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Daniel Bensaïd

    25. März 1946 – 12. Jänner 2010

    Daniel Bensaïd war ein französischer Philosoph und eine führende Persönlichkeit der trotzkistischen Bewegung. Er war eine Schlüsselfigur im Studentenaufstand von 1968 während seines Studiums an der Universität Paris X: Nanterre. Seine Arbeiten befassten sich eingehend mit der Theorie und Praxis radikaler Politik. Bensaïds philosophisches Erbe liegt in seiner unermüdlichen Erforschung der Möglichkeiten gesellschaftlicher Transformation.

    Walter Benjamin - links des Möglichen
    Politik denken, Interviews
    Ein ungeduldiges Leben
    Lob des Widerstands
    Der unzeitgemäße Marx
    Die Enteigneten
    • 2021

      Excavating Marx's early writings to rethink the rights of the poor and the idea of the commons in an era of unprecedented privatization The politics of dispossession are everywhere. Troubling developments in intellectual property, genomics, and biotechnology are undermining established concepts of property, while land appropriation and ecological crises reconfigure basic institutions of ownership. In The Dispossessed, Daniel Bensaïd examines Karl Marx's early writings to establish a new framework for addressing the rights of the poor, the idea of the commons, and private property as a social institution. In his series of articles from 1842-43 about Rhineland parliamentary debates over the privatization of public lands and criminalization of poverty under the rubric of the "theft of wood," Marx identified broader anxieties about customary law, property rights, and capitalist efforts to privatize the commons. Bensaïd studies these writings to interrogate how dispossession continues to function today as a key modality of power. Brilliantly tacking between past and present, The Dispossessed discloses continuity and rupture in our relationships to property and, through that, to one another. In addition to Bensaïd's prescient work of political philosophy, The Dispossessed includes new translations of Marx's original "theft of wood" articles and an introductory essay by Robert Nichols that lucidly contextualizes the essays.

      The Dispossessed
    • 2020

      Recorded Fragments

      • 210 Seiten
      • 8 Lesestunden
      3,0(1)Abgeben

      These interviews with Daniel Bensaïd were broadcast in 2008 ont the radio station Fréquence Paris Plurielle

      Recorded Fragments
    • 2019

      Der unzeitgemäße Marx

      Glanz und Elend eines kritischen Abenteuers im 19. und 20. Jahrhundert

      Der unzeitgemäße Marx ist eine Herausforderung, die 1995 von Daniel Bensaïd veröffentlicht wurde. Nach dem Ende des Realsozialismus möchte Bensaïd Marx von dogmatischen und orthodoxen Interpretationen befreien. Er zeigt die theoretische Kohärenz und Aktualität von Marx' Denken auf, insbesondere im Hinblick auf den globalen Warenfetischismus. Bensaïd nutzt eine negative Dialektik, um zu analysieren, was Marx' Denken nicht ist: keine Philosophie des Endes der Geschichte, keine empirische Klassensoziologie, die den Sieg des Proletariats vorhersagt, und keine Wissenschaft des Fortschritts. Die drei Kritiken Marx’ – an der historischen Vernunft, der ökonomischen Vernunft und dem wissenschaftlichen Positivismus – ergänzen sich und bieten neue Perspektiven auf gegenwärtige Fragen zur Geschichte, Zeitrepräsentation und sozialen Widersprüchen, einschließlich Gender, Nationalismus und Religion. Der philosophisch-literarische Text misst die zeitgenössische Marx-Rezeption an Marx’ Theorie. Daniel Bensaïd, ein bedeutender französischer Theoretiker und Aktivist, war ein zentraler Akteur der radikalen Linken in Frankreich und lehrte an der Universität Paris 8. Er war ein engagierter Philosoph und Aktivist, der an zahlreichen politischen Bewegungen beteiligt war und als einer der originellsten Denker der historischen Zeit gilt.

