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Diese Arbeit untersucht die noch offenen Fragen zu strukturellen Garantien für persönliche und politische Freiheit im Arbeitsleben. Sie verwendet die Abgrenzung von Selbst- und Fremdbestimmung im Arbeitsverhältnis als Bewertungsmaßstab für die rechtshistorische und rechtspolitische Analyse. Die Probleme rund um den Arbeitsvertrag und das Arbeitsverhältnis werden als Teil der politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Gesamtordnung sowie der Entwicklung der Arbeitsverfassung betrachtet. Die Analyse verschiedener Denk- und Forschungsansätze im Kontext der sich entwickelnden Arbeitsverfassung zeigt die komplexen Verflechtungen des Arbeitsrechts mit gesellschaftlichen, politischen und staatlichen Gegebenheiten. Zudem wird deutlich, welche Anforderungen an arbeitsrechtliche Grundbegriffe und Konzepte gestellt wurden und welche Funktionen sie in der Weimarer und der NS-Arbeitsverfassung einnahmen. Die Konzepte der Freiheit aus der Kaiserzeit blieben ungenutzt, während ein breiter Konsens gegen soziale und individuelle Selbstbestimmung im Arbeitsverhältnis, der bereits in der Weimarer Zeit entstand und in die NS-Zeit überging, historisch bewertet wird.
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Arbeitsvertrag und Arbeitsverhältnis während der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus, Martin Becker
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- Erscheinungsdatum
- 2005
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