Im Perseus-Zyklus, seinem großen Spätwerk, idealisiert der Präraffaelit Edward Burne-Jones (1833–1898) den Mythos auf eine für seine Ästhetik bezeichnende Weise: Seine Graien sind nicht hässlich, sondern jung und attraktiv, selbst das schreckliche Medusenhaupt zeigt klassisch schöne Züge. Inspiriert vom Gedichtband Das irdische Paradies (1868) seines Künstlerfreundes William Morris verknüpft Burne-Jones antike Themen mit vom Mittelalter inspirierten Formen und erschafft so ein ideales Zeitalter, das einen Gegenentwurf zum Alltag im spätviktorianischen England zu Zeiten der Industriellen Revolution bietet. Burne-Jones’ Konzept eines ästhetisierten, von Kunst geprägten Lebens-Raums steht im Mittelpunkt der Monografie. Neben seinen Erzählzyklen Perseus und Amor und Psyche oderSt. Georg stellt der Band auch Teppichentwürfe, Glasfenster, Buchillustrationen, Möbelstücke und andere Arts-and-Crafts-Objekte als Teile seines Gesamtentwurfs vor. (EngIische Ausgabe SBN 978-3-7757-2517-0) Ausstellung: Staatsgalerie Stuttgart 24.10.2009–7.2.2010 Kunstmuseum Bern 18.3.–25.7.2010
Christoph Becker Bücher






Das blühende Atelier unter freiem Himmel - Claude Monet (1840-1926) hat es entdeckt und Werke geschaffen, die uns heute ebenso faszinieren wie damals seine Zeitgenossen. Der berühmteste französische Impressionist hatte seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn ein inniges Verhältnis zur gestalteten Natur. Ein großer Teil seines Œuvres geht auf unmittelbare Anregungen aus den Gärten zurück, die in seinem Leben bedeutsam waren: der Garten zweier Häuser in Argenteuil, sein Anwesen in Vétheuil und der weitläufige Park in Giverny. Dieser bis heute berühmte Garten, der mehr als drei Jahrzehnte seinen virtuosen Umgang mit Licht und Farbe beförderte, lieferte die Motive zu Hunderten seiner Einzelwerke und Serien - darunter seine meisterhaften Seerosen-Bilder. Der prächtige Band, mit großformatigen Farbabbildungen reich bebildert, versammelt Landschaften, Stillleben und Porträts von Menschen in der Natur aus nahezu allen Schaffensphasen - von den frühen impressionistischen Werken der 1870er Jahre bis zu den monumentalen Grandes Décorations. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-1439-6) Ausstellung: Kunsthaus Zürich 29.10.2004-13.3.2005
Claude Monet (1840 – 1926) war der typischste und individuellste Maler des Impressionismus. Er widmete sein ganzes Leben und sein außergewöhnliches Werk der bildlichen Darstellung der Sensationen, die Städte und vor allem Landschaften zu bieten haben. Monets Pappeln und Getreideschober, die Kathedrale von Rouen und die Seerosen, die zu den beliebtesten Bildern des Impressionismus gehören, entstanden lange Zeit bevor die damalige Avantgarde einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung moderner Kunst hatte. Dieses Buch zeichnet Leben und Werk eines der beliebtesten Künstler der Geschichte nach.
Der Klimawandel als Bedrohung staatlicher Sicherheit
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Arbeit untersucht die Verleihung des Friedensnobelpreises 2007 an das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und Al Gore. Sie analysiert die Bedeutung dieser Auszeichnung für das Bewusstsein über den menschengemachten Klimawandel und die notwendigen Maßnahmen zu dessen Bekämpfung. Die Autorin reflektiert die Rolle von Forschung und Aufklärung in der Klimapolitik und beleuchtet die Auswirkungen der Preisverleihung auf die öffentliche Wahrnehmung und das politische Handeln im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.
Die Studienarbeit untersucht das Phänomen des Selbstmords, insbesondere im Kontext der Angst vor dem Tod. Sie analysiert verschiedene Strategien und Methoden, die in der politischen Wissenschaft angewendet werden, um dieses komplexe Thema zu verstehen. Dabei wird auf psychologische und gesellschaftliche Aspekte eingegangen, die die Entscheidung zum Selbstmord beeinflussen können. Die Arbeit bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Ängsten und deren Bedeutung in der politischen Forschung, unterstützt durch eine kritische Reflexion der bestehenden Literatur.
Über Max Webers "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus"
Entwicklung der Argumentation, Definitionen der Begriffe, Zusammenspiel von asketischem Protestantismus und modernem Kapitalismus
Die Studienarbeit analysiert die Argumentationsentwicklung im Kontext von Max Webers soziologischen Ansätzen zur Religion. Sie beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Religion und Gesellschaft und untersucht, wie Weber die Rolle der Religion in sozialen Strukturen interpretiert. Die Arbeit bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit Webers Theorien und deren Relevanz für die moderne Soziologie. Durch die kritische Betrachtung von Webers Schriften wird ein tieferes Verständnis für die komplexen Beziehungen zwischen Glaubenssystemen und sozialen Dynamiken vermittelt.
Zwischen dem 19. und dem 21. März 2014 fand im Schwäbischen Bildungszentrum Kloster Irsee aus Anlaß des sechzigjährigen Jubiläums der Wiedererrichtung der bayerischen Bezirke eine Tagung zu Geschichte und Bedeutung der Höheren Kommunalverbände (Bezirke, Landschaften, Landschaftsverbände) in Deutschland statt. Ein sechzigjähriges Jubiläum konnten in zeitlicher Nähe auch die beiden Landschaftsverbände Nordrhein-Westfalens begehen. Das Zusammentreffen der Jubiläen legte es nahe, den Bogen der Tagungsreferate zu Wesen und Wirken überörtlicher Kommunalverwaltung weit zu spannen und über Bayern hinauszublicken. Inhaltliche Schwerpunkte bildeten die Aufgabenfelder Psychiatrie, Soziales, Kultur sowie die rechtliche und politische Struktur der Höheren Kommunalverbände.
Bildhauer und Räume. Anthony Caro und Eduardo Chillida
Sammlung Würth und Leihgaben