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Peter Uwe Hohendahl

    1. Jänner 1936
    Vergangenheit als Zukunft
    Sozialgeschichte und Wirkungsästhetik
    Der europäische Roman der Empfindsamkeit
    Literatur und Literaturtheorie in der DDR
    Das Bild der bürgerlichen Welt im expressionistischen Drama
    Literarische Kultur im Zeitalter des Liberalismus
    • Peter Uwe Hohendahl und Patricia Herminghouse lehren Germanistik an der Washington University, St. Louis, USA.die in diesem Band gesammelten Aufsätze, die (mit Ausnahme des Beitrags von Silvia Schlenstedt) auf Vorträgen beruhen, die auf dem Symposium über deutsche Literatur in St. Louis (USA) 1974 gehalten worden sind, geben eine Übersicht über Tradition, Selbstverständnis und Tendenzen der DDR-Literatur. Die handeln von der kulturellen Tradition des deutschen Sozialismus und der Kulturpolitik der DDR, von der Modernismus-Debatte seit 1956 und der Entwicklung einer realistischen Literaturtheorie (z.B. in der Auseinandersetzung mit dem New Criticism, dem Strukturalismus und der Rezeptionsästhetik). Sie analysieren die unterschiedlichen dramatischen Konzeptionen von Brecht und F. Wolf und ihre Folgen für die zeitgenössischen Theaterstücke in der DDR (z.B. H. Baierl, H. Müller, V. Braun), sie fragen nach dem Verhältnis von gesellschaftlicher Wirklichkeit und Romanliteratur anhand der Darstellung der sozialen Mobilität oder der Stellung der Frau (z.B. bei C. Wolf, J. Becker), und sie skizzieren gegenwärtige Tendenzen in der DDR-Lyrik.Neben Germanisten, die an amerikanischen Universitäten lehren, sind in diesem Band zwei Literaturwissenschaftler der DDR mit Beiträgen vertreten: Silvia Schlenstedt und Robert Weimann.

      Literatur und Literaturtheorie in der DDR
    • Vergangenheit als Zukunft

      • 217 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jürgen Habermas ist ein bedeutender und einflussreicher europäischer Philosoph, der über dreißig Jahre hinweg wesentliche Beiträge zu verschiedenen Bereichen wie Gesellschaft, Wissen, Geschichte und Ethik geleistet hat. Er ist eine zentrale Figur in Deutschland und beteiligt sich häufig an öffentlichen Debatten, in denen er die tiefgreifenden Veränderungen in Deutschland, Europa und weltweit thematisiert. Diese Sammlung von Interviews zeigt Habermas' tiefes Engagement für zeitgenössische Themen und behandelt zentrale Fragen der 1990er Jahre, darunter die deutsche Einheit, Debatten zur deutschen Geschichte, Asylpolitik, die NS-Zeit und die Bemühungen um ein friedliches Europa sowie die Auswirkungen des Golfkriegs. Ein abschließendes Interview untersucht das Verhältnis von Theorie und Praxis und hebt die Verbindung zwischen Philosophie und realen Problemen hervor. Im Nachwort erörtert Habermas eine Reihe von Herausforderungen, vor denen Deutschland und andere Nationen am Ende des Jahrhunderts stehen. Dieses Werk bietet ein eindrucksvolles Porträt eines Intellektuellen, der sowohl in der akademischen Philosophie als auch im öffentlichen Diskurs versiert ist und die Kluft zwischen beiden Bereichen überbrückt.

      Vergangenheit als Zukunft
      4,0
    • A Berlin Republic

      Writings on Germany

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      A Berlin Republic (Die Normalität einer Berliner Republik) brings together writings on the new, united Germany by one of that country’s most original and trenchant commentators, Jürgen Habermas. Among other topics, Habermas addresses the consequences of German history, the challenges and perils of the post-Wall era, and Germany’s place in contemporary Europe. Here, as in his earlier Past as Future, Habermas emerges as an inspired analyst of contemporary German political and intellectual life. He repeatedly criticizes recent efforts by historians and political commentators to “normalize” and, in part, to understate the horrors of modern German history. He insists that 1945—not 1989—was the crucial turning point in German history, since it was then that West Germany decisively repudiated certain aspects of its cultural and political past (nationalism and anti-Semitism in particular) and turned toward Western traditions of democracy, free and open discussion, and respect for the civil rights of all individuals. Similarly, Habermas deplores the renewal of nationalist sentiment in Germany and throughout Europe. Drawing upon his vast historical knowledge and contemporary insight, Habermas argues for heightened emphasis on trans-European and global democratic institutions—institutions far better suited to meet the challenges (and dangers) of the next century.

      A Berlin Republic
      3,6
    • First published in Germany in 1985, Geschichte der deutschen Literaturkritik was quickly recognized as the most original and comprehensive study to date of a proud critical tradition including such giants as Lessing, Goethe, and Heine. Now translated into English, it will serve as a model for a new approach to literary history in America and elsewhere, one emphasizing the connections of criticism with other public discourse. The editor, Peter Uwe Hohendahl, has provided an introduction and a chapter, "Literary Criticism in the Epoch of Liberalism,"translated by Jeffrey S. Librett. Filling in the history of German criticism from the Enlightenment to the present are Klaus L. Berghahn of the University of Wisconsin, "From Classicist to Classical Literary Criticism, 1730-1806," translated by John R. Blazek; Jochen Schulte-Sasse, University of Minnesota, "The Concept of Literary Criticism in Romanticism"; Russell A. Berman, Stanford University, "Literary Criticism from Empire to Dictatorship, 1870-1933,"; translated by Simon Srebrny; and Bernhard Zimmerman, University of Tübingen, "Developments in German Literary Criticism from 1933 to the Present," translated by Franz Blaha.

      A History of German Literary Criticism, 1730-1980
      2,0
    • "Offers a sustained critique of Carl Schmitt's late work, especially of his geopolitical theory"--

      Perilous Futures