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Dominique Manotti

    24. Dezember 1942

    Dominique Manotti, Professorin für Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts in Paris, überträgt ihre fundierten Forschungsmethoden in das Genre des Kriminalromans. Ihr Ansatz, geschärft durch jahrelange historische Forschung, beinhaltet die sorgfältige Untersuchung von Fakten, die Formulierung von Hypothesen und den narrativen Aufbau. Dies ermöglicht ihr, in die verborgenen Mechanismen von Macht und gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten einzutauchen. Manottis Romane zeichnen sich durch einen scharfen Blick für die zugrunde liegenden sozialen Dynamiken und das Engagement aus, die oft verborgenen Wahrheiten in komplexen menschlichen Interaktionen aufzudecken.

    Roter Glamour
    Letzte Schicht
    Die ehrenwerte Gesellschaft
    Schwarzes Gold
    Zügellos
    Einschlägig bekannt
    • Einschlägig bekannt

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kriminalroman um ein Polizeikommissariat im Pariser Vorort: Noria Ghozali vom Zentralen Nachrichtendienst ermittelt gegen die zynische Polizeifunktionärin Le Muir, die die vom Innenminister geforderte Säuberungspolitik konsequent in die Tat umsetzt, auch wenn es Menschenleben kostet.

      Einschlägig bekannt
      4,5
    • Der Sommer 1989 bringt in Paris nicht nur die heimische Wirtschaft in Schwung: Die Mitterrand-Ära versöhnt die politische Linke mit der kapitalistischen Profitrationalität, die Korruption boomt. Und die sich ankündigende Öffnung des Eisernen Vorhangs weckt die Gier auf neue Märkte und schnelles Geld. Agathe Renouard und ihr Protégé Nicolas Berger leiten die PR-Abteilung des Versicherungskonzerns PAMA. Sie sind entschlossen, zu den Gewinnern zu gehören. Aber haben sie die richtigen Allianzen dafür? Commissaire Daquin vom Drogendezernat wird hellhörig, als beim Pferderennen eine Informantin ermordet wird und auf Pariser Partys sagenhafte Mengen Koks auftauchen. Er mobilisiert sein Inspektorenteam und geht den spärlichen Hinweisen nach. Auf einmal überschlagen sich die Ereignisse: Rennställe gehen in Flammen auf, Pferde sterben, Menschen ebenfalls. Dann fällt der smarte Nicolas Berger einer Autoexplosion zum Opfer. Gibt es eine Verbindung zwischen der PAMA und Pariser Immobilienspekulationen?

      Zügellos
      4,0
    • März 1973: Nach der Auflösung der French Connection tobt in Marseille ein blutiger Bandenkrieg um die Nachfolge von Mafiaboss Antoine Guérini. In dieser aufgeheizten Atmosphäre wird der Geschäftsmann Maxime Piéri vor dem Casino von Nizza mit zehn Kugeln hingerichtet. Der Held der Résistance, einst rechte Hand der Guérini-Brüder und später Frachtreeder, scheint seiner Mafiavergangenheit erlegen zu sein – so die gängige Version von Polizei und Justiz, die an einer echten Untersuchung kein Interesse hat. Der unerfahrene Commissaire Théodore Daquin, der in Marseille seinen ersten Posten antritt, wird mit dem Fall betraut. Er entdeckt dubiose Aktivitäten von Piéris Frachtern im Mittelmeer, die offenbar mehr als nur Erz und Getreide transportieren. In Zusammenarbeit mit einem anonymen Partner scheint der Reeder sich auf den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld vorzubereiten. Daquin bleiben nur fünfzehn Tage für seine Ermittlungen, um sich in das Labyrinth der lokalen Geheimnisse, des Seefrachtgeschäfts und der internationalen Finanzkreisläufe einzuarbeiten. Dies ist eine Herkulesaufgabe angesichts einer undurchsichtigen Gemengelage und einer ihm fremden, bedrohlichen Stadt. In ihrem neuesten Roman schickt die Autorin ihren Protagonisten Théo Daquin in eine Vergangenheit, die sämtliche unterirdischen Netzwerke von Marseille und Nizza sowie die obskure Welt des Erdölhandels umfasst. Sie gestaltet ein gigantisches ökonomisches und

      Schwarzes Gold
      4,1
    • Dominique Manotti und der mysteriöse DOA legen mit »Die ehrenwerte Gesellschaft« einen vierhändig verfassten Roman vor. Fesselnd, präzise und schnörkellos beschreiben sie die Korruptheit, die Intrigen und inzestuösen Machtverflechtungen der herrschenden Klasse in Frankreich. Ein mitreißend schneller Rhythmus, sich atemlos überschlagende Ereignisse und packende Dialoge sorgen für höchste Spannung. Eine düstere Affäre, fiktiv und doch so nahe an der Realität, dass es einen frösteln lässt.

