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Harald Jähner

    26. März 1953
    Harald Jähner
    Čas vlků. Německo a Němci 1945-1955
    Wunderland
    Höhenrausch Band 10954
    Mittelweg 36 - 33: Grenzüberschreitungen
    Wolfszeit
    Höhenrausch
    • Höhenrausch

      Das kurze Leben zwischen den Kriegen

      Deutschland, 1918. Ende des Ersten Weltkriegs, Revolution, Sieg der Demokratie. Zugleich beginnt ein Siegeszug befreiter Lebensweisen. Alles soll von Grund auf anders werden: die «Neue Frau», der «Neue Mann», «Neues Wohnen», «Neues Denken». Als es Mitte der Zwanziger auch wirtschaftlich aufwärtsgeht, wird Deutschland ein anderes Land. Frauen erobern die Rennpisten und Tennisplätze, gehen abends alleine aus, schneiden sich die Haare kurz. Unisex kommt in Mode, Androgynes und Experimentelles. Jähner erzählt von der Erfindung der Freizeit, von Boxhallen und Tanzpalästen, und von den Hotspots der Neuen Zeit, vom Warenhaus als Glücksversprechen oder der Straße als Ort erbitterter Kämpfe. So vieles wirkt heute verblüffend modern. Die Vorliebe für Ironie, das Gradlinige und Direkte. Aber auch die Angst vor der «Entwertung aller Werte», der Herrschaft des Billigen. Ein großer Teil der Deutschen fand sich im Aufbruch nicht wieder. Als das Geld knapper wurde und die Zukunft düsterer, offenbarte sich die tiefe Spaltung der Gesellschaft und die Unfähigkeit, sie auszuhalten. Harald Jähner liefert eine Gesamtschau dieser so pulsierenden, reichen Zeit – und zeichnet das Bild eines zerrissenen Landes voll gewaltiger und erschreckender Energien. Es ist uns irritierend ähnlich und – hoffentlich – doch ganz anders.

      Höhenrausch
      4,2
    • Wolfszeit

      Ein Jahrzehnt in Bildern. 1945 – 1955

      "Der Neubeginn, neu gesehen" präsentiert ein einzigartiges Panorama der Nachkriegszeit von 1945 bis zum Wirtschaftswunder. Harald Jähner entdeckt in Archiven beeindruckende Fotografien, die das Zusammenspiel von Schrecken und Lebensfreude zeigen. Er erzählt die Geschichten hinter den Bildern und beleuchtet die Mentalität und den Alltag dieser prägenden Jahre.

      Wolfszeit
      4,1
    • Höhenrausch Band 10954

      Das kurze Leben zwischen den Kriegen

      Die 1920er-Jahre der Weimarer Republik gaben vielen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen das Gefühl, auf der Höhe der Zeit zu sein. Mit der Monarchie war das Alte zusammengebrochen, und darüber, wie das Neue aussehen sollte, konnte leidenschaftlich gestritten werden. Unter dem Eindruck zahlreicher Krisen stand das Streben nach Fortschritt jedoch ständig auf dem Kipppunkt zu Verdrossenheit und Wut. Für die Zeit um 1930 beobachtet Harald Jähner einen kollektiven Verlust an Zuversicht, der die Demokratie auf die Machtübertragung an die Nationalsozialisten zusteuern ließ. Diese Entwicklung sei allerdings keineswegs vorbestimmt gewesen: Jähner zeigt den Zwiespalt der 1920er-Jahre, die sich nie entschieden in die eine oder andere Richtung bewegt hätten. Die Weimarer Gesellschaft vereinte demokratischen Idealismus und die Sehnsucht nach autoritärer Führung in sich, das beschleunigte, technologisierte Leben der Metropolen sowie Landromantik und den Boom der Anthroposophie. Die strenge Regulierung männlicher und weiblicher Körperbilder verschwamm, während zugleich ein athletischer Körperkult Selbstbeherrschung erforderte. In Kunst und Design standen sich die Neue Sachlichkeit und Opulenz gegenüber. Jähner sucht solche Kontexte der mentalen Entwicklung Weimars auf und bildet den vielschichtigen und inkonstanten Gefühlshaushalt der Weimarer Gesellschaft ab.

