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Alexander Ritter

    J. G. Müller von Itzehoe und die deutsche Spätaufklärung
    Literaten in der Provinz - provinzielle Literatur?
    Deutsche Minderheitenliteraturen
    Katz und Maus
    Alfred Andersch, Sansibar oder der letzte Grund
    Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker
    • In Sansibar oder der letzte Grund gibt Andersch seinem Lebensthema von Flucht und Bindung erneut Ausdruck; der Roman ist heute aus dem Schulkanon nicht mehr wegzudenken. Der Erläuterungsband bietet die nötigen Verständnishilfen, etwa zum geschichtlichen Hintergrund oder zur sog. „Andersch-Kontroverse“.

      Alfred Andersch, Sansibar oder der letzte Grund
      2,9
    • Danzig im Zweiten Weltkrieg. Pilenz plagen Gewissensbisse. Es war nicht richtig, was er mit seinem Schulkameraden Joachim Mahlke gemacht hat. Dem wuchs in der Pubertät ein riesiger Adamsapfel, ein wie eine Maus zuckender Knorpel. Einer plötzlichen Eingebung folgend, setzte Pilenz eine umherstreifende Katze auf diese \"Maus\" und gab Mahlke damit der Lächerlichkeit preis. Pilenz fühlt sich schuldig ud beginnt, quasi als Geste der Widergutmachng, die Lebensgeschichte des Außenseiters nachzuerzählen. Dabei berichtet er von Mahlkes geradezu grotesken Versuchen, seinen Makel zu verbergen. In seiner Verzweiflung behängt dieser den Adamsapfel mit einem Schraubenzieher, mit einem Orden und anderen Dingen. Auf seiner Suche nach Anerkennung vollführt er die schwierigsten Turnübungen und bricht Tauchrekorde. Trotz allen Beifalls: Er bleibt ein Einsamer. Doch dann findet er in einem gestrandeten Minensuchboot ein persönliches Refugium, einen intimen Ort des Rückzugs. \"Katz und Maus\" ist der zweite Teil von Günter Grass' Danziger Triologie, zu der die beiden Romane \"Die Blechtrommel\" und \"Hundejahre\" gehören. In ihr setzt sich Grass mit dem Zweiten Weltkrieg und seine Heimatstadt Danzig auf literasisch anspruchsvolle, aber auch überaus unterhaltsame Art auseinander.

      Katz und Maus
      3,7
    • Der in der Habsburgermonarchie geborene Schriftsteller Charles Sealsfield (Carl Anton Postl, 1793-1864) hat von 1831 bis 1864 in der Schweiz gelebt. In seinem Exil, für das er sich nach der Flucht 1823 in die USA und fast zwei Jahrzehnten ruhelosen Reisens zwischen Europa und Amerika entscheidet, entstehen jene Romane, die seine literargeschichtliche Bedeutung ausmachen. Thema und Inhalt des Sammelbandes orientieren sich an diesen biographischen und werkgeschichtlichen Umständen. Siebzehn Wissenschaftler aus Deutschland, Japan, Österreich, der Schweiz, Slowenien und den USA setzen sich mit Themen der Biographie, des Schweizbildes und der Mehrsprachigkeit in den Romanen, mit text- wie rezeptionsgeschichtlichen Fragen auseinander. Mehrere werkvergleichende Beiträge gehen den Bezügen zwischen Sealsfields Texten und denen von Jeremias Gotthelf, Alfred Hartmann und Franz E. Pipitz nach, der zeitgenössischen böhmischen Vormärzliteratur sowie dem Wirken von Anastasius Grün und Leopold Kordesch im slowenische Kulturraum. Eine bibliographische Übersicht zum Forschungsgang 2007 bis 2008 schließt den Band ab.

      Charles Sealsfield im Schweizer Exil 1831-1864