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Yasunari Kawabata

    11. Juni 1899 – 16. April 1972

    Yasunari Kawabatas sparsame, lyrische und subtil nuancierte Prosa brachte ihm den Nobelpreis für Literatur ein. Seine Werke werden für ihren eleganten Minimalismus und ihre tiefe psychologische Einsicht gefeiert und erforschen Themen wie Schönheit, Einsamkeit und Vergänglichkeit. Kawabata fängt meisterhaft das Innenleben seiner Charaktere ein und setzt oft Naturbilder ein, um komplexe menschliche Emotionen auszudrücken. Sein tiefgreifender Einfluss auf die moderne japanische Literatur findet bis heute weltweite Resonanz.

    Yasunari Kawabata
    Schönheit und Trauer. Roman
    Ein Kirschbaum im Winter
    Handtellergeschichten
    Tagebuch eines Sechzehnjährigen
    Die Tänzerin von Izu.
    Ausgewählte Werke
    • Ausgewählt und übersetzt von Siegfried Schaarschmidt, umfasst das Buch 158 Seiten.

      Handtellergeschichten
      4,1
    • »Shingo lebt mit seiner Frau und seinem verheirateten Sohn zusammen. Da die Ehe seiner Tochter scheitert, kommt auch diese mit ihren beiden Kindern in das Elternhaus zurück. Die Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit des Hausvaters gilt aber der jungen Schwiegertochter Kikuko, die unter der Untreue ihres Mannes zu leiden hat. Diese Geschehnisse umrahmen Shingos Welt, in der er einsam, in einer Traumwelt von Schönheit, Wehmut, Sehnsucht und Vergänglichkeit lebt. Es ist diese von Schönheit durchwirkte, vom Buddhismus geprägte Todessehnsucht, die dem Werk seine eigene dunkle Note verleiht.« Neue Zürcher Zeitung

      Ein Kirschbaum im Winter
      3,9
    • Toshio Oki reist zum Jahresende nach Kyoto, um seine frühere Geliebte Otoko nach über zwei Jahrzehnten wiederzusehen. Während er als erfolgreicher Schriftsteller lebt, ist Otoko eine bekannte Malerin. Ihr Treffen wird von Kühle und Distanz geprägt, während Otokos Freundin Keiko versucht, den alten Verrat zu rächen.

      Schönheit und Trauer. Roman
      3,9
    • Das Schicksal zweier Schwestern im heutigen Japan§Die behütete Tochter wohlhabender, angesehener Eltern, trifft bei einem Besuch im Dorf auf dem Zedernberg eine Holzfällerin, die ihr im Aussehen völlig gleicht. Es ist ihre Zwillingsschwester von deren Existenz sie bis dahin nichts ahnte.

      Kyōto oder Die jungen Liebenden in der alten Kaiserstadt
      3,9
    • Meijin

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      „Die Schönheit Japans und des Ostens waren aus dem Go entwichen. Alles ist zu Wissenschaft und Regulierung verkommen.“ 1938 trifft der alte, sterbenskranke Go-Meister Honinbo Shusai in einer letzten Partie auf den aufstrebenden Kitani Minoru. Diese Begegnung, die sich über mehr als sechs Monate erstreckt, symbolisiert den Konflikt zwischen altem und neuem Japan, Tradition und Moderne, Ästhetik und Pragmatismus. Kawabata Yasunari, der 1968 als erster Japaner den Literaturnobelpreis erhielt, thematisiert in seinen Romanen den gesellschaftlichen Wandel in Japan der 1920er und 1930er Jahre, der den Übergang von der Meiji- zur Showa-Ära markiert. Go, ein komplexes Spiel, das vor etwa 4000 Jahren in China entstand, wurde früh nach Japan importiert und erreichte in der Edo-Zeit seine Blüte. Im 17. Jahrhundert entstanden professionelle Strukturen, und der Meijin, der unbesiegbare Meister, verkörpert das traditionelle System. Doch er verliert seine letzte Partie gegen den jungen, rebellischen Kitani Minoru, der hier als Otake auftritt. Kawabata, selbst entwurzelt und als Vollwaise aufgewachsen, erlebte den Verlust von Traditionen und den Krieg, was seine Werke prägte. 1972 nahm er sich das Leben, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen.

