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George Eliot

    22. November 1819 – 22. Dezember 1880

    George Eliot, das Pseudonym von Mary Ann Evans, gilt als eine herausragende Gestalt der viktorianischen Literatur, berühmt für ihre tiefgründige humanistische Vision und ihre fesselnden Heldinnen. Ihre Romane tauchen tief in die Komplexität menschlicher Psychologie und Moral ein und bieten scharfsinnige Beobachtungen gesellschaftlicher Normen und innerer Zerrissenheit. Eliots Schreiben wird für seine intellektuelle Tiefe und die vielschichtige Darstellung von Charakter-Motivationen geschätzt, wodurch realistische und wirkungsvolle Erzählungen entstehen. Sie erforschte meisterhaft die menschliche Verfassung und festigte damit ihr Erbe als eine der bedeutendsten Romanautorinnen ihrer Zeit.

    Nell
    Daniel Deronda
    Adam Bede
    Der gelüftete Schleier
    Middlemarch I.
    Middlemarch
    • Middlemarch

      • 1216 Seiten
      • 43 Lesestunden

      George Eliots virtuos komponierter Roman »Middlemarch« ist ein Meisterwerk realistischer Literatur: Mit ungeheurer erzählerischer Finesse entwirft er ein ebenso getreues wie dichtes Gesellschafts- und Sittenporträt der englischen Provinz Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei gelingt es Eliot auf spielerisch leichte und geradezu verblüffende Weise, ihren zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren Leben einzuhauchen und den zeittypischen Kampf um Selbstbestimmung und soziale Teilhabe hautnah erfahrbar zu machen. Die stoffliche und stilistische Vielfalt von Eliots 1871/72 erschienenem Monumentalroman faszinieren bis heute.

      Middlemarch
      4,5
    • Der gelüftete Schleier

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der junge Latimer leidet an rätselhaften Visionen fremder Städte und zukünftiger Ereignisse, die sich bewahrheiten. Er kann in die Gedanken anderer eindringen, nur nicht in die von Bertha, der Braut seines Bruders, was ihn zu ihr hinzieht. Trotz warnender Visionen bleibt er ihr verfallen, was unheilvolle Folgen hat.

      Der gelüftete Schleier
      3,5
    • Adam Bede

      • 768 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Keine Ménage-à-trois steht im Mittelpunkt von George Eliots erstem Roman, sondern es sind gleich vier Personen, die in einen tragischen Liebesreigen verstrickt sind: Der bodenständige Zimmermann Adam Bede ist in die schöne, aber eigensüchtige Hetty Sorrel verliebt. Doch Hetty strebt nach Höherem als dem eintönigen Leben auf dem Land, und so verfällt sie dem jungen gutaussehenden Arthur Donnithorne, der eines Tages das Anwesen seines Großvaters erben soll. Und dann ist da noch Dinah Morris, Hettys Cousine, eine glühende, tugendhafte und schöne methodistische Laienpredigerin. Vor dem Hintergrund rauer Landschaften und dem beschaulichen Landleben entspinnt Eliot eine sehr persönliche Geschichte, über die sie später sagt: »Ich liebe es sehr und bin zutiefst dankbar dafür, es geschrieben zu haben, was die Öffentlichkeit auch immer darüber sagen mag.« – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

      Adam Bede
      3,4
    • Daniel Deronda

      • 801 Seiten
      • 29 Lesestunden

      In »Daniel Deronda« kämpft der wohlhabende junge Mann Daniel mit seiner Lebensplanung und seinen Gefühlen für die jüdische Sängerin Mirah und die schöne Gwendolen. Nach der Rettung Mirahs vor dem Selbstmord sucht er in Deutschland Klarheit über seine Zukunft und die Wahl zwischen den beiden Frauen.

      Daniel Deronda
      4,0
    • Nell

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Geschichte eines jungen Mädchens, das fernab aller Zivilisation aufwächst, bis sie von einem Arzt entdeckt wird, der nun versucht, Zugang zu ihrer eigenen Welt zu finden. - Vgl. Kinofilm.

      Nell
      3,9
    • Die Mühle am Floss

      Mit Illustrationen berühmter anglo-amerikanischer Künstler

      • 578 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Dorlcote Mill am Floss in Mittelengland, im Besitz der angesehenen Familie Tulliver, wird von Herrn Tulliver, einem intelligenten, aber leicht aufbrausenden Vater, verwaltet. Durch leichtsinnige Geldgeschäfte und Feindschaft mit dem Anwalt Wakem bringt er die Familie in den Ruin und stirbt früh. Seine Frau Bessie gehört zur bornierten Dodson-Familie, die strenge Konventionen wahrt. Die Hauptfigur, Maggie Tulliver, wächst mit ihrem gefühlsarmen und herrschsüchtigen Bruder Tom an der Mühle und dem Fluss auf. Während Tom intellektuell mittelmäßig und moralisch unerschütterlich ist, ist Maggie impulsiv und liebesbedürftig, unterwirft sich jedoch ihrem Bruder. Tom erhält Privatunterricht mit Philip Wakem, dem schüchternen Sohn des verhassten Anwalts. Maggie und Philip freunden sich an. Nach dem finanziellen Ruin der Tullivers wird Wakem neuer Besitzer der Mühle, und Herr Tulliver muss für ihn arbeiten. Tom kämpft, um die Schulden zu begleichen, während Maggie, die zur attraktiven jungen Frau heranwächst, eine Beziehung zu Philip eingeht. Tom zwingt sie, diese zu beenden, und sie wird Lehrerin. Bei einem Besuch bei ihrer Cousine Lucy Deane lernt Maggie Stephen Guest kennen, der sich zu ihr hingezogen fühlt, obwohl er verlobt ist. Eine Bootsfahrt führt zu einem Skandal, der Maggie in St. Ogg ächtet. Tom, nun wohlhabend, weist sie aus dem Haus. Als eine Flut das Tal heimsucht, rettet Maggie.

      Die Mühle am Floss