      Die ehrenwerte Gesellschaft
      3,7
    • Dominique Manotti belegte mit diesem Kriminalroman Platz 3 der KrimiWelt-Jahresbestenliste 2010 sowie den dritten Rang beim Deutschen Krimipreis 2011, Kategorie International. 'Letzte Schicht' (Lorraine Connection) wurde zudem mit dem Duncan Lawrie International Dagger geehrt. Dabei trat sie gegen die internationale Spitze an: Nominiert waren auch Fred Vargas, Stieg Larsson, Andrea Camilleri und Martin Suter. Ein Städtchen in Lothringen, ein Tal voller stillgelegter Eisenhütten. Hier arbeitet Rolande Lepetit am Fließband einer Daewoo-Fabrik, die sich mit EU-Zuschüssen knapp über Wasser hält. Doch die Unfälle häufen sich, die Stimmung ist explosiv. Nach einem weiteren Zwischenfall geht die Belegschaft auf die Barrikaden. Plötzlich steht das Werk in Flammen … In Paris wird über die Privatisierung des Elektronik- und Rüstungskonzerns Thomson entschieden. Als Matra-Daewoo grünes Licht für die Übernahme erhält, holt die Konkurrenz zum Gegenschlag aus. Ein Krisenstab soll kompromittierendes Material ausgraben, die jüngsten Ereignisse in der Daewoo-Fabrik könnten sich eignen. Also schickt man Charles Montoya nach Lothringen, einen Privatdetektiv, der mit allen Wassern gewaschen ist. Ein pulsierender Wirtschaftsthriller voller Know-how, so realistisch wie romantisch, mit literarischer Raffinesse.

      Letzte Schicht
      3,8
    • Roter Glamour

      • 245 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein Politthriller der Extraklasse: die brillante Chronik einer authentischen Staatsaffäre Über der Türkei explodiert ein Flugzeug voller Waffen. In Paris wird eine Frauenleiche auf einem verlassenen Parkplatz abgeladen. Zwischen beiden Ereignissen liegen viele tausend Kilometer, und doch … Präsidentenberater François Bornand versucht eine Staatskrise zu verhindern und schickt seinen Mann fürs Grobe ins Rennen. Mord und Verrat häufen sich – im Namen der Staatsräson? Bei ihrer Ermittlung kommt Polizistin Noria Ghozali der Sphäre der Macht gefährlich nahe.

      Roter Glamour
      3,8
    • Commandant Noria Ghozali, mit 25 Jahren Erfahrung bei der Polizei, wird nach dem Djihad-Eintritt ihres Bruders in die Abteilung "Wirtschaftliche Sicherheit" versetzt. Dort untersucht sie die Aktivitäten des Orstam-Konzerns, einem führenden französischen Kraftwerksbauer von nationaler Bedeutung. Am JFK-Flughafen wird ein Orstam-Manager wegen Bestechung im Indonesiengeschäft verhaftet. Dies könnte Teil einer konzertierten Aktion von amerikanischer Justiz, CIA, NSA und Unternehmerkreisen sein. In Paris bleibt die Reaktion aus: Der Orstam-Chef schweigt, die Regierung handelt nicht. Der amerikanische Konkurrent Power Energy versucht, Orstam zu übernehmen und manipuliert Mitarbeiter, um sie ins Boot zu holen oder auszuschalten. Während Noria und ihr Team Berichte verfassen, die auf taube Ohren stoßen, rückt die entscheidende Aktionärsversammlung näher. Dominique Manotti, inspiriert von der "Alstom-Affäre", zeichnet in einem spannenden Plot das Zusammenspiel von organisierter Kriminalität, Unternehmensinteressen und Geheimdienstaktivitäten. Gleichzeitig bietet sie einen tiefen Einblick in das Leben der eigenwilligen Noria Ghozali.