      Der unzeitgemäße Marx
    • 2017

      In einem Gespräch mit dem Journalisten und Philosophen Philippe Petit antwortet Daniel Bensaïd auf die Fragen nach der Zukunft der radikalen Linken und ihrer Konzeption von der Veränderung der Welt. Daniel Bensaïd ruft angesichts des drohenden Verschwindens der Politik dazu auf, der Rhetorik der Resignati on zu widerstehen und der Politik wieder eine eigene Zeitlichkeit und einen eigenen Raum zu eröffnen. Dieser Band ist ein Plädoyer für eine Politik des Konflikts: weder die Krise der politi schen Repräsentati on noch die Unordnung der Widerstandsbewegungen darf uns das Potenzial der Politik vergessen lassen. Die Geschichte ist ohne Unterlass neu zu interpretieren, und die sozialen Bewegungen sind die Orte, die die aktuelle Politik erfinden. Daniel Bensaïd setzt auf die Formen alternativer Demokratie, in denen sich die weltweiten, europäischen, nati onalen und lokalen Räume miteinander verbinden, um die »Arbeit zu unterbrechen«, die Einkommen zu verteilen und eine neue Produktionsweise zu erörtern. Mit einem Vorwort der Übersetzerin Elfriede Müller.

      Lob des Widerstands
    • 2016

      Der Aktivist und Philosoph Daniel Bensaïd hat mit Ein ungeduldiges Leben seine packende politische Autobiografie vorgelegt, in der sich Individuum und Kollektiv, Theorie und Praxis überschneiden, widersprechen und versöhnen. Das »Ich« und das »Wir«, die persönlichen und die geteilten Erfahrungen, zeugen von einem politischen Leben, das im Frankreich der 1960er-Jahre begann. Bensaïd schildert seine Jugend in einem von den spanischen Republikanern geprägten Toulouse, den Beginn der 68er-Bewegung in der französischen Provinz und in Paris, aber auch die schmerzhafte Erfahrung der argentinischen Linken. Er berichtet von der Neulektüre von Marx, erzählt vom marranischen Kommunismus, den Kämpfen von gestern bis heute. Politi sche Geschehnisse weltweit, wie der Algerienkrieg und die antikoloniale Solidaritätsbewegung dagegen – aus der heraus in Frankreich die Linke entstand, die im Mai 1968 eine fast revolutionäre Situation provozierte – werden aus der Perspektive eines Akteurs und zugleich klugen Beobachters erzählt, der es versteht, dabei auch die Bedeutung dieser Ereignisse für die gegenwärtige politische Situation zu erfassen. Daniel Bensaïd schildert seinen persönlichen politischen Werdegang und beschreibt zugleich die Entwicklung der Neuen Linken in Frankreich und Lateinamerika, die ganz andere Wege ging – und bis heute geht – als die deutsche Linke, was die Lektüre besonders spannend und erkenntnisreich macht.

      Ein ungeduldiges Leben
    • 2015

      An Impatient Life

      • 392 Seiten
      • 14 Lesestunden
      2,5(2)Abgeben

      The turbulent story of the radical Left in the eloquent words of one of its foremost leaders

      An Impatient Life
    • 2015

      Zwei Interviews mit dem Philosophen und Aktivisten Daniel Bensaïd bieten eine dialogische Einführung in sein Denken und seine politische Praxis sowie einen Einblick in die Geschichte der französischen radikalen Linken. Bensaïd, geboren 1946 in Toulouse und 2010 in Paris verstorben, war ein unermüdlicher Aktivist, der seit den Anfängen des Mai 68 bis zu seinen letzten Lebensmonaten an politischen und sozialen Auseinandersetzungen beteiligt war. Im ersten Interview mit Fred Hilgemann wird 1968, der größte Generalstreik in der französischen Geschichte, sowie die Entstehung der Bewegung während des Algerienkrieges und der Neuen Linken thematisiert, die Bensaïd entscheidend prägte. Das zweite Interview, geführt von der argentinischen Zeitschrift Praxis, behandelt den Epochenbruch von 1989 und die Auswirkungen der Globalisierung auf den antikapitalistischen Kampf. Bensaïd betont die Notwendigkeit einer neu zu formulierenden Strategie und die Pluralität des revolutionären Subjekts im Neoliberalismus. Sein Werk umfasst dreißig Bände mit philosophischen Entwürfen, politischen Analysen und Gebrauchstexten für den politischen Alltag. Bensaïds Schriften zur politischen Ideengeschichte und zu gescheiterten Revolutionen unterstreichen die Notwendigkeit einer revolutionären Möglichkeit. Er war Professor für Philosophie an der Universität Paris VIII und eine zentrale Figur der französischen Studentenbewegung.

