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Daniele Benati

    Daniele Benati ist ein Schriftsteller und Übersetzer, dessen Werk sich durch einen eindringlichen Blick auf menschliche Charaktere und deren Innenleben auszeichnet. Seine Prosa, oft von Ironie durchzogen und mit einem tiefen Verständnis für die Eigenheiten des Lebens, erforscht Themen wie Identität, Einsamkeit und die Suche nach Sinn in der modernen Gesellschaft. Benatis Stil ist präzise und evokativ, wobei er sich häufig in ungewöhnliche und übersehene Winkel der menschlichen Erfahrung vertieft. Sein Schreiben spiegelt eine Faszination für sprachliche Nuancen und die Fähigkeit wider, verborgene Wahrheiten im Alltäglichen einzufangen.

    Fiori : natura e simbolo dal Seicento a Van Gogh
    Dubliner
    Amerika gibt es nicht
    • Elf Italiener hat es in ein fremdes Land verschlagen und das Schicksal meint es nicht besonders gut mit ihnen. Es ist kalt und sie kennen niemanden. In der Mystic Avenue, einer Straße voller Merkwürdigkeiten und verwirrender Verknüpfungen, laufen die Fäden der Handlung zusammen. Hier wohnen die Helden des Romans. Wollen sie ihre Wohnstatt betreten, so führt sie ihr Weg durch ein McDonalds-Restaurant über eine riesige Abortanlage in eine Universität und von dort über eine Wendeltreppe in ihre Behausungen. Dort warten sie auf die Begegnung mit ihrer Muse, auf ihre Geliebte oder einen Anruf, aber sie finden weder Anschluss noch etwas zu tun. Ihre Ausflüge in die Außenwelt werfen Fragen auf, auf die es keine Antwort gibt. Benati verrät seinen Lesern nicht, warum seine Helden in der Fremde leben müssen: Wurden sie zwangsweise expatriiert oder bewegen sie sich als Botschafter ihres Heimatlandes, gewissermaßen in diplomatischer Mission, auf unbekanntem Terrain? Bewegen sie sich überhaupt? Oder treten sie eigentlich nur auf der Stelle? Gibt es eine Instanz im Hintergrund wie den Gerichtshof in Kafkas Prozess oder sind sie selbst, die Helden des Romans, die Ursache der Befremdlichkeit der sie umgebenden Welt sind?

      Amerika gibt es nicht
      5,0
    • Dubliner

      • 228 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

      Dubliner
      4,0