      Kesseltreiben
      3,4
    • An einem schönen Pariser Maimorgen fallen plötzlich Schüsse. Vor einer Einkaufspassage strecken MP-Garben zwei Personen nieder. Ein Motorrad rast davon. Commissaire Daquin und sein Team sind geschockt: Einer der Ihren ist tot, niedergeschossen an der Seite einer Unbekannten. Warum war Romero ohne Wissen der Kollegen unterwegs? Hat er sich in zwielichtige Machenschaften verstrickt? Eine Fährte gibt es, und die führt ins Fußballstadion des FC Lisle-sur-Seine, der momentan um die Meisterschaft kämpft. Nicht gerade Daquins bevorzugtes Terrain. Doch der Commissaire ist nicht der Typ, der den Ball flach hält …

      Abpfiff
      3,5
    • Filippo, ein 22-jähriger Kleinganove, freundet sich im Gefängnis mit dem älteren Carlo an, einem politischen Gefangenen der extremen Linken. Zusammen brechen sie aus, doch Carlo ist nicht bereit, den Jungen an seiner Seite zu behalten, er schickt ihn weg. Kurz darauf wird Carlo bei einem Banküberfall erschossen. Filippo flüchtet nach Paris, wo er von den politischen Exilitalienern eher unfreundlich empfangen wird. Er fühlt sich zunehmend verloren. Während seiner Nachtwachen in einem Büroturm in La Défense beginnt Filippo zu schreiben: über die Begegnung mit Carlo im Knast, die gemeinsame Flucht und was danach geschah. Im Laufe dieser Arbeit des Schreibens, des Rekonstruierens, des Ausschmückens und Verschönerns wird Filippo zum Schriftsteller. Er erdichtet sich eine Persönlichkeit und erlebt eine Liebesgeschichte. Und findet sich plötzlich in einem hochkomplexen Spiel zwischen italienischen Polit-Exilanten, italienischer Polizei und italienischen Geheimdiensten! Ist es wahr oder unwahr, was er erzählt? Es ist die Sorte Geschichte, die einen umbringen kann … 'Ausbruch' ist mehr als ein politischer Kriminalroman, es ist eine Reflexion über den literarischen Schöpfungsakt in der Tradition des roman noir. Manotti bringt das Verhältnis zwischen Realität und Wahrheit auf den Prüfstand und zeichnet das Porträt eines leidenschaftlichen Mythomanen, charmant und voller Komplexe.

      Ausbruch
      3,7
    • Pogromstimmung an der Côte d'Azur: Als im Bus ein geistig verwirrter Algerier dem Fahrer die Kehle durchschneidet, rufen Scharfmacher zur Vergeltung auf. Prompt wird ein Jugendlicher auf offener Straße regelrecht hingerichtet. Die Mordermittlung verläuft schlampig, bis Commissaire Daquin sich einmischt. Unter Überschreitung seiner Befugnisse und ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt Daquin die von seinen Kollegen ignorierten Fährten - und trifft mitten in ein Wespennest. Denn die verschiedenen Dienste der Marseiller Polizei sind nicht nur Meister der Mauschelei, sie führen auch einen gnadenlosen Krieg gegeneinander. Historikerin Dominique Manotti setzt ihre Erkundung der Dunkelzonen in der jüngeren französischen Geschichte fort und stützt sich auf präzise recherchierte Fakten: 1973 erlebte Frankreich eine rassistische Mordserie, der binnen sechs Monaten etwa fünfzig Araber, insbesondere Algerier, zum Opfer fielen. Zwanzig davon allein in Marseille, Epizentrum des rassistischen Terrorismus. Bewährt kantig-elegant und mit politischem Furor seziert Manotti eine komplexe Gemengelage und transformiert Realität in einen literarischen Film noir

      Marseille.73
      3,4
    • Paris im Frühjahr 1980. Tausende von türkischen Einwanderern beginnen einen Streik und kämpfen für ihre Legalisierung. Den Kritiker Tobias Gohlis beeindruckte die dokumentarische Genauigkeit Manottis, die „aus der Geschichte pralles Leben gemacht hat, eine veritable Nachfolgerin Balzacs oder Eugène Sues. Sprache, Plot, Figuren – alles stimmt, atmet, liebt, kämpft: vom schwulen Kommissar, der die Abhängigkeit des schönen Illegalensprechers weidlich liebevoll nutzt, über das Hinterzimmermilieu der illegalen Werkstätten, ohne die es kein Pariser Prêt-à-Porter gäbe, bis zum iranisch-türkisch-französisch-amerikanischen Drogen-, Waffen- und Menschenhandel.“

