Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Treideln

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

'Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer. Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.' Mit Juli Zeh wird eine promovierte Juristin und streitbare, scharfsinnige Autorin im Sommersemester 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität als Gastdozentin für Poetik lehren. Unter dem Titel Treideln wird sie über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit sprechen – und dabei versuchen, eine 'Anti-Poetologie' zu entwerfen. Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für 'Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane'. Schreiben lebt von der 'Poetikfeindlichkeit', ist nämlich ein 'verschriftlichtes Selbstgespräch'. 'Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er getan hat.' Von dieser Erkenntnis her lässt sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: 'Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.'

Publikation

Buchkauf

Treideln, Juli Zeh

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

4,2
Sehr gut
121 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Juli Zeh
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
196
ISBN10
3895614378
ISBN13
9783895614378
Reihe
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
'Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer. Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.' Mit Juli Zeh wird eine promovierte Juristin und streitbare, scharfsinnige Autorin im Sommersemester 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität als Gastdozentin für Poetik lehren. Unter dem Titel Treideln wird sie über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit sprechen – und dabei versuchen, eine 'Anti-Poetologie' zu entwerfen. Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für 'Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane'. Schreiben lebt von der 'Poetikfeindlichkeit', ist nämlich ein 'verschriftlichtes Selbstgespräch'. 'Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er getan hat.' Von dieser Erkenntnis her lässt sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: 'Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.'