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Daniele Benati

    Daniele Benati ist ein Schriftsteller und Übersetzer, dessen Werk sich durch einen eindringlichen Blick auf menschliche Charaktere und deren Innenleben auszeichnet. Seine Prosa, oft von Ironie durchzogen und mit einem tiefen Verständnis für die Eigenheiten des Lebens, erforscht Themen wie Identität, Einsamkeit und die Suche nach Sinn in der modernen Gesellschaft. Benatis Stil ist präzise und evokativ, wobei er sich häufig in ungewöhnliche und übersehene Winkel der menschlichen Erfahrung vertieft. Sein Schreiben spiegelt eine Faszination für sprachliche Nuancen und die Fähigkeit wider, verborgene Wahrheiten im Alltäglichen einzufangen.

    I Narratori - 523: Silenzio in Emilia
    Fiori : natura e simbolo dal Seicento a Van Gogh
    Dubliner
    Amerika gibt es nicht
    • Elf Italiener hat es in ein fremdes Land verschlagen und das Schicksal meint es nicht besonders gut mit ihnen. Es ist kalt und sie kennen niemanden. In der Mystic Avenue, einer Straße voller Merkwürdigkeiten und verwirrender Verknüpfungen, laufen die Fäden der Handlung zusammen. Hier wohnen die Helden des Romans. Wollen sie ihre Wohnstatt betreten, so führt sie ihr Weg durch ein McDonalds-Restaurant über eine riesige Abortanlage in eine Universität und von dort über eine Wendeltreppe in ihre Behausungen. Dort warten sie auf die Begegnung mit ihrer Muse, auf ihre Geliebte oder einen Anruf, aber sie finden weder Anschluss noch etwas zu tun. Ihre Ausflüge in die Außenwelt werfen Fragen auf, auf die es keine Antwort gibt. Benati verrät seinen Lesern nicht, warum seine Helden in der Fremde leben müssen: Wurden sie zwangsweise expatriiert oder bewegen sie sich als Botschafter ihres Heimatlandes, gewissermaßen in diplomatischer Mission, auf unbekanntem Terrain? Bewegen sie sich überhaupt? Oder treten sie eigentlich nur auf der Stelle? Gibt es eine Instanz im Hintergrund wie den Gerichtshof in Kafkas Prozess oder sind sie selbst, die Helden des Romans, die Ursache der Befremdlichkeit der sie umgebenden Welt sind?

      Amerika gibt es nicht2005
      5,0
    • 0Meisterhaft erzählt Joyce vom Leben in Dublin, von kleinen Angestellten, von der guten Gesellschaft, von Dienstmädchen und Pensionswirtinnen, „die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren“, wie zum Erscheinen des Buches 1914 im Manchester Guardian zu lesen war. Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

      Dubliner2002
      3,5
    • Undici racconti popolati da quella bizzarra specie di personaggi che non si è accorta di morire e continua a tornare sul luogo della propria vita. "Ci sono molte credenze legate ai morti, che però in tempi moderni non valgono più. La gente non ci crede o non ci pensa, ecco il perché. Ma dice un tale dalle mie parti che i morti tornano spesso dove han vissuto, delle volte passandoci in treno di notte, oppure delle altre compiendo un'azione tipica della loro vita. Come quel muratore di Marmirolo che un giorno è tornato al suo paese dopo tanti anni che era morto, ha costruito una casa, poi è tornato via." Comincia così il primo degli undici racconti dedicati a chi non si è accorto di morire, sullo sfondo di un'Emilia silenziosa e grigia.

      I Narratori - 523: Silenzio in Emilia1997