      Hartes Pflaster
      3,8
    • 6. Juni 1944: Noch geht Paris an diesem sonnigen Frühsommertag ungerührt seinen Geschäften nach: Die französische Gestapo verhaftet einen amerikanischen Offizier. Vorm Büro ihres Chefs Deslauriers stehen Bittsteller aus Geschäfts- und Halbwelt Schlange. Am Abend hält die schöne Dora Belle, Geliebte eines SS-Hauptsturmführers und zweitklassige Schauspielerin, ihren Salon. Hier trifft sich die Führung von SS und Wehrmacht mit Vertretern von Industrie, Finanzwelt und Kultur: elegantes Dekor, ausgesuchte Delikatessen, Champagner, Sex. Inspecteur Domecq von der Sitte, Verbindungsmann des gaullistischen Widerstands, nutzt den Abend, um Witterung aufzunehmen. Denn nicht nur militärisch steht die entscheidende Schlacht bevor. In Erwartung der deutschen Niederlage müssen Besatzer und Kollaborateure ihren Besitz, ihre Reputation oder auch nur ihre nackte Haut retten. Manches lässt sich mit Geld regeln oder bei einem guten Tropfen. Aber bald fließt mehr Blut als Champagner … Manotti erzählt von deutscher Besatzung und französischer Kollaboration, von den Verlierern, den Davongekommenen und denen, die sich unweigerlich immer im Lager der Sieger finden.

      Das schwarze Korps
      3,5
    • Madoffs Traum

      • 60 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Die Erzählung des US-amerikanischen Wirtschaftsverbrechers Bernard Madoff, der durch Fehlspekulationen zahlreiche Prominente um Millionen brachte und zu 150 Jahren Haft verurteilt wurde, gibt einen tiefen Einblick in seine Denkweise. Madoff sieht sich als Pionier der New Economy und reflektiert aus dem Gefängnis über seine Überzeugungen und seinen Werdegang. Er präsentiert sich als einer der berüchtigten 'Wall Street-Wölfe' und schildert seine Abenteuerlust sowie die wirtschaftliche Aufbruchstimmung der 1980er Jahre, die durch Reagans Freigaben gefördert wurde. Trotz seiner Verurteilung durch die US-Presse und das Gericht sieht sich Madoff nicht als Übeltäter, sondern als Opfer einer Hexenjagd, die einen Sündenbock für das System sucht. Dominique Manotti verwandelt Madoffs fiktive Memoiren in ein aufschlussreiches Lehrstück über Börsenmakler, Finanzprodukte und Spekulationsbetrug. Madoffs selbstgefällige und reuelos wirkende Erzählung wird von Manotti mit einem klaren Geschichtsbewusstsein präsentiert. Sie beschreibt, dass ihre Motivation für diesen Text aus einer Wut gegen das Einheitsdenken entstand, da die Medien nur Madoffs Opfer bedauerten. Nach intensiven Recherchen fand sie zahlreiche aufschlussreiche Dokumente, die ihr halfen, einen prägnanten und klaren Text zu schaffen, den sie als ihr bestes Werk betrachtet.

      Madoffs Traum
    • La crisi in giallo

      • 285 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Il «giallo» si adatta magnificamente alla crisi economica. E non solo perché i migliori polizieschi sono sempre in fondo indagini sulla disperazione sociale. Ma anche perché la crisi economica dà rilievo a quella malinconia morale che pervade ogni storia nera: che i veri criminali, a ben guardare, sono ben altri del comune delinquente. Inoltre, lo sfondo di deserti industriali, di miseri in lotta per la pagnotta, di ex ricchi piombati nella vergogna del bisogno, di gesti clamorosi di chi non ha niente da perdere, di profittatori del bisogno estremo, di speculatori che giocano al ribasso dei beni sociali, di fughe di capitali, di truffe per furbizia o per fame, aggiunge alla finzione noir una forte dose di verità e di solidarietà umana. Tutto questo mescolarsi di denuncia sociale, di spietato realismo e di consapevole empatia è ciò che accomuna i sei racconti gialli che qui presentiamo. Scritti da autori i cui eroi hanno altrove dato prova della loro capacità di immergersi nel tessuto della società nei suoi risvolti più nascosti ed estremi.

      La crisi in giallo
      3,3