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Gilles Néret

    1. Jänner 1933 – 3. August 2005

    Gilles Néret war ein französischer Kunstkritiker, Historiker und Journalist, der für seine umfassenden Arbeiten zur Geschichte der Erotik bekannt wurde. Er widmete seine Karriere der Kunstwelt, organisierte Retrospektiven und leitete renommierte Kunstzeitschriften. Seine Expertise zeigte sich in aufschlussreichen Publikationen, die Kunstgeschichte mit Schwerpunkt auf spezifischen, oft übersehenen Facetten untersuchten. Nérets Werk bietet Lesern eine einzigartige Perspektive, um die Entwicklung künstlerischer Formen und deren kulturelle Bedeutung zu verstehen.

    Gilles Néret
    Salvador Dalí
    Balthus
    Dalí. Das malerische Werk
    Mattise
    Henri de Toulouse-Lautrec
    Michelangelo
    • Um Michelangelo zu begegnen, muss man nicht nach Rom oder Florenz reisen, man muss nicht einmal ein Kunstbuch besitzen – auch dieses nicht. Seinen nackten David (Florenz), die berühmteste Skulptur und die Schwulenikone der Kunstgeschichte , gibt es als kleine Gips-Replik in jedem Gartencenter, und das Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“ aus der Sixtinischen Kapelle (Rom) ziert adaptiert, variiert und persifliert T-Shirts, Poster, Kalender, Kaffeetassen, Plattencover und zahllose Dinge mehr. Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni (1475–1564) ist Teil der Populärkultur und immer noch allgegenwärtig. Aber es wäre doch schade, wenn es bei diesem flüchtigen Musenkuss bliebe, denn es gilt nicht nur einen genialen Künstler zu entdecken, sondern auch einen Menschen voller Widersprüche und eine abenteuerliche und spannende Biografie aus einer Kulturepoche, in der Europa geistig erwachte. Dieser Einführungsband macht Appetit auf mehr Michelangelo und das Drama seines Lebens. Es bilden die Kulisse und treten auf: verfeindete Stadtstaaten, die Medici, diverse Kardinäle und Päpste, Leonardo da Vinci, Raffael, sehr viele Soldaten und Heilige und natürlich all die großen Werke, die sich mit Michelangelos Namen verbinden, etwa die Pietà im Petersdom, der schöne David, die Fresken und Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle und viele mehr.

      Michelangelo
      4,4
    • Die Suche nach Balance, Reinheit und Gelassenheit. Ein unentbehrliches Werk über einen Leitstern der modernen Kunst

      Mattise
      4,5
    • Dalí. Das malerische Werk

      • 752 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Im Alter von sechs Jahren wollte Salvador Dalí Koch werden, mit sieben Napoleon. Sein Ehrgeiz und Größenwahn wuchsen stetig, und letztendlich wollte er nur noch Salvador Dalí sein, einer der bedeutendsten Künstler und Exzentriker des 20. Jahrhunderts. Dieser umfassende Band ist die detaillierteste Studie über Dalís Gemälde, die je veröffentlicht wurde. Robert Descharnes und Gilles Néret haben nach jahrelanger Forschung nahezu sämtliche Werke des extrem produktiven Künstlers aufgespürt, viele davon lange nicht zugänglich. Fast die Hälfte der Abbildungen war zuvor kaum bekannt. Das Buch geht weit über ein Werkverzeichnis hinaus und untersucht Dalís Œuvre im Kontext zeitgenössischer Dokumente, seiner eigenen Schriften, Zeichnungen und relevanter Bereiche wie Ballett, Kino und Mode. Die Studie gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil beleuchtet Dalís Anfänge als unbekannter Künstler, der spielerisch verschiedene Stile wie Impressionismus und Kubismus einsetzt und sich von Trends inspirieren lässt. Der zweite Teil zeigt Dalís lebenslangen Anreiz, Dinge zu hinterfragen, und sein Vermächtnis in bedeutenden Werken wie „Der Thunfischfang“ und „Der halluzinogene Torero“. Der Band enthält auch unveröffentlichte Hommagen an Velázquez und Michelangelo, die Dalís kreative Auseinandersetzung mit Alten Meistern verdeutlichen.

