Franziska zu Reventlow Bücher
- F. Gräfin zu Reventlow
- Franziska Gräfin zu Reventlow






"Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich"
- 583 Seiten
- 21 Lesestunden
Von Paul zu Pedro; Herrn Dames Aufzeichnungen. Zwei Romane. Hrsg. v. Else Reventlow
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
Erzählungen
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden
Die aus einem alten holsteinischen Adelsgeschlecht stammende Fanny zu Reventlow (1871-1918) war um die vorletzte Jahrhundertwende eine der aufregendsten Figuren der Münchener Bohème. Berühmtheit erlangte sie vor allem durch ihre unangepasste und ausschweifende Lebensweise. Wechselnde Liebesbeziehungen, die Geburt eines unehelichen Sohnes und ihre Wohngemeinschaft mit verschiedenen Künstlern brachten ihr den Namen der „Skandalgräfin“ ein. Angesichts ihrer schillernden Biografie geraten Fanny zu Reventlows schriftstellerische Erfolge häufig in den Hintergrund. Die Autorin und Übersetzerin verfasste mehrere Romane, Novellen und Essays, die nicht nur kulturgeschichtlich relevante Einblicke in die Schwabinger Künstlerzirkel erlauben, sondern auch ein überzeugendes Beispiel satirisch-komischer Erzählkunst darstellen. Der vorliegende Band versammelt insgesamt 12 Kurzgeschichten, darunter „Das Logierhaus zur schwankenden Weltkugel“, „Der Herr Fischötter“ und „Das gräfliche Milchgeschäft“.
Bei ihrem ersten Roman, der 1901 unter dem Einfluß Ludwig Klages entstand, schildert Franziska zu Reventlow ein ungewöhnliches Mädchen- und Frauenschicksal um die Jahrhundertwende. Die Geschichte des Mädchens Ellen ist, nur leicht verschlüsselt, die Geschichte ihrer eigenen Kindheit und Jugend im Husumer Schloß bis zu ihren ersten Münchener Jahren und der Geburt ihres Sohnes. Eingestreut in den Roman sind, zum Teil fast wörtlich, Briefe an ihren Jugenfreund Emanuel Fehling.
Von Paul zu Pedro
- 108 Seiten
- 4 Lesestunden
Fanny Gräfin zu Reventlow (Veröffentlichungen zu Lebzeiten unter der Verfasserangabe F. Gräfin zu Reventlow; heute auch bekannt als Franziska Gräfin zu Reventlow) (1871-1918), war eine deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin, berühmt als „Skandalgräfin“ oder als „Schwabinger Gräfin“ der Münchner Bohème. Die Amoureske „Von Paul zu Pedro“ erschien ursprünglich 1912.
Herrn Dames Aufzeichnungen oder Begebenheiten aus einem merkwürdigen Stadtteil
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Franziska zu Reventlows Schlüsselroman über die Schwabinger Szene - eine der Keimzellen der deutschen Avantgarden ist alles, was gute Literatur sein kann: kurz, komisch, ein Dokument, ein Versuch das Leben - und was für eines hatte diese Frau geführt -durch Sprache irgendwie in den Griff zu bekommen. Reventlow beschreibt naiv-ironisch die Kleinkriege und Capricen der Münchener Bohemiens, Dandys, Spätaufsteher, Spinner, Esoteriker und sonstiger verschrobener und doch wunderbarer Gestalten, die München vor dem großen Zusammenbruch zu einem Zentrum der deutschen Kultur gemacht haben.
Franziska Grafin zu Reventlow: Der Selbstmordverein ist ein novellistischer Roman, der zwischen 1916 und 1918 entstand und posthum 1925 veröffentlicht wurde. Die vollständige Neuausgabe von 2014 enthält eine Biographie der Autorin und basiert auf der Ausgabe von 1976, in der auch andere Werke von Reventlow versammelt sind. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau mitgeführt. Das Cover stammt von Thomas Schultz-Overhage und nutzt ein Bild von James Tissot. Franziska Grafin zu Reventlow wurde 1871 in Husum geboren und brach 1893 mit ihrer Familie, um als ausgebildete Lehrerin nach München zu ziehen. Dort finanzierte ihr Verlobter ihr Malereistudium. Sie wurde ein prominentes Mitglied der Münchner Bohème und übersetzte viel aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebte sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße. Nach dem Scheitern dieser Gemeinschaft und persönlichen Tragödien zog Reventlow ins Tessin, wo sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron einging. 1913 veröffentlichte sie den Schlüsselroman Herrn Dames Aufzeichnungen, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende persifliert. Fanny Grafin zu Reventlow starb 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation.