      Politik denken, Interviews
    • 2015

      Dieses Buch des Philosophen und Aktivisten Daniel Bensaïd (1946–2010) erschien kurz nach dem Fall der Mauer und markiert einen Wendepunkt in seinem theoretischen und politischen Werdegang. Walter Benjamin liefert Ansatzpunkte zur Reformulierung eines revolutionären Denkens in einer Zeit der Niederlage, als der Neoliberalismus zu triumphieren schien. Bensaïd fordert, sich dem jüdischen Messianismus und unerwarteten Ereignissen zu öffnen und plädiert dafür, die Besiegten der Geschichte in die Kräfte zukünftiger Revolutionen zu integrieren. Er rehabilitiert einen politischen Walter Benjamin gegenüber einer dominierenden literatur- und kunstwissenschaftlichen Rezeption. Im Dialog mit Benjamin bestreitet Bensaïd das angekündigte Ende der Geschichte und thematisiert die Dilemmata einer offenen Gegenwart, die das 20. Jahrhundert abschließt. Er fordert eine Bilanz, die Erinnerung von ihrer Bürde und den Rätseln, den Erbe von Niederlagen und unerfüllten Hoffnungen befreit. Bensaïd eignet sich Benjamins Schriften kritisch an und reflektiert über deren Bedeutung. Als Professor für Philosophie an der Universität Paris VIII war Bensaïd eine zentrale Figur der französischen Studentenbewegung und der radikalen Linken. Bei LAIKA erschien von ihm auch "Die Enteigneten – Karl Marx, die Holzdiebe und das Recht der Armen" (2012).

      Walter Benjamin - links des Möglichen
    • 2010

      Marx, mode d'emploi

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden
      3,7(6)Abgeben

      Dans les années 80, en pleine offensive néolibérale, le magazine Newsweek pouvait titrer, triomphalement: "Marx est mort." Mais les spectres ont la peau dure. Aujourd'hui, Marx est de retour. En ces temps de crise fracassante du capitalisme et de grande débandade idéologique, on le redécouvre. Même le très libéral conseiller de l'Elysée, Alain Minc, s'est récemment déclaré " marxiste " - sans rire - en matière d'analyse économique. Mais qui fut Marx? Qu'a-t-il vraiment dit? Ce petit ouvrage offre une introduction ludique à sa pensée, sa vie, son oeuvre. Un panorama clair et souvent drôle qui associe bande dessinée et philosophie, humour et esprit de synthèse pour présenter dans toute son actualité la pensée du principal théoricien de l'anticapitalisme. Marx est resté célèbre pour son explication des contradictions et des crises du capitalisme. Pour en savoir plus, on suivra le roman policier du Capital : à la recherche de la valeur perdue, on retracera les mécanismes de l'accumulation du capital jusqu'à percer le secret du fétichisme de la marchandise. A la fois aide-mémoire, cours d'introduction et lecture récréative, Marx, mode d'emploi offre une petite trousse à outils pour la pensée et pour l'action.

      Marx, mode d'emploi
    • 2009

      Focusing on the revolutionary socialist tradition of Leon Trotsky, Daniel Bensaïd offers a critical reflection on Trotskyism's historical context and its relevance today. Drawing from his extensive experience as a leader in the Fourth International, Bensaïd combines intellectual rigor with activist commitment, examining major debates within the movement. His insights underscore the importance of understanding Trotskyism in relation to diverse social movements globally. This work serves as a valuable resource for both new and seasoned activists seeking perspective on past struggles and future directions.

      Strategies of Resistance & 'Who Are the Trotskyists?'