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Werner Fritsch

    4. Mai 1960
    Die lustigen Weiber von Wiesau
    Aller Seelen. Golgatha
    Jenseits. Erzählung
    Chroma. Eulen. Spiegel
    Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens
    Sense
    • Edition Suhrkamp - 2305: Hieroglyphen des Jetzt

      Materialien und Werkstattberichte

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Schau auf Deine Provinz!« rät Herbert Achternbusch dem jungen Werner Fritsch 1976, nachdem er die ersten Texte des angehenden Autors gelesen hat. Ein Rat, den Fritsch bei der Arbeit an seinem ersten Roman, der Geschichte des Knechts Wenzel aus seiner oberpfälzischen Heimat, befolgt. Cherubim , 1987 erschienen, wird ein großer Erfolg. Seitdem ist ein umfassendes Œuvre entstanden: Prosatexte, wie Stechapfel und Steinbruch , Hörspiele, Drehbücher, Essays, das »Gefecht« Fleischwolf bis zu den zuletzt erschienenen Theaterstücken Chroma. Farbenlehre für Chamäleons und Nico . Sphinx aus Eis – Zeit für einen Blick in die Werkstatt des Autors. Diese umfangreiche Materialiensammlung enthält Stimmen berühmter Kollegen zum Werk Werner Fritschs, Auszüge aus Rezensionen, Essays, Reden und Interviews sowie Texte von Werner Fritsch selbst: den programmatischen poetologischen Essay Hieroglyphen des Jetzt , die Rede zur Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden und ein Porträt von Annette Droste-Hülshoff; eine umfangreiche Bibliographie schließt diese Materialiensammlung ab.

      Edition Suhrkamp - 2305: Hieroglyphen des Jetzt2002
    • In »Jenseits« erkundet Werner Fritsch die Seelenlandschaft von Wolfram Sexmachine Kühn, der verdächtigt wird, seine Frau Cora ermordet zu haben. Während er von einem maskierten Bedrohung verfolgt wird, reflektiert er in rasanten Gedanken über sein Leben, geprägt von Bildern von Sex und Gewalt. Die Prosa ist radikal und rau, mit einem metaphysischen Kern.

      Jenseits. Erzählung2000
    • Aller Seelen. Golgatha

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Brigitte Labs-Ehlert, Anna Opel, Bernhard Setzwein und Werner Fritsch schovat popis

      Aller Seelen. Golgatha2000
    • Die lustigen Weiber von Wiesau

      Lustspiel. Stück und Materialien

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Jörg Lukas Matthaei: Das Theater ist der letzte Ort für Metaphysik. Gespräch mit Werner Fritsch schovat popis

      Die lustigen Weiber von Wiesau2000
    • Der Distel mystische Rose

      Gedichte und Prosa

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Werner Fritsch hat ein Droste-Lesebuch zusammengestellt, um an "die größte Dichterin Deutschlands", wie Ricarda Huch sie nannte, zu erinnern.

      Der Distel mystische Rose1998
    • Stechapfel

      Legende

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Stechapfel ist die Geschichte eines Mannes namens Isidor und erzählt nicht mehr und nicht weniger als ein Leben auf dem Land, in der Natur. 'Stechapfel' erzählt davon, wie einer sich zu Hause durchzusetzen hat, älter wird und bald schon seiner großen Liebe, Irmgard, begegnet, mit der er sich im Rausch des Glücks vereint. Isidor verliert Irmgard viel zu rasch wieder und sucht daraufhin, wie getrieben und verfolgt, das Dunkle, Bedrohliche und Verführerische, um am Ende der Opfer des deutschen Terrors, der zwischen 1933 und 1945 auch unweit von Isidors Geburtsort gewütet hat, zu gedenken und so die Schuld zu übernehmen und die Sünden zu büßen. 'Stechapfel' ist eine Legende aus dem Hinterland, in dem die Dinge noch ihre natürliche Ordnung haben, 'Stechapfel' inszeniert Gewalt und Leidenschaft auf dem Hintergrund wuchernder Mythen und wirft sein Licht auf Geschichten vom Leben und Geschichten vom Tod. Der Ich-Erzähler dieser Passion unserer Tage ist nicht zufällig ein (inzwischen des Amts enthobener) Geistlicher, der sich an Novalis' Diktum hält: Jedes Menschen Geschichte soll eine Bibel sein, und der auch weiß, daß jedes Menschen Geschichte auch ihre Sprache hat. Auf Isidor bezogen heißt dies, daß dessen Leben zunächst in einer Sprache zu erzählen ist, die sich noch einmal ihrer Ursprünge zu entsinnen hätte, der großen Tradition der Übersetzung und Dichtung, um zu enden im Krematoriumsesperanto des Konzentrationslagers Flossenbürg... Mit 'Stechapfel' ist Werner Fritsch ein großer Gesang gelungen, die Beschwörung einer - exemplarischen - Vergangenheit, eine Prosa, die sich oft greller, bizarrer, wuchtiger und archaischer Bilder bedient, damit das Unsagbare sagbar wird, wenngleich es auch oft stumm zu bleiben hat, denn: Würden alle Momente eines Lebens beschrieben, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.

      Stechapfel1995
    • "Fleischwolff. Gefecht" ist ein kraftvolles Theaterstück, das den extremen Krieg in der Rotlichtbar "National" thematisiert. Diese Bar, nahe einem Truppenübungsplatz, ist ein Treffpunkt für Outlaws, Mädchen ohne Zukunft und Soldaten. Dort treffen Gewalt, Leidenschaft und Aggressivität aufeinander und führen zu einem gräßlichen Szenario.

      edition suhrkamp - 1650: Fleischwolf. Gefecht1992
    • Cherubim

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      German

      Cherubim1987