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Von der "Realpolitik" zur "Dingpolitik" oder wie man Dinge öffentlich macht

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Realpolitik erweist sich als unrealistische Version von Politik, da unsere politischen Leidenschaften und Interessen auf konkrete Dinge gerichtet sind, die heute als „(strittige) Sachverhalte“ übersetzt werden können. Trotz dieser Fokussierung verharrt die politische Theorie oft auf einer abstrakten Ebene von Meinungen und Positionen. Dieser Text zielt darauf ab, Politik zu den Dingen zurückzubringen und zu untersuchen, was passiert, wenn man die Versammlungen, in denen Dinge geprägt und entschieden werden, mit traditionellem politischen Vokabular vergleicht. Die Hypothese ist, dass wir mehr durch unsere Sorgen und die Fragen, die uns beschäftigen, verbunden sind als durch Werte oder Prinzipien. Das Experiment ist einfach: Denken Sie an aktuelle Streitfragen wie den EU-Beitritt der Türkei oder die Umweltverschmutzung. Jeder dieser Gegenstände weckt unterschiedliche Emotionen und Meinungen und versammelt verschiedene Parteien. Es gibt möglicherweise keine Kohärenz in unseren Optionen, aber eine verborgene Kontinuität in dem, womit wir verbunden sind. Jeder Streitgegenstand bietet neue Gelegenheiten für Diskussion und Differenz und schafft einen öffentlichen Raum, der sich grundlegend vom traditionellen Verständnis des „Politischen“ unterscheidet.

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Von der "Realpolitik" zur "Dingpolitik" oder wie man Dinge öffentlich macht, Bruno Latour

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2005
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