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Carme Riera

    12. Jänner 1948

    Carme Riera gestaltet Romane und Kurzgeschichten, die sich mit Themen der Identität und Erinnerung auseinandersetzen, oft vor dem Hintergrund ihrer Heimat Mallorca. Ihr literarischer Stil zeichnet sich durch reiche Prosa und tiefe psychologische Einblicke in ihre Charaktere aus. Riera ist Spezialistin für das spanische Goldene Zeitalter und widmet sich auch der Leitung von Schreibwerkstätten. Ihre Werke werden für ihre stilistische Raffinesse und intellektuelle Tiefe geschätzt.

    Mallorca: Bilder des Glücks
    Im Spiel der Spiegel
    Florentinischer Frühling
    Der englische Sommer
    Ins fernste Blau
    In den offenen Himmel
    • In den offenen Himmel

      • 443 Seiten
      • 16 Lesestunden
      3,0(1)Abgeben

      Havanna, 1850. Im Herrenhaus der Familie Fortaleza pokern Miguel und Gabriel, die beiden Söhne des reichen Zuckerrohrplantagenbesitzers José Joaquín de Fortaleza, um ihre Zukunft. Einer von ihnen wird die vom Vater erwählte Braut aus dem fernen Mallorca heiraten müssen. Als diese die anstrengende Überfahrt nicht überlebt und nur ihre Schwester Maria das Ziel erreicht, freut sich Miguel, dem durch das Spiel bestimmten Schicksal noch einmal entronnen zu sein. Umso herzlicher wird Maria vom Vater des Bräutigams aufgenommen, der wenig später mit der Nachricht überrascht, die junge Frau heiraten zu wollen. Im kolonialen Kuba der Zuckerbarone und Tabakmillionäre lernt Maria, was Luxus in tropischem Überfluss bedeutet. Doch es ist auch die Zeit der Unabhängigkeitsbestrebungen gegen die spanische Krone, die Zeit der Sklavenaufstände und der Intrigen. Als dann der korrupte Generalkapitän, um sich selbst aus der Affäre zu ziehen, einen Sündenbock braucht, scheint die Mallorquinerin wegen ihrer zweifelhaften - möglicherweise jüdischen - Herkunft das ideale Opfer zu sein. So wie Carme Riera in ihrem großen Mallorca-Roman Ins fernste Blau die stilvolle poetische Sprache zur Zeit des Barock wieder aufleben ließ, führt sie mit der wunderbaren üppig-sinnlichen Erzählweise ihres neuen Romans die karibische Atmosphäre Kubas im neuzehnten Jahrhundert perfekt vor Augen.

      In den offenen Himmel
    • Aus dem Katalanischen von Petra Zickmann und Manel Pérez Espejo. Das Meer, als Weg in die Freiheit, das unendliche Blau, diese einzigartige gleichzeitig kräftige und doch irgendwie transparente Farbe, die sich dem Betrachter grenzenlos öffnet und ihn mit Frieden erfüllt. Es scheint alles zu versprechen, wonach sich die mallorquinischen Juden sehnen. Der Gifthauch der Inquisition hat sich über die Insel gelegt, und so besteigt am 7. März 1681 eine Gruppe bangender und hoffender Menschen in aller Heimlichkeit ein Schiff, um die Insel zu verlassen und an einem anderen Ort den jüdischen Glauben frei ausüben zu können. Ein heftiges Unwetter verhindert tragischerweise das Auslaufen des Schiffes ...

      Ins fernste Blau
    • Der englische Sommer

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden
      3,7(7)Abgeben

      Laura Prats meldet sich zu einem Sommersprachkurs in England an. Die ländliche Umgebung erscheint ihr zunächst wie ein Paradies. Doch schon bald geschieht in dem einsamen Landhaus Unheimliches und ihre Lehrerin durchläuft eine seltsame Wandlung. Schließlich hat Laura nur noch eines: Angst. Rieras abgründiger Thriller ist eine elegante Achterbahnfahrt durch die Welt des Grauens.

      Der englische Sommer
    • Der Frühlingsanfang in Florenz wird von dem skandalösen Attentat auf Botticellis ›La Primavera‹ überschattet. Genau ein Jahr später berichtet die junge Journalistin Isabel Clara, die aus Barcelona angereist ist, publikumswirksam über den Verlauf des Prozesses gegen den Attentäter Domenico Guarini. In ihrem Reisebericht und einer ›privaten‹ Version des Falles Guarini spiegelt sich dagegen ihre eigene Hilflosigkeit ...Ein faszinierender, vielschichtiger Roman, in dem sich die Autorin Carme Riera einmal mehr als einfühlsame Kennerin der weiblichen Psyche erweist.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

      Florentinischer Frühling
    • ¿Qué ocurriría si alguien, papeles en mano, cuestionara sus orígenes y su identidad?... Ésta es la historia que se plantea en esta novela, donde la narradora inicia una investigación sobre su pasado familiar, una búsqueda que traspasa las páginas y se sitúa en el ámbito del lector, al que se recurre para resolver el enigma y para poner un final a la trama que acaso no coincida con el literario. Ficha té

      La mitad del alma
    • En el último azul

      • 408 Seiten
      • 15 Lesestunden
      3,7(3)Abgeben

      Los hechos históricos en los que se basa En el último azul sucedieron en Mallorca entre los años 1687 y 1691. El 7 de marzo de 1687, un grupo de judíos conversos mallorquines, temiendo ser detenidos por la Inquisición, decidieron embarcarse rumbo a tierras de libertad. El mal tiempo frustró su huida, fueron apresados y, finalmente, treinta y siete de ellos condenados a la hoguera en cuatro Autos de Fe, en la primavera de 1691. La novela trata de recrear cómo vivieron y murieron los criptojudíos mallorquines del siglo XVII, en un mundo en el que se entrecruzan inquisidores, aristócratas, comerciantes, campesinos, bandoleros o mujeres venales, como la inolvidable Beatriu Mas ofreciendo un amplio mosaico de acontecimientos, en cuya trama el lector queda atrapado desde las primeras páginas. En el último azul puede considerarse la novela más ambiciosa y lograda de Carme Riera. El Premio Nacional de Literatura otorgado en 1995 a la versión original catalana no hace más que conformarlo.

      En el último azul