      Dalí. Das malerische Werk
      4,3
    • Der deutsch-französische Maler Balthasar Klossowski de Rola (1908-2001) mit dem Künstlernamen Balthus, schockte die Pariser Kunstwelt mit seinen verträumten, sinnlichen neo-klassischen Portraits von Nymphchen zu einer Zeit, in der Surrealismus und Abstraktion verbotene Territorien waren. Als Provokateur wurde er verdammt, als Künstler galt er als Wunderkind. Seine erotisch-poetischen Bilder gehören zu den besten figurativen Werken der Moderne.

      Balthus
      5,0
    • Salvador Dalí

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Picasso nannte Dalí einen „Außenbordmotor im Dauerbetrieb“. Dalí selbst hielt sich für ein Genie, dem es zustand, jeder Verrücktheit nachzugehen, die ihm gerade in den Sinn kam. Der Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Filmemacher Salvador Dalí (1904–1989) war einer der größten Exhibitionisten und Exzentriker des 20. Jahrhunderts – zugleich verehrt und höchst umstritten. Als einer der Ersten ließ er Sigmund Freuds Erkenntnisse aus der Psychoanalyse in die Malerei einfließen und machte mit außerordentlicher Sensibilität und Einbildungskraft das Unterbewusste zum Gegenstand seiner Kunst. Dieser Band präsentiert das gesamte malerische Werk Dalís. Nach jahrelanger Forschung gelang es Robert Descharnes und Gilles Néret , sämtliche Bilder des extrem produktiven Künstlers aufzuspüren. Viele Werke waren seit Jahren nicht zugänglich, fast die Hälfte der abgebildeten Illustrationen hat bisher kaum jemand zu Gesicht bekommen.

      Salvador Dalí
      4,3
    • Henri Matisse

      • 62 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Chronologischer Überblick über die Werke des französischen Künstlers (1869-1954), mit einer Auswahl der Texte, die zu Lebzeiten über ihn und sein Schaffen publiziert wurden.

      Henri Matisse
      4,3
    • Die zeitlos charmanten Gemälde von Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) spiegeln die Ideale von Glück, Liebe und Schönheit wider, wie sie heute immer noch gültig sind. In dieser kompakten Version unserer großformatigen Ausgabe, der bisher umfangreichsten Buchretrospektive über Renoirs Werk, werden die persönliche Geschichte und die Bewegründe hinter der Legende deutlich. Nach frühen Landschaftsbildern im impressionistischen Stil entdeckte Renoir seine wahre Leidenschaft in der Porträtmalerei – woraufhin er den Impressionisten den Rücken kehrte. Obwohl oft missverstanden, bleibt er einer der beliebtesten Maler der Kunstgeschichte – zweifellos der Wärme, Zärtlichkeit und Hochstimmung wegen, die seine Werke ausstrahlen. In einem aufschlussreichen Text, der die Karriere des Künstlers und seine stilistische Entwicklung nachzeichnet, zeigt Gilles Néret, wie Renoir in seinen Alltagsgöttinnen mit ihren prallen Formen, runden Hüften und Brüsten die gemalte weibliche Form neu erfand. Seine letzten Gemälde, vor allem der Badenden-Serie, geprägt von der Rückkehr zum simplen Vergnügen am weiblichen Akt, bilden seine innovativste und stilistisch einflussreichste Phase, die später sogar Matisse und Picasso inspirierte. Mit vollständiger Chronologie, einer aktualisierten Bibliographie und brillanten Reproduktionen sowie Fotos und Skizzen ist dies das unverzichtbare Nachschlagewerk zum Œuvre dieses langlebigen Meisters.

      Renoir
      4,3
    • Auguste Rodin

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Aus Ton, Bronze und Marmor hat Rodin das menschliche Wesen gestaltet, die Frau besungen, alle Leidenschaften, alle Freuden, alle Laster zum Leben erweckt. Seine Figuren, "in welche der Sünde Süße stieg aus den Wurzeln des Schmerzes" (Rilke). haben die Zeit überdauert und ziehen uns mehr denn je in ihren Bann

      Auguste Rodin
      4,4
    • Weibliche Sinnlichkeit vom Protagonisten der Wiener Sezession.

      Gustav Klimt
      4,2