      Meijin
      3,9
    • Ein Mann an der Schwelle zum Alter wird von einem Freund eingeführt in ein Freudenhaus besonderer Art. Es sit für alteMänner bestimmt und bietet junge Frauen im Tiefschlaf an. Eguchi verbringt - in kürzer werdenden Abständen - mehrere Nächte in diesem Haus neben immer anderen jungen Frauen und Mädchen, die zurückhaltend und genau, sinnlich und diskret beschrieben werden. Eine jede ist anders. Eine jede weckt andere Phantasien, andere Erinnerungen an Frauen, die Eguchi in seinem Leben gekannt hat, an die eigene Ehefrau und die Töchter, an Geliebte, an Bekanntschaften einer Nacht... Am Schluß kommt es zu einer tödlichen Komplikation.Mit seinem Roman hat der Nobelpreisträger Kawabata (1899-1972) nichts anderes getan, als die ebenso ungewöhnliche wie einfache Grundsituation festzuhalten, einprägsam zu machen - und damit zu überhöhen zu einer Geschichte von Liebe und Tod, von Jugend und Alter, von Männern und Frauen.

      Die schlafenden Schönen
      3,8
    • Yasunari Kawabata schildert in seinem Roman die komplexe Beziehung zwischen Kikuji, einer alternden Geisha und der Tochter einer verstorbenen Geliebten seines Vaters. Die Suche nach der intuitiven Wahrheit des Lebens und der Schönheit wird durch eifersüchtige Intrigen und Kikuji's Schuldgefühle geprägt.

      Tausend Kraniche
      3,8
    • Der Blinde und das Mädchen

      Neue Handtellergeschichten

      Handtellergeschichten sind kurze, witzige und expressionistische Erzählungen von Yasunari Kawabata, die alltägliche Begebenheiten und Traumbilder enthalten. Sie eröffnen den Horizont auf ein ganzes Leben und sind das Herzstück seines Schaffens. Kawabata ist ein bekannter japanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger.

      Der Blinde und das Mädchen
      3,0
    • Schneeland

      Erzählung

      Eines der Hauptwerke des japanischen Nobelpreisträgers für Literatur Yasunari Kawabata (1899–1972) ist von Tobias Cheung neu, erstmals textgetreu übersetzt worden. Kawabatas Schneeland liegt jenseits hoher Berge, fern von Tokyo. Shimamura, ein Müßiggänger und Ästhet aus Tokyo, fährt mit dem Zug zu einem der dortigen Kurorte, wo er Komako, eine Geisha, trifft, deren Eigenwilligkeit und Schönheit ihn fesseln. Mehrfach kehrt er zu ihr zurück. Jedoch je eindringlicher Shimamura versucht, ein klares Bild von Komako zu gewinnen, desto unschärfer und verschwommener kommt ihm das Wahrgenommene vor. Er spürt darin eine Wirklichkeit, nach der ihn verlangt. Diese Wirklichkeit ist scheinbar äußerlich, und doch erfüllt sie das Innere – wie die Kälte, die durch das Zugfenster strömt, in deren Spiegelungen sich innen und außen beglückend und geheimnisvoll überlagern. Um diese Wirklichkeit, die sich entzieht, geht es Kawabata ebenso wie seiner Hauptfigur. Dementsprechend hat er die Geschichte erzählt, schwebend, flirrend, rätselhaft anziehend. Im Nachwort erklärt der Übersetzer die japanischen Traditionen, in die Schneeland sich einordnet, aber auch, was Kawabata, Ansätze der europäischen Moderne aufgreifend, ganz neu und anders gemacht hat. In der Bibliothek Suhrkamp liegen Erzählungen von Yasunari Kawabata unter dem Titel Träume im Kristall vor (Band 383).

