Friedrich SchleiermacherReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
21. November 1768 – 12. Februar 1834
Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher war ein deutscher Theologe und Philosoph, der für seinen Versuch bekannt ist, die Kritik der Aufklärung mit der traditionellen protestantischen Orthodoxie zu versöhnen. Seine Arbeit legte wichtige Grundlagen für die moderne Hermeneutik und beeinflusste die Entwicklung der höheren Kritik. Aufgrund seines tiefgreifenden Einflusses auf das spätere christliche Denken wird er oft als „Vater der modernen protestantischen Theologie“ bezeichnet.
The revised translation by Terrence Tice presents Friedrich Schleiermacher's influential exploration of Christian theology, detailing its foundational concepts and the cohesive nature of theological work. This volume serves as a comprehensive guide to understanding the essence of Christian thought and its systematic approach, reflecting Schleiermacher's significant contributions to the field in the nineteenth century.
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz
120 Seiten
5 Lesestunden
Von Flaubert bis Modiano lesen wir viele Bücher in Übersetzung, doch stellen sich Fragen zur Authentizität des Textes – ist es der Autor oder der Übersetzer, den wir lesen? In der Diskussion über literarisches Übersetzen fallen oft die Namen Walter Benjamin und Friedrich Schleiermacher. Während Benjamins Essay 'Die Aufgabe des Übersetzers' (1923) weit verbreitet ist, bleibt Schleiermachers Abhandlung 'Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens' (1813) oft unzugänglich, obwohl sie häufig zitiert wird. Diese Neuausgabe schließt eine bedeutende Lücke in der Übersetzungstheorie. Elisabeth Edl und Wolfgang Matz haben den Text nach dem Erstdruck von 1838 neu ediert. Ihr ausführliches Nachwort beleuchtet die Relevanz von Schleiermachers Ideen für die Übersetzbarkeit großer Literatur, gestützt auf jahrzehntelange praktische Erfahrung im Übersetzen von Prosa und Poesie. Die zentrale Frage, wie sehr eine Übersetzung dem Inhalt und der Form eines literarischen Textes verpflichtet ist, wurde durch Schleiermacher klargestellt: Eine Übersetzung kann nur dann als literarisch gelten, wenn sie die Sprache des Originals berücksichtigt. Hans Magnus Enzensberger bringt es auf den Punkt: „Was nicht selber Poesie ist, kann nicht Übersetzung von Poesie sein.“
Focusing on the significance of sermons in Schleiermacher's work, this book explores his theology as it manifests within community worship. It highlights his Passion sermons, challenging the notion that his interest in the cross is minimal. Through these sermons, Schleiermacher engages with themes of community, atonement, history, creation, and Scripture, ultimately conveying the God-consciousness of the Redeemer. This accessible examination reveals how his preaching serves as a vital means of fostering belief in the One who died for humanity.
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Das Hauptwerk Schleiermachers wird hier in einer Studienausgabe vorgelegt. Sie enthält die kritische Edition seiner Glabenslehre in der Textgestalt der Kritischen Gesamtausgabe (KGA I/13, 1-2). Grundlage dieser Edition ist der Originaldruk von 1830/31, der erstmals mit dem 1980 wieder aufgefundenen eigenhändigen Manuskript Schleiermachers verglichen wurde. --Back cover.
Gerechtigkeit und Staatswesen Unter den Dialogen Platons hat kein zweiter so große Wirkungen entfaltet wie »Der Staat«. Platon, aufgewachsen zur Zeit des Peloponnesischen Krieges, der Athen in schwere innenpolitische Krisen warf, hatte sich bereits in seinen ersten Schriften mit Problemen des Staatswesens befasst. Um 370 v. Chr. schrieb er dann jenes große, alle Aspekte seines Denkens umfassende Buch, dem er den Namen »Politeia« gab. Ausgehend von der Frage, was Gerechtigkeit sei und wie sie verwirklicht werden könne, entwirft er darin ein Staatsgebäude, in dessen Mittelpunkt ein Programm politisch-philosophischer Erziehung steht: jene Hinführung zur Idee des Guten, die im »Höhlengleichnis« ihre berühmteste Darstellung gefunden hat. »Der Staat« ist zugleich eine der streitbarsten Schriften dieses Philosophen. Sie enthält heftige Angriffe auf Rhetorik und Sophistik, außerdem die radikalste und folgenreichste Kritik der Kunst, die es in Europa je gegeben hat. »Wenn nicht entweder die Philosophen Könige werden oder die, die man heute Könige und Machthaber nennt, echte und gründliche Philosophen, und wenn dies nicht in eines zusammenfällt, so wird es mit dem Elend kein Ende haben, nicht für die Staaten und auch nicht, meine ich, für das menschliche Geschlecht.«
Diese Ausgabe beinhaltet alle Einleitungen Schleiermachers zu seinen Übersetzungen der Dialoge Platons, außerdem Auszüge aus den Nachschriften der Vorlesungen Schleiermachers über Platon und Sokrates von 1819-1823. Es handelt sich um eigenständige und seinerzeit bahnbrechende Interpretationen zu Aufbau, Form und Datierung der Dialoge, in denen Schleiermacher auch den zusammen mit Friedrich Schlegel entdeckten philosophischen Grund darlegt, warum Platon für die schriftliche Entfaltung seiner Philosophie die literarische Form des Dialogs wählte.