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Gunnar Decker

    1. Jänner 1965

    Gunnar Decker ist Autor zahlreicher Biografien, die sich mit dem Leben prägender Persönlichkeiten aus Kunst und Spiritualität auseinandersetzen. Sein literarischer Ansatz zeichnet sich durch eine tiefe Auseinandersetzung mit der Psyche und dem Schaffen seiner Subjekte aus, wobei er die Komplexität menschlicher Existenz beleuchtet. Decker wirkt zudem als Film- und Theaterkritiker und bereichert seine Schriften mit einer scharfen Perspektive auf künstlerische Ausdrucksformen.

    Die Fledermaus
    Gottfried Benn, Genie und Barbar
    Hermann Hesse
    Gottfried Benn
    Vincent van Gogh
    Franz von Assisi
    • Franz von Assisi

      Der Traum vom einfachen Leben

      • 429 Seiten
      • 16 Lesestunden
      5,0(3)Abgeben

      Wer war Franziskus – und was hat der Mann aus Assisi uns heute noch zu sagen? Die katholische Kirche hat Franz von Assisi und seinen »Traum vom einfachen Leben« stets für sich vereinnahmt, seine Lebensgeschichte zur Hagiographie umgeschrieben. Dabei hat die Lehre Franz von Assisis eine Strahlkraft, die über konfessionelle Grenzen hinweg wirkt, gerade heute. Gunnar Decker enthüllt den klerikalen Mythos, der sich hinter der Gestalt des Mönchs verbirgt. Und er zeigt, auf welche Weise uns seine Lehre noch immer bewegt. In Erinnerung an Franz von Assisi hat sich der Jesuit Jorge Mario Bergoglio den Namen Franziskus gegeben – eine richtungsweisende Wahl, zumal keiner seiner Vorgänger im Vatikan diesen Namen trug. Es ist die »Rückkehr zu den Ursprüngen«, mit der der Begründer des Franziskanerordens und »Anwalt der Armen« nicht nur das 13. Jahrhundert prägte. Sein Ideal machte ein modernes Menschenbild überhaupt erst möglich und bietet in diesen Zeiten, angesichts von Turbokapitalismus und digitalem Überdruss, mehr denn je Halt und Zuflucht. In seiner klugen und kenntnisreichen Biographie zeichnet Gunnar Decker das Wirken Franz von Assisis nach und führt seine Ideale in unser Denken zurück: Oftmals liefert dessen Botschaft Antworten auf die Fragen, die wir heute an das Leben stellen.

      Franz von Assisi
    • Vincent van Gogh

      Pilgerreise zur Sonne. Eine Biografie

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden
      5,0(3)Abgeben

      Die emphatische Selbstbeschreibung und das tiefgründige Lebensgefühl Van Goghs, das aus seinen Briefen abzulesen ist, nimmt Gunnar Decker zur Grundlage, den vermeintlichen Wahnsinn des Künstlers nachzuvollziehen und zu begreifen. Er geht den von der Kunstwissenschaft abgelehnten Mythen und Legenden um den Künstler nach und schildert ein persönliches und vitales Bild des holländischen Malers. Dabei füllt er sie mit neuem Zauber und aktueller Aussagekraft. Gunnar Decker kommt dem Charakter des eigensinnigen Malers so nahe, wie kaum jemand zuvor. „Wie man ein Gedicht nicht einfach von einer Sprache in die andere übersetzen kann, sondern nachdichten muss, so lässt sich auch ein Leben nicht einfach nacherzählen. Man erfindet es gleichsam neu, um ihm nahezukommen.& Seitz Berlin erschien sein Essay “Mann im Mond„ in “Bunter Staub" Gunnar Decker

      Vincent van Gogh
    • „Überaus lesenswert.“ Matthias Matussek, Der Spiegel Gottfried Benn ist eine Provokation - bis heute. Zu erkunden ist ein Werk von epochaler Bedeutung und ein Leben, das geradewegs in den Reißwolf der Ideologien und in die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts führt. Mit analytischer Bravour zeichnet Gunnar Decker ein mitreißendes Porträt, daß die Kraftzentren dieser so widersprüchlichen Gestalt freilegt. „Ein Standardwerk. Ein Vergnügen für den Geist und die Sinne.“ Neue Zürcher Zeitung