      Höhenrausch Band 10954
    • Wunderland

      Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955–1967

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Kaum sind die Trümmer weggeräumt, setzt in Deutschland ein Wirtschaftsaufschwung ohnegleichen ein, auch ein nimmersatter Kaufrausch: Möbel, Autos, Reisen, Elektrogeräte. Mit dem Rock ’n’ Roll erfasst die Jugend ein neues Lebensgefühl. 1957 eröffnet der erste Supermarkt, der Siegeszug der Discounter beginnt. Der Fernseher gruppiert die Wohnzimmer um. – Und plötzlich stellen sich neue Fragen: Wie soll man leben? Verlieren wir unsere kulturelle Identität an Amerika? Wie viel Freiheit braucht ein Kind, eine Ehe, ein Arbeitnehmer? Elvis Presley und Freddy Quinn geben unterschiedliche Antworten. 1967 ist die Bundesrepublik im Rohbau fertig. Erstmals kommt ein deutscher Staat ohne höhere Idee aus als das Glück des Einzelnen. Eine Reise in die Lust und Mühen des Wirtschaftswunders – in die Welt der Käseigel, Neckermann-Kataloge und Stalingrad-Erinnerungen, der Gastarbeiter und eines neuen Politikertyps wie Kennedy oder Brandt, der Happenings und des Klammerblues. Als die Beatles 1967 «All You Need Is Love» singen, ist die Studentenrevolte bereits im Gange. Harald Jähners fulminantes Porträt der jungen Bundesrepublik, einer Zeit, in der sich alles neu formierte – und die es neu zu entdecken gilt.

      Wunderland
    • Německo 1945: země v troskách. Z měst se staly ruiny a více než polovina obyvatel žije na místech, kam nepatří nebo kde netouží být. Jak lze z takového chaosu znovu vybudovat fungující společnost? Ve vybombardovaném Berlíně se novinářka a členka odboje Ruth Andreas-Friedrich zahřívá u provizorního topidla a do deníku zaznamenává, jak město zachvátilo šílenství očekávání a pracovitosti. Spojené státy vysílají Hanse Habeho, židovského novináře a vojáka americké armády, do první linie psychologické války; jeho úkolem je založit novinové impérium a pokusit se změnit německé myšlení. Filozofka Hannah Arendt se vrací do země, ze které utekla, a s překvapením zjišťuje, že její obyvatelé jsou sice posedlí touhou po novém začátku, ale při zmínce o holokaustu mlčí. Kniha Čas vlků zobrazuje fascinující panorama národa, který se ocitl na křižovatce monumentálních změn. Roky 1945 až 1955 byly hrubou a surovou dekádou, ale ukázaly se jako rozhodující období pro další budoucnost Německa. Harald Jähner nabízí strhující portrét zkorumpované, demoralizované a současně svobodné společnosti.

      Čas vlků. Německo a Němci 1945-1955
      4,2
    • Strhující příběh o naději, odvaze a zrodu moderní demokracie. Německo roku 1918. Porážka v první světové válce, revoluce a zrod Výmarské republiky – odvážného demokratického projektu, který slibuje svobodu i nový začátek. Ve druhé polovině 20. let, v období krátkého vzestupu a stabilizace, se země proměňuje k nepoznání. Velkoměsta pulzují energií, kultura kvete a společnost experimentuje se svobodou bez hranic. Ženy dobývají sport i veřejný prostor, mění se móda, vztahy i každodennost. Rodí se moderní životní styl plný pohybu, zábavy i víry v pokrok. Pod povrchem tohoto rozkvětu však přetrvává napětí. Inflace, sociální nejistota i politické střety narušují křehké základy nové demokracie. Část společnosti se v rychlé proměně nedokáže najít a stále hlasitěji odmítá svět, který se jí odcizuje. S příchodem hospodářské krize se naděje mění v deziluzi. Společnost se hluboce polarizuje, demokracie slábne a Výmarská republika se začíná hroutit. Vzestup střídá pád a země se ocitá na prahu katastrofy. Harald Jähner přináší strhující obraz epochy, která byla zároveň obdobím oslnivého rozkvětu i tragického selhání. Příběh Německa v letech 1918–1933 tak vystupuje jako varovné svědectví o tom, jak křehká může být demokracie v časech krize.

      Závrať: Vzestup a pád Výmarské republiky