Xenia Hausner zählt zu den wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der schmuckvolle Band fokussiert auf den Aspekt der Inszenierung, den alle ihre Werke auszeichnen. Beginnend mit den frühen Arbeiten aus den 1990er-Jahren bis zur bewegenden Exiles-Serie entführt das Buch in eine weibliche Welt voller geheimnisvoller Beziehungen. Hausners Malerei hat ihren Ausgangspunkt in der Fotografie. Die Künstlerin konstruiert vorab räumliche Settings in ihrem Atelier und hält ähnlich einem Filmstill einen Ausschnitt darin fest. Übersetzt in Malerei erzeugen ihre Bilder ein dramaturgisches Spannungsmoment, bei dem alles darauf zu drängen scheint, dass dem Gezeigten ein nächstes Bild folgen muss, um dessen Rätsel zu enthüllen. Über das Inszenierte in ihren Werken – die gemalte festgehaltene Lüge – erfahren wir die Widersprüche unserer Existenz und finden den Gegenentwurf zu einer von Männern dominierten Bildsprache.
Silvia Eiblmayr Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Arbeit*
- 210 Seiten
- 8 Lesestunden
Das Ausstellungsprojekt befasst sich mit der Thematik der Arbeit, wie sie in den letzten vier Dekaden zum Topos in den bildenden Künsten geworden ist. Wichtig dabei ist, dass die Kunst sich nicht damit begnügt, arbeitende Menschen abzubilden, sondern Arbeitsbedingungen strukturell untersucht. Ausgehend von künstlerischen Positionen aus den 1960/70er Jahren bis hin zu ganz aktuellen Arbeiten werden Themen wie Frauenarbeit, Globalisierung und globalisierte Geschlechterverhältnisse oder Formen des Übergangs von sozialistischer zu kapitalistischer Arbeit aufgegriffen.
150 Jahre Salzburger Kunstverein
Kunst und Öffentlichkeit
Verfasser: Hildegard Fraueneder, Gottfried Goiginger, Roman Höllbacher, Gert Kerschbaumer, Nikolaus Schaffer, Christa Svoboda, Anselm Wagner.