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Ingeborg Flagge

    In den Ministergärten
    Freizeitarchitektur
    Kunstmuseum Bonn
    Architektur in der Demokratie
    Ulm neu
    Geschichte des Wohnens
    • Geschichte des Wohnens

      Von 1945 bis heute: Aufbau - Neubau - Umbau

      • 1071 Seiten
      • 38 Lesestunden

      Der fünfte und letzte Band der Geschichte des Wohnens behandelt den Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Ausgang dieses Jahrhunderts. Er beleuchtet die Zerstörung des Krieges und den Verlust von Heimat und Wohnraum, gefolgt von Selbsthilfe und Improvisation in den ersten Nachkriegsjahren. Der Fokus liegt auf dem Bau von Großsiedlungen und der autogerechten Stadt bis hin zum ökologisch orientierten Wohnungsbau der heutigen Zeit. Ein zentraler Punkt ist die Wende, die das Europäische Denkmalschutzjahr 1975 mit sich brachte, als die Wertschätzung des Altbaubestands und die Sanierung der Stadt an Bedeutung gewannen. Zudem wird der politisch motivierte Wohnungsbau in der DDR in einem eigenen Kapitel behandelt. Die komplexe Geschichte des Wohnens wird von 1945 bis heute in Einzelkapiteln analysiert, wobei politische, ökonomische, soziale und soziologische Aspekte sowie stadtentwicklungs-, architektonische und innenräumliche Perspektiven berücksichtigt werden. Zahlreiche Abbildungen ergänzen das schriftliche Material und dokumentieren das Wohnen in städtischen und ländlichen Räumen, in Alt- und Neubauten sowie in Einfamilien- und mehrgeschossigen Wohnanlagen.

      Geschichte des Wohnens
      5,0
    • Ulm neu

      Stadtraum und Architektur

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Ulm neu
    • „Demokratische Architektur gibt es nicht, so wenig wie es demokratische Suppe gibt.“ Vittorio Lampugnani. Mit dem Umzug von Bundestag und Bundesrat nach Berlin mussten auch die Bundesländer ihre Vertretungen verlegen, darunter Rheinland-Pfalz, das zwischen 1997 und 2000 in den ehemaligen „Ministergärten“ entstand. Dieser Ort hat eine bewegte Geschichte: Im 19. Jahrhundert war er Teil des preußischen Regierungsviertels und in der Weimarer Republik Sitz zahlreicher Ministerien. Nach 1933 wurde er zum Machtzentrum der Nationalsozialisten, und 1945 blieb nur eine Ruinenlandschaft zurück. Mit dem Bau der Mauer 1961 lag das Gebiet im „Todesstreifen“. Politisch bleibt der Standort relevant, da sich zwischen der Landesvertretung und dem Pariser Platz das Holocaust-Mahnmal erstreckt. Der Neubau, entworfen von Heinle, Wischer und Partner, reflektiert diese historische Bedeutung. An einem Ort, an dem deutsche Geschichte intensiv konzentriert ist, wird ein Zeugnis über die deutsche und europäische Vergangenheit abgelegt. Der Band enthält Beiträge von Ingeborg Flagge, Wilhelm Kücker, Eva Gerlach, Hans Linketscher und Cornelia Wichtendahl und ist reich illustriert mit Fotografien von Gerhard Kassner.

      In den Ministergärten