      Gottfried Benn
    • Hermann Hesse

      Der Wanderer und sein Schatten. Biographie

      4,4(9)Abgeben

      Hermann Hesse ist auch heute noch der Klassiker, mit dem für viele Leser die Entdeckung der Weltliteratur beginnt. Gunnar Decker legt nun eine neue, umfassende Biographie vor. Sie stellt Hesse als einen Menschen vor, der mit Krisen und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte und ein Leben lang Einzelgänger war. Diese Erfahrungen haben in seinen Romanen tiefe Spuren hinterlassen, aber seine Werke handeln auch immer vom Neuanfang, vom Versprechen eines gelungenen Lebens. Decker belegt überzeugend, wie bei Hesse Leben und Schreiben untrennbar verknüpft sind. Mit dieser Biographie ist Hesse in der Gegenwart angekommen: als ein visionärer Verteidiger des Geistes im Zeitalter der Massenkultur.

      Hermann Hesse
    • Die Fledermaus

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden
      4,3(3)Abgeben

      Eine Fledermaus im Schlafzimmer? Nur stoische Naturen blieben da unbeeindruckt. Nachdem sich bei Gunnar Decker der erste Schreck gelegt hatte, wurde er neugierig und wollte mehr über die ebenso unheimliche wie unumschränkte Herrin des Nachthimmels in Erfahrung bringen. Über ihre erstaunliche Eigenschaft durch stockdunkle Räume zu fliegen, obwohl sie keine Federn wie der Vogel, sondern Arme und Beine wie der Mensch hat. Über ihre zunehmende Gefährdung, das Aussterben ganzer Arten und die Tatsache, dass die Fledermaus ein Wildtier ist, zu dem man - in beiderseitigem Interesse - den nötigen Abstand bewahren sollte (es holt sich schließlich auch keiner einen Wolf in die Wohnung). Und über die zahllosen Legenden und Mythen, die sich mit ihr verbinden. Denn natürlich gilt: Am Vampir kommt kein Fledermausforscher vorbei.

      Die Fledermaus
    • Franz Fühmann

      • 455 Seiten
      • 16 Lesestunden
      4,0(1)Abgeben

      Die Biografie von Gunnar Decker fragt nach dem, was es war, das Franz Fühmann bei seiner Wandlung, dem langen irrtumsreichen Weg zu sich selbst, zum Maßstab wurde. Die Dichtung Georg Trakls, das Romantik-Thema von E. T. A. Hoffmann bis zum „Bergwerk“ wird zum inneren Movens des Zu-sich-Selber-Kommens. Scheitern hierbei verstanden, als die sich häufig versagende äußere Erfüllung, die zu einer Intensivierung seiner inneren Wahrnehmung und Steigerung des ästhetischen Ausdrucksvermögens führt. Mit Fühmanns Leben, seiner tiefen Verstrickung in die Brüche und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, öffnet sich ein Panorama, das die Biografie über ein Geschichtenbuch hinaus zum Geschichtsbuch macht. Nach 1990 ist Fühmanns große, unbestreitbar gesamtdeutsche Bedeutung – ein Dichter der Krise zu sein – allzu sehr in den Hintergrund getreten. Diese Biografie will das ändern.

      Franz Fühmann
    • Ob als Muse oder Mäzenin - der Dichter Rainer Maria Rilke verstand es, durch versierte Hilflosigkeit Frauen an sich zu binden. Zu ihnen gehörten Lou Andreas-Salomé, Eleonora Duse, Claire Goll, Marie von Thurn und Taxis, Clara Westhoff, Marina Zwetajewa und viele mehr. Den Spuren, die diese Frauen in Rilkes Leben und Werk hinterließen, geht das spannende Buch nach.

      Rilkes Frauen oder die Erfindung der Liebe
    • "Rilkes Liebesgedichte sind Gedichte von Liebe und Tod; Liebeslust und Liebesklage liegen in ihnen so eng beieinander wie die Gewissheit der Liebe und die Gewißheit ihrer Unerreichbarkeit."

      Liebesgedichte