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Carl Gustav Carus

    January 3, 1789 – July 28, 1869

    Carl Gustav Carus war ein deutscher Physiologe und Maler, der das Zeitalter der Romantik maßgeblich mitgestaltete. Als Arzt, Naturforscher, Wissenschaftler und Psychologe erlangte er Bekanntheit durch seine Forschungen zum Unbewussten, das er als wesentliche Grundlage der Psyche identifizierte. Sein Werk inspirierte viele, darunter Carl Jung, der Carus als wegweisend für das Verständnis der dunklen Seiten der Seele anerkannte. Carus' künstlerisches Erbe zeigt sich auch in seinen Landschaftsgemälden, die von Caspar David Friedrich beeinflusst waren.

    Briefe und Aufsätze über Landschaftsmalerei
    Friedrich der Landschaftsmaler
    So spricht Carus
    Denkwürdigkeiten aus Europa
    Wahrnehmung und Konstruktion
    Die Lebenskunst nach den Inschriften des Tempels zu Delphi
    • Wahrnehmung und Konstruktion

      • 356 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Einzelne Aspekte aus Carl Gustav Carus’ Werk und Wirken sind Gegenstand für eine fachübergreifende Betrachtung dieses Essaybandes. Vor dem Hintergrund romantischer Wissenschaftsauffassung, der Carus Zeit seines Lebens verhaftet blieb, untersuchen ausgewiesene Fachleute seine Arbeiten zu medizinischen, kunsttheoretischen, anthropologischen, aber auch psychologischen Themen. Carus pflegte intensive Briefwechsel mit bedeutenden Zeitgenossen, war als Arzt für viele Jahre am sächsischen Hof tätig und seine zahlreichen Schriften wurden auch aufgrund seiner herausragenden gesellschaftlichen Stellung bereits zu seinen Lebzeiten rezipiert. Ergänzt wird die Präsentation und Interpretation seines umfangreichen künstlerischen Werkes schließlich durch die Ergebnisse technischer Untersuchungen der Dresdener und Berliner Gemälde.

      Wahrnehmung und Konstruktion2021
    • Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft

      Vorträge, gehalten auf Versammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (1822–1958)

      • 587 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Die Entwicklung der Naturwissenschaften in Deutschland ist von keiner Institution so nachhaltig beeinflußt worden wie von der "Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte". Den Aufbruch der Naturforschung im letzten Jahrhundert hat sie wesentlich stimuliert, und von ihr als Muttergesellschaft sind zahlreiche weitere wissenschaftliche Gesellschaften ausgegangen. Nahezu alle großen deutschen Forscher fanden in dieser Vereinigung das Forum für die Darstellung ihrer Ideen. Das Buch enthält eine Auswahl bedeutender Reden von Carl Gustav Carus (1822) bis hin zu Otto Hahn (1958), in denen sich die Entwicklung von der romantisch bestimmten Naturforschung zur modernen Naturwissenschaft ablesen läßt.

      Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft1987