Franziska Grafin zu Reventlow: Der Geldkomplex. "Meinen Glaubigern zugeeignet" Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2013 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Munchen (Albert Langen) 1916. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franziska Grafin zu Reventlow: Romane. Von Paul zu Pedro. Herrn Dames Aufzeichnungen. Der Geldkomplex. Der Selbstmordverein. Herausgegeben von Else Reventlow, Munchen: Langen Muller, 1976. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Franziska Grafin zu Reventlow (Fotografie, um 1910)
Franziska Gräfin zu Reventlow, geboren 1871 in Husum, bricht 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo sie von ihrem Verlobten das Malereistudium finanziert bekommt. In München wird sie Teil der Bohème und übersetzt viel aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Partner Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63, dem sogenannten „Eckhaus“. Nach dem Scheitern dieser Gemeinschaft, der Totgeburt zweier Mädchen und Suchockis Emigration in die USA verlässt Reventlow München und zieht ins Tessin. Dort geht sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron ein, um ihm bei einer Erbschaft zu helfen. 1913 verfasst sie den Schlüsselroman „Herrn Dames Aufzeichnungen oder Begegnungen in einem merkwürdigen Stadtteil“, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende persifliert. Fanny Gräfin zu Reventlow stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation. Die vorliegende Ausgabe enthält einen durchgesehenen Neusatz sowie eine Biographie der Autorin, bearbeitet von Theodor Borken.
Franziska Gräfin zu Reventlow: Der Geldkomplex. Meinen Gläubigern zugeeignet. Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift, Großformat, 210 x 297 mm, Berliner Ausgabe, 2021. Diese durchgesehene Neuausgabe enthält eine Biografie der Autorin, bearbeitet von Theodor Borken. Der Erstdruck stammt aus München (Albert Langen) von 1916. Die Textgrundlage ist die Ausgabe von 1976, herausgegeben von Else Reventlow. Die Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage verwendet das Bild "Der Goldwäger und seine Frau" von Quentin Massys, 1514. Der Text ist in Minion Pro, 16 pt gesetzt. Über die Autorin: 1871 in Husum geboren, bricht Franziska „Fanny“ Gräfin zu Reventlow 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo ihr Verlobter ihr das Malereistudium finanziert. Sie wird ein prominentes Mitglied der Münchner Bohème und übersetzt umfangreich aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63. Nach dem Scheitern des Projektes, dem Verlust zweier Kinder und Suchockis Emigration verlässt sie München und zieht ins Tessin, wo sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron eingeht. Fanny Gräfin zu Reventlow stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation.
Skizzen und Aufsätze
- 74 Seiten
- 3 Lesestunden
Er war noch ein Kind, zumindest hielten ihn alle dafür, die sein offenes, lachendes Gesicht kannten. Oft lachte er, doch manchmal starrten seine Augen mit einem leeren, toten Blick, als suchten sie etwas, das sie nicht finden konnten. Niemand ahnte, dass er einen schweren Kummer in sich trug. Am letzten Nachmittag hatte er einen Freund getroffen, kam jedoch nicht. Stattdessen saß er in seinem Zimmer, ordnete seine Dinge und machte seine Hausaufgaben. Als er später ausging, sagte er seinem Stubengenossen, dass er einen Bekannten besuchen wolle. Nach der Trennung suchte er einen Waffenhändler auf und wählte zwei Pistolen aus, die er zur Auswahl nehmen wollte. Am Abend verhielt er sich wie gewohnt, scherzte und las einen Roman zu Ende. Als die Uhr zehn schlug, gingen die Jungen zu Bett. Sein helles Lachen hallte noch einmal durch das stille Haus, ohne dass jemand ahnte, dass er zum letzten Mal hinaufstieg und nur sein zerstörtes Leben wieder herabgetragen würde.
Die Protagonistin Ellen Olestjerne ist eine starke und unabhängige Frau, die sich in einer von gesellschaftlichen Konventionen geprägten Welt behaupten muss. Der Roman erkundet Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und die Herausforderungen, die Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegenüberstehen. Durch Ellens innere Konflikte und ihre Beziehungen zu anderen Charakteren wird ein eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Gräfin Reventlow verbindet persönliche Schicksale mit gesellschaftlicher Kritik und schafft so eine fesselnde Erzählung über Identität und Freiheit.
