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Michał Kłobukowski

    Tagebuch eines schlimmen Jahres
    Die Vereinigung jiddischer Polizisten
    Lolita
    In the country of last things
    Unterwelt
    • Eine Hommage an die Krimis der 1940er Jahre. Detective Meyer Landsman, abgetakelter Polizist und chronisch depressiv, soll einen Mordfall aufklären. Eigentlich reine Routine. Doch Landsman lebt im fiktiven jüdischen Distrikt Sitka in Alaska, der in Kürze wieder an die USA zurückfallen soll. Für seinen rabenschwarzen Kriminalroman hat Michael Chabon tief in die Geschichte eingegriffen und ein aberwitziges Szenario gewählt: 1948 ist der Staat Israel zusammengebrochen, die Juden wurden nach Alaska umgesiedelt. Als nun die erneute Vertreibung droht, brechen alte Feindschaften auf und Landsman gerät in ein sirrendes Wespennest voller politischer Intrigen und religiösem Wahn. Ein herrlich respektloser Krimi mit schrägen Charakteren, funkelnd vor furiosem Witz und beißendem Sarkasmus. »Ein Krimi wie ein Film noir.« Vanity Fair Weitere Informationen im dtv-Online-Magazin

      Die Vereinigung jiddischer Polizisten2018
      3,7
    • J. C., ehemals bekannter Autor aus Südafrika, jetzt in Sydney lebend, ist die Hauptfigur in ›Tagebuch eines schlimmen Jahres‹, dem neuen Roman von John Coetzee, Literaturnobelpreisträger aus Südafrika, heute in Adelaide lebend. J. C. schreibt bittere Kurzessays über den gegenwärtigen Zustand der Welt als Beiträge für einen Sammelband; Anya, seine Bekanntschaft aus der Waschküche, tippt sie für ihn in den PC; Alan, ihr Freund, ein schlitzohriger kleiner Broker, denkt über einen Zinsbetrug an J. C. nach. Mehrere parallel laufende Handlungsstränge bilden ein kühnes Erzählkonstrukt um J. C. auf dem scharfen Grat zwischen Distanzierung und unerbittlicher Selbstbetrachtung. Coetzees Blick aus nächster Nähe ist atemberaubend.

      Tagebuch eines schlimmen Jahres2008
      3,6
    • Lolita

      • 717 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Der zweifach verfilmte Roman einer fatalen Obsession, ein Weltbestseller: Der Literaturwissenschaftler Humbert verliebt sich in das noch sehr junge Mädchen Dolores Haze, nennt sie «Lolita». Die einseitige Leidenschaft mündet in einer Odyssee quer durch die USA und am Ende in einen Mord.

      Lolita2007
      4,0
    • Unterwelt

      • 965 Seiten
      • 34 Lesestunden

      Die Handlung des Romans schwingt in großen Bögen von den 50er Jahren in die heutige Zeit und zurück, fahrt von New York durch die Weiten Amerikas bis in die Wüste Arizonas. Nick Shay, der eine Schuld aus seiner Jugend in sich trägt, arbeitet und lebt mit seiner Familie in Arizona. In der Wüste von Arizona bemalt Klara Sax, die leidenschaftlich für ihre Unabhängigkeit von Familie und Konventionen gekämpft hat, den Abfall der Geschichte, ausrangierte B-52 Bomber, und schafft ein gigantisches Kunstobjekt. In New York, in der Bronx, hatten Nick und Klara einst eine kurze, leidenschaftliche Affäre. Ihre Lebensläufe, ihre Erinnerungen verbinden sich mit einer Vielzahl von unvergeßlichen Figuren, fiktiven und historischen, mit politischen, sportlichen und künstlerischen Ereignissen und mit einem Baseball, der 1951 bei einem berühmten Spiel geschlagen wurde, als zum gleichen Zeitpunkt die Sowjetunion ihre erste Atombombe zündete. Kunstvoll komponiert, in einer lebendigen, originellen und facettenreichen Sprache geschrieben, ist Unterwelt ein unvergleichlicher Roman, ein Bild Amerikas, ein Bild unserer Zeit und unserer Welt. In seinem großen Roman Unterwelt beschwört Don DeLillo ein faszinierendes Panorama der letzten Hälfte dieses Jahrhunderts.

      Unterwelt2000
      4,0
    • In the country of last things

      • 87 Seiten
      • 4 Lesestunden

      "Mit seinen beiden Büchern ‹New-York-Trilogie› und ‹Im Land der letzten Dinge› hat Paul Auster der gegenwärtigen amerikanischen Literatur eine andere Dimension eröffnet ... Austers Bücher wirken überraschend zeitgemäß, weil sie auf eine Erfahrung des Lebens – jetzt in diesem Augenblick – aus sind und mit einer monomanischen Lust vordringen in einen sonst sorgsam gehüteten Bereich: in unsere eigene Verwirrtheit angesichts der Welt. In dem Roman ‹Im Land der letzten Dinge› sind alle Spuren einer vertrauten Wirklichkeit scheinbar getilgt. Allerdings spielt Paul Auster hier nur mit Science-fiction-Versatzstücken, denn in seinen Augen bedarf es nur einer kleinen Drehung an der Schraube unserer Zivilisation, um sie in die Apokalypse, in ein neues (altes) Barbarentum umkippen zu lassen." (Süddeutsche Zeitung)

      In the country of last things1996
      4,0