Chaos, Wahnsinn
Permutationen der zeitgenössischen Kunst
Johannes Gachnang (Hg.) Chaos, Wahnsinn Permutationen der zeitgenössischen Kunst KUNST. HALLE. KREMS






Permutationen der zeitgenössischen Kunst
Johannes Gachnang (Hg.) Chaos, Wahnsinn Permutationen der zeitgenössischen Kunst KUNST. HALLE. KREMS
Köniz bei Bern: Die Schweizer Agglomerationsgemeinde hat die extremen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zukunftsgerichtet angepackt und geplant. Diese Anstrengungen wurden 2012 mit dem Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnet. Die Publikation dokumentiert planerische und architektonische Grundsätze ebenso wie markante Einzelbauten und Ensembles, die seit 1990 realisiert oder bis 2015 geplant sind. Sechs Schwerpunktkapitel sind einzelnen Ortsteilen gewidmet, so etwa dem national beachteten Dreispitzareal mit dem Liebefeld Park und den neuen Quartieren Weissenstein/Neumatt an der Gemeindegrenze von Köniz und Bern. Ein 'Streifzug' führt durch das weite Gemeindegebiet bis an die Aare und zum Sensegraben. Das Buch ist als Dokumentation angelegt, kann aber auch als Architekturführer verwendet werden.
Ferdinand Hodler (1853–1918), der Grossmeister des Symbolismus, der skandalumwitterte Karl Stauffer-Bern (1857–1891) und das Hauptgestirn der Art brut, Adolf Wölfli (1864–1930): Zum ersten Mal werden die drei auf den ersten Blick so unterschiedlichen Künstler zueinander in Beziehung gesetzt. Der Publizist Konrad Tobler spürt den biografischen Überschneidungen nach, er skizziert Leben und Schaffen der drei Zeitgenossen zwischen 1850 und 1930 und entwickelt so eine faszinierende Parallelgeschichte über Armut und Tod, künstlerische Suche und Vollendung im Gesamtkunstwerk. Zudem setzt dieses Buch der Stadt Bern ein Denkmal.