dabei sucht die Verfasserin nicht nach Entschuldigungen für diese schreckliche Tat, sondern nach Erklärungen. Mary hatte durch ihre Erfahrungen in ihrer Kindheit eine Last mit sich herumgetragen, die von den für sie verantwortlichen Erwachsenen nicht gesehen oder ignoriert wurde, bevor es dann zu diesen Gewalttaten kam. Damit ist sie für die Autorin ein legitimes Beispiel dafür, in welchem Maß die Gesellschaft versagt und mit den daraus sich ergebenden Tragödien nicht umgehen kann. Weiterhin gerät das Buch zu einem eindrucksvollen Plädoyer gegen das englische Rechtssystem, das über kleine Kinder wie über Erwachsene richtet. Fazit: Ein unbequemes Buch, das unter die Haut geht und keinen gleichgültig lassen kann. --Jan Vaiden

      Schreie, die keiner hört
      3,7
    • The Case Of Mary Bell

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In December 1968 two girls who lived next door to each other - Mary, aged eleven, and Norma, thirteen - stood before a criminal court in Newcastle, accused of strangling two little boys;

      The Case Of Mary Bell
      3,9