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Geschehen kann es überall - auf der Straße, im Supermarkt oder im Wartezimmer. Wir begegnen einer gegengeschlechtlichen Person, betrachten sie und ordnen sie innerhalb von Sekunden als sexuell attraktiv oder unattraktiv ein. Diese Beurteilung basiert stark auf dem optisch wahrnehmbaren Erscheinungsbild, wobei die visuelle Wahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt. Der Wahrnehmungsvorgang wird jedoch durch kulturell geprägte Vorinformationen beeinflusst, was bedeutet, dass wir manchmal Dinge nicht sehen, die wir nicht gelernt haben zu betrachten. In unserer Gesellschaft wird sexuelle Attraktivität, oft mit Jugendlichkeit gleichgesetzt, vor allem Frauen zugeschrieben. Massenmedien und Werbung spiegeln diese Stereotypen wider, was die Wahrnehmung und Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität beeinflusst. Im deutschsprachigen Raum ist diese Thematik bisher kaum wissenschaftlich untersucht worden. Die Autorin führt eine empirische Untersuchung durch, um Einstellungen zur Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität zu erforschen. Die Ergebnisse zeigen, dass Stereotypen in den Urteilen reflektiert werden, während auch individuelle Vorlieben der Beurteiler eine Rolle spielen. Zudem können Unterschiede in der Attraktivität der betrachteten Person und Variablen der Datenerhebung die Bewertungen beeinflussen. Dieses Werk richtet sich an Psychologen, Pädagogen und Sozialwissensch
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Zur Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität, Rita Bourauel
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- 1992
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