Zwischen der weiblichen Emanzipation und weiblicher Erotik lagen Ende des 19. Jahrhunderts tiefe Gräben. Die Frauenbewegung, die zum damaligen Zeitpunkt ihren ersten Höhepunkt erreichte, stieß sich weit mehr an der Vorstellung, d die Frau eben auch ein Wesen mit erotischen Gefühlen sei, als sich mit diesem Gedanken zu versöhnen oder ihm gar Raum zu gewähren. Im Mann manifestierte sich der Feind, etwas, das es vollends zu überwinden galt. Weibliche Erotik pte hier ganz und gar nicht in die Lücke, die man oft mit Entsagung ausfüllte. Eine Frau, die es verstand, neben einem selbstbestimmten Leben auch ihre eigene Sexualität auszuleben und in gesellschaftlicher Hinsicht das Zusammenwirken weiblicher und männlicher Kräfte zu propagieren, war Franziska Gräfin zu Reventlow. Sie avancierte zu einer zentralen Figur der Schwabinger Boheme- und Künstlerszene der Jahrhundertwende. Der sozialen wie gleichzeitig geschlechtlichen Sklaverei zu entkommen, davon spricht sie in ihren zeitkritischen Schriften, von denen zwei Essays und eine Erzählung in diesem Band versammelt sind.
Der Geldkomplex (Großdruck)
- 98 Seiten
- 4 Lesestunden
Franziska Gräfin zu Reventlow, geboren 1871 in Husum, bricht 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo ihr Verlobter ihr das Studium der Malerei finanziert. Sie wird ein prominentes Mitglied der Münchner Bohème und übersetzt umfangreich aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63, dem sogenannten „Eckhaus“. Nach dem Scheitern des WG-Projektes, der Totgeburt zweier Mädchen und Suchockis Emigration in die USA verlässt Reventlow München und zieht ins Tessin. Dort geht sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron ein, um ihm eine Erbschaft zu ermöglichen. 1913 verfasst sie den Schlüsselroman, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende in Schwabing persifliert. Sie stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation. Die Neuausgabe enthält eine Biografie der Autorin und basiert auf der Ausgabe von 1976, wobei die Paginierung zeilengenau mitgeführt wird. Die Umschlaggestaltung nutzt ein Bild von Quentin Massys.
Das feindselige Gepäck
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Bei einer Mittelmeerfahrt kommt einer Reisegruppe auf skurrile Weise immer mehr Gepäck abhanden. Kein Wunder, wenn man mit einem Archäologen als »Reisemarschall« verreist! – Der Urlaub auf einer spanischen Insel wiederum kann gründlich missglücken, wenn man die falsche Unterkunft hat, in die Hände eines Verrückten gerät und sich zu allem Überfluss noch in Quarantäne begeben muss. – Und es gibt Urlaubsbekanntschaften, die Rätsel aufgeben, wie der seltsame Rechtsanwalt Herr Berger, der beim Anblick eines erschossenen Fischotters völlig außer sich gerät. Drei rasant-komische Geschichten über das Reisen von der »Skandalgräfin« Franziska zu Reventlow (1871–1918). Mit einer Nachbemerkung.
"Wir üben uns jetzt wie Esel schreien ..."
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Tagebücher 1895 - 1910
[achtzehnhundertfünfundneunzig bis neunzehnhundertzehn]
Autobiographisches
- 522 Seiten
- 19 Lesestunden
Das allerjüngste Gericht
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Vergessenes Bayern: Die Kehrseite des deutschen Wunders
Franziska zu Reventlow und der Erste Weltkrieg
- 174 Seiten
- 7 Lesestunden
Im November 1914 kehrt die Schriftstellerin Franziska zu Reventlow nach München zurück und ist entsetzt über den preußischen Militarismus, der die einst freie, kosmopolitische Stadt durchdringt. Uniformen prägen das Straßenbild und das Leben der „braven Deutschen“. Die blinde Freude am Krieg und das Säbelrasseln stoßen sie ab. Sie kann nicht akzeptieren, dass ihr kaum erwachsener Sohn Rolf als Soldat in den Krieg geschickt werden soll. Stattdessen plant sie heimlich seine Desertion und gibt sich als Spionin aus. In ihrem Essay „Die Kehrseite des deutschen Wunders“ spricht sie offen über die Verblendung der Europäer, militärische Schikane, Hungerzeiten und das Wirrwarr von Spitzeln und Denunzianten. Zudem schildert sie die abenteuerliche Rettung ihres Sohnes vor dem ehrenlosen Tod im Feld. Lange Zeit blieb ihr persönlicher Beitrag zum Ersten Weltkrieg unbekannt, bis er von der südafrikanischen Professorin Catherine du Toit wiederentdeckt wurde. Nun wird er erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereichert die Reihe „Vergessenes Bayern“ mit informativen Hintergrundtexten, die den Essay historisch und literaturwissenschaftlich beleuchten, sowie mit einem Bericht über die Umstände und die Bedeutung dieses bemerkenswerten Fundes.
Das Zeichenbuch der Sophie Gräfin Reventlow
- 111 Seiten
- 4 Lesestunden
German
Romane
- 527 Seiten
- 19 Lesestunden
German











![Briefe 1890 - 1917 [achtzehnhundertneunzig bis neunzehnhundertsiebzehn]](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/54473811.jpg)






