A. S. Byatt Bücher







Stilleben
- 500 Seiten
- 18 Lesestunden
A. S. Byatt, 1936 in Yorkshire geboren, besuchte eine Quäker-Schule. Ihr Vater war Anwalt und später Richter. Sie studierte in Cambridge und am Bryn Mawr College und lehrte an der London University sowie am University College in London, wo sie seit 1972 tätig war. 1983 widmete sie sich ganz dem Schreiben. Ihr Debütroman erschien 1964, gefolgt von weiteren Werken, darunter der Booker-Preis-gekrönte Roman Possession (1990). Zu ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählen Unruly Times und Passions of the Mind. 1992 erschienen die Novellen Angels and Insects. Byatt war Mitglied mehrerer literarischer Jurys und ist eine angesehene Literaturkritikerin, die für das Times Literary Supplement, die Sunday Times und die BBC schreibt. Sie war Vorsitzende der Society of Authors und Mitglied des Kingman Committee. 1999 wurde sie zur Dame Commander of the British Empire ernannt, erhielt 2002 den Shakespeare-Preis und 2016 den Erasmuspreis. Byatt hat drei Töchter und lebt in London. Melanie Walz, 1953 in Essen geboren, wurde 1999 mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet und hat zahlreiche Autoren übersetzt.
Im London des Jahres 1964 versucht sich die junge, ehrgeizige Literaturwissenschaftlerin Frederica Potter aus der Enge ihrer Ehe zu befreien und eigene Wege zu gehen. Dabei stösst sie auf so manche Widerstände.
Ausgerechnet in einen Sohn der Wüste verliebt sich die junge Frau, die die Hitze nicht ausstehen kann und Frost und Schnee zum Leben braucht - ob das dennoch der Beginn einer Romanze ist? Vielversprechender scheint da der Sommer, in dem Juliana und Joshua sich kennenlernen. Und wie steht es mit dem Ehepaar Nimmo, das seine Sonntage in Londons Kunstgalerien verbringt und vor einem kleinen Ölbild eine seiner seltenen Auseinandersetzungen hat? In den Liebesgeschichten der großen englischen Erzählerin Antonia S. Byatt wird nicht immer der direkteste Weg zum Glück eingeschlagen.
Die Autorin wirft einen humorvollen Blick auf die Schattenseiten des weiblichen Alltags. Es geht um Rollenmuster, das Aufgeben eigener Lebensziele und um die Selbstgerechtigkeit der Männer. Henri Matisse, seine Bilder und deren Blick auf die Frauen, ist der Hintergrund, vor dem sich die kunstvoll gearbeiteten Geschichten entfalten.
Der junge Literaturwissenschaftler Roland Michell stößt auf einen unbekannten Liebesbrief des berühmten Dichters Randolph Henry Ash – ein sensationeller Fund und die große Chance für den perspektivlosen Forscher. Mit der Hilfe seiner Kollegin Maud Bailey versucht er, Ashs Geheimnis zu enthüllen. Bei der Jagd nach beweiskräftigen Dokumenten stürzen sich Roland und Maud in eine leidenschaftliche Affäre – und verstricken sich immer tiefer in ein Netz aus ominösen Intrigen und gefährlichen Verwicklungen: Denn sie sind nicht allein auf der Suche nach der geheimnisvollen Adressatin …
Gillian Perholt, auf einer Vortragsreise in der Türkei, kauft beim Trödler einen alten Flakon. Die Märchenexpertin wird so unversehens zur Gebieterin über einen Flaschengeist und hat drei Wünsche frei.
