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Jan Gielkens

    Spiegel van de Duitse poëzie van 750 tot heden
    In 1934. Nederlandse cultuur in internationale context
    Unkenrufe
    Im Krebsgang : eine Novelle
    Mein Jahrhundert
    Karl Marx und seine niederländischen Verwandten
    • In den Geschichten, die Günter Grass hier erzählt, kommen Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten zu Wort. Sie sind Zeugen der Geschichte, die sie erleben und erleiden, und ihre Erlebnisse spiegeln die bedeutenden Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider. Diese reichen von technischen Errungenschaften und wissenschaftlichen Entdeckungen bis hin zu Kriegen, Verfolgung und Fanatismus. Der Autor verbindet erzählerische Phantasie mit historischer Genauigkeit und rückt den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Mit einhundert Geschichten entsteht ein epischer Bilderbogen des vergangenen Jahrhunderts, der sowohl ernste als auch komische, tragische und heitere Momente umfasst. Die Erzählungen sind ein einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden und zeigen die Vielfalt menschlicher Erfahrungen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Hoffnungen der Menschen, die oft im Schatten der großen historischen Ereignisse stehen. Grass' Werk ist mehr als ein Geschichtsbuch; es ist eine tiefgreifende Reflexion über das menschliche Leben und die Zeit, in der wir leben. Es lädt dazu ein, die Vergangenheit zu betrachten und die Geschichten derjenigen zu hören, die oft nicht im Mittelpunkt der Geschichtsschreibung stehen.

      Mein Jahrhundert
      3,5
    • Die dramatische Geschichte vom Untergang der „Wilhelm Gustloff“ im Januar 1945 und ihre Auswirkungen bis in die deutsche Gegenwart wird hier eindringlich erzählt. 1895 wird in Schwerin ein Mann geboren, der später als „Blutzeuge“ verehrt wird und dem das Schiff seinen Namen verdankt. Am 30. Januar 1945 wird das ehemalige Kraft-durch-Freude-Kreuzschiff, das Tausende von Flüchtlingen und Soldaten transportiert, von einem sowjetischen U-Boot torpediert. Schätzungen zufolge ertrinken dabei fünf- bis neuntausend Menschen in der eisigen Ostsee. Eine der Überlebenden ist die hochschwangere Tulla Pokriefke aus Danzig, die bereits in anderen Werken des Autors vorkommt. Ihr Sohn Paul, der in jener Nacht geboren wird, wird Journalist und Chronist dieser Geschichte. Eines Tages stößt er zufällig auf eine brisante Internetseite einer „Kameradschaft Schwerin“, die sein Interesse weckt und ihn auf eine Spurensuche führt. Dabei deckt er ein menschliches Drama auf, das bis in die Gegenwart reicht und auch seine eigene Familie betrifft. Diese Erzählung verbindet persönliche Schicksale mit einem bedeutenden historischen Ereignis und beleuchtet dessen weitreichende Folgen.

      Im Krebsgang : eine Novelle
      3,3
    • Unkenrufe

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Alexander Reschke, deutscher Hochschulprofessor für Kunstgeschichte, und Alexandra Piatkowska, polnische Restauratorin, lernen sich Allerseelen 1989 in Danzig kennen und werden, beide um die sechzig und verwitwet, ein Paar. Bei einem gemeinsamen Friedhofsbesuch kommt ihnen die Idee, daß den einst aus Danzig geflohenen und vertriebenen Deutschen die Möglichkeit gegeben werden müßte, auf einem Friedhof in der ehemaligen Heimat die letzte Ruhestätte zu finden. Gesagt, getan! Die deutsch-polnische Friedhofsgesellschaft wird gegründet, und eine unsägliche Geschichte beginnt.

      Unkenrufe
      3,2