Rhetorische - evaluative und persuasive - Sprechakte: Studienarbeit
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Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Allgemeine Rhetorik HS: Rhetorische Textanalyse, Wintersemester 1996/97. Diese Arbeit untersucht geeignete Analysemodelle für Texte aus der Perspektive rhetorischer Relevanz und beleuchtet drei textbezogene linguistische Theoriefelder: Syntax, Semantik und Pragmatik. Während Syntax und Semantik textintern sind, betrachtet die Pragmatik das Verhältnis zwischen sprachlich Geäußertem und den Zielen des Sprechers gegenüber der angesprochenen Person. Der Fokus liegt auf "Rhetorischen (argumentativen, evaluativen) Sprechakten", einem Teilgebiet der Pragmatik. Die Allgemeine Theorie der Sprechakte wird als der erfolgreichste Ansatz angesehen, um zu erklären, was es bedeutet, durch Sprechen zu handeln. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte: Einleitung mit Themenanalyse und Einführung in die Sprachphilosophie sowie Sprechakttheorie, gefolgt von einer detaillierten Durchführung, die Texttheorie und Mimesisgedanken behandelt. Zudem wird eine Systematik versucht und die Anwendung auf die Reichstagsrede von Otto Weis analysiert, einschließlich der Titelaussage und der Illokutionen auf Makro-Textebene.
