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Hagen Keller

    2. Mai 1937

    Hagen Keller war ein Mediävist, der sich auf die ottonische Zeit spezialisiert hat. Seine Arbeit konzentrierte sich auf die Dynamik von Macht, politischer Kultur und gesellschaftlichen Veränderungen während der ottonischen Ära. Keller analysierte, wie das frühe mittelalterliche Europa durch den Einfluss von Kaisern und der Kirche geprägt wurde. Sein Ansatz bietet tiefe Einblicke in die Komplexität dieser entscheidenden Periode der europäischen Geschichte.

    Hagen Keller
    Pragmatische Schriftlichkeit im Mittelalter
    Kommunales Schriftgut in Oberitalien
    Schriftlichkeit und Lebenspraxis im Mittelalter
    Die Ottonen
    Zwischen regionaler Begrenzung und universalem Horizont
    Ottonische Königsherrschaft
    • 2016

      Das Vordringen der Schrift in Verwaltung und Gerichtswesen Oberitaliens im 12. und 13. Jahrhundert erforderte es, die anschwellenden Bestände zu sichern und die Inhalte rasch zugänglich zu machen. Das zwang die Träger - Notare und Verwaltungsfachleute - zur Entwicklung neuer Schriftguttypen und Ordnungstechniken, sei es ein optimiertes Einzelseiten-Layout, die Neuanlage von Urkundenbüchern oder der Aufbau von Archiven. Die Beiträge untersuchen Entstehung, Ordnung und Überlieferung von Schriftgutbeständen in einem Kloster, die Erstanlage neuartiger Urkundenregister (Libri Iurium) und die Verdichtung komplexer Pachtverhältnisse in einer Liste. Sie beobachten die Verlagerung mündlicher Rechtsakte in Dokumente mit Amtszeugen und die Diskussion darüber, wie Klagen, Einreden und Zeugenaussagen allen Prozessbeteiligten zugänglich gemacht werden können. Und sie fokussieren kaum untersuchte Trägergruppen: Notare in Landgebieten, interkommunale Schiedsrichter und einen innovativen Wanderpodestà.

      Träger der Verschriftlichung und Strukturen der Überlieferung in oberitalienischen Kommunen des 12. und 13. Jahrhunderts
    • 2008

      Band 3: Die Zeit der späten Karolinger und der Ottonen 888-1024 Im 10. Jahrhundert vollzogen sich Entwicklungen, die für die spätere deutsche Geschichte folgenreich waren. Aus dem konfliktreichen Zerfallsprozess des Karolingerreiches entstanden neue herrschaftliche Gebilde, die später als Frankreich und Deutschland Kontinuität gewannen. In einem ebenfalls konfliktreichen Prozess erkämpften Adel und Kirche in dieser Zeit neue Formen der Beteiligung an der Königsherrschaft, die strukturbildend wirkten und Weichen für die geschichtliche Entwicklung des „Alten Reiches“ bis 1806 stellten. Durch Erfolge in der Abwehr äußerer Feinde und durch den Erwerb Italiens und der Kaiserwürde erlangte das ottonische Königtum das Prestige, das es trotz aller Konkurrenz zu „konsensualer Herrschaft“ im Verbund mit Adel und Kirche befähigte. Dies hat dazu geführt, dass das 10. Jahrhundert in der historischen Erinnerung der Deutschen lange als „Goldenes Zeitalter“ verklärt wurde.

      Handbuch der deutschen Geschichte
    • 2004

      La repentina ascesa al potere della dinastia ottoniana durante il X secolo rappresenta uno dei momenti fondamentali della storia dell'Europa medievale, direttamente connessa alla nuova rinascita dell'impero in Occidente dopo la dissoluzione di quello carolingio. Gli Ottoni rivestono anche un ruolo centrale nella storia italiana, visto che il nuovo assetto dell'impero si basava sul controllo coordinato del regno teutonico e del regno italico, e il matrimonio fra Ottone I e Adelaide di Borgogna costituì lo snodo fondamentale per l'unione personale dei due regni. Hagen Keller offre una ricostruzione sintetica ma contraddistinta da uno sguardo ampio sulle vicende e sui protagonisti dell'età ottoniana, in cui la narrazione degli avvenimenti si intreccia sempre all'analisi delle strutture del potere. Le principali caratteristiche che emergono sono la travagliata affermazione del principio dinastico nella trasmissione della carica regia, la progressiva accentuazione della dimensione sacrale degli imperatori e il crescente uso dei rituali nella comunicazione politica e sociale

      Gli Ottoni
    • 2002

      Ottonische Königsherrschaft

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden
      4,0(2)Abgeben

      Trotz fehlender dauerhafter Herrschaftsinstitutionen und -strukturen schufen die Ottonen im 10./11. Jahrhundert ein Reich, das über viele Jahrhunderte hinweg Bestand hatte. In sieben Studien, die hier erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, bietet Hagen Keller einen vertieften Einblick in Herrschaftsorganisation und -legitimation einer für die europäische Entwicklung prägenden Epoche.

      Ottonische Königsherrschaft
    • 2001

      Die Ottonen

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden
      3,5(30)Abgeben

      Anregend und allgemeinverständlich erzählt Hagen Keller die Geschichte der Ottonen. Er beschreibt den Aufstieg der sächsischen Herzogs-Familie zu einem der bedeutendsten deutschen Herrschergeschlechter des Mittelalters. Zugleich erhellt er das Selbstverständnis der ottonischen Kaiser und ihr Verhältnis zum Reich und zur Kirche. Die Blüte der ottonischen Kunst, die Ausgestaltung der Bischofsstädte und die Lebensbedingungen im Reich der Ottonen sowie die Rezeption ihres Erbes sind weitere Themen dieses Buches.

      Die Ottonen
    • 2001

      Italia et Germania

      Liber Amicorum Arnold Esch

      Der vorliegende Band, den Freunde, Schüler, Kollegen aus vielen Ländern Arnold Esch, dem scheidenden Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom zum 65. Geburtstag gewidmet haben, behandelt Themen, die ihm und der Forschung wichtig waren und sind: Der Historiker und die Gegenwart, Rom und die Päpste, Kunst und Künstler, Menschen und Schicksale, diesseits und jenseits der Alpen gezeigt an Überlieferungen und Texten. Arnold Eschs Blick reicht weit und deshalb wird auch hier weit geschaut: vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart, auf Leben und Nachleben, Kunst und Geschichte, Wirtschaft und Archäologie. Stets aber geht es um Italien in Europa, konkret und anschaulich und nach dem Ganzen zielend, so wie er selber es liebt. Die Werke, in denen er dies gezeigt hat, nennt das beigegebene Schriftenverzeichnis.

      Italia et Germania
    • 1997