      Schneeland
      3,7
    • Die Rote Bande von Asakusa

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Yasunari Kawabata, 1899 in Osaka als Sohn eines Arztes geboren, studierte englische und japanische Literatur. 1926 wurde er mit seiner Erzählung Die Tänzerin von Izu bekannt. 1968 erhielt Yasunari Kawabata den Nobelpreis für Literatur. Von 1948 bis 1965 war er Präsident des Japanischen PEN-Zentrums. Yasunari Kawabata hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der japanischen Literaturszene nach dem Zweiten Weltkrieg. 1972 nahm sich Kawabata das Leben.

      Die Rote Bande von Asakusa
      2,8
    • First Snow on Fuji

      • 246 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Exploring the complexities of love and identity, this collection features nine poignant stories and a brief play by Japan's first Nobel laureate. Kawabata's clear narrative style reveals the struggles of suburban lovers who grapple with self-knowledge and emotional connection. Noteworthy tales include "Silence," a Kafkaesque reflection on an elderly novelist's isolation, and the title story, where a separated couple confronts their lost past. This beautifully spare work delves into themes of art, loss, and the passage of time, showcasing Kawabata's mastery.

      First Snow on Fuji
      3,9
    • One of the most influential figures in modern Japanese fiction, Yasunari Kawabata is treasured for the intensity of his perception and the compressed elegance of his style. This new collection compiles twenty-two stories now appearing in English for the first time in book form. In moving selections that sketch the outlines of the young author's life of survivorship, Martin Holman's graceful translation captures the delicate nuances of Kawabata's enduring prose.

      The Dancing Girl of Izu and Other Stories
      3,9
    • The Lake

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      The Lake is the history of an obsession. It traces a man's sad pursuit of an unattainable perfection, a beauty out of reach, admired from a distance, unconsummated. Homeless, a fugitive from an ambiguous crime, his is an incurable longing that drives him to shadow nameless women in the street and hide in ditches as they pass above him, beautiful and aloof. For their beauty is not of this world, but of a dream--the voice of a girl he meets in a Turkish bath is "an angel's," the figures of two students he follows seem to "glide over the green grass that hid their knees." Reality is the durable ugliness that is his constant companion and is symbolized in the grotesque deformity of the hero's feet. And it is the irreconcilable nature of these worlds that explains the strangely dehumanized, shadowy quality of the eroticism that pervades this novel. In a sense The Lake is a formless novel, a "happening," making it one of the most modern of all Kawabata's works. Just as the hero's interest might be caught by some passing stranger, so the course of the novel swerves abruptly from present to past, memory shades into hallucination, dreams break suddenly into daylight. It is an extraordinary performance of free association, made all the more astonishing for the skill with which these fragments are resolved within the completed tapestry.

      The Lake
      3,7
    • Available in English for the very first time, a powerful, poignant novel about three half sisters in post-war Japan, from the Nobel Prize-winning author of Snow Country. With the Second World War only a few years in the past, and Japan still reeling from its effects, two sisters—born to the same father but different mothers—struggle to make sense of the new world in which they are coming of age. Asako, the younger, has become obsessed with locating a third sibling, while also experiencing love for the first time. While Momoko, their father’s first child—haunted by the loss of her kamikaze boyfriend and their final, disturbing days together—seeks comfort in a series of unhealthy romances. And both sisters find themselves unable to outrun the legacies of their late mothers. A thoughtful, probing novel about the enduring traumas of war, the unbreakable bonds of family, and the inescapability of the past, The Rainbow is a searing, melancholy work from one of Japan’s greatest writers. A VINTAGE ORIGINAL.

      The Rainbow
      3,5
    • Dandelions

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      The exquisite last novel from Nobel Prize-winning author Yasunari Kawabata Ineko has lost the ability to see things. At first it was a ping-pong ball, then it was her fiancé. The doctors call it 'body blindness', and she is placed in a psychiatric clinic to recover. As Ineko's mother and fiancé walk along the riverbank after visiting time, they wonder: is her condition a form of madness - or an expression of love? Exploring the distance between us, and what we say without words, Kawabata's transcendent final novel is the last word from a master of Japanese literature. 'Lusciously peculiar' Paris Review

      Dandelions
      3,4
    • Souborné vydání Kawabatových próz: Tanečnice z Izu, Sněhová země (přel. V. Hilská), Meidžin, Deník šestnáctiletého, Povídky na dlaň (Letní střevíčky, Díky, Modlitba panen, Případ mrtvé tváře), Hiroko odchází, Město Jumiura (přel. M. Novák) a Odraz měsíce na vodě. Z japonských originálů vybrala a přeložila Vlasta Winkelhöferová.