Die Jungfrau im Garten
- 683 Seiten
- 24 Lesestunden
A. S. Byatt, geboren 1936 in Yorkshire, besuchte eine Quäker-Schule. Ihr Vater war zunächst Anwalt, später Richter. Sie studierte in Cambridge und am Bryn Mawr College. Nach Lehrtätigkeiten an der London University, der Central School of Art and Design und seit 1972 am University College in London, widmete sie sich 1983 ausschließlich dem Schreiben. Ihr Debütroman erschien 1964, gefolgt von weiteren Werken wie The Game (1967), The Virgin in the Garden (1978) und Still Life (1985) sowie dem Erzählband Sugar and Other Stories (1985). Für ihren Roman Possession erhielt sie 1990 den Booker-Preis und den Irish-Times/Aer Lingus International Fiction Prize. Zu ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählen Unruly Times: Wordsworth and Coleridge in Their Times (1970) und Passions of the Mind (1991). 1992 erschienen die Novellen Angels and Insects. Byatt war Mitglied verschiedener literarischer Jurys, darunter der Booker-Preis-Jury, und ist eine angesehene Literaturkritikerin, die regelmäßig für das Times Literary Supplement, die Sunday Times und die BBC schreibt. Sie war Vorsitzende der Society of Authors und Mitglied des Kingman Committee zur Lehre der englischen Sprache. Als Fellow der Royal Society of Literature wurde sie 1999 zur Dame Commander of the British Empire ernannt. 2002 erhielt sie den Shakespeare-Preis der Hamburger Alfred Toepfer Stiftung und 2016 den niederländischen Erasmuspreis. Byatt hat drei Töchter und lebt i
Swinging London, 1968. Frederica Potter wirft ihren Job an der Kunsthochschule hin und macht, fast durch Zufall, Karriere als Moderatorin beim Fernsehen. Die Beziehung zu ihrem Geliebten John geht in die Brüche. Krisen auch in ihrem Bekanntenkreis: die Verhaltensforscherin Jacqueline, ihr Kollege Luk, Marcus, Fredericas eigenwilliger Bruder - alle sind sie auf der Suche nach dem richtigen Mann, der richtigen Frau, nach Sex, nach intellektueller Herausforderung und spiritueller Einsicht. In Fredericas Heimat Yorkshire treibt derweil der Zeitgeist seltsame Blüten. Eine Anti-Universität wirrer Protestler stellt sich gegen die etablierten Wissenschaften. Auf einer Farm zieht eine Kommune mit einem charismatischen Führer ein, abgeschottet vom Rest der Welt. Die Ereignisse überstürzen sich, ein Brand bricht aus, Menschen kommen ums Leben. Würde es einen neuen Anfang geben können? Es sind nicht nur die vielfältigen Schicksale ihrer Figuren, durch die Antonia S. Byatt ihre Leser fesselt. Körper und Geist, Kunst und Wissenschaft, Psychoanalyse und Religion - nichts Geringeres als die großen Fragen der westlichen Zivilisation verbindet sie in einem kunstvollen Spiel mit Genres und Motiven zu einem komplexen, schier unerschöpflichen Romankosmos.
A. S. Byatt wurde 1936 in Yorkshire geboren und besuchte eine Quäker-Schule. Ihr Vater war zunächst Anwalt und später Richter. Sie studierte in Cambridge und am Bryn Mawr College und lehrte an der London University sowie am University College in London, wo sie seit 1972 tätig war. 1983 widmete sie sich ausschließlich dem Schreiben. Ihr Debütroman erschien 1964, gefolgt von weiteren Werken, darunter der mit dem Booker-Preis ausgezeichnete Roman Possession (1990). Zu ihren wissenschaftlichen Publikationen zählen Unruly Times (1970) und Passions of the Mind (1991). 1992 veröffentlichte sie die Novellen Angels and Insects. Byatt war Mitglied verschiedener literarischer Jurys, darunter der Booker-Preis-Jury, und ist eine angesehene Literaturkritikerin, die für das Times Literary Supplement, die Sunday Times und die BBC schreibt. Sie war Vorsitzende der Society of Authors und Mitglied des Kingman Committee zur Lehre der englischen Sprache. 1999 wurde sie zur Dame Commander of the British Empire ernannt und erhielt 2002 den Shakespeare-Preis sowie 2016 den Erasmuspreis. Byatt hat drei Töchter und lebt in London. Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet und hat zahlreiche Autoren übersetzt.



