Max Liebermann 2025
Kunst-Einsteckkalender
Max Liebermann war ein deutsch-jüdischer Maler und Grafiker, der zu den führenden Vertretern des Impressionismus in Deutschland zählte. Sein Werk zeichnete sich durch die Erfassung von flüchtigem Licht und Atmosphäre aus, oft in Außenaufnahmen und mit Fokus auf das zeitgenössische Leben. Liebermanns Stil brachte eine frische Perspektive in die deutsche Kunst und beeinflusste eine ganze Künstlergeneration. Seine Arbeiten werden für ihre Lebendigkeit und meisterhafte Technik geschätzt.






Kunst-Einsteckkalender
Con quest'opera Heine intende dar voce al "cupo canto di martirio" del popolo ebraico, destare la memoria di "millenni di dolore", toccare il cuore di ogni uomo: "Sarà ben lungo," scrive il 25 ottobre 1824 all'amico Moses Moser, "un grosso volume, e porto quest'opera in petto con amore indicibile. È frutto d'amore e non di vanagloria. Ma proprio in quanto frutto d'amore sarà un'opera immortale, una lampada eterna nel Tempio di Dio". Ma il lavoro sembra procedere a fatica e viene interrotto nel 1826. Quando a Parigi, nel 1840, riprende il Rabbi e lo pubblica come frammento, Heine è ormai uno scrittore europeo; la questione ebraica, nella nuova prospettiva, è per lui solo parte del più generale compito del tempo: l'emancipazione di tutta l'umanità.
Max Liebermann (1847-1935) zählt sicherlich zu den bedeutendsten zeichnerischen Begabungen des 19. Jahrhunderts. Schon als Kind hatte er Motive aus seiner unmittelbaren Umgebung in Bleistift festgehalten. Als leidenschaftlicher Kunstsammler trug er ein beeindruckendes Konvolut von Zeichnungen zusammen, und als Präsident der Berliner Secession wurden auf seine Initiative hin regelmäßig Ausstellungen mit Zeichnungen und Druckgrafik gezeigt. Liebermann sah in der Zeichnung das ursprünglichste Ausdrucksmittel der künstlerischen Fantasie und nutzte sie in seinen eigenen Skizzen, Kompositionsentwürfen oder Modellstudien als Medium zur Formfindung - sowohl für seine Ölgemälde als auch für autonome Grafiken und Porträts. Anhand von über 100 Beispielen dokumentiert dieser Band unter dem Motto 'Zeichnen heißt weglassen' die Vielfalt der von Max Liebermann in seinem zeichnerischen Oeuvre eingesetzten Techniken und präsentiert neben Werken in Bleistift, Kohle, Kreide sowie Pastell auch Druckgrafiken. Ausstellungen: Saarlandmuseum Saarbrücken 27.11.2004-23.1.2005 · Angermuseum Erfurt 6.2.-28.3.2005
Diese Edition bietet den umfangreichsten erhaltenen Briefwechsel des Berliner Malers Max Liebermann mit Alfred Lichtwark, dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle. Die 470 Briefe, Telegramme und Postkarten, die einen Zeitraum von 25 Jahren der Berliner und deutschen Kunstgeschichte abdecken, sind größtenteils unveröffentlicht und erscheinen hier erstmals in geschlossener Form. Lichtwark, der als einer der ersten die innovative und bedeutende Qualität von Liebermanns Malerei erkannte und sich für diese Kunst einsetzte, zeigt sich in seinen Ausführungen als lebhafter, kreativer und phantasievoller Mensch. Im Kontrast dazu stehen Liebermanns Briefe, die von Tatkraft, Souveränität, spitzer Selbstironie, scharfem Witz und zahlreichen sarkastischen Anspielungen geprägt sind. Der Reiz dieses Briefwechsels, der von 1889 bis 1913 reicht, liegt im Gedankenaustausch zwischen zwei bedeutenden Zeitgenossen. Es werden Meinungen zu zentralen Kunstfragen, Ansichten über junge Künstler, persönliche Angelegenheiten und die Gründung des Deutschen Künstlerverbandes diskutiert. Gleichzeitig spiegelt die Korrespondenz Erfolge und Enttäuschungen, Wünsche und Träume in der Zeit des fin de siècle und am Ende des Kaiserreiches wider.