      Tanečnice z Izu a jiné prózy
      4,0
    • 古都

      • 243 Seiten
      • 9 Lesestunden

      捨子ではあったが京の商家の一人娘として美しく成長した千重子は、祇園祭の夜、自分に瓜二つの村娘苗子に出逢い、胸が騒いだ。二人はふたごだった。互いにひかれあい、懐かしみあいながらも永すぎた環境の違いから一緒には暮すことができない……。古都の深い面影、移ろう四季の景物の中に由緒ある史蹟のかずかずを織り込み、流麗な筆致で描く美しい長編小説。

      古都
      3,9
    • Thousand Cranes is a story of love given and love withheld. Set against the backdrop of Japan's traditional tea ceremony, it is a taut, highly dramatic novel gleaming with sudden passages of poetic beauty. In one of the book's strongest scenes, the two characters are symbolized by the two fine old China bowls, one female and one male, that sit before them. The novel opens with Kikuji on his way to a tea ceremony given by Chikako, one of his father's former mistresses. He is also on his way to act out the unfinished drama of his father's life. Kikuji's father had been a cultivated man, an art lover and a pleasure seeker. He had cast off one mistress, Chikako, but had loved another, Mrs Ota, until his death. Kikuji, like his father, tries to escape from Chikako, now masculine and meddlesome. Like his father, too, he is drawn to Mrs Ota, who has remained young, alluring and pliant even though her daughter, Fumiko, is only twenty years old. Kikuji's guilty passion for Mrs Ota and Fumiko's efforts to alter the family fate lead to the novel's stunning climax.

      千羽鶴(英文版) - Thousand Cranes
      3,8
    • Tancerka z Izu Opowiadania

      • 372 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Autobiograficzne opowiadanie Tancerka z Izu (1926) przyniosło młodemu Yasunariemu Kawabacie duży rozgłos. Jego bohaterem i narratorem jest uczeń wyższej klasy liceum. Podczas samotnej podróży po malowniczym półwyspie Izu spotyka młodziutką tancerkę z wędrownej grupy artystycznej. Urzeczony jej wdziękiem zakochuje się w niej, lecz pierwsze zauroczenie jest tyleż niespodziewane, co ulotne. Przejmująca i liryczna historia o pierwszej miłości, dojrzewaniu i przemijaniu dzieje się na tle pięknych, jesiennych wzgórz. Zbiór Tancerka z Izu. Opowiadania składa się z piętnastu utworów, których bohaterkami są dziewczęta i młode kobiety u progu samodzielnego życia. Służą w górskich pensjonatach, podejmują pracę w mieście, mają nowe koleżanki, poznają mężczyzn. Planują swoją przyszłość. Książkę zamyka przemowa noblowska Kawabaty. Proza Yasunariego Kawabaty (1899–1972), oszczędna i elegancka, w której autor utrwalił pejzaż, kulturę i ducha swojej dawnej Japonii, spotkała się ze światowym uznaniem. W 1968 roku Kawabata, jako pierwszy Japończyk, otrzymał Nagrodę Nobla w dziedzinie literatury, a jego utwory zostały przetłumaczone na wiele języków.

      Tancerka z Izu Opowiadania
      3,3
    • 4 japonské novely – Snežná krajina, Tisíc žeriavov, Hlas hory, Spiace krásavice. Príroda, pôvab ženy, kult čajového obradu, melancholické návraty do minulosti a snov, životný pocit presiaknutý úvahami o smrti a o jej prekonávaní, o krehkosti ľudských vzťahov – to je okruh tém, ktoréspájajú Kawabatove novely.

      Spiace krásavice