James Salter Bücher
James Salter war ein Romanautor, Kurzgeschichtenschreiber und Drehbuchautor, dessen kraftvolle, lyrische Prosa ihm Anerkennung bei Kritikern und Lesern einbrachte. Seine frühe Karriere als Pilot der Luftwaffe prägte sein Schreiben mit einer einzigartigen Perspektive und Präzision. Salter erforschte die Komplexität menschlicher Beziehungen, Begierden und die Vergänglichkeit des Lebens mit scharfer Intelligenz und tiefem Einblick. Seine Fähigkeit, Momente von Schönheit und Schmerz mit solcher Eleganz einzufangen, macht ihn zu einem fesselnden Erzähler.






Dieser Band versammelt die Kurzgeschichten eines der besten Autoren unserer Zeit. »Salter schreibt mit Kenntnis, Präzision und Witz ... Die frühen Geschichten haben einen jazzigen Rhythmus und den aalglatten, kühlen Glanz der Welt von Mad Men. Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts und das World Trade Center ist in der Planung. Was kann schon schiefgehen? Und doch geht am Ende so ziemlich alles schief … Salter ist ein Zauberer. Er zeigt das Gewöhnliche als das, was es wirklich ist: das Wunderbare.« John Banville
James Salter erzählt von seiner Ausbildung zum Kampfpiloten in West Point, vom Koreakrieg und seiner Zeit als Autor in New York: Er schreibt Drehbücher für Hollywood, in denen er Größen wie Samuel Goldwyn, Irwin Shaw, Roman Polanski oder Robert Redford kennenlernt. Er lebt in Städten wie Rom oder Paris, deren Glanz und Erotik sich in seiner Sprache widerspiegeln, ebenso wie die Leidenschaft zu den Frauen. »Verbrannte Tage« ist eines der größten autobiographischen Werke unserer Zeit, »ein eindrucksvolles Stück Literatur«. (Berliner Zeitung).
Lichtjahre
Roman
Auf den ersten Blick ist es paradiesisch: Das privilegierte Leben von Viri und Nedra kreist um Dinnerpartys und Freunde, um einen sonnendurchfluteten Garten, um endlose Ferien am Atlantik mit den Kindern. Doch langsam entblättert sich das Trügerische dieser Idylle: Viri beginnt eine Affäre mit einer jungen Mitarbeiterin, Nedra trifft sich mit einem langjährigen Freund der Familie. In poetischen Bildern führt James Salter uns vor Augen, dass nichts unerbittlicher ist als die Zeit und nichts vergänglicher als das Glück.
Zwei Düsenjägerpiloten, zugleich Freunde und Rivalen um die Liebe einer Frau, durchleben grausame Minuten. Die Sprechfunkanlage des einen ist ausgefallen, und der andere muss ihn in einer dramatischen Aktion bei der Notlandung führen. Schlaglichtartig blitzt auf, wer sie sind, was sie treibt. Gleich wird nichts mehr sein wie es war.
Dämmerung
- 185 Seiten
- 7 Lesestunden
geboren 1925 in New Jersey, studierte an der Militärakademie West Point und wurde 1945 Kampfpilot bei der Air Force. Nach dem Abschied vom Militärdienst erschien 1957 sein erster Roman. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in New York, auf Long Island und Aspen.
Ein Roman über das Fliegen? Über den Krieg? Über Helden? Salters literarischer Erstling, nach dessen Veröffentlichung er den Dienst als Kampfpilot quittierte und sich ganz dem Schreiben widmete, ist all das und noch mehr. In »Jäger« ist schon alles da, was den großen Salter ausmacht. Bereits hier geht es ihm um den Menschen an sich, was ihn in seiner Glorie und seiner Erbärmlichkeit antreibt, siegen und scheitern lässt - das alles knapp und brillant formuliert.
Auf dem Schieferdach einer Kirche in Los Angeles arbeiten zwei Männer. Der jüngere von ihnen gerät ins Rutschen. Im letzten Augenblick hält ihn der ältere am Handgelenk fest und rettet ihn. Dieser ältere Mann, Rand, ist Bergsteiger. Eines Tages verlässt er unvermittelt seine Arbeit und die Frau, mit der er zusammenlebt, um nach Genf zu fliegen und in den Alpen zu klettern. Er nimmt sich ein Zimmer in Chamonix und beginnt mit einem Bekannten zu trainieren. Er verabredet sich mit einem amerikanischen Bergsteiger, den Zentralpfeiler des Freney zu ersteigen. Als dieser krank wird, macht Rand die Tour alleine - eine fast unmögliche Aufgabe. Ein Sturm hält ihn in der Wand fest, aber er überlebt. Den Winter verbringt Rand in einem ungeheizten Zimmer, er hat kaum Geld, ab und zu kann er arbeiten, er lernt eine junge Frau kennen und zieht zu ihr. Im Frühjahr findet ihn ein Freund, der ebenfalls leidenschaftlicher Bergsteiger ist, Cabot. Gemeinsam planen sie, die Nordwand des Dru zu besteigen. In der Wand kommt es zur Katastrophe, Cabot stürzt ab. Zwar erholt sich Cabot, doch nach einem weiteren Sturz bleibt er gelähmt. Rand aber kann das nicht akzeptieren - er reist ihm nach, versucht mit allen Mitteln Cabot beizustehen und ihre gemeinsame Freundschaft zu retten.
Ein Mann erfüllt den Wunsch seiner schwer kranken Frau und verabreicht ihr Gift. Am nächsten Morgen erscheint die Totgeglaubte unerwartet. In zehn neuen Geschichten zeigt James Salter seine unverwechselbare Fähigkeit, das Leben und die Kunst wahrhaftig und kompromisslos darzustellen.
geboren 1925 in New Jersey, studierte an der Militärakademie West Point und wurde 1945 Kampfpilot bei der Air Force. Nach dem Abschied vom Militärdienst erschien 1957 sein erster Roman. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in New York, auf Long Island und Aspen.



