Das Krebshaar
Autoren
Mehr zum Buch
Mit dieser wissenschaftlichen Arbeit geht der Verfasser der 1922 Aufsehen erregenden Mitteilung Prof. Schriddes, Freiburg i. Br., nach, um mit den jetzt zur Verfügung stehenden modernen optischen Untersuchungsgeräten ihren Wahrheitsbeweis anzutreten. Die extrem spärliche Literatur über Schriddes Befunde hat bislang keinerlei beweisbare Ergebnisse erbracht. Nun befasst sichder Autor als erster und einziger seit 1992 mit den einst von Schridde gefundenen Haaranomalien. Bei der sehr aufwendigen Analyse dieser besonderen Kopfhaarveränderungen, wobei Rasterelektronenmikroskop und Rasterkraftmikroskop Pate stehen, betritt der Autor völliges Neuland. Die Resultate an den Kutikulastrukturen und den Pigmenten erweisen sich als sehr aufschlussreich. Der Autor kann erstmalig den Beweis erbringen, dass tatsächlich Haarveränderungen im Sinne Schriddes in Zusammenhang mit carcinomatösen Erkrankungen zu bringen sind. Diese morphologisch-molekularen Ergebnisse könnten möglicherweise in Zukunft in der Medizin einen wesentlichen Beitrag zur Frühdiagnostik oder Diagnostik von Krebsleiden leisten.